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Abtei Mariawald wird als geistlicher Ort erhalten

Das Kloster Mariawald veröffentlichte folgende Mitteilung auf ihrer Webseite:

Fehlinformationen und Gerüchte haben zu einiger Verwirrung geführt. Täglich gehen in der Abtei Anfragen ein, ob die Mönche noch da seien, ob die Kirche noch offen sei, ob die Gottesdienste noch gefeiert würden, ob der Klosterladen und die Gaststätte noch geöffnet hätten.

Die Situation ist folgende:

Zwar müssen die Mönche, wie bekannt, in diesem Jahr Mariawald verlassen – so hat es die zuständige Römische Kongregation angeordnet – , aber unabhängig davon werden die Betriebe (Gaststätte, Klosterladen und Likörmanufaktur) weitergeführt. Klostergaststätte und Klosterladen sind zu den gewohnten Öffnungszeiten täglich geöffnet, kein Arbeitsplatz ist gefährdet.

Noch (Stand Juni 2018) sind die Mönche hier, die Gottesdienste finden wie gewohnt statt. Sollte sich an den Gottesdienstzeiten etwas ändern, so wird dies rechtzeitig auf der Internetseite des Klosters und im Schaukasten vor der Kirche angekündigt. [Es ist allerdings möglich, dass die Stundengebete nicht immer gesungen, sondern nur still gebetet werden.]

Für die älteren und pflegebedürftigen Mönche wird gesorgt; sie werden anderswo eine Bleibe finden, evtl. in einem Haus, das ihnen die Möglichkeit gibt, als kleine Gemeinschaft weiterhin ein mönchisch geprägtes Leben zu führen. Die jüngeren Mönche, zu denen auch Dom Josef gehört, sind auf der Suche nach einem Kloster, in dem sie ein Leben gemäß ihrer Berufung fortsetzen können.

Was Mariawald selbst betrifft, so sind alle Verantwortlichen fest entschlossen, Mariawald als geistlichen Ort zu erhalten. Es gibt verschiedene Interessenten, die in diesem Sinne für und in Mariawald tätig sein wollen. So besteht also die berechtigte Hoffnung, dass Mariawald auch in Zukunft ein geheiligter Ort der Liebe zu Gott und zu Maria sein wird.

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Magee
@Ottaviani @pio molaioni @Josephus Es entbehrte nicht einer gewissen Komik, wie Sie hier die Opfer zu Tätern oder besser die Wirkung zur Ursache stilisieren. Nicht Dom Josephus trägt die Schuld an der Schließung von Mariawald, nicht mangelnder Nachwuchs führte zur Schließung von Altomünster oder - aktuell in der Schwebe - Reutberg.

Die Ursache ist die faulende Nachkonzilskirche, die keine geis… Mehr
pio molaioni
Erbsensuppe? Grauenhaft. Das ist die trostlose Küchenkultur deutscher Klöster.
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SvataHora
Sehr vage und schwamming. Die Gläubigen wollen wohl auch wissen, ob weiterhin der trideninische Ritus gepflegt wird und nicht, ob es weiterhin Likör und Erbsensuppe gibt. Auch "als geistlichen Ort zu erhalten" kann allerlei bedeuten. Im Endeffekt sind wir so schlau wie vorher. Fakt ist: Mariawald wird vom bergoglionischen Rom plattgewalzt!
pio molaioni
Hohenfurth hätte die Union mit Rein beibehalten sollen. Mit 3 Konventualen ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Zisterze ein unrühmliches Ende findet. Wie traurig und trostlos.
pio molaioni
Ist Vergleich ist also doch zu sonderbar, @Immaculata90 ! Wie kann den die "Kuh", also die Ideologie des II. Vatikanums, ein Kalb bekommen, das im Geist der Tradition Erneuerung bringt? Sei's drum. Was nicht wahr sein darf, kann nicht wahr sein.
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Immaculata90
Das Kloster an die Wand gefahren haben die fanatischen Altliberalen des Klosters, die nach dem Grundsatz handelten: "Wenn schon die Kuh (= zweitvatikanische Ideologie) hin ist, soll das Kalb (= Erneuerung im Geist der Tradition) auch hin sein! Daß sich diese Leute nun ihr eigenes Grab geschaufelt haben, da sie aus dem Faulbett ihrer Obstruktion genau so rausfliegen, wie die observanten … Mehr
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Tobias.12
@Ottaviani - es ist ein gutes Beispiel für die heutige Zeit der Kirche, der Krise in der sie steckt. Wenn die Gemeinschaft nicht gelebt wird und/ oder in sich uneins ist, hilft Gott nicht. Wir müssen uns erst sammeln (lassen) und einig werden, dann kommt auch Hilfe von Gott. Es ist eine sehr treffliche Analogie zur Hl. Schrift, in der über die Sammlung der Auserwählten gesprochen wird.
Ich meine … Mehr
Ottaviani
@pio molaioni
und Dom Joseph wurde gewarnt daß das nicht gut gehen kann da Berufungen zu seinem Orden sehr selten sind und das so sicher nicht geht wenn der Konvent das nicht geschlossen will
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Ottaviani
@Josephus das sind ja auch Dienstleistungsbetriebe der Qualität geschätzt wird warum sollte dem Konsumenten wichtig sein daß da Ordensleute dahinterstehen wenn das Likör Rezept gut ist bringt da ja wohl auch eine weltliche Dame oder Herr zustande
Tobias.12
@pio molaioni - ich glaube es ist einerlei, Wer das Kloster an die Wand gefahren hat. Ich lese hier dass das Kloster offiziell geschlossen ist.

1.) "Zwar müssen die Mönche, wie bekannt, in diesem Jahr Mariawald verlassen – so hat es die zuständige Römische Kongregation angeordnet – , aber unabhängig davon werden die Betriebe (Gaststätte, Klosterladen und Likörmanufaktur) weitergeführt."
2.) " Mehr
De Profundis gefällt das. 
Josephus
Wohin man schaut, zur Zeit das gleiche Bild. In Südbayern z.B. Wessobrunn, Altomünster, Beuerberg, Reutberg. Unsere Gesellschaft bringt keine Ordensberufungen mehr hervor, aber Gottesdienste, Weihrauch und Klosterbräustüberl möcht' bitte schon sein.
Eremitin gefällt das. 
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pio molaioni
Dom Josef!!!! Herrlich. Hat er das Kloster nicht an die Wand gefahren?
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