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Hirntod - Tod bei lebendigem Leib

27:40
Veröffentlicht am 06.11.2015 Welches Trauma eine Organentnahme für die Angehörigen des Spenders bedeuten kann, zeigt der Fall des 15-jährigen Lorenz Meyer. Die Eltern wurden bereits eine Nacht nach …More
Veröffentlicht am 06.11.2015
Welches Trauma eine Organentnahme für die Angehörigen des Spenders bedeuten kann, zeigt der Fall des 15-jährigen Lorenz Meyer. Die Eltern wurden bereits eine Nacht nach der Einlieferung ihres Sohnes in eine Schweizer Klinik mit der Frage nach Organentnahme konfrontiert. In ihrer Verzweiflung stimmten sie trotz aller Vorbehalte der Entnahme der Nieren zu. Ein Schritt, den sie im Nachhinein bitter bereuen sollten.
Erst bestand nur der Verdacht, dass mehr Organe entnommen wurden, als zugesagt. Doch dann stellte sich heraus, dass es gravierende Zweifel an der Richtigkeit der Hirntoddiagnostik gibt.
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www.silvia-matthies.de
braindeath
Die Frage ist: Wer überprüft eigentlich Hirntoddiagnosen? Bisher gibt es - zumindest in Deutschland- keine externe Qualitätssicherung. Das heißt, …More
Die Frage ist: Wer überprüft eigentlich Hirntoddiagnosen? Bisher gibt es - zumindest in Deutschland- keine externe Qualitätssicherung. Das heißt, dass Fehler in der Dokumentation, vor allem aber in der Diagnostik, niemals herauskommen. Außer, die Angehörigen fordern die Akten an und suchen einen unabhängigen, sachkundigen Gutachter, der es wagt, Fehler in der Diagnostik nachzuweisen. Ob dann die Gerichte mitmachen, ist die Frage. Der Hirntod ist eine schwierige, komplexe Materie. Bisher wurden in Deutschland alle derartigen Verfahren letztendlich eingestellt. Es gilt als politisch nicht korrekt, an Hirntoddiagnosen zu zweifeln.
braindeath
Das brisante ist: Der EEG- Befund des Neurologen attestierte noch Schmerzreize im EEG und kein Nulllienen-EEG. Trotzdem vermerkte ein anderer Inte…More
Das brisante ist: Der EEG- Befund des Neurologen attestierte noch Schmerzreize im EEG und kein Nulllienen-EEG. Trotzdem vermerkte ein anderer Intensivarzt eine viertel Stunde nach diesem EEG, es handele sich um eine Nulllinie. Knapp drei Stunden Später wurde der 15 jähige Lornez explantiert, ohne dass eine erneute Hirntoddiagnostik erfolgt ist. Hat man das EEG des Neurologen ignoriert, um wie geplant die Organentnahme durchführen zu können?
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Prognose Tod - wann ist die Frage nach Organen zulässig

