Misericordia: Happy Birthday BXVI
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Misericordia — 16/04/2010 04:17:11: Happy Birthday BXVI
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Pope/Vatican
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FRENKY-BOY — 19/04/2010 05:32:34:

Wer zu schweigen versteht,weiß auch zur rechten Zeit zu sprechen.
(Tommaseo)

Heine — 17/04/2010 13:58:02:

@EVT
Der Text von Badde ist wirklich spitze:

Fünf Jahre Benedikt XVI., 83 Jahre Joseph Ratzinger: Gestern feierte der Papst Geburtstag. Über den Zustand seiner Kirche macht er sich keine Illusionen. Umso rätselhafter ist seine Gelassenheit.

Rom (kath.net/Welt) Es regnete in Strömen, als Papst Benedikt XVI. am Ostermorgen den Altar auf dem Petersplatz aus einem silbernen Eimer mit Weihwasser besprengte. War es nicht absurd? War nicht alles schon nass genug? Sah er nicht Regenschirme, so weit das Auge reichte?

Ja, und es war eine selten schöne Metapher, wie die Welt der katholischen Liturgie der Welt der medialen Wahrnehmung immer fremder wird. Es ist ein wirklicher "clash of civilizations", in dem der Zusammenprall verschiedener Kulturen die katholische Kirche allerdings auch von innen zu zerreißen droht.

.....
....... Denn über den Zustand der katholischen Kirche machte er sich keine Illusionen.

"Herr, oft erscheint uns deine Kirche wie ein sinkendes Boot, das schon voll Wasser gelaufen und ganz und gar leck ist", hatte er acht Tage vor dem Tod Johannes Pauls II. vor dem Kolosseum in einem flehentlichen Gebet über einem Meer flackernder Kerzen gerufen. "Das verschmutzte Gewand und Gesicht deiner Kirche erschüttert uns. Aber wir selber sind es doch, die sie verschmutzen.

Wir selber verraten dich immer wieder nach allen großen Worten und Gebärden. Wir ziehen dich mit unserem Fall zu Boden, und Satan lacht, weil er hofft, dass du von diesem Fall nicht wieder aufstehen kannst. Dass du, in den Fall deiner Kirche hineingezogen, selber als Besiegter am Boden bleibst."

Schonungsloser hätte seine Analyse auch gestern nicht ausfallen können, nach den fünf Jahren, die er nun schon selbst auf der Brücke des Bootes steht, das "voll Wasser gelaufen ist und ganz und gar leck" scheint. Höher sind die Wellen zu seinen Lebzeiten noch nie geschlagen. Ein Tsunami nach dem anderen schüttelt den 2000-jährigen Kahn von vorne und von hinten.

Und was macht der Kapitän des Schiffes Petri? Ist er vielleicht eingeschlafen? Träumt er? In gewisser Weise ja. Tatsächlich verfolgt er immer noch seinen alten Traum: mit letzter Kraft und um Himmels Willen mit seinem Buch über Jesus von Nazareth an ein glückliches Ende zu kommen. Die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus (in Maria) und seine Auferstehung von den Toten noch einmal glaubhaft neu für den Beginn des neuen Jahrtausends zu bezeugen.

Warum macht er das? Ist es seine Lust zu denken, seine Lust zu formulieren, seine Lust zu schreiben, die ihm so viele übel nehmen, die meinen, er müsse doch nun endlich regieren, den Zölibat abschaffen, das Frauenpriestertum und das "Gender-Mainstreaming" einführen, Kondome und Abtreibung freigeben und überhaupt auf einem neuen Konzil das Papstamt abschaffen?

Stattdessen nimmt er höchst aufreizend in all diesen Stürmen in jeder freien Minute, die er dafür freinehmen kann, seinen Bleistift wieder auf und schreibt an seinem Buch so weiter, wie seine Mutter einmal das Strickzeug aufgenommen hat, um weiter warme Pullover für ihn und seinen Bruder zu stricken.

