Heute, am 22. Mai 2013, kann Erzbischof Haas von Vaduz (FL) sein 25-jähriges Bischofsjubiläum feiern. Wir gratulieren ihm dazu von Herzen und wünschen ihm weiterhin Gottes reichsten Segen.
Es ist ein Baphomet, der Kopf des Ziegenbocks, der von diesem Kreuz herunterglotzt und die Mitte des Kreuzes, das heiligste Herz Jesu, verdeckt. Die Arme des Mannes und des Weibes, die die geschwisterliche Kirche symbolisieren sollen, sind unnatürlich nach unten gedrückt. Die Verbindung geschieht nicht auf der Höhe der Herzen, sondern der Unterleiber. Auch beim Tanz kommt es zu einer solchen Handhaltung. Tanz auf Golgotha. Alles kein Zufall. Martin Luther war ein Erstkommunionknabe gegen die … [More]
Die Weihe einer Kirche im "alten Ritus" ist jedenfalls ein so seltenes Ereignis, das man sich das keinesfalls entgehen lassen sollte! Neben der neuen (alten) Kapelle in Paris wohl die schönste Kirche der Bruderschaft, soweit ich orientiert bin.
@Friedrich von Quitzow: Möge die Tradition auch endlich Mitteldeutschland erobern: Kapellen für Erfurt, Meiningen, Leipzig, Magdeburg, Schwerin, Neubrandenburg, Chemnitz, Görlitz
Werte EVT, Ihre wertvollen Ausführungen über das neue "Gotteslob" bestätigen mich in meiner vorgefassten Meinung, dieses neuerliche gemeindepädagogische Kunstprodukt nicht mehr zu kaufen. (Wer verdient eigentlich alles an der Millionenauflage dieser postkonziliaren Verschlimmbesserung?) Für das Stundengebet verwende ich in Gemeinschaft das DIURNALE: http://derordo.blogspot.de/2011/07/breviarium-romanum-jetzt-auch.html Als Alternative zum "Gotteslob" habe ich mir auf Empfehlung von … [More]
"Es scheint, als wollten die Kardinäle Kaspar und Lehmann, Erzbischof Zollitsch als "Steigbügelhalter" für ihre deutsche Nationalkirche, die von Rom losgelöst dann als "Ortskirche" eigene Wege geht." +++ Wieso losgelöst von Rom, werter @Gregorius? War es nicht Walter Kasper, der Bergoglio als Papstkandidat aufgebaut und ihn mit Sodano und Re im Konklave durchgesetzt hat!? Hat sich nicht Begoglio artig bei Kasper mit einer Schleichwerbung für dessen theologische Ergüsse in Buchform vor aller … [More]
All dieses dient der Gewöhnung an eine im ökumentistischen Geiste zu errichtende quasi-protestantischen Laienkirche, die dann von Dritten herrlich manipulier-, berechen- und beherrschbar ist.
Das ist doch herrlich, was da in Frankreich abgeht.
Und der Langendörfer entblödet sich auch noch, in dem er öffentlich solcherley in Deutschland nicht wünscht. Deutlicher kann man sich als eine von Geld und weltlicher Macht korrumpierte Kirche nicht outen.
Wie sagte schon Nietzsche: Selig sind diese Schläfrigen, denn sie sollen bald einnicken.
Lombardi ist das bislang letzte, aber, was die Nähe zum Papst betrifft, ungleich authentischste Glied in dieser Interpretationskette. Ich erinnere an die gleichlautenden Statements von Bugnini-Marini, Schönborn, Woelki und dem neuen Präsidenten des päpstlichen Rates für die Familien, dessen Name mir gerade nicht bei der Hand ist. Es ist also fast UNDENKBAR, dass diese Linie nicht ohne die Zustimmung des neuen Mannes in Rom vertreten wird. Und auch Schweigen ist eine Form der Zustimmung.
