FrancescoBorromini
FrancescoBorromini 13/04/2009 18:23:55
Weiß jemand, weshalb der Heilige Vater seit Beginn dieses Kirchenjahres bei der Segensspendung nicht mehr einen Rauchmantel mit Mitra trägt? Das sah vor einigen Jahren noch ganz großartig aus, als er den Mantel Johannes XXIII. (?) in Vebindung mit dem Thron Leos XIII. trug.
FrancescoBorromini 17/02/2009 20:13:46
So verworren wie die Grammatik und Syntax des Herrn Zulehner, so verworren sind auch seine Gedanken! Der reinste Aberwitz!! Aber da sieht man wieder mal, welche Schwätzer derzeit die theologischen Fakultäten dominieren.
FrancescoBorromini 16/02/2009 13:29:03
An PaterCastell:
Zu Ihrer Frage, welcher Geist da weht: der sog. Geist des Konzils, aber gewiss nicht der Geist Gottes!
www.gloria.tv
Zu Ihrer Frage, welcher Geist da weht: der sog. Geist des Konzils, aber gewiss nicht der Geist Gottes!
www.gloria.tv
FrancescoBorromini 16/02/2009 13:26:53
Wenn man es sehr drastisch ausdrücken will, kann man sagen: Die altliberalen Theologen haben das Herz leer und die Hosen voll. Auf solchen Leuten kann man keine Kirche aufbauen. Wie Herr Zulehner sich woll zu Zeiten der Christenverfolgung verhalten hätte?! Malen wir es uns lieber nicht aus!
FrancescoBorromini 16/02/2009 10:55:30
Also der gute Professor Zulehner ist ja die absolute Peinlichkeit. Gerade als Pastoraltheologe sollte er wissen, wie geboten die Aufhebung einer Exkommunikation ist, wenn die Betreffenden reuig um eine solche ersuchen (und genau das haben die Bischöfe der Piusbruderschaft ja getan).
FrancescoBorromini 05/02/2009 18:39:44
Es heißt nicht "quando tremor est futurus" (= wann ist der Schrecken?), sondern "quantus tremor est futurus (= wie groß ist der Schrecken; gemeint ist: wenn der Richter kommen wird).
Aber das Dies irae an sich ist genau das richtige Sujet für das, was sich da abspielt.
Bitte unterschreibt alle den Aufruf!!!
Aber das Dies irae an sich ist genau das richtige Sujet für das, was sich da abspielt.
Bitte unterschreibt alle den Aufruf!!!
FrancescoBorromini 01/02/2009 20:08:37
Ganz gleich, ob die Kirche noch in Gebrauch ist oder nicht - es ist eine Widerwärtigkeit sondergleichen. Gewöhnlich neige ich nicht zu solch drastischen Bildern, aber das hier ist wirklich das neue Babylon! Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun! Und an der Stelle des Tabernakels ein Photo von diesem Modefuzzi. Der Fürst der Welt hält Hof im Tempel des Herrn!

FrancescoBorromini 30/01/2009 21:44:25
Eine exzellente Analyse! Was folgt daraus? Nach Jahrzehnten der Deformation, in denen viele sich der Mattheit, Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit gegenüber Gott hingegeben haben, beginnt unter Benedikt XVI. wieder eine echte Reform der Kirche, die Gottesfurcht, glühende Gottesliebe und Eifer im Glauben fordert. Der HERR gebe dem Hl. Vater die Kraft, darin gegen den erbitterten Widerstand der sog. öffentlichen Meinung durchzuhalten!!
FrancescoBorromini 09/01/2009 07:44:45
Die größte Kirchenglocke der Welt hängt in der Hohen Domkirche St. Peter und Maria zu Köln. Es ist die sog.
Petersglocke. Sie wurde 1923 von Heinrich Ulrich in Apolda als Ersatz für die im I. Weltkrieg eingeschmolzene 'Kaiserglocke' gegossen. Sie hat einen Durchmesser von 322 cm, ein Gewicht von etwa 24 t und den Grundschlagton C.
Die zweitgrößte Kirchenglocke dürfte die Pummerin in Wien sein.
