Clicks14K

Selbstgewählter Aussatz

Gloria.tv
59
Was soll die Kirche mit den Jugendlichen tun, die meilenweit von ihr entfernt leben. Firmen? Gedanken von Pater Harald Eder, Puch, Niederösterreich.More
Was soll die Kirche mit den Jugendlichen tun, die meilenweit von ihr entfernt leben. Firmen?

Gedanken von Pater Harald Eder, Puch, Niederösterreich.
m sr a
Glaube kommt aus der Predigt. Das Wort wirkt. Zeugnis darf nicht verwirren.
pina
danke franziskus-fan für das schöne glaubenszeugnis
Hase
@FF
"Am Aschermittwochsgottesdienst in der Schule hatten wir eine tolle "Stilleminute", um sich zu besinnen."

Sind Sie Lehrer?
Monika Elisabeth
Und das habe ich gemeint...

Gegen ehrliche katholische Jugendarbeit habe ich nicht das Geringste einzuwenden - aber sie muss, wie gesagt, von Anfang an ehrlich sein und darf keine falschen Begebenheiten vortäuschen oder pseudo-cool-hipp-jugendlich sein.
Monika Elisabeth
@claudia
Mein Reden

Diese Methoden der "Berufsjugendlichen" fruchten einfach nicht in dem Maß, wie man sich das gern vorstellen möchte.

Blaueiris
Der Mensch schwankt zwischen Not und Langeweile.
Franziskus-Fan
Natürlich muss man nach dem Sinn des Lebens suchen. Und auch seinen Platz in der Gesellschaft finden.
Aber oft dreht es sich dann doch um das eigene ICH.

Am Aschermittwochsgottesdienst in der Schule hatten wir eine tolle "Stilleminute", um sich zu besinnen.
Franziskus-Fan
@Claudine:

Stimmt! Einige Jugendliche besinnen sich durch die ganze Veranstalterei auf die grundsätzlichen Dinge im Katholischen Leben

"Berufsjugendliche" ! ! ! ! Ich kenne da eine Menge!
One more comment from Franziskus-Fan
Franziskus-Fan
Ach neeee...
Disko-Messen sind jetzt auch wieder nicht sooooooooo mein Ding. Mir reicht oft schon Gitarre und Band in der Messe... Gottesdienste kann man so gestalten. Aber Heilige Messen lassen wir da mal lieber raus.

Fahrten nach Taizé beispielsweise können ersten intensiven Kontakt zu Gott herstellen. Beten in Jugendgruppen. Oder andere Fahrten. Hier kann ein geistlicher viel anstellen.
Ich …More
Ach neeee...
Disko-Messen sind jetzt auch wieder nicht sooooooooo mein Ding. Mir reicht oft schon Gitarre und Band in der Messe... Gottesdienste kann man so gestalten. Aber Heilige Messen lassen wir da mal lieber raus.

Fahrten nach Taizé beispielsweise können ersten intensiven Kontakt zu Gott herstellen. Beten in Jugendgruppen. Oder andere Fahrten. Hier kann ein geistlicher viel anstellen.
Ich wurde in einem Pfadfinderlager "bekehrt". Eine einfache Predigt, die auf die Frage nach Gott ausgelegt war - Besser hat es in diesem Moment nicht gepasst. Dann haben wir jeden Tag abseits des Lagers Heilige Messe gefeiert. Und dieses Angebot zu geben, täglich Gott zu begegnen, ist genau das richtige.
Oft gibt es in Jugendgruppen "Spirituelles"... da geht es oft mit mir durch. Wir haben doch als Katholiken alles, was wir brauchen. "Die Frage nach dem I C H" und sowas... man man man
Claudine
@MonikaE

meiner Erfahrung nach gehen diese Disco-Messen vielen Jugendlichen eigentlich nur auf die Nerven - denn die Organisatoren sind keine Jugendlichen, sondern Berufsjugendliche

Ich habe mehrfach gehört, dass etwa Firmkandidaten, also bei uns so ca 15jährige, zu diesen Messen gezwungen wurden. Die MÜSSEN einfach hingehen im Rahmen des Firmunterrichts.

Ich wundere mich auch …More
@MonikaE

meiner Erfahrung nach gehen diese Disco-Messen vielen Jugendlichen eigentlich nur auf die Nerven - denn die Organisatoren sind keine Jugendlichen, sondern Berufsjugendliche

Ich habe mehrfach gehört, dass etwa Firmkandidaten, also bei uns so ca 15jährige, zu diesen Messen gezwungen wurden. Die MÜSSEN einfach hingehen im Rahmen des Firmunterrichts.

Ich wundere mich auch immer wieder, dass Leute - Priester, Pastoralassistentinnen - glauben, man muss nur recht "jesusschlapfig" daherkommen und dazu noch Liederln singen, die irgendwie an die 70er erinnen, Klampfn-begleitet, bei Jugendlichen gut ankommen.