Vielleicht ist es deshalb ja ein Ausweis himmlischen Humors, dass die Kardinäle ausgerechnet ihn gewählt haben, um das Schiff der Kirche durch die ersten Stürme der digitalen Revolution zu steuern, durch Gefährdungen, von denen sich vor ihm kein Papst einen Begriff machen konnte. Ihm ist jedenfalls zugefallen, mit dem Bleistift in der Hand der erste Papst im Zeitalter einer sich überschlagenden Beschleunigung zu werden - wo man jetzt schon jede Abtei vergessen kann, in deren Klosterzellen ein Internetanschluss gestattet ist. Da geht vor unseren Augen eine 1500-jährige Kultur zu Ende. Mit solchen Brüchen, aber auch allem Versagen, aller Sünde und allen Verbrechen innerhalb der Kirche ist er vertraut wie kaum ein Zweiter.

Umso rätselhafter ist deshalb vielen seine unbeirrte Gelassenheit, mit der er sich nicht von der öffentlichen Meinung vor sich hertreiben lässt. Denn ihm mangelt es nicht an wirklichen Feinden, in New York und Peking ebenso wie auf den Fluren des Vatikans, aus vielen verschiedenen Motiven. Er widersetzt sich allen Verfechtern einer Kollektivschuld. Einer Multikulti-Seligkeit hat er nie angehangen. Im Gefahrenherd des Nahen Ostens hört er nicht auf, konsequent eine Zweistaatenlösung anzumahnen. In Amerika steht er mit seiner Rigorosität in ethischen Fragen den Bio-Ingenieuren im Weg - und dem Milliardengeschäft, das hinter ihnen winkt. Es gibt also Gründe genug, das Papstamt zu delegitimieren zu suchen und die Autorität der katholischen Kirche in moralischen, politischen und ethischen Fragen grundsätzlich zu dekonstruieren.

Auch deshalb schreibt der Papst in jeder freien Minute weiter an seinem Buch. Das mag absurd klingen und gehorcht doch einer strengen Logik. Denn hinter allen Krisen sieht sich Benedikt XVI. in seinem Pontifikat mit einer viel dramatischeren Katastrophe konfrontiert als jener, von der nun alle Welt spricht. Das ist der Zusammenbruch des Glaubens und der christlichen Doktrin innerhalb eskandalöses Interview da. Da geht es um den Kern des Glaubens: um Jesus Christus. .....

Benedikt XVI. feiert Namenstage, Joseph am 19. März, Benedikt am 11. Juli. Dennoch wird sein heutiger Geburtstag seinen Blick gewiss wieder zurück auf seine Eltern lenken, deren Glauben und Ehre er in seinem Buch retten will: den "Glauben der Väter", wie es früher hieß. Dieser Blick zurück auf die Eltern ist der Schlüssel und Inbegriff aller Tradition. Es ist der 2000-jährige Glaube der Kirche, den er nun als Papst und führender Theologe unserer Zeit noch einmal radikal verteidigen will vor all jenen Kollegen seiner Zunft, die dachten, den Glauben neu erfinden zu müssen.

Darum hat er im letzten Jahr ein "Priesterjahr" ausgerufen für eine unbedingt notwendige Reinigung der katholischen Elite. Darum hat er das waghalsige Abenteuer einer Versöhnung mit den Piusbrüdern auf sich genommen. Es ist eine radikale Neumissionierung der Kirche mit neuesten Argumenten zur ganzen Überlieferung, die ihm keine Ruhe lässt. Deshalb setzt er sein Leben daran, neu von Jesus von Nazareth neo zu erzählen. Das menschliche Gesicht Gottes ist das Siegel seines Pontifikats.

Neukirchler — 17/04/2010 12:26:10:

Liebe Elisabeth!

"...dass der damalige Glaubenspräfekt Josef Ratzinger sich nicht erpressen ließ!"

Aber die Legionäre haben versucht, ihn zu kaufen. Und das liegt ihm sicher heute noch im Magen.
Er wird sich sicher denken: Wieviele von den 800 Priestern werden von Vorgängen rund um den Gründer gewusst haben? Wieviele Kardinäle?Warum ließ sich J.Paul II. blenden? Fragen über Fragen!

elisabethvonthüringen — 17/04/2010 12:15:51:

Das ist das Schönste was ich zum Geburtstag unseres Hl. Vaters gelesen habe...zum Weinen schön...von Paul Badde.
Ich habe mir diesen Artikel ausgedruckt...
http://www.kath.net/detail.php?id=26408

elisabethvonthüringen — 17/04/2010 12:02:05:

Neukirchler, der Fairness halber wäre aber auch zu erwähnen, dass der damalige Glaubenspräfekt Josef Ratzinger sich nicht erpressen ließ!
Und außerdem...was kratzt das den Papst an seinem Geburtstag?
Die vielen jungen Priester dieser Gemeinschaft erfreuen sein Herz;
was können die dafür, dass der HERR sie in diese Gemeinschaft berufen hat?
Der Gründer hat das Gericht schon hinter sich! Und was tun die Legionäre mit ihren besitzgebundenen Werten?
Sie sind genau so überflüssig wie die Gemälde eines Michelangelo, der "Krempel" im Petersdom usw...man kann sie nicht verkaufen, sondern nur erhalten und das kostet Geld!
So gesehen besitze ich auch Güter im Wert von mindestens eineinhalb Millionen Euro!!! Nur Geld habe ich keines!

Neukirchler — 17/04/2010 11:28:26:

Die Legionäre Christi werden dem Papst auch an seinem Geburtstag schwer im Magen gelegen sein:

„Ein Bericht in der altliberalen US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’ behauptete letzte Woche, dass der in zahllose Skandale verwickelte Gründer der Legion Christi, Pater Marcial Maciel Degollado († 2008), sich im Vatikan verschiedentlich durch großzügige Spenden Vorteile verschaffte.

Die größte Unterstützung erhielt die Legion Christi während des Pontifikats von Papst Johannes Paul II. († 2005) vom damaligen Staatssekretär Angelo Kardinal Sodano, vom damaligen päpstlichen Privatsekretär und heutigen Erzbischof von Krakau, Stanislaw Kardinal Dziwisz, und vom emeritierten Kurienkardinal Eduardo Somalo, der damals Präfekt der Ordenskongregation war.

Nach Angaben des ‘National Catholic Reporter’ sollen alle drei in den Genuss größerer Spenden gekommen sein.

Als die Kardinäle in der Ordenskongregation Einwände gegen die zu genehmigenden Ordenskonstitutionen der Legionäre Christi vorbrachten, wandte sich Pater Maciel offenbar über den damaligen Privatsekretär direkt an Papst Johannes Paul II.

Schon zwei Wochen später wurden die Konstitutionen bestätigt.

Nach Presseberichten sollen die Legionäre Güter im Wert von 25 Milliarden Euro besitzen.

Das Jahresbudget der Gemeinschaft beläuft sich auf 455 Millionen Euro.“

Man frägt sich: Woher das viele Geld?



http://www.kreuz.net/article.11016.html

jeanne d arc — 16/04/2010 15:10:31:

unserem lieben Heiligen Vater alles Gute zum Geburtstag und Gottes reichen Segen. Wir, die Kirche, brauchen ihn dringend!!

DoctorAngelicus — 16/04/2010 12:33:15:

DIE HERZLICHSTEN GLÜCKWÜNSCHEN FÜR UNSEREN PAPST BENEDIKT XVI.!

DoctorAngelicus

PhilippA — 16/04/2010 12:32:15:

Schönes Video!

Alles Gute zum Geburtstag
Papst Benedikt!

studiosus — 16/04/2010 11:03:09:

tja, ich bin Altruist und wünsche Seiner Heiligkeit Gottes reichste Segensfülle und viel Kraft und gesundheit für die kommenden Jahre.

Aber ich bin auch Egoist, und wünsche deshalb, daß er noch vieeeeele viele viele Jahre den Throne Petri innehaben möge :))

EVVIVA IL PAPA!!!

Heine — 16/04/2010 06:34:36:

BENEDIKT XVI.