14:55
Veröffentlicht am 06.11.2015 In vielen Kliniken werden die Angehörigen eines Patienten wenige Stunden nach der Einlieferung nach Organentnahme gefragt. Zu diesem Zeitpunkt ist oft noch keine …More
Veröffentlicht am 06.11.2015
In vielen Kliniken werden die Angehörigen eines Patienten wenige Stunden nach der Einlieferung nach Organentnahme gefragt. Zu diesem Zeitpunkt ist oft noch keine Hirntoddiagnostik durchgeführt worden. Gerechtfertigt wird die Frage nach Organen mit einer aus Sicht der Ärzte aussichtslosen Prognose. Doch ist das Thema Organentnahme zu diesem Zeitpunkt nicht verfrüht?
Welche fatalen Auswirkungen solche voreiligen Prognosen für die Betroffenen, ihre Angehörigen, aber auch für die Kliniken haben können, zeigt der Fall von Thomas Linder.
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tarcis
zum gleichen Thema der Blogger et nunc: etnunc.blogspot.de/…/die-andere-seit…More
zum gleichen Thema der Blogger et nunc:
etnunc.blogspot.de/…/die-andere-seit…
braindeath
Es wird nicht selten nach Organen gefragt, wenn ein erster Verdacht auf Hirntod besteht. Gegenüber den Angehörigen manchmal mit einer drohenden …More
Es wird nicht selten nach Organen gefragt, wenn ein erster Verdacht auf Hirntod besteht. Gegenüber den Angehörigen manchmal mit einer drohenden schweren geistigen Behinderung des Patienten argumentiert. In einem Fall, den ich gerade recherchiert habe, hieß es: Wie wollen sie denn mit einem geistig Behinderten noch arbeiten? Können Sie sich das überhaupt leisten?
Mich befremden solche Aussagen. Geistig Behinderte sind keine Zielgruppe für die Organentnahme. Und Ärzte sollten mit ihren Prognosen ex cathedra vorsichtig sein um nicht in ein sehr fragwürdiges Umfeld zu geraten.
@elikai Die Entnahme der Hornhäute ist nicht mit der Explantation von vitalen Organen zu vegleichen. Denn diese müssen bei laufender Beatmung entnommen werden. Die Hornhaut lässt sich von der schon erkalteten Leiche entnehmen.
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Eine fragwürdige Hirntoddiagnose - Rechtliche Konsequenzen Fehlanzeige

09:05
Ein Fall aus Deutschland von 1990, der heute genauso wieder passieren könnte. Denn fragwürdige Hirntoddiagnosen sind - trotz Transplantationsgesetz- nicht meldepflichtig. Sie werden meist nicht …More
Ein Fall aus Deutschland von 1990, der heute genauso wieder passieren könnte. Denn fragwürdige Hirntoddiagnosen sind - trotz Transplantationsgesetz- nicht meldepflichtig. Sie werden meist nicht überprüft.
braindeath
Ich habe mit mehreren Anästhesisten gesprochen, die an einer Explantation beteiligt waren. Sie versicherten mir alle, dass sie dem Spender prinzipiel…More
Ich habe mit mehreren Anästhesisten gesprochen, die an einer Explantation beteiligt waren. Sie versicherten mir alle, dass sie dem Spender prinzipiell eine Vollnarkose verabreichen. Vorgeschrieben ist das nicht, aber sie tun es trotzdem " um", so wörtliche," auf Nummer sicher zu gehen". Selbst die Dt. Stiftung Organtransplantation empfahl in ihren Handreichungen Fentanyl, ein starkes Opiat. Offiziell um den explosionsartigen Blutdruckanstieg beim Einschnitt in den Spenderkorper zu unterdrücken. Das hat man jetzt aus den Handreichungen herausgenommen, es hat die Öffentlichkeit verstört. Dass Spender nach der Organentnahme schrecklich ausschauen, kam früher öfter vor, weil das Beamtungsgerät erst ganz zum Schluss entfernt wurde und der klaffende Mund des Spenders danach nicht immer sorgsam geschlossen wurde. Darauf wird jetzt nach meinen Informationen mehr geachtet. Auch auf die Entfernung der Kanülen. Das heißt aber nicht, dass die Explantation unter künstlicher Beatmung weniger …More
Hyla
Inzwischen ist allgemein bekannt, daß eine Organentnahme an einem toten Menschen keinen Sinn macht. Man braucht das noch funktionierende Organ …More
Inzwischen ist allgemein bekannt, daß eine Organentnahme an einem toten Menschen keinen Sinn macht. Man braucht das noch funktionierende Organ eines lebenden Menschen. Im schlimmsten Fall sollen "Organspender" nicht einmal narkotisiert sein, ja man injiziert ihnen sogar Mittel, die es ihnen unmöglich machen, sich zu bewegen. Das hatte man offenbar seinerzeit noch nicht so gehandhabt (schmerzverzerrter Gesichtsausdruck des "Opfers").
Fazit: Hände weg von jeglicher Art der "Organspende nach Hirntod".
Wie man sich jedoch vor einer willkürlichen (nicht mit den Angehörigen abgesprochenen) Entnahme schützen kann, ja, das wüßte ich gerne.
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Grauzone Organspende - Der Konflikt mit der Patientenverfügung

