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Luthers ewiger Tod - Es geschah um das Jahr 1974, als eine progressistische Kalenderreformbestrebung Martin Luther zum Heiligen und zum Kirchenlehrer erklären wollte, dass ein Grazer Franziskanerpater dagegen seine Stimme erhob und predigte, Luther sei in der Hölle.

Luthers ewiger Tod

In der Hölle

Es geschah um das Jahr 1974, als eine progressistische Kalenderreformbestrebung Martin Luther zum Heiligen und zum Kirchenlehrer erklären wollte, dass ein Grazer Franziskanerpater dagegen seine Stimme erhob und predigte, Luther sei in der Hölle.

Da wurde er (der Pater) auf einmal zu einem Versehgang geholt. Er kam in das besagte Haus und sah sich fünf Männern gegenüber. Auf dem Tisch stand eine Schüssel, die verdeckt war, darin lag ein Revolver ... Die Männer sagten, der Pater werde diesen Raum nicht verlassen, ehe er nicht beweisen könne, dass Luther in der Hölle sei.

Auf dem Tisch wurden das Allerheiligste, eine Kerze und ein Kreuz aufgestellt, und der Pater begann zu beten, sehr, sehr lange. Er verlangte das Rituale Romanum mit dem Exorzismus, das man ihm besorgte. Dann stundenlanges Gebet und die Beschwörung.

Siehe, da klopfte es an der Tür, sie (die Männer) sagten "herein", aber nichts tat sich. Erst als der Pater selbst "herein" rief, öffnete sich die Tür und herein trat Luther, rotglühend, gefesselt zwischen zwei Dämonen.

Als alles vorbei war, bedankten sich die Männer noch und verließen fluchtartig das Haus. Der Pater war jedoch so geschockt von dem Erlebnis, dass er nie mehr predigte. Er ist bereits gestorben, so berichtet ein Ohrenzeuge. (Heinrich Kreuzer)

Quelle: Aus dem 'Ave-Kurier' Dezember 1980, Mediatrix-Verlag

Wie er lebte, leibte und starb

Kein Geringerer als Pater Martin von Cochem schrieb über das Ende Luthers: Gleich nach dem Tod stank sein Leib so übel, dass niemand dabei bleiben konnte, wiewohl es zu kalter Zeit, mitten im Hornung (Februar) war. Deswegen wurde er sobald wie möglich in einen bleiernen Sarg gelegt und in die St.-Andreas-Kirche getragen. Alle Glocken der ganzen Stadt wurden zusammen geläutet und das Kreuz vor der Bahre hergetragen. Die Grafen samt allem Volk folgten nach und Jonas täte die Leichenpredigt. Der Herzog von Sachsen ließ den Leib von dem Grafen von Mansfeld abfordern, damit er zu Wittenborg begraben wurde. Zu solchem End war er mit großem Pomp und Pracht auf einen Wagen, mit schwarzen Tüchern bedeckt, gestellt und mit viel Volk nach Wittenberg begleitet. Seine betrübte Nonn (seine Frau war eine ehemalige Nonne) samt ihren drei Kindern folgten in einer Senften nach, welche Kinder sie dem Volk als einen ehrwürdigen, überbliebenen Rest ihres Propheten zeigte.

Der Gestank des Toten war so groß, daß niemand nahe hinzu durfte gehen. Welches dann ein Zeichen war, wie grausam seine Seele für Gott und alle Engel stinken müsse. Es flogen viele Raben einer ungewöhnlichen Größe den ganzen Weg über dem Leib her, welche ein schändliches Geschrei anstatt einer lieblichen Musik führten.