Und wenn man diese "Formen" anerkennt, wird man auch nicht umhin können, diese "anderen Formen" künftig zu segnen, und wenn man sie segnet, dann muss man sie auch als gottgewollt und als eheähnliche Gemeinschaften anerkennen, und wenn man soweit ist, wird man auch bald das Konzept der Mama-Papa-Kind-Ehe zugunsten eine Homo-Adoption fallen lassen müssen. Kardinal Vingt-Trois und die Millionen Protestierer in Frankreich müssen sich doch wirklich wie Clowns vorkommen. Naja, und wenn dann noch … [More]
Entweder hat Lombardi seinen Job unter dem neuen Chef schon pappesatt und will die Entlassung auf Teufel komm raus erwirken oder dieser Vorstoß ist mit dem neuen Mann in Rom abgesprochen. Anders ist seine alles bislang in den Schatten stellende Abkehr von den moralischen Prinzipien der Kirche in dieser Frage nicht zu erklären. Dass Marini, also der Bugnini-Marini, kürzlich ins selbe Hörnchen flötete, scheint mir für letzteres zu sprechen. Rosarote Palastrevolution im Vatikan? Ich … [More]
@Zet "Das ist eine Haltung dieser Gruppe und auch aller anderen Gruppen in der Geschichte, der verschlossenen Gruppen.." Ein eindeutiger Hinweis, dass es dem Prediger bei seiner "Auswälzung" nicht vorrangig um die Charakterisierung der Juden, sondern um die Gruppen geht, die er wie diese "verschlossen" nennt. Was er mit "verschlossene Gemeinde" meint, was sie charakterisiert, nennt er hier: "Ihr Gemeinschaftsleben zur beständigen Verteidigung der Wahrheit – denn sieglauben(!)die Wahrheit zu …[More]
@Galahad Das ist doch das Unverdauliche an diesen alltäglichen Papst-Pillen, dass die ihnen innewohnende Vorwurfsmentalität vollkommen allgemein gehalten und deshalb vollkommen frei interpretierbar ist. Jeder kann sich den Schuh anziehen oder auch dem anderen überstülpen, je nach Gusto. Auffällig ist nur, dass sich seine Ermahnungen vorwiegend gegen die Gläubigen und die Kirche richten. Kritik an gegenwärtigen oder historischen Zuständen in der Gesellschaft hat man dagegen von diesem … [More]
Ach Gottchen! So eine windelweiche Stellungnahme zu dem Dämonenauftritt gegen Exzellenz Leonard soll also als "Protest" wahrgenommen werden? Lächerlich! Wo bleibt die Solidaritätsbekundung der DBK und der Europäischen Bischofskonfenrenz gegen diese Behandlung eines ihrer hochrangigen Mitglieder? Wo bleibt der Protest des Vatikans gegen die Behandlung eines seiner Metropoliten? Wo bleibt die Kritik des Papstes gegen diese Lieblosigkeit einer lieblos gewordenen GESELLSCHAFT???
Wahnsinn, wie die Kirche jetzt selbst in Rom dem Zeitgeist hinterherhechelt, anstatt ihn aktiv mit christlichen Wervorstellungen zu prägen. Mein Gott, unter welch geistig-geistlicher Impotenz die Konzilskirche doch leidet!
"Liebe Leute, lest die Predigten unseres Heiligen Vaters, anstatt euch von tendenziösen Schlagzeilen, die euch nur von der Kirche wegführen wollen, verrückt machen zu lassen. Was der Heilige Vater sagt wird euch sehr viel Trost und Kraft spenden."
Tut mir Leid, marthe2010, aber wenn ich die Papst-Pillen im Original lese, kann ich dieser seltsamen Mischung aus Drohung ("Wo Verleumdung ist, da ist Satan, und zwar genau er."), skrupulanter Erniedrigung ("Ein Christ muss sich erniedrigen.") und … [More]
Der Mann nimmt das Amt, das er innehaben soll, offensichtlich nicht im mindesten ernst. Man kann dies ja auch an seiner Amtsführung ablesen. Welchem Nachfolger Petri wäre es bspw. eingefallen, aus dem Apostolischen Palast auszuziehen und in einem Hotel durch die Lifte zu huschen. Was bei einem Anthony Quinn in dem 60er Jahre Schinken "In den Schuhen des Fischers" noch irgendwie originell herüberkam, wirkt in der Wirklichkeit gänzlich abgeschmackt, banalisiert das höchste geistliche Amt … [More]
"wird es zukünftig bis zu 9 „päpste“ gleichzeitig geben"
Geschätzter j3s, ich fürchte das entspricht nicht ganz den Planungen. Es soll schon bei einem Papst oder Oberhaupt der Religionen bleiben, aber bei einem seines Primates vollständig entkleideten Oberhauptes, ein Grüßaugust oder "Diener der Einheit", wie es unsere jesuitische Phalanx wohl formulieren würde. Die eigentliche Arbeit erledigen dann die Synoden und deren Hoher Rat, für den jene Acht die Vorläufer sind.