08:07
Spendenkonditionierung vor der Hirntodfeststellung - ein heikles Thema, das höchstwahrscheinlich nächste Woche auch in der Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zu Hirntod und Organspende eine …More
Spendenkonditionierung vor der Hirntodfeststellung - ein heikles Thema, das höchstwahrscheinlich nächste Woche auch in der Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zu Hirntod und Organspende eine Rolle spielen wird.
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Verwirrung für Organspender - Der Konflikt mit der Patientenverfügung

08:03
Schon vor der Hirntoddiagnose werden Maßnahmen ergriffen, die auf eine Organspende abzielen (spendezentrierte oder organprotektive Maßnahmen). Ist das ohne Einwilligung erlaubt ? Widerspricht das …More
Schon vor der Hirntoddiagnose werden Maßnahmen ergriffen, die auf eine Organspende abzielen (spendezentrierte oder organprotektive Maßnahmen). Ist das ohne Einwilligung erlaubt ? Widerspricht das nicht geltender Gesetzgebung ? Eine Streitfrage, mit der sich u.a. auch der Deutsche Ethikrat aktuell befasst. Am 24. Februar 2015 erscheint seine Stellungnahme zum Thema "Hirntod und Organspende".
braindeath
Ich persönlich halte mich mit drastischen Formulierungen meist zurück. In einem Rechtsstaat ist es aber aus meiner Sicht höchst problematisch , dass …More
Ich persönlich halte mich mit drastischen Formulierungen meist zurück. In einem Rechtsstaat ist es aber aus meiner Sicht höchst problematisch , dass Vieles zwar in der Fachlitertur nachzulesen ist, aber dem Bürger konsequent verschwiegen wird.
Bibiana
braindeath 13:05 Wenn allerdings so verfahren wird, ist das keine Grauzone sondern kriminell.More
braindeath 13:05
Wenn allerdings so verfahren wird, ist das keine Grauzone sondern kriminell.
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Todsicher ist sie nicht-Fehler bei der Hirntoddiagnostik

15:48
Kritik eines Insiders: Dr. Hermann Deutschmann berichtet von Unsicherheiten und Fehlern bei der Hirntoddiagnostik. Im Zeitraum von 2001 bis 2006 hat der in der Hirntoddiagnostik langjährig erfahrene …More
Kritik eines Insiders:
Dr. Hermann Deutschmann berichtet von Unsicherheiten und Fehlern bei der Hirntoddiagnostik.
Im Zeitraum von 2001 bis 2006 hat der in der Hirntoddiagnostik langjährig erfahrene Neurologe 230 Hirntoddiagnosen überprüft. 30 % erwiesen sich als fragwürdig.
braindeath
Es wird offiziell immer noch das Mantra aufrechterhalten: "Es gibt weltweit keinen einzigen Fall einer Hirntodfehldiagnose, wenn der Hirntod richtlin…More
Es wird offiziell immer noch das Mantra aufrechterhalten: "Es gibt weltweit keinen einzigen Fall einer Hirntodfehldiagnose, wenn der Hirntod richtliniengetreu festgestellt wurde". Das entspricht, wie das Interview mit dem couragierten Neurologen zeigt, nicht der Realität. Der Trick, diese Fälle systematisch unter den Tisch zu kehren ,ist: es gibt keine Meldepflicht. Deshalb kommen Hirntodfehldiagnosen nur per Zufall an die Öffentlichkeit. Meistens durch sog. Whistleblower, die mit ihren brisanten Informationen ihren Job riskieren. Zum Glück gehen jetzt auch einige Fachärzte auf die Barrikaden und schreiben Brandbriefe an die Bundesärztekammer.
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Wie sicher ist die Hirntoddiagnostik ?

10:06
Kritik eines Insiders Ein Interview mit dem Transplantationsmediziner Prof. Gundolf Gubernatis zur mangelnden Qualitätssicherung bei der Hirntoddiagnostik. MEHR ANZEIGENMore
Kritik eines Insiders
Ein Interview mit dem Transplantationsmediziner Prof. Gundolf Gubernatis zur mangelnden Qualitätssicherung bei der Hirntoddiagnostik.
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Warum musste Marina sterben?