Was nun dies für Raben gewesen seien, erzählt Doctor Tilmannus Bredenbach (Collation. sac. lib. 7. cap, 39) folgendermaßen: Es hat mir der ehrwürdige Herr NN, an Alter, Gelehrtheit, und Gottseligkeit hochberühmt, welcher auch noch lebt, erzählt, wie dass an dem Tag, da Luther gestorben, zu Keelheim in Brabant sich ein seltsames Wunder zugetragen habe. Denn an selbigem Ort ruhet der heilige Leib der königlichen Jungfrau und Märtyrerin St. Dymphnae und an ihrem Heiligtum der Allmächtige Gott noch heutigen Tags manchen Besessenen vom Teufel erledigt (befreit). Deswegen befinden sich stets besessene Leute daselbst, die zu ihrer Erledigung aus unterschiedlichen Orten dahin gebracht werden. Als nun am Tag, da Luther gestorben war, viele Besessene sich wider ihrer Gewohnheit ganz still und ruhig zeigten, da verwunderte sich jedermann hierüber und meinte, als wenn alle und jede durch die Verdienste der heiligsten Jungfrau wären erledigt worden. Aber, ach leider, am andern Tag fingen diese armen Leute an wieder grausam zu wüten und von den bösen Geistern mehr als zuvor geplagt zu werden. Als sie nun von den Geistlichen beschworen und zugleich befragt wurden, warum sie gestern so ruhig, jetzt aber so wütend wären, sprachen die Teufel:

"Unser Oberster hat befohlen, dass alle Teufel sich zu dem Begräbnis unseres getreuen Mithelfers Martin Luther erheben und selbige mit ihrem Gesang und Gegenwart zieren sollten. Denn es gebühre sich allwegen, dass derjenige, welcher gar viele zur Hölle gebracht habe, gleichfalls von vielen Teufeln mit großem Pomp zur Hölle gebracht werde."

Quelle: 'Luther: Wie er lebte, leibte und starb', Verlag: Gotthard Media
Tina 13 hat diesen Beitrag in Luthers ewiger Tod - Es geschah um das Jahr 1974, als eine progressistische Kalenderreformbestrebun… verlinkt.
Tina 13
"Unser Oberster hat befohlen, dass alle Teufel sich zu dem Begräbnis unseres getreuen Mithelfers Martin Luther erheben und selbige mit ihrem Gesang und Gegenwart zieren sollten. Denn es gebühre sich allwegen, dass derjenige, welcher gar viele zur Hölle gebracht habe, gleichfalls von vielen Teufeln mit großem Pomp zur Hölle gebracht werde."
Tina 13
Quelle: 'Luther: Wie er lebte, leibte und starb', Verlag: Gotthard Media
Tina 13
"Auf dem Tisch wurden das Allerheiligste, eine Kerze und ein Kreuz aufgestellt, und der Pater begann zu beten, sehr, sehr lange. Er verlangte das Rituale Romanum mit dem Exorzismus, das man ihm besorgte. Dann stundenlanges Gebet und die Beschwörung.

Siehe, da klopfte es an der Tür, sie (die Männer) sagten "herein", aber nichts tat sich. Erst als der Pater selbst "herein" rief, öffnete sich die … Mehr
Hyla
Ein mir bekannter, vor wenigen Jahren verstorbener Benediktinerpater kannte diesen Grazer Franziskanerpater. Luther soll bei dieser "Erscheinung" sogar selbst gesagt haben sinngemäß: Betet nicht für mich, ich bin in der Hölle!
Tina 13
"Luthers Diener bezeugt, daß sich Luther im Vollrausch erhängt hat."

(Siehe Luthers Lebensende. Eine historische Untersuchung, Paul Majunke, 1891)
Tina 13
Playmobil-Luther ist ein Verkaufsschlager"

"Die erste Auflage der Playmobil-Figur war sofort ausverkauft. Besonders begehrt ist sie natürlich in den Luther-Städten. Bestellungen gab es aber auch schon aus den USA und den Niederlanden."