Nichtsdestoweniger war die Erfurter Gloriosa die größte Glocke ihrer Zeit. Auch hat sie mit großem … [More]
Petersglocke. Sie wurde 1923 von Heinrich Ulrich in Apolda als Ersatz für die im I. Weltkrieg eingeschmolzene 'Kaiserglocke' gegossen. Sie hat einen Durchmesser von 322 cm, ein Gewicht von etwa 24 t und den Grundschlagton C.
Die zweitgrößte Kirchenglocke dürfte die Pummerin in Wien sein.
Nichtsdestoweniger war die Erfurter Gloriosa die größte Glocke ihrer Zeit. Auch hat sie mit großem … [More]
FrancescoBorromini 06/01/2009 19:23:14
Schön, dass die meisten der Damen auch einen Schleier auf dem Haupt tragen. Auf diese Weise verbinden sich - anders als im Islam - Würde und Demut.
FrancescoBorromini 06/01/2009 19:06:16
Habe mich selbst schlau gemacht. Wie die Wappen zeigen, stammt der Thron von Pius IX. Er war quasi der Vorgängerthron von dem, den Leo XIII. anfertigen ließ und den wir bei der Advents- und Neujahrsvesper sowie bei Urbi et Orbi gesehen haben.
Pius XI. und Pius XII. haben ihn oft genutzt, allerdings weniger im liturgischen Zusammenhang. Siehe z.B.
members.tripod.com
oder auch
cache.daylife.com
und
i236.photobucket.com
Pius XI. und Pius XII. haben ihn oft genutzt, allerdings weniger im liturgischen Zusammenhang. Siehe z.B.
members.tripod.com
oder auch
cache.daylife.com
und
i236.photobucket.com
FrancescoBorromini 06/01/2009 14:22:31
Kann jemand etwas zu dem Thron sagen? Ich habe ihn das erste Mal gesehen. Er ist immerhin größer und weitaus schöner als der Thron, den der Heilige Vater noch in der Christmette verwendet hat - wenngleich etwas kleiner als der Thron, der bei der Advents-, der Neujahrsvesper und bei Urbi et Orbi Verwendung gefunden hat. Er ist für diesen Anlass genau richtig! Aber wie gesagt, ich habe ihn noch auf keinem historischen Photo gesehen.
FrancescoBorromini 06/01/2009 12:23:42
... Muss natürlich Da capo heißen. Sorry!
FrancescoBorromini 06/01/2009 12:22:20
Diesen herrlichen Thron habe ich bei päpstliche Pontifikalämtern noch nicht gesehen. Eine weitere liturgische Verbesserung!
Da capa, Benedetto!
Und immer Dank an k-tv für das Einstellen der Videos!!!

Da capa, Benedetto!
Und immer Dank an k-tv für das Einstellen der Videos!!!
FrancescoBorromini 03/01/2009 17:37:10
Obwohl es sich dann nicht reimt, heißt es bei Friedrich Rückert in der ersten Zeile: "Der alte Barbarossa".
An Stephan: Na ja, zur sakralen Überhöhung der mittelalterlichen Reichsidee hat er viel beigetragen. Auch für die die Ausbildung des Reichsfürstenstandes - was sich im Nachhinein freilich nicht als unbedingt segensreich erwiesen hat.
An Stephan: Na ja, zur sakralen Überhöhung der mittelalterlichen Reichsidee hat er viel beigetragen. Auch für die die Ausbildung des Reichsfürstenstandes - was sich im Nachhinein freilich nicht als unbedingt segensreich erwiesen hat.
FrancescoBorromini 03/01/2009 17:32:26
Sehr passend für einen Priester auch das näckische 'Taliban-Käppchen!
Meine Frage: Is he crazy?
Meine Frage: Is he crazy?
FrancescoBorromini 01/01/2009 08:22:42
An Pius: Danke für den Hinweis. Das macht die Mitra umso wertvoller!
FrancescoBorromini 31/12/2008 19:44:41
Der Rauchmantel stammt übrigens von Johannes XXIII. (siehe die Wappen am Saum), die Mitra pretiosa von Johannes Paul I.