27:46
Ein Beispiel aus Spanien für das Verwirrspiel um den Hirntod. Gleichzeitig ein weiterer Beleg für Hirntod-Fehldiagnosen. Übrigens Spanien ist laut WHO weltweit das Musterland für Organspende.
Delphina
agape*10
danke fürs einstellen. diese Dinge müßten viel mehr in die Medien. Es ist einfach nicht zu fassen. Gottes Segen für Ihre Arbeit.
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Konfusion am Sterbebett- Wann ist die Frage nach Organen zulässig?

06:54
Fehleinschätzungen bei der Hirntoddiagnose gibt es immer wieder. Besonders peinlich ist es, wenn der angeblich Hirntote wieder anfängt eigenständig zu atmen.
Bibiana
Hirntote leben!
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Hirntod-Fehldiagnosen Ein weiterer Fall aus Deutschland

04:03
Hirntod-Fehldiagnosen gibt es weltweit, auch in Deutschland. Allerdings wird diese Tatsache vehement bestritten.
Bibiana
Na von wegen.... nur an die Patienten denken, die Organe brauchen... Genau so stelle ich mir das ganze Unterfangen Organentnahme heute auch vor. …More
Na von wegen.... nur an die Patienten denken, die Organe brauchen...
Genau so stelle ich mir das ganze Unterfangen Organentnahme heute auch vor.
Die Sache muss neu überdacht werden; nur Organe entnehmen von Menschen mit klarem Verstand und vollkommen gesund, wie das ja wohl bei Nierentransplantationen der Fall sein kann. Nur in der Art darf Organentnahme möglich sein, wie man halt auch gefahrlos für sich anderen Blut spenden kann! Alles andere ist übelste Schädigung eines Schwerstverletzten oder auch Sterbenden, der sogar, richtig behandelt, manchmal wieder ins Leben zurück kommen kann. Was für eine schreckliche Entwicklung bricht sich da heute Bahn.
Eremitin
genau so! Hirntote sind keine Toten!
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Hirntod - Fehldiagnose

07:40
Hirntod-Fehldiagnosen gibt es, auch in Deutschland. Eine Tatsache, die von offizieller Seite konsequent bestritten wird.
Bibiana
"Hirntod" ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin. Einem Toten kann man nun mal keine Organe entnehmen - aber 'Hirntote' leben noch! Darüber…More
"Hirntod" ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin.
Einem Toten kann man nun mal keine Organe entnehmen - aber 'Hirntote' leben noch!
Darüber muss erst mal viel mehr aufgeklärt werden.
Und stimmen Angehörige oder der Patient selbst einer Organentnahme nicht zu, wird man von Ärzten wohl abgestraft, zur vermehrten Beunruhigung und Kummer für die Angehörigen. Und der Patient selbst wird ab dann wohl mehr oder weniger links liegen gelassen... Was für eine Entwicklung bricht sich da Bahn!
.
Organentnahme, zB Nierenspende, dürfte nur an voll gesunden Menschen mit deren klarem Einverständnis vollzogen werden, wie das ja auch bei einer Blutspende der Fall ist.
Das Thema "Organentnahme" muss vollkommen neu überdacht werden. Alle Pferde wieder zurück, denn wir vergaloppieren uns sonst.
michael7
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Grauzone Organspende