"Die 7,5 Zentimeter große Spielfigur "Martin Luther" entstand in Zusammenarbeit der Deutschen Zentrale für Tourismus, der Congress- und Tourismus-Zentrale … Mehr
cyprian
Ob der AVE-KURIER des österreichischen Mediatrix-Verlages das heute noch genauso veröffentlichen würde? Der Mediatrix ist zwar allgemein schon noch konservativ, während er früher traditionalistisch war. Aber heute hat er sich in weitem Maße angepasst. Es geht ja auch um eine breitgefächerte Kundschaft, damit der Laden weiterläuft.
CSc
@Tina 13
Vielen Dank für die Berichte zum Tode Luthers.
CSc
Der hl. Robert Bellarmin schreibt: "Und von Luther wissen wir aus dem Briefe eines deutschen Bürgers von Mansfeld, dass er bis zu seinem Tode bei jeder Mahlzeit nebst Bier und gemeinem Weine eine gute Portion süßen ausländischen Weines zu sich nahm; nach seinem Tode aber, der nach einer sehr kurzen Krankheit erfolgt ist, in wenigen Tagen und bei sehr kalter Witterung einen unleidlichen Geruch … Mehr
alfredus
Es ist wahr, die meisten Bischöfe der deutschen Bischofskonferenz huldigen Luther als wäre er ein Heiliger gewesen. Man muss annehmen, dass keiner dieser Hirten jemals etwas über diesen Chaoten und Kirchenzerstörer gelesen hat. Sonst könnte man diese Euphorie und Huldigung nicht verstehen. Selbst Franziskus schart sich trotz besseren Wissens in die Schar der Jubelnden. Das alles sind Zeichen … Mehr
DrMartinBachmaier
@Das Weib: Die katholische Kirche hat bei keinem Menschen verbindlich (de fide) definiert, dass er in der Hölle sei.
Das wird von manchen Modernisten (hab ich selbst schon gehört) als Grund zum Jubilieren missbraucht.
Unter Bezugnahme darauf reden sie so den Gläubigen ein, dass man eigentlich gar nicht in die Hölle kommen könne.
DrMartinBachmaier
Die Geschichte mit der Kuh (Luthers Vater musste deswegen aus Eisleben fliehen) habe ich von Pater Mocks Buch "Abschied von Luther". Gemeint ist damit, dass die evangelische Kirche von Luther Abschied nimmt, nicht die katholische. Deren Bischöfe scheinen sich immer mehr ihm anzubiedern. Auch Kardinal Bergoglio soll ja Luther als eine Art Vorbild haben. Die evangelischen Theologen dagegen machen … Mehr
Vered Lavan
@Steiger Waltraud --- Ich habe das Problem auch beim Erstellen von PDFs (=Textüberlagerungen). Das Beste ist, alles zu markieren und zu kopieren (StrgA + StrgC) und in anderes Textprogramm (Word, Textedit, OpenOffice etc.) einfügen (StrgV), dann müßte es gehen mit dem Ausdrucken.
Sieglinde
Ich habe diesen Artikel schon mehrmals gehört und wollte ihn ausdrucken, zur weitergabe, da ich denke das es so ist.
Nun passiert es immer wieder, dass ein Artikel bei Druck von einem anderen Artikel
überschrieben ist. Warum ist das möglich ??
AugusteB
@DrMartinBachmaier
Danke für die Aufklärung. Von der Geschichte mit der Kuh hatte ich bis jetzt noch nichts gehört, ich wusste nur, dass M.L. einen jungen Mann im Duell erschossen hat. Er hat viel auf dem Kerbholz, Häresie, Schisma, Ungehorsam. Die Sache mit dem Ablasshandel war sicher damals nicht ganz in Ordnung und wurde mißbraucht. Die Ablasslehre ist auch heute noch ein Reizwort für … Mehr
DrMartinBachmaier
Schuld war aber die Kuh. Sie weidete auf fremder Wiese, und diese gehörte Martin Luthers Vater. Dieser erschlug aber nicht die Kuh, sondern deren Besitzer und machte sich so zum Gründer einer Mörderdynastie.
Vered Lavan
Der verstorbene Pastor Tony Palmer sprach 2014 davon, dass die "Rebellion" beendet sei: www.youtube.com/watch --- Papst Franziskus hatte damals auf dieser Konferenz eine Video-Botschaft an die Evangelikalen gegeben. Sehr arrogant war die Reaktion Kenneth Copelands, der sich schon im Vatikan sah und als Herr der Christenheit. Protestantische und evangelikale Christen sollten von ihrem … Mehr
Tina 13
"Siehe, da klopfte es an der Tür, sie (die Männer) sagten "herein", aber nichts tat sich. Erst als der Pater selbst "herein" rief, öffnete sich die Tür und herein trat Luther, rotglühend, gefesselt zwischen zwei Dämonen."
Tina 13
"Unser Oberster hat befohlen, dass alle Teufel sich zu dem Begräbnis unseres getreuen Mithelfers Martin Luther erheben und selbige mit ihrem Gesang und Gegenwart zieren sollten. Denn es gebühre sich allwegen, dass derjenige, welcher gar viele zur Hölle gebracht habe, gleichfalls von vielen Teufeln mit großem Pomp zur Hölle gebracht werde."