Ich hab schon einiges an Jugendlichen erlebt - und entweder wollen sie von Kirche überhaupt nix wissen - oder sie suchen ernsthafte Spiritualität. Das geht dann in Richtung charismatisch oder "altritual".
Monika Elisabeth
Ich finde der einzig sinnvolle Weg ist die Jugendlichen, die man so zu sagen schon im Boot hat, nun auf das Leben - und zwar auf das religiöse Leben - vorzubereiten. Es gibt schon etliche junge katholische Familien, die diese Werte auch im Alltag (also nicht nur Sonntags) leben und den Kindern ein Vorbild sind. Diese gilt es erst einmal zu stärken, sonst haben wir bald gar keine katholischen …More
Ich finde der einzig sinnvolle Weg ist die Jugendlichen, die man so zu sagen schon im Boot hat, nun auf das Leben - und zwar auf das religiöse Leben - vorzubereiten. Es gibt schon etliche junge katholische Familien, die diese Werte auch im Alltag (also nicht nur Sonntags) leben und den Kindern ein Vorbild sind. Diese gilt es erst einmal zu stärken, sonst haben wir bald gar keine katholischen Familien mehr. Die können dann ihre Kinder erziehen, wie es gut ist. Während man andererseits die Jugendlichen "betreut", die vielleicht noch nicht im Boot sind, aber da rein wollen.

Nur halte ich es für falsch so eine großangelegte Mission a la Disko-Messe zu starten, nur um möglichst viele Jugendliche zu erreichen. Auf Dauer hat das meines Wissens noch nie geklappt und wird wohl auch in Zukunft nicht klappen.
Monika Elisabeth
Manch einer hat dann den zündenden Funken, eine riesen große Bekehrung (so wie sie ich erlebt habe) aber damit ist es nicht getan. Dann fängt erst mal die "Arbeit" mit sich und seinem Umfeld an... das große Ausmisten, das große Lernen... usw.
One more comment from Monika Elisabeth
Monika Elisabeth
@Franziskus-Fan
Das ist doch wunderbar!

Nur deinen Satz habe ich ganz anders verstanden und sicher nicht absichtlich aus dem Zusammenhang gerissen.

Ich finde es trotzdem nicht gut bei den Jugendlichen mit einem Gefühl von "der ist so wie wir" Interesse wecken zu wollen. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

Ich denke die Priester - im großen die Kirche - kann nichts an den Jugendlichen…More
@Franziskus-Fan
Das ist doch wunderbar!

Nur deinen Satz habe ich ganz anders verstanden und sicher nicht absichtlich aus dem Zusammenhang gerissen.

Ich finde es trotzdem nicht gut bei den Jugendlichen mit einem Gefühl von "der ist so wie wir" Interesse wecken zu wollen. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

Ich denke die Priester - im großen die Kirche - kann nichts an den Jugendlichen ändern, selbst wenn man ihnen noch so sehr entgegen kommt. Die ersten Priester für Kinder sind nämlich die Eltern und da muss man wieder verstärkt ansetzen.

Zu Lichtmess waren die Erstkommunion Kinder bei uns in der Kirche - die meisten zum ersten Mal! Sie haben geschnattert wie eine Horde Gänse. Niemand hielt es für nötig den Kindern zu erklären wie man sich in einem Gotteshaus benimmt. Das trägt u.U. auch dazu bei, dass Heranwachsende, die von Anfang an nicht in diesen Tugenden geübt sind, später riesen Probleme haben sich auf die Kirche und ihre Lehre einzulassen. Du kannst sie dann zwar zur Kirche führen, aber nicht wenige davon werden nie verstehen, warum man gewisse Dinge im Katholischen Glauben macht und andere wiederum nicht.
Franziskus-Fan
Was habe ich denn geschrieben?

" "Der ist so wie wir!" - Damit kann man Interesse wecken... aber dem Glauben trotzdem treu bleiben!" Bitte nichts aus dem Zussammenhang reißen.

Wichitg ist, dass der Geistliche Zugang zu den Jugendlichen findet und regelmäßig mit ihnen in Kontakt kommt.
Aber eben nicht als Witzfigur, die versucht "hipp" zu sein.
Und eben nicht als nur schimpfender Geistlicher, …More
Was habe ich denn geschrieben?

" "Der ist so wie wir!" - Damit kann man Interesse wecken... aber dem Glauben trotzdem treu bleiben!" Bitte nichts aus dem Zussammenhang reißen.

Wichitg ist, dass der Geistliche Zugang zu den Jugendlichen findet und regelmäßig mit ihnen in Kontakt kommt.
Aber eben nicht als Witzfigur, die versucht "hipp" zu sein.
Und eben nicht als nur schimpfender Geistlicher, sondern als verständnisvoller, der die Probleme der Jugendlichen kennt.
Respekt vor dem Geistlichen darf nicht fehlen. Aber den lernt man, wenn man von früh auf von einem Geistlichen miterzogen wird.
Ich bin meinem Pfarrer sehr dankbar dafür.
Seit meiner Kommunion hatten wir viel miteinander zu tun. Er hat mir immer ein offenes Ohr geschenkt, hat die Nähe zu den Jugendlichen gesucht und dabei ist er sich treu geblieben.
Er sagt was er denkt, verschließt sich aber nicht den Jugendlichen.
Monika Elisabeth
COOOOOL, Danke
Mein Mann ist Bürgermeister, er wird nie eingeladen von div. Kiddys, um mit Ihnen cool zu sein....
Monika Elisabeth
echt?
Ist ja super!