08:05
Dem Bürger wird suggeriert, nach dem Hirntod Organe zu spenden, sei völlig unproblematisch. Doch wer das Procedere einer "Spenderkonditionierung" kennt, merkt, dass Vieles verschwiegen wird. Zum …More
Dem Bürger wird suggeriert, nach dem Hirntod Organe zu spenden, sei völlig unproblematisch. Doch wer das Procedere einer "Spenderkonditionierung" kennt, merkt, dass Vieles verschwiegen wird. Zum Beispiel, dass bei einer Organentnahme zwingend Narkosen gegeben werden müssen. Oder dass Organspende und Patientenverfügung meist nicht zusammenpassen. Wenn jemand in seiner Sterbephase keine Maximaltherapie mehr wünscht, kann er nicht Organe spenden. Denn Organe zu spenden bedeutet immer ein Höchstmaß an Intensivtherapie.. Schon vor der Hirntoddiagnose werden bei einer aussichtslosen Prognose Maßnahmen ergriffen, die auf eine Organspende abzielen. Zum Beispiel Wiederbelebungsmaßnahmen ,damit Körper des sterbenden Patienten noch bis zur Explantation durchhält. Eine Grauzone, über die der Laie in Aufklärungsbroschüren nichts erfährt. Bisher findet die Diskussion ausschließlich in Fachgremien statt.
braindeath
Spenderkonditionierung beim Patienten mit einer infausten, also aussichtslosen Prognose, geht garnicht. Beim Sterbenden handelt es sich noch um …More
Spenderkonditionierung beim Patienten mit einer infausten, also aussichtslosen Prognose, geht garnicht. Beim Sterbenden handelt es sich noch um einen Patienten. Jede Maßnahmeverlangt eine ausdrückliche Einwilligung. Entweder die des Patienten (in der Patientenverfügung) oder seines Betreuers. Das ist Gesetz. Organprotektive Maßnahmen vor der Hirntoddiagnose mögen zwar im Hinblick auf einer spätere Organentnahme notwendig sein, erlaubt sind sie - ohne Einwilligung- nicht. Auch keine Qualitätskontrollen der Organe.
Es wird Zeit, dass über dieses Thema endlich offen diskutiert wird. Das ist bisher nicht der Fall. Bei Werbeveranstaltungen für Organspende wird viel von Nächstenliebe gesprochen, alles was weniger werbewirksam ist ,wird verschwiegen. Die Menschen könnten ja anfangen, sich Gedanken zu machen, was da so alles vor der Hirntoddiagnose mit Ihnen passiert. Zum Beispiel eine Wiederbelebung, trotz aussichtsloser Prognose.
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Prof. Seifert: Philosophische Betrachtungen zum Hirntod

43:31
Vom 25.-26. Februar 2012 fand in Rom der internationale Kongress "The Boundaries of the Human" statt. Einer der renommierten Vortragenden war Prof. Josef Seifert, ein ordentliches Mitglied der …More
Vom 25.-26. Februar 2012 fand in Rom der internationale Kongress "The Boundaries of the Human" statt. Einer der renommierten Vortragenden war Prof. Josef Seifert, ein ordentliches Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben. Das Thema seines Vortrags war: "Transplantation of Vital Organs: imposing Death or saving Lives ?"
Dankenswerterweise war er dazu bereit uns das hier veröffentlichte Interview zu geben.
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Tabu Hirntod und Organspende: missbrauchtes Vertrauen oder falsche Informationspolitik ?