Kardinal Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI., ist am 16. April 1927 (einem Karsamstag) in Marktl am Inn in der Diözese Passau (Deutschland) geboren und noch am selben Tag getauft worden. Sein Vater, Kommandant der Gendarmeriestation, kam aus einer alten niederbayerischen Bauernfamilie, aus eher bescheidenen Verhältnissen. Seine Mutter war Tochter einer Handwerkerfamilie aus Rimsting am Chiemsee; vor der Heirat hatte sie in verschiedenen Hotels als Köchin gearbeitet.
Die Kindheit und Jugend verbrachte Joseph Ratzinger in Traunstein, einer Kleinstadt nahe der österreichischen Grenze, 30 km von Salzburg entfernt. In dieser Umgebung, die er selber als "mozartianisch" bezeichnete, erhielt er seine christliche, menschliche und kulturelle Prägung.
Die Zeit seiner Jugend war nicht einfach. Der Glaube und die Erziehung in der Familie bereiteten ihn auf die schwere Erfahrung jener Jahre vor, in denen das nationalsozialistische Regime ein Klima starker Feindseligkeit gegen die katholische Kirche verbreitete. Der junge Joseph wurde Zeuge, wie die Nazis den Pfarrer vor der Feier der Heiligen Messe verprügelten.
Gerade in dieser schwierigen Situation sollte er die Schönheit und die Wahrheit des Glaubens an Christus entdecken; eine grundlegende Rolle spielte dabei die Haltung seiner Familie, die stets ein klares Zeugnis der Güte und der Hoffnung gab, das in der bewussten Zugehörigkeit zur Kirche begründet war.
In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs wurde er in den Hilfsdienst der Fliegerabwehr eingezogen.
Von 1946 bis 1951 studierte er Philosophie und Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule von Freising und an der Universität München in Bayern.
Am 29. Juni 1951 wurde er zum Priester geweiht.
Ein Jahr später begann er seine Lehrtätigkeit an der Hochschule Freising.
1953 promovierte er in Theologie mit der Doktorarbeit "Volk und Haus Gottes in Augustins Lehre von der Kirche". Vier Jahre später habilitierte er sich unter dem bekannten Professor für Fundamentaltheologie, Gottlieb Söhngen, mit der Habilitationsschrift "Die Geschichtstheologie des heiligen Bonaventura".
Nachdem er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Freising Dogmatik und Fundamentaltheologie gelehrt hatte, setzte er seine Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten fort: von 1959 bis 1963 in Bonn, von 1963 bis 1966 in Münster und von 1966 bis 1969 in Tübingen. In diesem letzten Jahr wurde er als Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an die Universität Regensburg berufen, wo er zugleich das Amt des Vizepräsidenten der Universität innehatte.
Von 1962 bis 1965 lieferte er als "Experte" einen beachtlichen Beitrag zum Zweiten Vatikanischen Konzil; als theologischer Berater des Erzbischofs von Köln, Joseph Kardinal Frings, wohnte er den Konzilssitzungen bei.
Eine intensive wissenschaftliche Tätigkeit brachte ihm bedeutende Aufgaben im Dienst der Deutschen Bischofskonferenz und in der Internationalen Theologenkommission ein.
Im Jahr 1972 gründete er gemeinsam mit Hans Urs von Balthasar, Henri de Lubac und anderen großen Theologen die theologische Zeitschrift "Communio".
Am 25. März 1977 ernannte Papst Paul VI. ihn zum Erzbischof von München und Freising, und am 28. Mai empfing er die Bischofsweihe. Nach 80 Jahren war er der erste Diözesanpriester, der die pastorale Leitung des großen bayerischen Erzbistums übernahm. Als Bischofs-Motto wählte er "Mitarbeiter der Wahrheit" und gab selbst die Erklärung dieses Mottos: "Zum einen, weil es mir die vereinigende Klammer zwischen meiner bisherigen Aufgabe und dem neuen Auftrag zu sein schien … Und weil in der heutigen Welt das Thema Wahrheit fast ganz verschwunden ist, weil sie als für den Menschen zu groß erscheint und doch alles verfällt, wenn es keine Wahrheit gibt."
Im Konsistorium vom 27. Juni desselben Jahres kreierte Paul VI. ihn zum Kardinalpriester mit der Titelkirche "Santa Maria Consolatrice al Tiburtino".
1978 nahm Kardinal Ratzinger am Konklave vom 25. und 26. August teil, das Johannes Paul I. wählte. Dieser ernannte ihn zum Sondergesandten für den 3. Internationalen Mariologischen Kongress, der vom 16. bis zum 24. September in Guayaquil in Equador stattfand. Im Oktober desselben Jahres nahm Kardinal Ratzinger an dem Konklave teil, das Johannes Paul II. wählte.