Wer sich übrigens für all die liturgischen und außerliturgischen Gewänder vom Domherrn bis zum Papst interessiert - es gibt eine sehr aufschlussreiche Homepage dazu: dappledphotos.blogspot.com
Wer zum Beispiel weiß noch, was ein Rationale oder ein Galero ist und warum Kardinäle keine Manteletta mehr tragen dürfen?
Wer sich übrigens für all die liturgischen und außerliturgischen Gewänder vom Domherrn bis zum Papst interessiert - es gibt eine sehr aufschlussreiche Homepage dazu: dappledphotos.blogspot.com
Wer zum Beispiel weiß noch, was ein Rationale oder ein Galero ist und warum Kardinäle keine Manteletta mehr tragen dürfen?
FrancescoBorromini 31/12/2008 18:39:26
So lässt man sich die Liturgie gefallen! Schade, dass der Heilige Vater mit diesem Rauchmantel und dieser Mitra nicht auch den Weihnachtsegen Urbi et Orbi gespendet hat!
FrancescoBorromini 30/12/2008 13:16:33
Habe die Sendung gesehen, nach einer Weile aber genervt abgeschaltet. Wenn eine evangelische Pastorin es nicht mehr als Blasphemie, sondern als einen Ausdruck von Humor sieht, wenn ein gekrreuzigter Frosch im Museum gezeigt wird, dann hat die Anbiederung an die Gesellschaft das Maß des Erträglichen weit überschritten.
Und wenn Herr Broder, seines Zeichens 'jüdischer' Atheist, meint, man dürfe Religionen grundsätzlich verspotten, so tut er mir auch Leid. Eigentlich müsste ihm doch klar sein, … [More]
Und wenn Herr Broder, seines Zeichens 'jüdischer' Atheist, meint, man dürfe Religionen grundsätzlich verspotten, so tut er mir auch Leid. Eigentlich müsste ihm doch klar sein, … [More]
FrancescoBorromini 02/12/2008 09:32:39
An Aristoteles und Mitten drin: Das Wort "Mensch, lerne tanzen, sonst wisssen die Engel mit Dir im Paradies nichts anzufangen", stammt nachweislich nicht von Augustinus, auch wenn es im Internet permanent dem Kirchenvater zugeschrieben wird. Das griechische Wort choros/choroi kann zwar mit Reigentanz übersetzt werden, doch ist in der Septuaginta wohl eher der Chorgesang der Engel gemeint. Die lateinischen Kirchenväter haben den liturgischen Tanz jedenfalls strikt als heidnisch und zum Teil … [More]
FrancescoBorromini 30/11/2008 19:25:47
@ jonatan, Claudine und den anderen:
Ihnen kann man sich nur voll und ganz anschließen - gerade auch in der Bitte, dass Benedikt uns möglichst lange erhalten bleibe. Angeblich hat er ja schon im gregorianischen Ritus jüngst in der Sixtinischen Kapelle zelebriert. Mal sehen, wie die Weihnachtsliturgie und der Segen Urbi et Orbi ausfallen werden.
Ihnen kann man sich nur voll und ganz anschließen - gerade auch in der Bitte, dass Benedikt uns möglichst lange erhalten bleibe. Angeblich hat er ja schon im gregorianischen Ritus jüngst in der Sixtinischen Kapelle zelebriert. Mal sehen, wie die Weihnachtsliturgie und der Segen Urbi et Orbi ausfallen werden.
FrancescoBorromini 29/11/2008 20:38:35
Herrlich! Zwischenzeitlich hatte ich schon befürchtet, der Heilige Vater habe nach allzuviel Kritik von der Verwendung dieses Thrones wieder Abstand genommen. Umso glücklicher bin ich, dieses Video zu sehen. Auch die Paramente der Diakone sind sehr schön. Hoffentlich wird bald auch die Liturgie an den Hochfesten noch feierlicher. Was ratisboner sich wünscht, ist der absolute Idealzustand. Ich fürchte jedoch, dass das noch dauern wird - wenn es denn überhaupt kommen wird. Aber man lernt - … [More]
FrancescoBorromini 21/11/2008 20:13:11
Besonders gut macht sich der abgesägte Baumstumpf im Hintergrund (ab 00:27) ;-)
FrancescoBorromini 18/11/2008 15:01:19
Das ist Ökumene, die in die richtige Richtung geht! Schön!!