14:56
Dieser Film zeigt Ausschnitte aus einem Interview mit dem Arzt Prof. Dr.Rocco Maruotti. Das Interview wurde bei einem Kongress im Februar 2012 in Rom aufgenommen, bei dem es unter anderem auch um …More
Dieser Film zeigt Ausschnitte aus einem Interview mit dem Arzt Prof. Dr.Rocco Maruotti. Das Interview wurde bei einem Kongress im Februar 2012 in Rom aufgenommen, bei dem es unter anderem auch um das Thema "Hirntod und Organspende"ging. Prof. Maruotti ist Chirurg und Experte
für endoskopische Operationen.
Als er vor 3 Jahren seinen 5-jährigen Sohn Sascha zur Organspende freigab, vertraute er seinen Kollegen. Inzwischen hat er sich intensiv mit der Transplantationsmedizin befasst und kritisiert jetzt,dass er nur ungenügend aufgeklärt wurde und sein Vertrauen missbraucht wurde.
Kritische Äußerungen von Angehörigen, die ihre Kinder zur Explantation freigegeben haben, werden meist mit dem Argument abgetan, dass medizinische Laien zu emotional reagierten und nicht fähig seien, medizinische eindeutige Sachverhalte zu verstehen.
Prof. Maruotti war lange Präsident einer medizinischen Fachgesellschaft. Bedenken bekam er erst nach dem intensiven Studium der neueren wissenschaftlichen Fachlitera…More
braindeath
Wichtig wäre: absolute Transparenz über die Abläufe der Explantation, gezielte , unabhängige Fehleranalyse und ehrliche Informationen über die neuerl…More
Wichtig wäre: absolute Transparenz über die Abläufe der
Explantation, gezielte , unabhängige Fehleranalyse und ehrliche Informationen über die neuerliche Hirntod- Diskussion in der Wissenschaft. Wenn Angehörige , nachdem sie zugestimmt haben, anfangen Fachliteratur zu lesen, fühlen sie sich getäuscht. Also, Karten auf den Tisch, nichts verschweigen, nichts beschönigen. Nur so kann für die, die spenden wollen, wieder eine Vertrauensbasis aufgebaut werden. Alles andere schadet letztendlich der Organspende.
braindeath
Ja, wenn nicht einmal Chirurgen über die genauen Abläufe informiert sind- wie sollen dann medizinische Laien eine tragfähige Entscheidung treffen? …More
Ja, wenn nicht einmal Chirurgen über die genauen Abläufe informiert sind- wie sollen dann medizinische Laien eine tragfähige Entscheidung treffen?
Die offiziellen Informationen lassen die wirklich heiklen Punkte prinzipiell außen vor:
-die Spenderkonditionierung (vor demHirntod)
-die Gefährdung des Patienten beim apnoe-Tests
-die Dauer der Entnahmeoperation (4-5 Stunden?
-die Notwendigkeit der künstl. Beatmung während der
Explantation
-die Gabe des starken Schmerzmittels Fentanyl während der Entnahme ( offiziell zur Absenkung des rapide ansteigenden Blutdrucks des Spenders).
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Was am Ende bleibt:Gewissenskonflikt nach einer Organspende

22:29
Was Hirntod bedeutet, wusste Monika Hittenkofer nicht, als sie ihre 17-jährige Tochter Katja zur Organspende freigab. Nach der Multi-Organentnahme schaute sie sich ihre Tochter nocheinmal an und war …More
Was Hirntod bedeutet, wusste Monika Hittenkofer nicht, als sie ihre 17-jährige Tochter Katja zur Organspende freigab. Nach der Multi-Organentnahme schaute sie sich ihre Tochter nocheinmal an und war schockiert. Ein Anblick, den sie nie vergessen wird. Erst jetzt, Jahre später,kann sie über den Vorfall sprechen.
braindeath
Der Fall von Frau Hittenkofer zeigt, wie wenig auch intelligente Menschen über Hirntod und Organentnahme wissen, wenn sie in eine entsprechende …More
Der Fall von Frau Hittenkofer zeigt, wie wenig auch intelligente Menschen über Hirntod und Organentnahme wissen, wenn sie in eine entsprechende Situation geraten.
Wichtige Fakten wie Spenderkonditionierung, Abläufe bei der Organentnahme sowie die aufflammende kontroverse Diskussion in der Wissenschaft und ( hinter vorgehaltener Hand auch) in Teilen der Ärzteschaft über den Hirntod werden in der gängigen Aufklärung prinzipiell nicht kommuniziert. Trotzdem soll sich jeder entscheiden. Das hat undemokratische Züge, denn wo eine ehrliche Aufklärung verweigert wird, gibt es Fallstricke.
loveshalom
Danke Frau Hittenkofer für Ihr Zeugnis Möge der liebe Gott Ihrem Herzen wieder Frieden schenken. Die Organspende ist eine reine Geldmache…More
Danke Frau Hittenkofer für Ihr Zeugnis Möge der liebe Gott Ihrem Herzen wieder Frieden schenken.
Die Organspende ist eine reine Geldmacherei - hier geht es nicht um die Menschen, die sind dabei nur noch Abfallprodukt.
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Krass- Wie lebendig sind Hirntote bei der Organentnahme ?