Er war Referent in der 5. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofsynode 1980 zum Thema "Die Sendung der christlichen Familie in der Welt von heute" und delegierter Präsident der 6. Ordentlichen Generalversammlung von 1983 über "Versöhnung und Buße in der Sendung der Kirche".
Am 25. November 1981 ernannte Johannes Paul II. ihn zum Präfekten der Glaubenskongregation und zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission. Am 15. Februar 1982 verzichtete er auf die pastorale Leitung der Erzdiözese München und Freising; am 5. April 1993 wurde er vom Papst in den Rang der Kardinal-Bischöfe erhoben, und es wurde ihm der suburbikarische Sitz von Velletri-Segni zugeteilt.
Er war Präsident der Kommission zur Vorbereitung des Katechismus der Katholischen Kirche, und nach sechsjähriger Arbeit (1986–1992) überreichte er den neuen Katechismus dem Papst.
Am 6. November 1998 approbierte Johannes Paul II. seine von den Kardinal-Bischöfen vorgenommene Wahl zum Vize-Dekan des Kardinalskollegiums und am 30 November 2002 seine Wahl zum Dekan und die damit verbundene Zuweisung des suburbikarischen Sitzes von Ostia.
An der 1200-Jahrfeier der Errichtung der Diözese Paderborn in Deutschland am 3. Januar 1999 nahm er als Sondergesandter des Papstes teil.
Seit dem 13. November 2000 ist er Ehrenmitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften.
In der Römischen Kurie war er Mitglied des Rates des Staatssekretariates für die Beziehungen zu den Staaten; der Kongregationen für die Ostkirchen, für Kult und Sakramentendisziplin, für die Bischöfe, für die Evangelisierung der Völker, für die katholische Erziehung, für den Klerus und für die Heiligsprechungen; Mitglied der Päpstlichen Räte zur Förderung der Einheit der Christen und der Kultur; des Obersten Gerichtes der Päpstlichen Signatur; Mitglied der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika; der "Ecclesia Dei"; der Kommission für die authentische Interpretation des Codex des kanonischen Rechts und der Kommission für die Revision des Codex des Östlichen kanonischen Rechts.
Unter seinen zahlreichen Publikationen nimmt das Buch "Einführung in das Christentum", eine 1968 veröffentlichte Sammlung von Universitätsvorlesungen über das apostolische Glaubensbekenntnis, eine Sonderstellung ein; daneben die der Pastoral gewidmete, 1973 veröffentlichte Anthologie von Aufsätzen, Predigten und Reflexionen unter dem Titel "Dogma und Verkündigung".
Einen großen Widerhall fand seine Rede vor der Bayerischen Akademie zum Thema "Warum ich noch in der Kirche bin", in der er mit der ihm eigenen Deutlichkeit erklärte: "Nur in der Kirche ist es möglich, Christ zu sein, und nicht am Rande der Kirche."
Die Reihe seiner Publikationen wurde im Laufe der Jahre durch etliche weitere Titel ergänzt und bildete für viele einen Orientierungspunkt, besonders für solche, die das Studium der Theologie vertiefen wollten. 1985 veröffentlichte er das Interview-Buch "Zur Lage des Glaubens" und 1996 "Salz der Erde". Anläßlich seines 70. Geburtstags wurde das Buch "Alla scuola della verità" (In der Schule der Wahrheit) herausgegeben, in dem verschiedene Autoren unterschiedliche Aspekte seiner Persönlichkeit und seines Wirkens beleuchten.
Zahlreich sind die Ehrendoktor-Titel, die ihm verliehen wurden: 1984 vom College of St. Thomas in St. Paul (Minnesota, USA); 1986 von der katholischen Universität Lima; 1987 von der katholischen Universität Eichstätt; 1988 von der katholischen Universität Lublin; 1998 von der Universität Navarra (Pamplona, Spanien); 1999 von der Freien Universität "Maria Santissima Assunta (LUMSA) in Rom; 2000 von der theologischen Fakultät der Universität Breslau (Polen).
Vor 5 Jahren wurde aus Kardinal Ratzinger wenige Tage nach seinem Geburtstag unser Papst BenediktXVI.!Auch hierzu:
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!Möge der Herr uns diesen Papst auch noch recht lange erhalten!

Misericordia — 16/04/2010 05:59:42:

Der Clou ist ja der:
Heute ist das Fest des Hl. Benedikt Joseph Labre.
Benedikt = Papstname
Joseph = Taufname
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insgesamt = 2x Namenstag und 1x Geburtstag an ein und demselben Tag.
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