FrancescoBorromini 17/11/2008 19:24:42
An Bibiana:
Die vermeintliche Überheblichkeit und Lieblosigkeit der Kommentare liegt vielleicht auch ein bisschen in der überheblichen Art des Herrn Bittlinger begründet.
Die vermeintliche Überheblichkeit und Lieblosigkeit der Kommentare liegt vielleicht auch ein bisschen in der überheblichen Art des Herrn Bittlinger begründet.
FrancescoBorromini 16/11/2008 14:35:21
Ich habe über youtube und zum Teil direkt mit Herrn Bittlinger und seinem Mitarbeiterkreis, hinter dem er sich verschanzt hat - darunter angeblich auch ein Rechtsanwalt - mehrfach diskutiert und versucht, mit ihm bzw. seinen Anhängern Argumente auszutauschen. Dort habe ich nicht nur die abenteuerlichsten und dümmsten Unterstellungen zu lesen bekommen. U.a. bekam ich den Satz von Martin Luther King um die Ohren gehauen, böse sei nicht nur, wer Böses tue, sondern auch, wer es zulasse. … [More]
FrancescoBorromini 09/11/2008 20:17:27
Lieber Dominikus,
ja, Sie haben Recht! Es ist so schade, dass unsere heutige Zeit so nüchtern ist, dass wir so wenig Gespür für Würde, Feierlichkeit und Erhabenheit haben. Im liturgischen Bereich, da sind wir uns gewiss auch einig, beobachten wir ja ähnliche Defiziete. Dort ist der des Mangel an Ehrfurcht, der sich so verheerend auswirkt. Zeremonien dürfen nicht zu leeren Ritualen verkommen, aber wenn wir sie mit Leben füllen können, sind sie eine unverzichtbarer Hilfe bei der … [More]
ja, Sie haben Recht! Es ist so schade, dass unsere heutige Zeit so nüchtern ist, dass wir so wenig Gespür für Würde, Feierlichkeit und Erhabenheit haben. Im liturgischen Bereich, da sind wir uns gewiss auch einig, beobachten wir ja ähnliche Defiziete. Dort ist der des Mangel an Ehrfurcht, der sich so verheerend auswirkt. Zeremonien dürfen nicht zu leeren Ritualen verkommen, aber wenn wir sie mit Leben füllen können, sind sie eine unverzichtbarer Hilfe bei der … [More]
FrancescoBorromini 09/11/2008 16:13:24
Nun ja, man kann es vielleicht so sehen, dass der römische Westen - und damit auch die römische Liturgie - nicht ganz so irrational waren - ich beziehe das jetzt auf den gregorianischen Ritus, nicht auf den Novus Ordo, der sich mit der ostkirchlichen Liturgie wirkich nicht messen kann. Aber ich bin kein Liturgie-Experte. Ich finde nur, man müsse darauf achten, dass der Ritus sich nicht verselbständigt, dass er nicht zu einem mechanisch vollzogenen Ablauf, zu einer Art magischer Handlung … [More]
FrancescoBorromini 09/11/2008 16:04:51
An Dominikius:
Sorry, aber die Abdankung Wilhelms II. war nun wirklich kein Verlust. Uns so gut war die Zeit, in der er abtreten musste - nämlich der von ihm mitverschuldete Erste Weltkrieg - wirklich nicht. Das Gepränge und die Zeremonien waren wirklich schön - aber heute der Monarchie nachzutrauern - das ist sentimentale Peinlichkeit! Und eine Verbindung von Thron und Altar - übrigens eine protestantische Losung - wäre auch nicht wirklich im Interesse unserer Kirche.
Sorry, aber die Abdankung Wilhelms II. war nun wirklich kein Verlust. Uns so gut war die Zeit, in der er abtreten musste - nämlich der von ihm mitverschuldete Erste Weltkrieg - wirklich nicht. Das Gepränge und die Zeremonien waren wirklich schön - aber heute der Monarchie nachzutrauern - das ist sentimentale Peinlichkeit! Und eine Verbindung von Thron und Altar - übrigens eine protestantische Losung - wäre auch nicht wirklich im Interesse unserer Kirche.