Hase
Ich dachte, das ist die Frau, die den englischen Katechismus macht? Jetzt kann die so gut Deutsch und auch noch so gut Englisch.
Monika Elisabeth
>>Heute veranstalten Jugendgruppen im Gemeindehaus kleine Diskos und Feten.<<

Wenn es so wäre... mittlerweile feiert man diese kleinen Diskos eben in einer Kirche mit lauter Rockmusik und buntem Scheinwerferlicht.
Monika Elisabeth
@Franziskus-Fan
>>"Der ist so wie wir!"<<

Der Pfarrer ist aber eben nicht "so wie wir"...

Das ist die falsche Herangehensweise - vorallem im Bezug auf Jugendliche. Die brauchen nämlich nicht noch einen weiteren Typen, der genauso ist wie sie, sondern einen, der ihnen etwas von Gott erzählt und auch die schwierigen und unliebsamen Themen der schnelllebigen Spaßgesellschaft anspricht. Alles …More
@Franziskus-Fan
>>"Der ist so wie wir!"<<

Der Pfarrer ist aber eben nicht "so wie wir"...

Das ist die falsche Herangehensweise - vorallem im Bezug auf Jugendliche. Die brauchen nämlich nicht noch einen weiteren Typen, der genauso ist wie sie, sondern einen, der ihnen etwas von Gott erzählt und auch die schwierigen und unliebsamen Themen der schnelllebigen Spaßgesellschaft anspricht. Alles andere ist läppische "Coolness" die schnell peinlich wird. Außerdem ist es meiner Meinung nach grundfalsch den Jugendlichen auf ihrer Ebne begegnen zu wollen, denn daraus entwickelt sich meistens nur eine falsche Haltung zur Kirche. Wie es auch schon in letzer Zeit häufig passiert ist, dass Katholische Jugendliche plötzlich meinen sie hätten die Weisheit mit Löffeln gegessen und können dem Papst vorschreiben, wie er zu handeln hat. Da fehlt jeder Respekt. Der beginnt aber schon da zu bröckeln, wo man sich als Priester oder gläubiger Laie als "jugendlich" "hipp" und "cool" ausgibt und der Jugend hinterherrennt. Dabei brauchen die Jugendlichen einen Fixpunkt, eine standhafte Lehre und keine hin und her wankenden ewig junggebliebene Erwachsenen.

Das ist meine Meinung, mehr nicht

Ich gehöre übrigends nicht zum "alten Eisen"... ich bin ein "Tween".
Franziskus-Fan
@elisabethvonthüringen
Das finde ich auch cool

Trotzdem... nicht alles aus dem Zeitgeist ist schlecht.
Früher haben die Messdiener in der Kirche Quatsch gemacht. Heute veranstalten Jugendgruppen im Gemeindehaus kleine Diskos und Feten. Was ist besser?
Und was ist tragbar? Womit kommt der Pfarrer in einen Konflikt?
Mit dem Albern in der Messe? Oder mit der Feierei in einem Raum, der …More
@elisabethvonthüringen
Das finde ich auch cool

Trotzdem... nicht alles aus dem Zeitgeist ist schlecht.
Früher haben die Messdiener in der Kirche Quatsch gemacht. Heute veranstalten Jugendgruppen im Gemeindehaus kleine Diskos und Feten. Was ist besser?
Und was ist tragbar? Womit kommt der Pfarrer in einen Konflikt?
Mit dem Albern in der Messe? Oder mit der Feierei in einem Raum, der mit Bildern von Heiligen und einem Kreuz ausgestattet ist?
Ich fand und finde Priester einfach cool, die nicht jeden Schnick-Schnack mitmachen und ganz cool bleiben, wenn der Zeitgeist wieder einmal in allen Variationen erscheint....
Franziskus-Fan
Was ist denn "Coolness"?

Ist "Coolness" etwas schlechtes?
Ist es schlecht, manche Lebenssituationen locker anzugehen?
Locker anzugehen, weil man auf Gott vertraut? Weil man sich sicher ist in dem, was man vertritt?
Mit einfacher Teilnahme am Leben von Jugendlichen kann man bezeugen, dass der Katholizismus Freude ist!
Bei welchem Geistlichen sucht ein Jugendlicher eher das vertrauensvolle Gespräc…More
Was ist denn "Coolness"?

Ist "Coolness" etwas schlechtes?
Ist es schlecht, manche Lebenssituationen locker anzugehen?
Locker anzugehen, weil man auf Gott vertraut? Weil man sich sicher ist in dem, was man vertritt?
Mit einfacher Teilnahme am Leben von Jugendlichen kann man bezeugen, dass der Katholizismus Freude ist!
Bei welchem Geistlichen sucht ein Jugendlicher eher das vertrauensvolle Gespräch?
- Bei einem Geistlichen, der sich den Jugendlichen distanziert zeigt und dem man die Ablehnung der Partys etc anerkennen kann?
- Oder bei einem Geistlichen, der in der Jugendarbeit tätig ist, oft mit Jugendlichen arbeitet, mit ihnen lacht und auch einmal Spaß macht. Und das so, dass eine Art von "Verständinis für die Jugend" entsteht.
Es ist schwierig die Kurve zu bekommen und den Katholizismus weiter zu bewahren und ihn nicht der Jugend wegen teilweise über Bord zu werfen.