Wolfgang, das eine schließt doch das andere nicht aus. Natürlich sind wir hier auf Erden eine streitende Kirche, die aber nicht im Irdischen gefangen ist, sondern von der himmlischen Herrlichkeit, dem Himmelsbrote, sich nährt. Auch beim irdischen Jesus waren die gewirkten Wunder gleichsam Abfallprodukte, Einfallstore seines göttlichen Wesens, er kam als streitender Gottesknecht, um im Gehorsam zu verkünden, zu leiden und zu sterben, aber schon während seines irdischen Weges wurde die … [More]
Die Kirche wurde gestiftet durch das Erlösungswerk Jesu, aber sie ist keine Kirche des Karfreitags, sondern Braut des auferstandenen Christus, der lebt und herrscht und über Tod und Sünde triumphiert. Sie kann deshalb niemals arm oder armselig sein, vielmehr spiegelt sich in ihr der Abglanz des Höchsten. Gerade dadurch dient sie dem Menschen: sie zieht ihn hinein in die göttliche Herrlichkeit, hebt ihn über sich hinaus in die Welt des göttlichen Glanzes. Durch sie wird der Arme reich, … [More]
So wandelt sich also die päpstliche Monarchie (letztmalig Ratzinger) über die Tyrannis (Bergoglio) zu einer Oligarchie (Synode), die, wenn Polybios recht behalten soll, zur Ochlokratie (Wir sind Kirche) verkommt. Arme Braut Christi, unsere Mutter Kirche, wie wirst Du geschändet!
Ewigkeitsgemäss, beste Latina, ist die Königsherrschaft Christi. Dieser Christus, der der Sohn Gottes ist, gelangte durch Entäusserung, Leiden und Tod zur Auferstehung und herrscht und regiert nun mit dem Vater und dem Geist in alle Ewigkeit. Sein Stellvertreter auf Erden ist der Papst, der diesen Herrschaftsanspruch Christi vergegenwärtigen und verkörpern muss. Hoheitszeichen sind dazu unverzichtbar.
Man sieht hier ein Beispiel wahrer Demut. Bei allem päpstlichen Glanz und Zeremoniell ist der Amtsträger ganz den Menschen zugewandt (Sedia gestatoria ist dazu viel praktischer, ästhetischer und zugleich schlichter als ein Mercedes Kübelwagen oder eine Rollbühne), spendet fortwährend den päpstlichen Segen aus, der den Gläubigen wertvoller als alles Gut und Geld der Welt ist, der Arme und Reiche vereint, indem er sie gleichermaßen zu Empfängern der göttlichen Gnade macht. In diesem … [More]
Ach wie gnädig, Hw. Tropper darf wieder predigen! Hier soll wohl mit einer Großmutsgeste über den eigentlichen Skandal, nämlich das Predigtverbot, hinweggetäuscht werden? Für wie dumm hält man eigentlich das Kirchenvolk?
Stimme Friedrich von Quitzow grundsätzlich zu. Kann mich aber andererseits des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich hierbei um eine Franziskus-(Beruhigungs-)Pille für das bereits gefährlich grummelnde orthodoxe Lager unter den Katholiken handelt.
Die Gebote sind die magna charta des Christentums und Grundlage für ein Leben aus dem Glauben. Schon sehr befremdlich, wenn ein Papst deren Bedeutung zu relativieren scheint.
Lieber Berchmanns, in der Tat sind wir alle verdammt, wenn wir uns nicht von unseren Sünden bekehren!
Der barmherzige Vater aus dem Gleichnis konnte seine Barmherzigkeit erst dann dem Sohne schenken, als dieser sich selbst besann, umkehrte und den Vater um Verzeihung bat. Diese Aspekte der katholischen Gnadenlehre sind bei der sympathisch schlichten Verkündigung des Bischofs von Rom leider ziemlich unterbelichtet und daher sind seine Worte zumindest gefährlich missverständlich!
Ach, diese verküngten Jesuiten! Wenn es nach denen geht, wird man wohl schlussendlich all jenen Gemeinschaften das Kirche-Sein absprechen, die sich ausschließlich aus Katholiken zusammensetzen. Schöne neue Einheitswelt der Religionen...
