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Grünenpolitikerin referiert bei Erzdiözese Freiburg: „kirchliche Frauenfeindlichkeit“

Bild: Christa Nickels, © Deutscher Bundestag/ Sylvia Bohn/ Meldepress

(gloria.tv/ KNA) Eine Diskriminierung von Frauen in der katholischen Kirche hat die Grünenpolitikerin Christa Nickels beklagt.

«Frauenfeindlichkeit ist in unserer Gesellschaft ein Alleinstellungsmerkmal der katholischen Kirche. Und das ist für Frauen zutiefst verletzend und ungerecht», sagte Nickels am Freitagabend in Freiburg. Immer mehr Frauen wendeten sich von der Kirche ab, weil sie ihren Ausschluss aus Führungspositionen nicht mehr akzeptieren wollten. «Das ist ein lautloser Exodus.» Nickels sprach als Gastrednerin beim Festakt zum 100-jährigen Bestehen des Seelsorgeamts im Erzbistum Freiburg.

Dennoch seien es noch immer vor allem die Frauen, die das Gemeinde- und Glaubensleben vor Ort trügen, sagte Nickels: «Meine Kirche ist damit eine ausschließlich von Männern geleitete Frauenkirche.» Sie warf der Kirchenführung mangelnden Reformwillen und ein Festhalten an überkommenen Machtstrukturen vor.

Nickels, die lange kirchenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion war, forderte mutige Kirchenreformen. Nur so könne der Ansehens- und Bedeutungsverlust der Kirche gestoppt werden. Nach ihrer Einschätzung suchen gerade heute viele Menschen nach geistlichem Halt und Antworten auf Sinnfragen. Kirche sei heute aber immer weniger in der Lage, verständliche und glaubwürdige Antworten zu geben, da sie in ihrer Lehre und in der Form des Glaubenslebens nicht «in der Moderne angekommen» sei und sich damit der modernen Lebenswirklichkeit verschließe.

«Kirche muss ihre Glaubenssätze endlich hermeneutisch in die Moderne bringen. Die Menschen darben danach», so Nickels. Dazu sei es aber nötig, dass Kirche gerade auf jene höre, «denen sie Redeverbote erteilt hat». Kirche sollte auch viel stärker auf «Außenstehende und Sünder» zugehen, um von ihnen zu lernen. Zugleich sei jeder einzelne Christ gefragt, mutiger und fröhlicher die frohe Botschaft des christlichen Glaubens zu bezeugen. «Wer bekommt denn schon im Kontakt mit uns noch Sehnsucht nach Jesus Christus?»

Trotz vieler Bedenken betonte Nickels, die auch Mitglied des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken ist, dass der nun vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch begonnene Dialogprozess zu wichtigen Kirchenreformen führen könne. Für einen Aufbruch müssten einzelne vorangehen, sagte sie. «Wenn der Dialog aber als Sackgasse mit einer Gummiwand endet, an der alle Argumente abprallen, dann wird er nur zu einem weiteren Abwenden von der Kirche führen.»

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elisabethvonthüringen
Für den Vorsitzenden, den nordelbischen Pastor Martin Haasler (Hamburg), ist das Hauptproblem, dass der Religionsunterricht an vielen Schulen nicht im vorgeschriebenen Maße gegeben werde oder komplett ausfalle. Haasler: „Wir bleiben den jungen Menschen also die Vermittlung von Werten und von den Grundlagen des christlichen Glaubens schuldig.“

Für den Dialog mit Muslimen sowie Vertretern anderer … 더보기
Kajo
Und was können wir von den Sündern lernen Frau Nickels? Sie nenne sich Mitglied des ZdK und kennen noch nicht einmal ihren Glauben. Kirche ist keine demokratische Veranstaltung mit Mehrheitsbeschlüssen wie Sie es wohl gerne hätten, sondern eine von Jesus Christus gestiftete Kirche, die immer und ewig modern ist, da sie die grundlegenden Wahrheiten verkündet wie es ihr Jesus Christus aufgetragen hat.
Bibiana
Danke Frau Nickels, so muss es auch einmal gesagt werden!
elisabethvonthüringen
O Gott...wäre sie bloß über die Grenze gefahren...Der ORF jubelt:

Frau im Passauer Dom fing Feuer
Bei dem Versuch, eine Opferkerze anzuzünden, hat eine Frau im Passauer Dom in Deutschland schwere Brandverletzungen erlitten. Die 63-Jährige war mit ihrem Schal über eine brennende Kerze geraten. Wie die Polizei heute mitteilte, fing der Schal sofort Feuer.
Die Flammen hätten schließlich die Haare … 더보기