Tridentinische Hl. Messe (Zusammenfassung)
lingualpfeife  16/05/2008 06:15
Hl. Messe im überlieferten römischen Ritus in der Kirche St. Albert (Stuttgart-Zuffenhausen).
Zelebrant: Hw. Pater Dr. Martin Lugmayr FSSP
Aufzeichnung: Marianische Jugend-Kongregation (MJK) - www.mjk-info.de
Deepgelinkt von:
www.katholisch-orthodo… [Plus]
elisabethvonthüringen     15/04/2013 19:21
Zum Wohl! Die Pfalz!
Hier zwei schöne Termine, auf die ich via Mail hingewiesen worden bin:
- 1. Mai 2013:
Wallfahrtstag der Diözese Speyer im alten Ritus in 67308 Zellertal-Zell bei Worms mit tridentinischem Pontifikalamt von Bischof Czeslaw Kozon aus Kopenhagen um 10 Uhr und nachmittäglicher Festansprache von Fürst Alois Konstantin zu Löwenstein, Präsident des Kongresses "Freude am Glauben", zum Thema "Katholisch sein in Deutschland".
- 12. Mai 2013: In der 700-jährigen Stiftskirche, 67433 … [Plus]
Monika Elisabeth     06/09/2009 06:51
@cantate
Latein hat seinen Sinn und Nutzen in unserer Kirche.
Man sollte sich u.a. dazu doch bitte mal die Sache Turmbau zu Babel und hingegen die lingualen Ereignisse zu Pfingsten ins Gedächtnis rufen. [Plus]
Monika Elisabeth     06/09/2009 06:40
Ein Dogma hat nichts mit Bürokratismus zu tun - ein Dogma legt das unumstößlich fest, was die ganze Zeit oder eine lange Zeit schon in der Kirche geglaubt worden ist!
Es wird so viel über Dogma geredet, aber irgendwie immer im negativen und klischeehaften Urteil - selbst bei Katholiken. Ich finde das befremdlich.
Im Übrigen wird die Rolle des "Dogma" bei den Kirchenkritikern und leider auch bei manchen katholischen Laien vollkommen überbewertet. Als stünde und fiel mit den Dogmen die ganze … [Plus]
Thief of a few hearts     06/09/2009 05:59
Danke.
lingualpfeife     17/05/2008 06:01
Was soll ich zu den Protestanten sagen?
Das geht mich nichts an und interessiert mich auch nicht. Mein Schwerpunkt liegt auf Ostkirche - um die (Probleme mit den) Protestanten sollen sich andere kümmern, denn die kümmern sich schließlich dann auch nicht um die Orthodoxie.
Aber ich erinnere mich so duster, hier mal geschrieben zu haben, warum ich mich um Ostkirche kümmere...ich meine, da wäre auch dabei gewesen, "einen Gegenakzent zu setzen zu diesem permanenten protestanten-freundlichen Getue"
Imelda     17/05/2008 05:45
@lingualpfeife
Und die Evangelischen sh. Ökumene.
cantate     17/05/2008 04:42
@lingualpfeife
"Sonst könnte man ja meinen, die Liturgiereform wäre aus Hirngespinsten irgendwelcher Professoren entsprungen.
Hätte man ihnen keinen Grund gegeben, wäre es auch niemals so weit gekommen."
Die Freimaurer! Die Freimaurer!
lingualpfeife     17/05/2008 04:37
Ich bleibe dabei, dass ich das Wort "Messe lesen" scheußlich finde und auch wenn mir bewusst ist, dass es über Jahrhunderte auch für würdig gefeierte Messopfer verwendet wurde, bin ich trotzdem nicht dafür, es heute weiter zu benutzen.
Es klingt mir ganz einfach zu bürokratisch und zu statisch und kommt der Krone des Mysteriums einfach nicht nach.