Wenn Jugendliche sehen, dass man Eniedrigung und "Kloppe" in Kauf nimmt, wenn man sich zu Gott und der Kirche bekennt, erweckt das Bewunderung.

In einer Disko zu feiern, oder sei es an einem anderen Ort, kann von einem Bezug zum Leben der Jugendlichen zeugen.
"Der ist so wie wir!" - Damit kann man Interesse wecken... aber dem Glauben trotzdem treu bleiben!



@elisabethvonthüringen:
Zeugnis geben ist cool!
(der Begriff "cool" ist auch nicht so mein Fall. Aber das was er ausdrückt, kommt sicher mit der Lehre der Kirche klar)
Iacobus
@evt:
Cappa Magna...
...weil's cool ist.
@Monika Elisabeth

Kann man "Coolness" mit "Zeugnis geben" gleichsetzten??
Durchaus ernst gemeinte Frage von mir.....
Monika Elisabeth
>>Was soll die Kirche mit den Jugendlichen tun, die meilenweit von ihr entfernt leben. Firmen?<<

Auf jeden Fall soll die Disco da bleiben, wo sie ist und nicht in die Kirche eingebettet werden. Das ist nämlich einfach lächerlich, vorallem unter Jugendliche, denn die denken sich dann: "Oh, die Pfaffen machen einen auf cool - voll peinlich... naja, einmal geh ich hin, beim nächsten mal gehe ich …More
>>Was soll die Kirche mit den Jugendlichen tun, die meilenweit von ihr entfernt leben. Firmen?<<

Auf jeden Fall soll die Disco da bleiben, wo sie ist und nicht in die Kirche eingebettet werden. Das ist nämlich einfach lächerlich, vorallem unter Jugendliche, denn die denken sich dann: "Oh, die Pfaffen machen einen auf cool - voll peinlich... naja, einmal geh ich hin, beim nächsten mal gehe ich wieder in die Dorfdisco".

Außerdem wird es sowieso nicht möglich sein, alle Jugendlichen für die Kirche zu gewinnen. Da spielen viele Faktoren mit ein und es ist einfach vollkommen unfruchtbar einen Jugendlichen, der tatsächlich kein Interesse hat, vorgaukeln zu wollen das die Kirche cool ist. Die Jugendlichen brauchen nicht noch ein weiteres cooles Angebot, sondern Standfestigkeit und Bildung in vielerlei Hinsicht.

Da finde ich einen Pfarrer, der die Disco in Soutane besucht und betend am Tresen sitzt wesentlich aufrichtiger, als einen Pfarrer der in Freizeitklamotten auf der Tanzfläche herum hampelt und so tut als sei er cool - was definitiv die meisten Pfarrer eben nicht sind.

Man kann die Jugend nur mit Ehrlichkeit überzeugen und nicht mit Maskerade - die haben sie in der Welt zur Genüge.
Rübezahl
>>Thierry ist seit ein paar Monaten in der Armee, bald muss er zu seiner ersten Mission nach Afrika. „Ich glaube, ich muss vorher mal zum Beichten. Bin zwar getauft, aber ich war noch nie beichten. Habe auch soviel Mist gemacht, dass ich das nur bei Dir machen will. Wann können wir uns treffen?“<<

--->> Soviel zum "Nicht-Erreichen" der Herzen ...

(Nur EIN Beispiel aus dem Bericht...)
Rübezahl
>>doch ob ein pater in soutane,der mal eben in der disco auftaucht,ihre herzen erreicht ?<<

-->> Am besten Sie lesen den (sehr interessanten und schönen) Bericht des Paters, dann werden Sie ZWEIFELSOHNE feststellen, dass er die Herzen der Jungendlichen erreicht!

Aber natürlich nur, wenn Sie unvoreingenommen guten Willen haben und nicht den Willen zum Miesreden!

Anstatt das Wirken dieses Pater…More
>>doch ob ein pater in soutane,der mal eben in der disco auftaucht,ihre herzen erreicht ?<<

-->> Am besten Sie lesen den (sehr interessanten und schönen) Bericht des Paters, dann werden Sie ZWEIFELSOHNE feststellen, dass er die Herzen der Jungendlichen erreicht!

Aber natürlich nur, wenn Sie unvoreingenommen guten Willen haben und nicht den Willen zum Miesreden!

Anstatt das Wirken dieses Paters zu bewundern, fällt manchen Kommentatoren hier nichts anderes ein, als anzweifelnde Kommentare von sich zugeben.

Eine Schande!
pina
es ist in der tat sehr schwierig an viele jugendliche ran zu kommen ,doch ob ein pater in soutane,der mal eben in der disco auftaucht,ihre herzen erreicht ? da ist viel aufbauarbeit nötig und die jugendlichen haben auch meinungen und ansichten,die man sich in ruhe anhören sollte----das lasst uns für die jugend beten oder ein ich bete für dich greift zu kurz----auch nicht mein video--die …More
es ist in der tat sehr schwierig an viele jugendliche ran zu kommen ,doch ob ein pater in soutane,der mal eben in der disco auftaucht,ihre herzen erreicht ? da ist viel aufbauarbeit nötig und die jugendlichen haben auch meinungen und ansichten,die man sich in ruhe anhören sollte----das lasst uns für die jugend beten oder ein ich bete für dich greift zu kurz----auch nicht mein video--die jugendlichen einfach firmen geht doch gar nicht ohne deren willen
Franziskus-Fan
Und jetzt wünsche ich allen Gottes Segen und eine gute Nacht!
Es hat auch keiner behauptet, daß der Pater "ständig gute Erfahrungen" machen würde, weder der Bericht, noch hier jemand.
Franziskus-Fan
ICH RESPEKTIERE SEINE ARBEIT!

