(gloria.tv/ KNA) Der Schriftsteller Martin Mosebach hat sich für eine Bestrafung von Gotteslästerung in Kunst und Medien ausgesprochen. In einem Beitrag für die «Berliner Zeitung» (Dienstag) verwies er zur Begründung auf die christlichen …
Bitte lesen Sie den Essay von Herrn Mosebach genau! Die Überschrift von gloria.tv ist irreführend und unwahr:
In Mosebachs Essay steht kein Satz, dass der Autor sich persönlich für das Verbot oder die Bestrafung von Blasphemie ausspricht.
Stattdessen stellt Mosebach eine kluge und sehr differenzierte Überlegung an, welche Bedeutung Blasphemie für die Kunst!!! (im Gegensatz zur Freiheit in der Kunst habe). Wenn Sie die Argumentationsschritte (im Feld der Kunst) nicht nachvollziehen können, … [More]
Wie sieht das eigentlich mit dem öffentlichen Frieden aus? Müssten die noch verbliebenen Christen, denen der Anblick einer Blasphemie Schmerzen bereitet, bei jeder öffentlichen Gotteslästerung raus aus ihren Häusern, in die Städte hinein und laut und deutlich weinen und schimpfen? Wäre das tauglich für die "Störung des öffentlichen Friedens"?
Aber was machen wir? Petitionen unterschreiben reicht nicht mehr aus. Das hört und sieht niemand und Papier ist geduldig. Gebet aber auch Proteste sind … [More]
Seit der Strafrechtsreform von 1969 ist der Paragraf 166 Strafgesetzbuch jedocheingeschränkt. Bis dahin war die «Beschimpfung religiöser oder weltanschaulicher Bekenntnisse» das Kriterium. Seitdem ist die Beschimpfung eines religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses nur strafbar,wenn sie geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. Strafrechtliches Schutzgut ist damit seit 1969 der öffentliche Frieden und nicht mehr das individuelle religiöse oder …[More]
Und deshalb darf vor den Augen der Katholiken das Bild des Gekreuzigten in Urin getaucht werden? Gerade weil wir im ach so aufgeklärten 21.Jahrhundert leben? Das ist respektlos und grausam. Bei jeder anderen Gotteslästerung (siehe den Gott der Muslime) würden hier in Deutschland alle auf die Barrikaden gehen. Aber was erwartet man von einer Gesellschaft, die in Angst lebt.
Diese ach so aufgeklärten Menschen sollten erstmal richtig erzogen werden, damit unsere Gesellschaft auch wirklich … [More]
«Auch Bischöfe blicken verlegen zur Seite, wenn von Blasphemie die Rede ist, sie wollen sie bloß nicht wahrnehmen, um nicht Stellung beziehen zu müssen.»
Es ist halt die Zeit der „Gummirücken und Suppenschlecker“, deshalb haben die „Rückenschulen“ auch immer gut zu tun!
Neh 1,5 Ich sagte: Ach, Herr, Gott des Himmels, du großer und furchtgebietender Gott! Du hältst deinen Bund und bewahrst deine Gnade denen, die dich lieben und deine Gebote halten.
Tja, da werden sie wohl recht haben. Genau das ist nämlich meine Befürchtung. Und ich schätze, daß es dabei nicht nur um C. Roth geht. Nur: Alles andere wäre ein Bärendienst, wie ich meine. Sonst steuern wir womöglich direkt auf die Situation hin, die (ich glaube es war von Stefano Don Gobbi) schon einmal vorhergesagt wurde. Es würde schließlich darauf hinauslaufen, daß man JEDE Mission und jeden Absolutheitsanspruch versuchen würde gesetzlich zu unterbinden. Ebenso wie … [More]
Aber diesen Abschnitt finde ich dabei ganz wichtig: (Dienstag) verwies er zur Begründung auf die christlichen Wurzeln des Grundgesetzes.jenen Gott, auf dessen Geboten er seine sittliche Ordnung aufbauen will.
Nicht das einige gewiefte Geister in der Politik darauf kommen, daß all und jedes "Gott" und schützenswert ist. Ich bin nämlich der klaren Auffassung, daß GERADE Martin Mosebach etwas ANDERES meint. Da bin ich ganz sicher.