Gerdich, das ist ja gerade das schizophrene (oder aber verheuchelte) an diesem Vorgehen, dass man einerseits behauptet, den Primat als ein "Liebesprimat" verstehen zu wollen, andererseits aber diesen "Liebesprimat" und alle damit verbundenen Veränderungen unter Umgehung der zuständigen Stellen und brutalsmöglicher Anwendung des petrinischen Jurisdiktionsprimates durchzusetzen versucht. Wenn Ratzinger mit seiner Hermeneutik der Kontinuität ebenso selbsterrlich vorangeprescht wäre wie derzeit … [More]
frederikvanhusen, sind Sie jetzt der Gesinnungspolizist von gloria.tv, mit der Aufgabe, die Kritik am neuen Pontifex abzuwürgen? Dazu kann ich nur sagen, wenn sich jemand derart prätentiös in ein neues Amt einführt, darf man sich über die heftige Kritik, welche den zudem reichlich atavistisch anmutenden Bizarrerien Bergoglios entgegenschlägt, nicht wundern. Übrigens bin ich der festen Überzeugung, dass Franziskus' Demut groß genug ist, um mit dieser Kritik besser zu leben und umzugehen … [More]
" Kauft den alten Plunder auf- es gibt ihn jetzt billig." @ LaudaSion — 5.4.2013 14:53:10
Was sind Sie doch für ein Optimist! Ich fürchte, man hat aus der allemal zaghaften, aber dennoch erstaunlich erfolgreichen Konsolidierungsphase des Katholischen unter Benedikt gelernt und wird nun diesen alten Plunder, jene "Restbestände vergangenen Zeremonials" also, ein für allemal vernichten, auf dass sich nie wieder jemand damit schmücke und sich als ein Gespenst der Tradition erhebe. In gänzlicher … [More]
"Welcher Papst hat schon alles gemacht, wie sein Vorgänger?"
Cantate, was für eine rabulistische Frage! Natürlich darf, kann, ja muss jeder Amtsträger sein persönliches Charisma einbringen. (Übrigens wäre ich der Letzte, der den neuen Bischof in Rom wegen seiner Liebe zu den Armen oder seinem Verlangen nach einer authentischen Kirche kritisieren würde. Ja, ich wünschte mir sogar, sein Charisma würde darin bestehen, die Geißel unserer Tage, die zerstörerische Gier nach Gewinn, die … [More]
Passen Sie auf, cantate. Nicht wir fordern einen Papst nach unseren Wünschen, sondern der neue Bischof von Rom wünscht, das Amt und die Kirche nach seinen persönlichen Vorstellungen umzuformen. Er ist es, dem das Amt offensichtlich nicht zu passen scheint. Wer verändert und selbstherrlich regiert, der muss sich rechtfertigen, und nicht jener, der diese Veränderungen hinterfragt.
@anno: völlig ihrer Meinung, wenn man denn wüsste, welche Gründe zu dem Rücktritt geführt haben.
Sehr interessant, diese photographische Gegenüberstellung. In der Tat, besser kann man die Verarmung nicht illustrieren, die der neue Bischof von Rom bereits in seinen ersten Amtstagen herbeigeführt hat. Wie verloren und aus der Zeit gefallen, sitzt er da, auf seinem nackten Thron, unser Franz. Gott, was für ein Rückfall in die naive jesuitische Sozialromantik der 60er Jahre. Es ist jedoch niemanden geholfen, wenn sich die Kirche selbst entblößt. Die Armen brauchen eine starke, … [More]
@Albertus Magnus Selbstredend. Und als Papst ist man qua Amt nicht ein Neuerer, sondern vielmehr der erste Hüter und Bewahrer von dem, "was überall, immer und von allen geglaubt worden ist".
Der neue Bischof von Rom begibt sich in gefährliche Fahrwasser.
Ein Wort aus dem Munde Bergoglios, das als exegetischen Richtschnur für diese Predigt dienen kann:
"Man bleibt nicht gläubig, wenn man wie die Traditionalisten oder die Fundamentalisten am Buchstaben klebt", gab der damalige Kardinal Jorge Mario Bergoglio zu Protokoll. "Treue ist immer Änderung."