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er ständig gute Erfahrungen macht. Wie auch immer. Mir geht es nicht um den Bericht, sondern um das Video. Das ist "nicht mein Geschmack" (anders darf ich es nicht ausdrücken).
Lasst uns für die Jugend beten. Das ist das Totschlag-Argument.
MIt dem Gebetsaufruf beende ich die Debatte
Dieser Anfangsabschnitt sagt eigentlich schon alles:

Der Pater geht nicht auf Jugendliche zu. Er wartet und betet. Die Jugendlichen kommen zu ihm.

"Jede Woche bin ich auf diese Weise vier bis fünf, in der Hauptsaison sechs Nächte in Diskotheken unterwegs. Dort warte ich betend, bis mich jemand anspricht … und es kommen immer Jugendliche, die mich anreden, Fragen stellen über Gott und das Leben,…More
Dieser Anfangsabschnitt sagt eigentlich schon alles:

Der Pater geht nicht auf Jugendliche zu. Er wartet und betet. Die Jugendlichen kommen zu ihm.

"Jede Woche bin ich auf diese Weise vier bis fünf, in der Hauptsaison sechs Nächte in Diskotheken unterwegs. Dort warte ich betend, bis mich jemand anspricht … und es kommen immer Jugendliche, die mich anreden, Fragen stellen über Gott und das Leben, Rat bei Problemen suchen, oder auch um meinen Segen bitten, Gebetsanliegen anvertrauen und sogar beichten wollen."
---M---
Die Arbeit von P. Axel ist durchaus so wahr und richtig! Allerdings auch eine sehr anspruchsvoller und nicht immer einfache Arbeit.

Er sucht eben die Jugend dort auf, wo sie auch Hilfe braucht!

Gott schenke der Kirche noch mehr von solchen seeleneifrigen Priestern!
An Franziskus-Fan

P. Axel Weil weiß sehr gut, wie und wie nicht er mit Jugendlichen in Kontakt kommt.

Es ist quasi sein tägliches Geschäft.

Er braucht hierfür von Ihnen keine Nachhilfe und auch keine seltsame, inzweifelziehende Kommentierung.

Wieviele Priester in Soutane haben Sie denn in Ihren eigenen Discobesuchen schon angetroffen?

Bestimmt keinen.

Also bitte: Beurteilen Sie hier nicht …More
An Franziskus-Fan

P. Axel Weil weiß sehr gut, wie und wie nicht er mit Jugendlichen in Kontakt kommt.

Es ist quasi sein tägliches Geschäft.

Er braucht hierfür von Ihnen keine Nachhilfe und auch keine seltsame, inzweifelziehende Kommentierung.

Wieviele Priester in Soutane haben Sie denn in Ihren eigenen Discobesuchen schon angetroffen?

Bestimmt keinen.

Also bitte: Beurteilen Sie hier nicht etwas, was Sie sich nur hypothetisch in Ihrem Kopf vorstellen, während dessen dieser Pater hier diese Aufgabe seit neun Jahren PRAKTIZIERT!
Franziskus-Fan
Ich möchte dem Pater keine Lüge unterstellen.
Dafür schätze ich die Priester der SJM viel zu sehr. Vorallem habe ich großen Respekt vor solchen Initiativen.
Aber glauben Sie mir, mit der Jugend kommt man nicht in Kontakt, wenn man nicht selbst ihren Lebensstil glaubhaft nachempfinden kann. Jugendliche merken, ob der jenige sich wirklich, mit beispielsweise dem Nachtleben, auskennt.
Den meisten …More
Ich möchte dem Pater keine Lüge unterstellen.
Dafür schätze ich die Priester der SJM viel zu sehr. Vorallem habe ich großen Respekt vor solchen Initiativen.
Aber glauben Sie mir, mit der Jugend kommt man nicht in Kontakt, wenn man nicht selbst ihren Lebensstil glaubhaft nachempfinden kann. Jugendliche merken, ob der jenige sich wirklich, mit beispielsweise dem Nachtleben, auskennt.
Den meisten Jugendlichen ist auch nicht bewusst, was sie falsch machen. Woher sollen sie das auch wissen? Aus schlechtem Gewissen werden nur wenige zum Pater gehen.
Wenn sie ihn kennen, schämen sie sich vielleicht und kommen deswegen zu ihm.
Der Pater besucht die Dicos übrigens ausschließlich in Soutane.

Der wird schon aus reiner Neugierde angesprochen, von Leuten, die sowas noch nie gesehen haben (Wo sieht man so etwas auch sonst?)
Oder er wird eben von Leuten angesprochen, die ihn schon kennen.

Das Bild zum Pater:

www.sjm-congregation.org/works/Bericht%20von%2…
Wer angetrunken ist, hat eine niedrige Hemmschwelle und traut sich einen Priester anzusprechen.

Wer nüchtern ist, wundert sich über einen Priester in der Disco und wird neugierig.