06:11
Immer wieder wird uns versichert, dass die Hirntoddiagnose absolut sicher ist. Allerdings ist es inzwischen weltweit anerkannt,dass für hirntot erklärte Patienten nicht tot sind. Die Wahrheit wird …More
Immer wieder wird uns versichert, dass die Hirntoddiagnose absolut sicher ist. Allerdings ist es inzwischen weltweit anerkannt,dass für hirntot erklärte Patienten nicht tot sind.
Die Wahrheit wird ignoriert.
braindeath
Bei diesem Video handelt es sich um Basisinformationen, über die eigentlich jeder informiert werden müsste, der einer Organentnahme …More

Bei diesem Video handelt es sich um Basisinformationen, über die eigentlich jeder informiert werden müsste, der einer Organentnahme zustimmen soll. Leider werden bei den Aufklärungskampagnen der Transplantationsmedizin und der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung diese Fakts sorgsam verschwiegen. Vor allem bei den immer öfter stattfindenden Werbe-Veranstaltungen in den Schulen. Dabei sind diese Informationen in jedem Lehrbuch über den Hirntod und in allen Fachartikeln nachzulesen.
Cave
Leider spaltet sich der untere Link auf! Hier der richtige Link! www.xn--organspende-aufklrung-m2b.de/offener-briefMore
Leider spaltet sich der untere Link auf! Hier der richtige Link!
www.xn--organspende-aufklrung-m2b.de/offener-brief
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Wioletta, Eine Hirntodfehldiagnose ?

08:31
Weltweit gibt es immer wieder Fehldiagnosen bei der Hirntodfeststellung, auch wenn diese Tatsache vehement bestritten wird. Fehldiagnosen sind nicht unbedigt ein Beweis für die Fragwürdigkeit der …More
Weltweit gibt es immer wieder Fehldiagnosen bei der Hirntodfeststellung, auch wenn diese Tatsache vehement bestritten wird.
Fehldiagnosen sind nicht unbedigt ein Beweis für die Fragwürdigkeit der Hirntoddiagnostik, aber doch ein Indiz dafür, dass missliebige Tatsachen verschwiegen werden. Das betrifft vor allem die neuerliche wissenschaftliche Diskussion darüber, ob der Hirntod der Tod des Menschen ist.
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Tot! Eine Fehldiagnose ?

07:39
Weltweit wird das Hirntodkonzept als willkürliches Konstrukt zur Organbeschaffung entlarvt. Neue technische Verfahren der bildgebenden Diagnostik belegen, dass das Bewusstsein von „hirntoten“ Patient…More
Weltweit wird das Hirntodkonzept als willkürliches Konstrukt zur Organbeschaffung entlarvt.
Neue technische Verfahren der bildgebenden Diagnostik belegen, dass das Bewusstsein von „hirntoten“ Patienten nicht immer vollständig erloschen ist. Mit Hilfe moderner Technik können bei für „hirntot“ erklärten Patienten Stoffwechselaktivitäten und Durchblutung des Gehirns nachgewiesen werden. Dessen ungeachtet fordern Transplanteure und Politiker in Deutschland die Einführung der Widerspruchslösung um an immer mehr lebendfrische Organe zum Transplantieren zu kommen.
Dieser Film zeigt den jungen Polizisten Irek, der von den behandelnden Ärzten aufgegeben wurde. Seine Mutter wurde nach der Erlaubnis zu einer Organentnahme gefragt. Zum Glück verweigerte sie diese Erlaubnis. Inzwischen ist Irek wieder völlig gesund.
Bibiana
Solche Fälle werden doch kaum bekannt. Alle Welt, alle Gutmenschen heute, wollen doch Organspender sein. Und in der Öffentlichkeit wird von Promis …More
Solche Fälle werden doch kaum bekannt. Alle Welt, alle Gutmenschen heute, wollen doch Organspender sein. Und in der Öffentlichkeit wird von Promis wie von sämtlichen Medien feste dafür geworben. Wie kann das nur angehen. Und die Kirchen scheinen über den wahren Sachverhalt auch nicht genügend informiert. Sonst müssten sie gegen Organentnahme im kritischen Zustand eines Patienten genau so vorgehen wie gegen die Abtreibung.
Albertus Magnus
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Tot oder doch lebendig?