FrancescoBorromini 06/11/2008 21:57:51
Ihrem Projekt (habe die Ihre Homepage besucht) kann man nur viel Erfolg wünschen. Gerade angesichts des vielen Mumpitz, den einige unserer Pfrarrer sich ausdenken, tut die Berührung mit ostkirchlicher Spiritualität gut. Aber sind denn auch die Orthodoxen bereit, von uns zu 'lernen'? (Das ist keine rhetorische, sondern eine ernstgemeinte Frage).
FrancescoBorromini 04/11/2008 14:23:09
Herrlich!!!
FrancescoBorromini 29/10/2008 18:08:43
Herzlichen Dank für dieses bewegende und sehr aufschlussreiche Interview! Vielleicht sieht es ja auch einer der vielen Fanatiker, die immer noch behaupten, die katholische Kirche habe mit den Nazis kollaboriert. Darum mein Rat: Auch in Youtube stellen, ganz gleich, wie eine Schwachköpfe dort darauf reagieren mögen!
FrancescoBorromini 19/10/2008 19:08:18
An lingualpfeife.
Hier der Text der Ansprache des Ökumenischen Patriarchen auf Englisch:
www.ec-patr.org
THE WORD OF GOD
IN THE LIFE AND MISSION OF THE CHURCH
Your Holiness,
Synodal Fathers,
It is at once humbling and inspiring to be graciously invited by Your Holiness to address the XIIth Ordinary General Assembly of this auspicious Synod of Bishops, an historical meeting of Bishops of the Roman Catholic Church from throughout the world, gathered in one place to meditate on “the Word of … [More]
Hier der Text der Ansprache des Ökumenischen Patriarchen auf Englisch:
www.ec-patr.org
THE WORD OF GOD
IN THE LIFE AND MISSION OF THE CHURCH
Your Holiness,
Synodal Fathers,
It is at once humbling and inspiring to be graciously invited by Your Holiness to address the XIIth Ordinary General Assembly of this auspicious Synod of Bishops, an historical meeting of Bishops of the Roman Catholic Church from throughout the world, gathered in one place to meditate on “the Word of … [More]
FrancescoBorromini 18/10/2008 14:24:59
Die römisch-griechisch-katholische Ökumene macht kleine, aber sehr schöne Fortschritte. Sehr erhebend!!
FrancescoBorromini 17/10/2008 20:00:16
Mit Liturgie hat das Ganze jedenfalls nichts mehr zu tun. Liturgie ist das Eintauchen in das göttliche Mysterium und das Einswerden mit Gott im Lobgesang der Engel. Das hier ist kontraproduktive Selbstinszenierung, die von Eigentlichen wegführt.
FrancescoBorromini 17/10/2008 19:59:21
@ Assasel: Können Sie mir konkret sagen, welches Element dieser Performance Ihren Glauben an Christus gestärkt hat?
FrancescoBorromini 17/10/2008 19:51:02
@ Tobis-Gi: Ja, danke für den Hinweis, jetzt entsinne ich mich. Und vielen Dank für die ausführliche Übersetzung der Rede und die Mühe, die Sie sich damit gemacht haben. Auf Ihre weiteren Beiträge bin ich schon gespannt.
Sehr sympathisch übrigens Ihre Bemerkungen zu Ihrer Schwägerin. Man kann seinen Glauben durchaus ernst nehmen und doch das Glaubenszeugnis anderer respektieren und ohne dabei in blasierten selbstgerechten Hochmut zu verfallen, wie das manche Diskussionsteilnehmer bisweilen tun.
Sehr sympathisch übrigens Ihre Bemerkungen zu Ihrer Schwägerin. Man kann seinen Glauben durchaus ernst nehmen und doch das Glaubenszeugnis anderer respektieren und ohne dabei in blasierten selbstgerechten Hochmut zu verfallen, wie das manche Diskussionsteilnehmer bisweilen tun.
FrancescoBorromini 17/10/2008 19:27:47
Ein sehr zu Herzen gehender Text. Wann wurde er gehalten?