Warum sollte das nicht wahr sein?
An Franziskus-Fan

Dieser Bericht ist zutiefst realistisch.

Insbesondere weil er ein Tatsachenbericht eines Paters ist, der bereits seit neun (!!!) Jahren dieser Aufgabe nachkommt.

Wollen Sie seinen öffentlichen Bericht etwa in Zweifel ziehen und ihm Lüge unterstellen???

Ihre Frage hingegen zeigt eher, daß Sie wenig von dieser Realität kennen...
Franziskus-Fan
Ist der Bericht realistisch?
Wer geht denn im nicht-betrunkenen oder angetrunkenen Zustand mitten in der Disko zu einem Pater und fragt nach dem Sinn des Lebens?
@Matthias Joseph Scheeben

Ein langer Bericht. Aber sehr interessant.
Der Herr schenke seiner Kirche mehr Patres wie P. Axel Weil SJM !!!





Franziskus-Fan
Die Kirche kann gar nischte mit diesen Jugendlichen machen, wenn sie versucht, ihnen einzureden, dass Diskobesuche deppert sind.
Leider, Gott sei Dank (wie mein Großvater immer so schön gesagt hat), gibt es genügend Jugendliche, die den Glauben leben und durch den Kontakt zu anderen, nichtgläubigen Jugendlichen, Interesse an der Kirche wecken kann.
Wer keinen Zugang zu solchen Jugendlichen hat, …More
Die Kirche kann gar nischte mit diesen Jugendlichen machen, wenn sie versucht, ihnen einzureden, dass Diskobesuche deppert sind.
Leider, Gott sei Dank (wie mein Großvater immer so schön gesagt hat), gibt es genügend Jugendliche, die den Glauben leben und durch den Kontakt zu anderen, nichtgläubigen Jugendlichen, Interesse an der Kirche wecken kann.
Wer keinen Zugang zu solchen Jugendlichen hat, kann sie auch nicht missionieren!
Pater Axel Weil SJM über seine Arbeit bei den Jugendlichen in der Diözese Fréjus-Toulon an der Mittelmeerküste

Gegen 6.00 Uhr morgens feiere ich die heilige Messe, zur gleichen Zeit, wenn die Mitbrüder in Blindenmarkt ihre erste „Visite“ in der Kapelle halten. Allerdings endet für mich dann erst die Mission und anschließend, während meine Mitbrüder ihr Tagewerk beginnen, ergebe ich mich dem „…More
Pater Axel Weil SJM über seine Arbeit bei den Jugendlichen in der Diözese Fréjus-Toulon an der Mittelmeerküste

Gegen 6.00 Uhr morgens feiere ich die heilige Messe, zur gleichen Zeit, wenn die Mitbrüder in Blindenmarkt ihre erste „Visite“ in der Kapelle halten. Allerdings endet für mich dann erst die Mission und anschließend, während meine Mitbrüder ihr Tagewerk beginnen, ergebe ich mich dem „Schlaf des Gerechten“.

Inzwischen sind es schon neun Jahre her, dass Pater Hönisch mir seinen Segen dazu gab, meine Nächte in Bars, Nachtclubs und Diskotheken zu verbringen. Vor drei Jahren wurde dieses Apostolat von Monseigneur Dominique Rey, Bischof der Diözese Fréjus-Toulon, bestätigt. Zur offiziellen kirchlichen Ernennung gab er mir den Titel „Seelsorger für die Pastoral der Welt des Nachtlebens“. Jede Woche bin ich auf diese Weise vier bis fünf, in der Hauptsaison sechs Nächte in Diskotheken unterwegs. Dort warte ich betend, bis mich jemand anspricht … und es kommen immer Jugendliche, die mich anreden, Fragen stellen über Gott und das Leben, Rat bei Problemen suchen, oder auch um meinen Segen bitten, Gebetsanliegen anvertrauen und sogar beichten wollen. Es geht einfach um eine ganz praktische Neuevangelisierung gerade unter solchen Jugendlichen, die heute sehr oft nichts mehr von Gott, dem Glauben und der Kirche vermittelt bekommen haben, außer Vorurteilen, negativen Eindrücken und schlechten Beispielen. Auch vermitteln viele Eltern ihren Kindern keinen tieferen Sinn im Leben als: „Denk an deine Zukunft!“, das heißt Geld verdienen, Karriere machen, dickes Auto, großes Haus, regelmäßig Urlaub und seinen „Spaß“ haben …! Es war von Anfang an einer meiner Grundsätze, dass ich niemals einen der Jugendlichen von mir aus angesprochen habe – indem ich den Rosenkranz bete, warte ich darauf, wen mir die Muttergottes schickt – und ich habe noch niemals vergebens gewartet!