Den höchst interessanten Artikel, den man auch, frei nach Goethe, mit: "Die Geister, die ich rief, werd' ich nun nicht mehr los!" überscheiben könnte, kann man hier nachlesen:
Diese Predigt rückt, verziert mit ein paar gefälligen pastoralen Elementen, Tradition gedanklich in die Nähe von Tod, Nichtverstehen des Neuen und Angst vor Veränderung. Das Neue, das Unverständnis, Verwirrung und Angst hervorruft, wird hingegen gedanklich mit Gott und der Auferstehung Jesu in Verbindung gebracht. Durch ein Erinnern, wie alles ursprünglich gemeint war, soll man die Angst vor dem Neuen überwinden und falsche Vorstellungen/Entwicklungen korrigieren. Gott wird als Quell der … [More]
Nochmals Dank für Ihre alltägliche Presseschau, werte EVT. Tja, da kommt der Lombardi ganz schön ins Schwitzen bei all den Defiziten und Eskapaden seines jesuitischen Mitbruders, des neuen Bischofs von Rom. Bleibt die irritierende Frage, warum wählt man einen Mann mit solch gravierenden gesundheitlichen und stimmlichen Defiziten überhaupt in ein solches Amt?
Jomel, über die Gründe können wir nur spekulieren. Klar hingegen ist, dass Benedikt in der Kurie wenig Freunde hatte. Manchmal scheint es mir unbegreiflich, wie ein Mann, der die Kurie so kannte wie Ratzinger, es nicht verstanden hat, sich und seine Linie effizienter durchzusetzen. Aber das ist ja die crux aller Konservativen. Sie sind zu zaghaft in ihrem Vorgehen, manchmal erscheint es, als fehle ihnen der Durchsetzungswille, so als sei man nicht überzeugt von der Richtigkeit des eigenen … [More]
Habe gerade Prälat Mays Artikel in der Kirchlichen Umschau gelesen und bin doch überrascht, über seine nüchterne Einschätzung des Papstrücktritts. Simon von Cyrene half Jesus in der Tat beim Kreuztragen, aber er hat es ihm nicht abgenommen. Päpste müssen für den Fall gesundheitlicher Schwäche Vorsorge tragen, damit sie entsprechende Simon von Cyrenes zur Seite haben. Man soll doch nicht so tun, als ob das Altern eines Papstes im Amt ein Problem ist, das die Kirche erst seit neuestem … [More]
hicesthodie sagt: 29. März 2013 um 13:12: "(...) Wenn ich mir seine Homilie der Chrisammesse anhöre, ist hier schon wieder eine neue Stufe erreicht. Es werden an sich richtige und auch schöne Bilder gebraucht, aber diese werden mit falschen und einseitigen Prämissen versehen. Sein pastoraler Ansatz ist an sich ja nicht zu … [More]
Die geschmacklosen Unterstellungen eines David Berger oder Daniel Deckers möchte ich gar nicht lesen, wenn diese die Bilder eines Papstes kommentieren, der statt der schwieligen Füsse seiner Priester, die von jugendlichen Kriminellen bevorzugt.
Als Papst ist er ja trotz fortgeschrittenen Alters nun nicht gerade viel erfahrener, als damals als Jesuitengeneral. Wir dürfen demnach also viele weitere Fehler erwarten, bei seinem selbstherrlichen und ungestümen Vorhaben, den Vatikan rasch zu ändern. Mit welcher Klugheit, Liebe und Engelsgeduld hat dagegen Benedikt versucht, den theologischen, liturgischen und geistlichen Verfall der Konzilskirche aufzuhalten und das abgesunkene Niveau wieder zu heben. Er konnte dabei leider nicht rasch … [More]
Nach Garcias Logik hätte man also in der Nazidiktatur auch die menschenverachtende Naziweltanschauung, wonach Juden zu vergasen sind, tolerieren müssen, um kein Fundamentalist zu sein. Denkt dieser Mensch eigentlich noch nach, bevor er seine Hasstiraden gegen Gloria.tv loslässt? Zu allem Überfluss vereinnamt er für sein höchstpersönliches Toleranzedikt, dass der Lehre der Kirche vom Schutz des Lebens diametral gegenübersteht, auch noch Exzellenz Huonder. Das ist eine Unverschämtheit! … [More]
ich weiss zwar nicht, warum Sie uns hier immerfort Artikel aus dem einstmals sehr lesenswerten, jetzt aber - und nicht erst seit der Sperrung der Kommentarfunktion - in die kritiklose Hofberichterstattung abgeglittenen Internetmagazin kath.net offerieren, aber eines möchte ich zu den kolportierten Nachrichten doch anmerken: wenn der Herr Bischof von Rom, der ja auch Papst sein soll, das Letzte Abendmahl für die "Geburtsstunde des Priestertums" hält, … [More]