Über die Orthodoxen würde ich in der Tat sowas nicht sagen, weil sich da die Problematik schlichtweg nicht stellt. Da gab es diese Begrifflichkeit … [Plus]
cantate     17/05/2008 04:14
@Claudine
"In diesem Ritus wird sehr deutlich, dass die männlichen Ministranten die nicht anwesenden niederen Weihen vertreten."
Das ist EINE Interpretation des Ministrantendienstes. Da die Jungs aber eben nicht geweiht sind, können es auch Mädchen machen.
"Es gibt für Frauen und Mädchen so viele Aufgaben in und um die Kirche, da müssen sie nicht auch noch Adabeis im Altarraum spielen."
Es gibt sogar eine Aufgabe IM Altarraum, die m. W. Frauen bisher noch nicht streitig gemacht wurde: Putzen. "… [Plus]
Nikolaus     17/05/2008 03:37
@Imelda:
Ich habe ÜBERHAUPT NICHTS gegen die Mariendogmen. Im Gegenteil: Ich befürworte sie sehr!
Ich bin bestens informiert über den katholischen Glauben. Schließlich mache ich das Hauptberuflich :-)
Ich wollte nur darstellen, wie der Orthodoxe über solche Dinge denkt.
Rübezahl     17/05/2008 03:31
Sososo...
>>Dieses Wort ist etwa genauso scheußlich wie "der Priester hat die Messe GELESEN"
Wieder ein Fall von Bürokratismus - der Priester hat den Text einmal durchgelesen also ist das Opfer "gültig"
Pfui - so eine Messe ist ungefähr genauso wertvoll wie ein großes Hochamt, bei dem man mit grimmigem Gesicht auf der Orgelempore schmollt, ohne eine große Reaktion zu zeigen.<<
Was echauffieren Sie sich hier eigentlich so über einen Ausdruck (-> "Messe lesen"), welcher jahrhundertelang in der … [Plus]
Imelda     17/05/2008 03:15
@Nikolaus
Wissen Sie eigentich (ich bin sicher, dass Sie das nicht wissen), dass nach jedem Mariendogma, das von einem Papst ausgesprochen wurde, aussergewöhnliche Dinge geschahen? Gnaden für die ganze Welt - das lässt sich beobachten, und fromme, kluge Menschen haben das gemacht und darüber geschrieben.
Glauben Sie bitte nicht, dass das Festlegen von Dogmen einer Regelwut entspringt, sondern das hat immer gnadenreiche Folgen für die ganze Welt in Sachen Frieden und Bekehrungen. Leider bin ich … [Plus]
Nikolaus     17/05/2008 03:02
@Imelda:
Das hat nichts mit Unwissenheit zu tun. Es ist einfach Fakt, daß wir Lateiner gerne alles in Kanones, Dogmen und anderen verbindlichen Texten festhalten.
Die römische Kirche ist Erbe der Staatsreligion des römischen Kaiserkultes, und hat daher auch den REchtscharakter übernommen.
Die Orthodoxie hingegen baut viel eher auf den Myterienkulten des Antiken Ostens auf, und das schlägt sich nunmal auch in der Liturgie nieder.
Die Orthodoxie kennt natürlich auch Dogmen, aber das sind eben … [Plus]
Imelda     17/05/2008 02:51
@l-pfeife
Eines ist doch hoffentlich klar:
Wenn es heisst, der Priester hat die Messe gelesen, so bedeutet das nicht, dass er innerlich nicht voll und ganz andächtig, ehrfürchtig und voller Liebe die Hl. Messe GEFEIERT hat. Es gibt Priester die unbeteiligt den Text herunterlesen, aber das ist die große Ausnahme und natürlich keine bürokratische Vorschrift. Tatsächlich sind die Texte so unterschiedlich und so lange, dass alles gelesen werden muss, damit alles korrekt ist.
Ausserdem haben Liturgi… [Plus]
lingualpfeife     16/05/2008 18:29
Stimmt, und genau hier sehe ich übrigens wieder so einen kritischen Punkt des westlichen "Bürokratismus" oder der "Regelwut".