14:46
Fehldiagnosen beim Hirntod gibt es,obwohl die Transplantationsmedizin diese brisante Tatsache vehement bestreitet. Hier sehen sie ein Beispiel von vielen. Inzwischen ist es ein offenes Geheimnis, …More
Fehldiagnosen beim Hirntod gibt es,obwohl die Transplantationsmedizin diese brisante Tatsache vehement bestreitet. Hier sehen sie ein Beispiel von vielen.
Inzwischen ist es ein offenes Geheimnis, dass für "hirntot" erklärte Patienten nicht tot sind. Offiziell gelten sie als Leichen. Doch das entspricht nicht der Realität. Einige von ihnen sind sicher irreversibel Sterbende, andere können bei richtiger Behandlung überleben,oft sogar wieder völlig gesund werden.Der Film zeigt einen solchen Fall.
Hyla
Auch ein "irreversibel Sterbender" ist bei der Organentnahme noch nicht tut. Ein totes Organ kann nicht verpflanzt werden.
Gerti Harzl
Extrem wichtig, ausgezeichneter Film. Bitte dieses Video beachten!More
Extrem wichtig, ausgezeichneter Film.
Bitte dieses Video beachten!
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Recht auf Leben für "Hirntote" !

20:55
Rainer Beckmann, Richter, Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Chefredakteur der "Zeitschrift für Lebensrecht“, stellvertretender …More
Rainer Beckmann, Richter, Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Chefredakteur der "Zeitschrift für Lebensrecht“, stellvertretender Vorsitzender der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e.V. ( Köln)., Dozent an der Palliativakademie des Julius-Spitals Würzburg widerlegte
Klar und eindrucksvoll mit juristischer Argumentation die Behauptung, ein Mensch im Hirnversagen sei ein toter Mensch. Begründete Zweifel müssten dazu führen, "hirntote" Patienten als Lebende, die ein Recht auf Leben haben, zu behandeln.
Misericordia
Pharmafirma handelt offenbar mit Leichenteilen aus Ukraine Ein in Bayern ansässiges Pharmaunternehmen soll nach "Spiegel"-Informationen in der Ukrain…More
Pharmafirma handelt offenbar mit Leichenteilen aus Ukraine
Ein in Bayern ansässiges Pharmaunternehmen soll nach "Spiegel"-Informationen in der Ukraine im großen Stil Leichen ausnehmen lassen, um daraus medizinische Produkte zu gewinnen. Dies gehe aus firmeninternen Dokumenten hervor, die dem Nachrichtenmagazin laut dessen Vorabmeldung vorliegen.
Demnach zahlte das Unternehmen im Januar 2002 für einen Oberarmknochen 42,90 Euro, für einen kompletten Oberschenkel ebenfalls 42,90 Euro und für einen Herzbeutel je nach Größe 13,30 bis 16,40 Euro. Allein im Geschäftsjahr 2000/01 seien in der Ukraine 1152 Leichen für die deutsche Firma genutzt worden.
Dem Bericht zufolge soll den Angehörigen in vielen Fällen nicht klar gewesen sein, was mit den Knochen ihrer Verwandten geschieht. Das Magazin zitierte die Kiewerin Lena Krat mit der Aussage, sie sei überrumpelt worden, den Leichnam ihres Vaters für eine Gewebespende zur Verfügung zu stellen. Ihr sei erzählt worden, dass nur Hautstreifen …
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Salutator, leider hatten wir bei dem Kongress nur eine Kamera zur Verfügung. Da die öffentlich rechtlichen Medien an der Hirntodproblematik nicht …More
Salutator, leider hatten wir bei dem Kongress nur eine Kamera zur Verfügung. Da die öffentlich rechtlichen Medien an der Hirntodproblematik nicht interessiert sind, bleibt uns nichts anderes übrig, als auf eigene Faust zu berichten. Dieser Kongress war unser erster Versuch. Daher bitte ich um Nachsicht.
Ich habe mich bemüht, beim Schneiden die Folien zu vergrößern und länger einzublenden.
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