Tja, der Intellektuelle Markus Somm hat erfasst und nochmals ins Wort gehoben, wofür Benedikt XVI. mit seinem Pontifikat stand: die Erneuerung und Stärkung der Kirche durch eine Versöhnung mit der Tradition. Das hat den Konzilsfetischisten, Ökumenisten, Genderkatholen, Zeitgeistlemmingen und Anhängern einer religiösen Welteinheitssuppe gar nicht gefallen. Um Lichtjahre sind wir nun zurückgeworfen worden durch die Wahl dieses Anti-Ratzingers von Sodanos und Kaspers Gnaden. Und schon heult … [More]
Die Gründonnerstagsliturgie leitet das Triduum Sacrum ein, jene Tage, in denen die Kirche in kultischer Weise das Leiden, das Sterben und die Auferstehung des Herrn betrachtet und feiert. Es ist daher - gelinde gesagt - vollkommen unpassend, vom liturgischen Geschehen abzulenken, indem man die Feier vom Petersdom in eine Strafanstalt verlagert und damit in spektakulärer Weise vom eigentlichen transzendentalen Inhalt des liturgischen Geschehens ablenkt und es mit der Setzung einer humanen, … [More]
Ja, schnell noch einen Mythos um die Papstwahl stricken, nach dem Motto: erst war ein Patt zwischen Scola und Ouellet, dann aber plötzlich wehte der Heilig Geist, eine Dynamik entwickelte sich und das Kardinalskollegium wählte ohne weitere Absprachen und ganz nach Politbürositte fast einstimmig Bergoglio. Schaudererregend!
Die nackte Wahrheit ist: dieser Mann soll das Pontifikat der Hermeneutik der Kontinuität sowie die damit verbundene Reorganisation der Sakralität und Katholizität … [More]
Es ist schon erschreckend, wie offen die alten Seilschaften im Vatikan erkennen lassen, wessen Geist für diese Papstwahl zuständig war. Erst die bergoglionische Buchempfehlung für Kaspers Lutherlehre während eines öffentlichen Gebetes, dann der Ring symbolischer Herkunft aus der fürsorglichen Hand von … [More]
Jetzt bedankt er sich im Nachhinein auch noch bei Kasper für die Wahlhilfe, indem er öffentlich dessen theologische Ergüsse lobt. Der Mann lässt keine Peinlichkeit aus. Nunja, angesichts seiner eigenen bislang theologisch höchst dürftigen und skurrilen Auftritte wird dieses Lob einem Kasper durchaus gerecht. Theologie für Arme!
Da gab es doch einen Jünger in der Bibel, der auch einen demonstrativen Pauperismus zur Schau stellte, der den Verehrern Jesu vorwarf, Verschwender zu sein und das Geld den Armen vorzuenthalten. War das Petrus? Und wie regagierte Jesus? Hat er ihn dafür gelobt? Hat der Heilige Franziskus gefordert, seine Liebe zu den Armen zur verpflichtenden Doktrin für die ganze Kirche, speziell für die Liturgie der Kirche, zu machen? Sagte er: "ICH will eine arme Kirche für die Armen!"? Hier wird ein … [More]
Ja, das ist die von Mainz (nicht vom Himmel!) verordnete offizielle Jubel- und Hofberichterstattung. Da wird ein Johannes XXIII-Verschnitt medial zusammengebastelt und in Szene gesetzt. Auch Kath.net hat gleich vorsorglich "aus technischen Gründen" die Kommentarfunktion eingestellt, damit aus diesem Bereich kein unschönes Wort ertöne, dafür Ring-Eifels KNA-Schönbeterversion ins Netz gestellt, die aus dem vermeintlich argentinischen Saulus einen Paulus macht.
Dieser Bergoglio ist eine Katastrophe. Und wenn sich herausstellen sollte, dass auch nur ein Funke Wahrheit an dem ist, was die Medien über seine "Schatten der Vergangenheit" berichten, dann sollte er schnell all seine Demut und Bescheidenheit zusammennehmen und auf seine "Inthronisation" verzichten. Dass die Kardinäle einen solchen Kandidaten überhaupt ins Auge fassen konnten, zeigt, wie ideologisch vernagelt diese Altherrenriege mehrheitlich ist und dass diese Wahl wohl weniger mit dem … [More]
Das mit den Hakenkreuzen war ein Fehler. Ein Fehler, der Don Retro Nay nicht angelastet werden kann. Ein Fehler. Nichts weiter. Daraus ein Verfolgungsszenario zu zimmern, zeigt die Böswilligkeit derer, die diesen Fehler ausnutzen, um eine kritische Stimme wie gloria.tv mundtot zu machen. Solche Leute, mit solch maßlosen Praktiken, rücken sich allerdings selbst gefählich in die Nähe diktatorischer Willkürherrschaft.