Es besteht die "Sonntagspflicht", also ist in vielen Hirnen verankert, körperlich anwesend, die Messe "gehört" zu haben.
Dieses Wort ist etwa genauso scheußlich wie "der Priester hat die Messe GELESEN"
Wieder ein Fall von Bürokratismus - der Priester hat den Text einmal durchgelesen also ist das Opfer "gültig"
Pfui - so eine Messe ist ungefähr genauso wertvoll wie ein … [Plus]
Imelda     16/05/2008 17:30
@lingualpfeife
"Man will garnicht so nah am Altar sein"
Die meisten Leute ziehen es tatsächlich vor in den hintern Kirchenbänken zu sitzen , aber nicht weil sie nicht so nah am Altar sein möchten, sondern weil sie nicht beobachtet werden wollen und meinen weiter hinten hätten Sie ihre Ruhe in dieser Hinsicht.
Manche gehen Sonntags nur aus Pflichtgefühl in die Messe und wissen garnicht so recht was dort passiert - die können sich nicht nach vorne setzen, weil sie dann mitten im Geschehen wären. … [Plus]
Nikolaus     16/05/2008 16:39
Das ist doch eh ein großes Problem:
Die völlige Isolierung vieler Gläubiger WÄHREND der Liturgie.
Und das im Neuen Ritus.
Man erlebt Gottesdienst heute für sich, nicht mit der Gemeiode.
Manche Leute regen sich schon auf, wenn sie nicht ihren angestammten Platz kriegen. Gut, bei älteren Leuten kann ich es verstehen, wenn sie nicht sitzen können, aber es gibt doch kein Anrecht auf Bankplätze. Und genau das wirkt sich dann auf das Liturgieverständnis aus: Was ich nicht gut FINDE, IST nicht gut. … [Plus]
lingualpfeife     16/05/2008 16:15
Also ich bin Organist und bei mir hat sich auch noch keiner beschwert, dass ich "mit dem Rücken zum Volk" Orgel spiele.
Ganz abgesehen davon, habe ich den absoluten Überblick, wie die Leute im Kirchenschiff verteilt sind - ja in der Tat, es gibt keinen besseren Ort um das Verhalten der Besucher zu erkunden/ergründen.
Einwas stellt man immer wieder fest: BLOß NICHT ZU WEIT VOR...
Die Leute quetschen sich tatsächlich hinten in die Bänke, dann kommt eine Art Vakuum, wo sich 30 Leute auf 40 Bänke … [Plus]
Claudine     16/05/2008 14:55
@cantate
Wie sollen sich die Mädchen vorkommen?
In diesem Ritus wird sehr deutlich, dass die männlichen Ministranten die nicht anwesenden niederen Weihen vertreten. Und daher sind die Ministranten eben männlich. Meine Tochter hat kein Problem das zu verstehen. Es gibt für Frauen und Mädchen so viele Aufgaben in und um die Kirche, da müssen sie nicht auch noch Adabeis im Altarraum spielen. Wo das hinführt, habe ich leider schon erleben müssen, wernn die Damen dann letztlich im NOM eine "… [Plus]
Eva     16/05/2008 12:03
Wie ich diese Messe liebe.
cantate     16/05/2008 09:18
Interessant, vor allem in diesem modernen Umfeld. Wobei da besonders krass auffällt: Warum keine Mädchen als Ministrantinnen? Wie kommen sich die Mädchen dieser Pfarrei vor, wenn sie normalerweise dienen, jetzt aber in der Bank sitzen? Und: da steht ein großer Ambo, eine uralte kirchliche Tradition!, und das Evangelium wird vom Altar aus, von den Gläubigen weg vorgetragen. In diesen beiden Punkten könnte ich mir eine gegenseitige Befruchtung der beiden Ritus-Formen sehr gut vorstellen ...
Imelda     16/05/2008 08:37
Na, es geht doch
Imelda     16/05/2008 06:44
Bravo