FrancescoBorromini 16/10/2008 06:04:54
Ja, die Damen sind Kirche von unten. Aber so was von unten - so tief kann man gar nicht herabsehen!
FrancescoBorromini 15/10/2008 18:46:14
Sorry, zwei kleine Tippfehler: Ich meinte die "europäischen" (und nicht die "europäische") Bischöfe und Benedikt XVI. (nicht Benedikt XIV.)
FrancescoBorromini 15/10/2008 18:43:46
"...so müssen wir diese Sünden des europäischen Episkopats bereuen, eines Episkopats, der nicht den Mut hatte, Paul VI. kraftvoll zu unterstützen."
Wenn die europäische Bischöfe nicht aufpassen, insonderheit die deutschen und französischen, so wird man in vierzig Jahren diesen Satz wiederholen müssen, mit dem kleinen Unterschied freilich, dass es dann Benedikt XIV. und die Boykottierung seines Motu Proprio betrifft. Wann lernen die Bischöfe wieder, Rom zu folgen?
Wenn die europäische Bischöfe nicht aufpassen, insonderheit die deutschen und französischen, so wird man in vierzig Jahren diesen Satz wiederholen müssen, mit dem kleinen Unterschied freilich, dass es dann Benedikt XIV. und die Boykottierung seines Motu Proprio betrifft. Wann lernen die Bischöfe wieder, Rom zu folgen?
FrancescoBorromini 15/10/2008 18:27:29
Lieber Iacobus,
in Offb. 3,9 ist mit Synagoge wirklich das Judentum gemeint, bzw. das von Christus abgefallene Judentum. Ich halte es aber für problematisch, diese Formulierung auf das 21. Jh. zu übertragen, wo sie zwangläufig eine andere Konnotation hat, als die, die der Offenbarungstext meint. Nun können Sie sagen, Sie verwendeten Synagoge des Satans im übertragenen Sinne, aber ich denke, für eine Zusammenkunft der Freimaurer gäbe es ebenso deutliche, aber weniger missverständliche … [More]
in Offb. 3,9 ist mit Synagoge wirklich das Judentum gemeint, bzw. das von Christus abgefallene Judentum. Ich halte es aber für problematisch, diese Formulierung auf das 21. Jh. zu übertragen, wo sie zwangläufig eine andere Konnotation hat, als die, die der Offenbarungstext meint. Nun können Sie sagen, Sie verwendeten Synagoge des Satans im übertragenen Sinne, aber ich denke, für eine Zusammenkunft der Freimaurer gäbe es ebenso deutliche, aber weniger missverständliche … [More]
FrancescoBorromini 14/10/2008 18:21:51
Die etymologische Herleitung von Kirche und Synagoge bzw. Tempel und Synagoge ist zwar richtig, doch lässt sich die Semantik nicht ausschließlich durch die Etymologie bestimmen. In der christlichen Diktion steht die Synagoge für das nachösterliche Judentum. Insofern ist die Wendung "Synagoge des Teufels" schlichtweg unangebracht.
Hoch weniger angebracht und im Grunde auch nicht diskussionswürdig allerdings Äußerungen wie von 'Kreuzzug'. Sie haben auf einem christlichen Forum nichts zu suchen!
Hoch weniger angebracht und im Grunde auch nicht diskussionswürdig allerdings Äußerungen wie von 'Kreuzzug'. Sie haben auf einem christlichen Forum nichts zu suchen!
FrancescoBorromini 13/10/2008 20:30:16
Freimaurertempel als "Synagogen des Satans" zu bezeichnen, ist eine üble Verleumdung des Judentums. Was hat bitteschön die jüdische Synagoge mit Satan zu tun?!
FrancescoBorromini 09/10/2008 17:35:33
Jau, da ist ja binnen kürzester Zeit eine höchst lebhafte Diskusssion entstanden!