Don Retro Nay und Mitarbeiter, mein Gebet um Kraft und Stärke aus dem … [More]
Die bislang bei jeder Gelegenheit betonte Einfachheit und Schlichtheit des zum Papst ernannten wie seine ungewöhnliche Namenswahl sind, psychologisch gesehen, eher das genaue Gegenteil von Demut und Einfachheit. Wäre dieser Mann demütig, würde er sich in die vorgegebenen Strukturen einpassen und bei jeder Entscheidung gegen Überkommenes mitbedenken, ob ein Nachfolger nicht gezwungen wäre, es ihm gleich zu tun. (Trifft übrigens auch auf Benedikts Rücktritt zu!) Einfach und schlicht war … [More]
@alexius: Natürlich haben die Bischöfe die Pille danach freigegeben, freilich mit der Einschränkung, dass sie nicht nidationshemmend wirken dürfe. Wer will dies jedoch entscheiden? Es sollen die Ärzte entscheiden und der Wille der Frau sei in jedem Falle zu berücksichtigen. Diese Anweisung der DBK dient nicht dem Lebensschutz, weil sie von Voraussetzungen ausgeht, die es gar nicht gibt. Zudem wird hier der subjektiven Entscheidung über sittliche Akte Tür und Tor geöffnet und indirekt … [More]
Da geht Sie auf, die Saat der Rede aus den meisnerschen Amtsstuben von der "verbrecherischen Befruchtung"(Unwort des Jahrhunderts!!!): Kopulation nicht gewollt + Befruchtung verbrecherisch zustandegekommen = gezeugter Mensch hat kein Lebensrecht = Abtreibung nicht nur erlaubt, sondern geboten. Warum redet man in Köln nicht gleich von "lebensunwertem Leben"? Ich fürchte, Meisner begreift noch immer nicht, für was er sich als Steigbügelhalter … [More]
Lieber Alexius, der Versuch der Ehrenrettung Kardinal Meisners und der DBK ist zwar aller Ehren wert, aber irgendwann sollte man den Realitäten auch mal ins Auge schauen, und die Realität hat die Frankfurter Rundschau auf den Punkt gebracht: der späte Sieg des Geistes der Königsteiner Erklärung über das kirchliche Lehramt. Nicht die Einführung einer Pille, die es gar nicht gibt, ist der eigentliche Skandal, sondern der erneute Versuch, die sogenannte autonome Gewissensentscheidung über … [More]
@Criticon: Das geradezu eilfertige "Springen über das Stöckchen" legt den Verdacht nahe, dass die DBK in dieser Inszenierung zur Einführung der "Pille danach" nicht nur die Rolle des Zirkuspferds, sondern vielmehr, unter Zuhilfenahme jesuitischer Schläue (die mittlerweile zur selbstzerstörerischen Dummheit mutiert ist), auch die des Regisseurs übernommen und das ganze Drama von langer Hand vorbereitet hat. Einzig geschickt war dabei der Schachzug, ausgerechnet den angeblich … [More]
Na endlich, jetzt ist die Katze aus dem Sack! Unsere Weltbildbischöfe haben sich wieder einmal dem Druck der Politik gebeugt und mit einem Meisnerschen Winkelzug ihre staatlichen Subventionen auf Kosten des werdenden Lebens gerettet. Dabei ist die Kirche der zweitgrößte Arbeitgeber in diesem Lande. Ein Leichtes also, den Spieß umzudrehen und Druck auf die Regierung auszuüben, aber unsere harmoniebedürftigen Weichspülbischöfe, die ja im Grunde von der "zeitgemäßheit" ihrer eigenen … [More]
Die Bischöfe wären ernsthaft gut beraten, dieses unsinnige und völlig überzogene Ansinnen, Personalakten an Dritte zu veräußern und den Priesterstand als ganzen an den Pranger des Missbrauchsverdachts zu stellen, fallen zu lassen. Es gibt überhaupt keine Forschungskriterien, die seriöse Ergebnisse zeitigen könnten, ganz zu schweigen von der Missachtung des Datenschutzes. Es ist mir ein Rätsel, wie man als klar denkender und verantwortungsbewusst handelnder Mensch auf einen solchen … [More]
Tja, da tritt sie wieder zutage, die ganze schizoide Verlogenheit dieser Pseudo-Intellektuellen-Kaste: einerseits bei jeder Gelegenheit rücksichtslos und auf unmenschlich hämische Weise gegen Glauben, gegen Kirche, Bischöfe und Päpste, gegen Moral und Werte herziehen, aber andererseits moralinsauer und hysterisch wie alte Jungfern über kreuz.net-Unmöglichkeiten keifen. Anstand und Respekt scheinen offenbar immer nur für andere zu gelten.