Donnerstags beginne ich den Abend in der „Texas Bar“, einer kleinen Bar im Hafen von Toulon. Sie ist ein Zentrum der Homosexuellen-Szene der Stadt. Der Besitzer schüttelt mir die Hand am Eingang und die Barkeeper grüßen mich wie immer sehr herzlich. Nachdem ich um ein Glas Wasser gebeten habe, reicht mir der Kellner eine Cola, die mir von einem Gast spendiert wurde. Mein Wohltäter stellt mir die Standartfrage mit der so gut wie jeder den ersten Kontakt beginnt: „Bist Du ein echter Priester?“ und darauf „Darfst Du denn hier her kommen?“ Bruno ist sehr gerührt von meiner Anwesenheit und bemerkt, dass es heute genau drei Jahre her ist, seit er mit seinem Freund zusammenlebt. Er sagt mir, er sei gläubig und frage sich oft, was mit ihm beim Jüngsten Gericht geschehen werde. „Warum“, so fragt er, „ist es denn eine Sünde?“ Mein ganzes Leben versuche ich, anderen Gutes zu tun, treu zu sein. Wird mich Gott wegen meiner Homosexualität verdammen? Solche oder ähnliche Fragen bekomme ich oft gestellt. Die Antwort ist natürlich nicht einfach, da ich einerseits auf jeden Fall eine Antwort geben möchte, die der Lehre der Kirche entspricht, andererseits aber immer bedenken muss, dass den Fragestellern viele der Voraussetzungen fehlen, die man zum Verstehen einer solchen Antwort eigentlich benötigen würde. Deshalb ermutige ich diese Menschen auch immer zu beten und Jesus zu bitten, dass er ihm zu verstehen gibt, was wirklich gut für sein Leben ist und ihn schon jetzt glücklich macht. Denn nur Gott kann letztlich das Verständnis für diese Dinge schenken.

Darauf redet mich ein älterer Herr an. Er sei nicht etwa homosexuell, sondern sein Sohn und er sei hier, um das Warum besser zu verstehen. Er spricht mit mir mit Tränen in den Augen. Ich erkläre ihm unter anderem, dass bei den meisten Personen die auf eine psychologische Entwicklung zurückgeht, ein Ereignis in der Kindheit oder auch einfach auf die schamlose Brutalität der Medien in Fernsehen und Werbung, die manchen jungen Menschen in der erwachenden Sexualität traumatisiert haben. Der Vater bestätigt mir, dass jede Aussprache über die Gründe sofort von seinem Sohn geblockt werde. Da der Vater gläubig ist, empfehle ich ihm vor allem, täglich für seinen Sohn zu beten, und ihm zu zeigen, dass er ihn nicht verstößt, auch wenn er sein Verhalten nicht gutheißt.

Inzwischen ist es schon 1.00 Uhr und ich fahre weiter zur „Villa“, der größten Disco in der Umgebung. Sie fasst an einem Abend 1500 und mit der Terrasse gut 2000 Personen. Vor dem Eingang steht eine lange Schlange von hunderten Jugendlichen, die sehnlichst darauf hoffen, hineingelassen zu werden. In der Mitte ist ein freier Gang für die VIPs (very important persons). Obwohl ich schon drei Jahre so gut wie jedes Wochenende hier bin, gibt es immer wieder Jugendliche, die mich nicht kennen und voller Überraschung und etwas Neid sehen, wie ich ganz natürlich an der Tür aufgenommen und begrüßt werde. Viele Jugendliche, die schon mit mir geredet haben, kommen auf mich zu und grüßen mich. Ich erkundige mich, wie es ihnen geht und wie ihre Woche verlaufen ist.

Roger sagt mir, dass seine Großmutter verstorben sei und bittet mich, für sie zu beten. Er fragt, warum Gott immer die besten Leute so früh sterben lasse. Seine Großmutter habe doch immer gebetet und Gutes getan. „Der Himmel“, so antworte ich, „ist doch keine Verurteilung, sondern vielmehr eine Belohnung und Befreiung!“ Gerade wenn er seine Oma gern habe, dann sollte er sich sogar für sie freuen ... auch ist sie jetzt noch mehr für ihn da und er kann im Gebet sich auch jetzt an sie wenden. – So habe er es noch nicht gesehen, sagt er mir und dankt mir für das Gespräch.

Thierry ist seit ein paar Monaten in der Armee, bald muss er zu seiner ersten Mission nach Afrika. „Ich glaube, ich muss vorher mal zum Beichten. Bin zwar getauft, aber ich war noch nie beichten. Habe auch soviel Mist gemacht, dass ich das nur bei Dir machen will. Wann können wir uns treffen?“

Louis läuft an mir vorbei und symbolisiert mit seinen Fingern die Hörner des Teufels, allerdings ist es schon lange kein Spott mehr, auch er will unbedingt vor Weihnachten beichten und bittet mich auch, für ihn einen Exorzismus zu beten. Nachdem er mich nach meinem Glauben über den Teufel und die Dämonen ausgefragt hatte, gestand er mir, dass seine Mutter regelmäßig Spiritismus betreibe, Geister befrage und sich dabei seiner als Medium bediene.