Was die orthopädische Interpretation der Mundkommunion betrifft: Bei der Handkommunion steht der Empfangende zwar, aber dafür sind seine Hände exakt in Höhe der priesterlichen Hände. Das wäre also - orthopädisch gesehen - das Bequemste für den Papst. Benedikt geht es wirklich um mehr. Das macht er auch in seinen Schriften zur Liturgie deutlich. Bei ihm spielt der Opfer- und Kreuzesgedanke wirklich eine … [More]
Was die orthopädische Interpretation der Mundkommunion betrifft: Bei der Handkommunion steht der Empfangende zwar, aber dafür sind seine Hände exakt in Höhe der priesterlichen Hände. Das wäre also - orthopädisch gesehen - das Bequemste für den Papst. Benedikt geht es wirklich um mehr. Das macht er auch in seinen Schriften zur Liturgie deutlich. Bei ihm spielt der Opfer- und Kreuzesgedanke wirklich eine … [More]
FrancescoBorromini 09/10/2008 17:25:23
Das hat er auch schon bei der Eröffnungsmesse zur Bischofssynode in St. Paul vor den Mauern getan. Allerdings war die Dalmatik da von einer 'modern' geschnittenen Casula fast ganz verdeckt.
Davon abgesehen: Schön, dass Benedikt wieder die alten Throne verwendet. Ob er auch wieder den ganz hohen Thron aus den Tagen Pius' IX. benutzen wird, wie er es 2007 einige Male tat?
Davon abgesehen: Schön, dass Benedikt wieder die alten Throne verwendet. Ob er auch wieder den ganz hohen Thron aus den Tagen Pius' IX. benutzen wird, wie er es 2007 einige Male tat?
FrancescoBorromini 09/10/2008 16:40:05
@ Jana: Warum so polemisch? Es geht nicht um blickdichte Einzelzellen, sondern darum, dass durch Fernsehübertragungen und Videos Menschen in einem Moment, in dem sie ihre Gefühle gleichsam auf dem Präsentierteller tragen, von Außenstehenden, die an dieser Feier gar nicht teilnehmen, beäugt werden. Und ein Bekenntnis legt der einzelne von sich aus ab, es kann ihm nicht von einer Kamera abgenötigt werden - dann ist es ja auch kein Bekenntnis.
Was die Mundkommunion betrifft, so gebe ich Ihnen … [More]
Was die Mundkommunion betrifft, so gebe ich Ihnen … [More]
FrancescoBorromini 09/10/2008 15:50:43
Ja, es ist indiskret, Menschen beim Kommunionempfang zu zeigen! Aber da trägt das Vatikanische Fernsehen doch die Hauptschuld, es hat die Bilder aufgenommen und K-TV zur Verfügung gestellt.
FrancescoBorromini 07/10/2008 18:30:08
Ich finde, so macht man sich als Geistlicher einfach nur zum Affen. Sorry! Plumpe Anbiederung an eine säkulare Gesellschaft, anstatt dieser Spiritualität nahezubringen.
Als Heilmittel kann ich nur das wunderbare Buch von Benedikt XVI. empfehlen: "Ein neues Lied für den Herrn. Christusglaube und Liturgie in der Gegenwart, Freiburg 2007". Sehr erhellend darin der Abschnitt "Das Welt- und Menschenbild und sein Ausdruck in der Kirchenmusik", S. 152 ff, in dem sich der heilige Vater auch mit sog. … [More]
Als Heilmittel kann ich nur das wunderbare Buch von Benedikt XVI. empfehlen: "Ein neues Lied für den Herrn. Christusglaube und Liturgie in der Gegenwart, Freiburg 2007". Sehr erhellend darin der Abschnitt "Das Welt- und Menschenbild und sein Ausdruck in der Kirchenmusik", S. 152 ff, in dem sich der heilige Vater auch mit sog. … [More]
FrancescoBorromini 05/10/2008 14:24:47
Es ist wie so oft, nein: eigentlich wie immer, wenn man Predigten oder andere Texte des heiligen Vaters hört oder liest: Man begreift auf einmal blitzartig, wo die großen Defizite unserer gegenwärrigen 'Kultur' liegen und was uns fehlt. Und das ist eben auch der große Unterschied zu Leuten wie Küng, Drewermann und Konsorten - von Ranke-Heinemann ganz zu schweigen: Während diese Leute im Grunde nur von sich selber reden, eitel ihre private Philisophie als der Weisheit letzten Schluss … [More]
FrancescoBorromini 02/10/2008 18:05:07
Ja, die Melodie ist evangelisch, der katholische Text ist aber auch nicht schlecht. Es gilt eben die Devise: Prüfet alles, das Gute behaltet!