Man kann diese Seite gerechterweise ablehnen, sie kritisieren und sich von ihr distanzieren, aber man sollte sich bei all dem davor hüten, genau das zu betreiben, was man dieser Seite vorwirft. So macht man sich nämlich unglaubwürdig und mutiert vom vermeintlichen Opfer zum Täter. Man kann dieser Seite vieles vorwerfen, aber ein Kopfgeld gegen irgendjemanden hat diese Seite noch nicht ausgelobt. Der eigentliche Skandal ist leider die Art und Weise, wie man gegen diese Seite vorzugehen … [More]
Schon ziemlich undiplomatisch von dem guten Nuntius, seinen Ärger ausgerechnet über die Presse hinauszuposaunen. Der gute Mann sollte doch außerdem wissen, dass sich die Bischöfe mit ihrem unsäglichen Vorhaben am Rande der Illegalität - und zwar nicht nur der kirchenrechtlichen! - bewegt haben. Allein dadurch haben sie übrigens jeglichen Vertrauensvorschuss verspielt und Misstrauen zwischen sich und der Priesterschaft gesät. Schon seltsam, dass ein Mann des Papstes ein solches Ansinnen … [More]
Er verkörperte auf beeindruckende Weise die besten Traditionen des katholischen Königshauses Wettin Albertinische Linie (die auch den letzten Österreichischen Kaiser und Seligen Karl beseelten, dessen Mutter die Großtante S.K.H. Maria Emanuel war) und hat wohl auch darin leider keinen wirklichen Nachfolger gefunden. Faciem meam non averti ab increpantibus, et conspuentibus in me. Dominus Deus auxiliator meus, et ideo non sum confusus. (Is 50, 6f) Requiescat in pace
Wurden die "Verschwörungstheorie" genannten Vorgänge nicht jüngst in einem Gerichtsurteil im Wesentlichen bestätigt?
Warum kann Bischof Krenn "nicht sprechen oder anderweitig kommunizieren"? Wurde er einmal von kompetenten Fachärzten untersucht? Hat seine Familie eigentlich Kontakt zu ihm?
Es ist schon eine Unverschämtheit von Bischof Galaretta, die Personalentscheidungen des Papstes öffentlich auf diese aufmüpfige Art und Weise zu hinterfragen, so als hätte es Gespräche mit Rom nie gegeben. Kritik ist immer möglich, aber sie sollte aus echter Sorge und nicht dem Geist der Überheblichkeit entspringen. Die FSSPX wird für mich leider immer fragwürdiger.
Abschaffen, diesen ganzen nachkonziliar-pseudodemokratischen Räte- und Gremienquark, stattdessen Zeit und Energie in die Seelsorge und ins Gebet investieren und schon ginge es voran mit der Neuevangelisierung!
Wenn diese Äußerung so gefallen ist, dann sollte der Mann sich gleich neben Sterzinsky in die Gruft legen. Solche Knaben brauchen wir nicht, die die Kirche als vorgestrig verkaufen und ihre Lehren leichtfertig über Bord zu werfen bereit sind. Sie verkehren ihren Auftrag, das Licht des Evangeliums auch einer dekadenten Gesellschaft zu verkünden, ins reine Gegenteil. Woelki, diese Äußerung wäre ein unentschuldbarer, fundamentaler Fehler. Ich hoffe für Dich, dass Du das niemals gesagt hast!
Benedikt XVI. ist ohne Zweifel ein großer Papst. Er wird nicht nur in die Geschichte eingehen als der letzte Papst, der das Konzil noch erlebt hat, sondern vor allem als erster Papst, der das Konzil überwunden hat! Darin besteht sein historisches Verdienst und seine geschichtliche Größe! Der Herr Seewald sollte im übrigen besser schweigen. Er hat dem Pontifikat mit seinem unseligen Geschwätzbuch schon genug geschadet.