Zum besseren Verständnis sei gesagt, dass schon kurze Zeit nach meiner Ankunft in der Diözese der Bischof mich gebeten hat, dem Exorzisten der Diözese zu assistieren, und so durfte ich schon einige Erfahrungen auf diesem sehr heiklen Gebiet sammeln. Im Januar möchte der Bischof neun Priestern der Diözese, darunter auch mir, die besondere Beauftragung und Bevollmächtigung zum Exorzisten übertragen. Regelmäßig kommen Jugendliche auf mich zu, die nach Teilnahme an spiritistischen Sitzungen negative Erfahrungen machen, oder sogar regelmäßige Zeichen einer negativen Präsenz haben.Während der Seelsorge

Jacqueline will nach der üblichen Standartfrage nach meiner „Echtheit“ wissen, ob ich wie der Papst auch gegen Kondome sei. „Natürlich ja“, antworte ich, wobei weder Johannes Paul II noch Benedikt XVI je direkt über Kondome geredet haben, dies sei schon eine typische Verformung der Medien. Es gehe doch vor allem darum, dass die wahre Sünde in der Sexualität ihre Reduzierung auf Lust und „Spass“ ist. Wenn man die „wahre, große Liebe“ sucht, darf man die Sexualität nicht zu einer Banalität werden lassen. „Du findest viele die Geschlechtsverkehr mit Dir haben würden, aber Du findest nur sehr, sehr wenige, wahrscheinlich sogar nur einen, der bereit ist, viele Opfer für Dich zu bringen, gerade weil er dich liebt. Da hat es doch Sinn zu sagen: „Weil wir es ernst meinen, warten wir!“ Wem die „große Liebe“ sowieso egal ist und wer auch kein christliches Leben führen will, warum kritisiert er dann die Kirche? Und doch ist unser Herz genau für die Botschaft des Evangeliums gemacht; mach einfach die Erfahrung und du wirst selbst sehen!“ „Schade“, sagt Jacqueline, „dass mir das niemand vorher erklärt hat, so wären mir sicher viele schlechte Erfahrungen erspart geblieben ...“ „Es ist nie zu spät, um neu zu beginnen“, ermutige ich sie und gebe ihr noch eine wunderbare Medaille in die Hand, die ich vorher noch segne.

Auf meiner Runde durch die Disco treffe ich Pierre, einen jungen Feuerwehrmann in Marseille. Er streckt mir seinen Arm entgegen. Am Handgelenk trägt er auch die wunderbare Medaille. Wie üblich ergänzen wir uns abwechselnd: O Maria – ohne Sünde empfangen – bitte für uns – die wir zu Dir – unsere Zuflucht nehmen! Als Junge besuchte er die Große Kartause (das Mutterkloster aller Kartäuser) und ist bis heute sehr beeindruckt davon. Auch wenn mittlerweile sein Leben eher dem des seligen Charles de Foucould vor seiner Bekehrung gleicht. Da wir auch eine Kartause in unserer Diözese haben, habe ich ihm schon vorgeschlagen, sie zu besuchen ... vielleicht steckt wirklich eine Kartäuserberufung dahinter.

Denis, ein ehemaliger Scout d’ Europe, steht auch auf der Warteliste zum Beichten. Er hat mich mittlerweile bei seinen Freunden aus dem Nachtleben bekannt gemacht, und wir sehen uns regelmäßig. Sie haben mich auch schon an manchen Abenden begleitet, damit ich nicht alleine durch die Nacht fahren muss. Charles fragt mich, wann wir wieder zusammen mit dem Kajak einen Ausflug aufs Meer machen. Vor 2 Wochen verbrachten wir so einen herrlichen Nachmittag. Dabei erzählte er mir von seiner Familie. Seine Eltern sind seit seinem 1. Lebensjahr geschieden. Über Gott und den Glauben weiß er gar nichts.

Mit solchen Begegnungen geht die Nacht schnell vorbei. Am Ende des Abends bleibe ich noch etwas bei den Angestellten, denn so manches Mal kommen auch sie und wollen noch mit mir reden.

Zu Hause angekommen, trage ich wie immer alle diese Begegnungen im Gebet vor Gott und opfere für sie die heilige Messe auf, damit die Mission und der gestreute Same irgendwann aufkeimen kann. Wenn ich auch noch alleine bin für dieses Apostolat, so gibt es doch schon einige Menschen, die …
Die Frage ist wieviel Alkohol getrunken wird.
Wenn zu viel (Völlerei)
dann hoffe ich, dass diese Jugendlichen nicht zur Kommunion gehen.
Franziskus-Fan
Ich kenne Jugendliche, die abends auf den Straßen der Stadt herumhängen, in der Öffentlichkeit Alkohol konsumieren, Partys im Gemeindehaus veranstalten...
Und am nächsten morgen gemeinsam in die Heilige Messe gehen! Auch wochentags!
Engagierte katholische Jugend!
Ich weiss nicht welche Dorfdiscos sie kennen, aber da wo ich her komme, sind Discotheken für 3 Sachen da:

Abschleppen oder saufen oder Drogen nehmen.
Dolorosa
Dann ist also eigentlich im weitesten Sinne, das Theater, die Oper, das Kabarett auch schädlich, nicht?
Franziskus-Fan
Was man in einer Diskothek veranstaltet, ist jedem selbst überlassen.
Es handelt sich bei einer Diskothek um einen Tanzclub, nicht um einen Erotik-Treff.
Partys sind dann wahrscheinlich auch unsittlich.
Der Papst sollte mal Stellung zu solchen Veranstaltungen nehmen. Das ist ja wirklich ekelhaft...
Es gibt sicher Ausnahmen.
Ich finde die Gedanken des Videos überlegenswert.
Dolorosa
@ams: Sie wissen ich bin auch kein Discothekengängerin, ich bin der Bartyp... aber alle in einen Topf schmeissen, find ich nicht in Ordnung.