FrancescoBorromini 16/09/2008 14:06:17
zu Rübezahls Bericht über Spiegel-online:
Man kann sich das Treiben in der Redaktion von spiegel-online bildhaft vorstellen: Ein Papst, der die Menschen durch seine ungeheure Intelligenz, durch seine charismatische Ausstrahlung und durch seine persönliche Bescheidenheit immer wieder aufs Neue in seinen Bann schlägt und der den Mut hat, das Wort Gottes einer saturiert-dekadenten Gesellschaft zu verkünden und und an den Tabus einer selbstgerechten ind bornierten Intelligentsia zu rütteln, … [More]
Man kann sich das Treiben in der Redaktion von spiegel-online bildhaft vorstellen: Ein Papst, der die Menschen durch seine ungeheure Intelligenz, durch seine charismatische Ausstrahlung und durch seine persönliche Bescheidenheit immer wieder aufs Neue in seinen Bann schlägt und der den Mut hat, das Wort Gottes einer saturiert-dekadenten Gesellschaft zu verkünden und und an den Tabus einer selbstgerechten ind bornierten Intelligentsia zu rütteln, … [More]
FrancescoBorromini 13/09/2008 09:48:03
Welch eine reiche Gedankenfülle, welch großartige und eindringliche Bilder! In einer halben Stunde sagt dieser Mann mehr als die meisten Theologie- und Philosophieprofessoren in einer ganzen Vorlesungsreihe. Und das alles in einer schlichten und demütigen, völlig unprätentiösen Sprache. Benedikt ist wirklich einer der größten lebenden Intellektuellen. Und er zeigt uns, was abendländische Geistigkeit ist. All jenen, die das Christentum und die katholische Lehre als Projektionsfläche … [More]
FrancescoBorromini 06/09/2008 11:44:43
In der Tat außerordentlich beeindruckend! Nicht nur in der Liturgie ist viel an Ausdruckskraft und Feierlichkeit verlorengegangen.
FrancescoBorromini 03/09/2008 17:44:37
Immer wieder schön! Danke!
FrancescoBorromini 11/08/2008 20:25:25
@Rosalia
Liebe Rosalia,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich kenne diese schöne Anekdote auch. Und gerade sie beweist, dass wahre Größe und wahre Meisterschaft sich oft im Kleinen zeigen. Mit Bescheidenheit kommt man weiter als mit Anmaßung. Wichtig ist, dass man von dem, was man tut, wirklich etwas versteht, dass man schlichtweg Ahnung hat. Borromini hatte in seinem Fach Ahnung. So errichtete er auf kleinstem Raum eine der großartigsten Barockkirchen. Von ihm könnte sich der gute Herr … [More]
Liebe Rosalia,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich kenne diese schöne Anekdote auch. Und gerade sie beweist, dass wahre Größe und wahre Meisterschaft sich oft im Kleinen zeigen. Mit Bescheidenheit kommt man weiter als mit Anmaßung. Wichtig ist, dass man von dem, was man tut, wirklich etwas versteht, dass man schlichtweg Ahnung hat. Borromini hatte in seinem Fach Ahnung. So errichtete er auf kleinstem Raum eine der großartigsten Barockkirchen. Von ihm könnte sich der gute Herr … [More]
FrancescoBorromini 10/08/2008 14:49:50
Leider bewahrheitet sich doch die alte Erkenntnis: Je weniger jemand reflektiert, für desto bedeutsamer hält er das, was er von sich gibt. Ate und Hybris, Verblendung und Hochmut, nannten das die alten Griechen. Profilneurose nennt es die heutige Psychologie. Vielleicht sollte der gute Pastor Bittlinger, der den Talar so gerne mit der Bardenkluft vertauscht, sich einen angemessenen Künstlernamen zulegen. Troubadix würde vielleicht ganz gut passen. Denn wie heißt es doch?: "Troubadix ist … [More]

