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Causa Donum Vitae: Erzbistum Köln verlangt Distanzierung von Tötungsschein

Brief von Weihbischof Ansgar Puff an die Träger der "esperanza"-Schwangerschaftsberatung im Erzbistum Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben sicherlich in den letzten Tagen der Presse entnommen, dass sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, in einem Schreiben an den Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) zur Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung des Vereins donum vitae geäußert hat.

Um Unklarheiten vorzubeugen, wende ich mich heute als Bis chofsvikar für die Armen und die Caritas an Sie.

Im Schreiben an das ZdK heißt es:

"Es besteht kein Zweifel, dass das Ziel von donum vitae ebenso wie der bischöflich verantworteten Schwangerenberatung der Schutz des ungeborenen Lebens ist. Ich stelle fest, dass es über die Jahre hinweg auch vielen Beraterinnen von donum vitae gelungen ist, zahlreichen Frauen bzw. Eltern Mut zu machen für ein Leben mit dem Kind ... Dafür dürfen wir gemeinsam dankbar sein."

Zu Recht wird festgestellt, dass sich auch die Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung des donum vitae e.V. erfolgreich für den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzt.

Weiter heißt es in o. g. Schreiben: "Deshalb halte ich es für selbstverständlich, dass Personen, die in einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle des donum vitae e.V. gearbeitet haben, in bischöflich anerkannten Schwangerenberatungsstellen beschäftigt werden können (...)."

Zur Klarstellung: Der Eintritt einer ehemaligen donum vitae-Beschäftigten in den Dienst einer bischöflich verantworteten Schwangerschaftsberatungsstelle "esperanza" im Erzbistum Köln setzt zwingend voraus, dass sich diese Bewerberin von der bisherigen Schwangerschaftskonfliktberatungspraxis, zu der die Ausstellung des Beratungsscheins für einen zwar rechtswidrigen, aber straffreien Schwangerschaftsabbruch gehört, distanziert und sich vollumfänglich mit dem"esperanza"-Beratungskonzept identifiziert und auch bereit ist, dafür öffentlich einzutreten. Ich bitte Sie daher, sich in einem ausführlichen Bewerbungsgespräch ausdrücklich davon zu überzeugen, bevor Sie eine Einstellung vornehmen.

Ansonsten hat das Schreiben keinen weiteren Einfluss auf die praktische Arbeit der "esperanza"-Beratungsstellen. Die grundlegende Position der katholischen Kirche zum Thema Abtreibungen wird dadurch nicht verändert. An Abtreibungen will und darf die katholische Kirche nicht mitwirken. Donum vitae ist weiterhin eine Vereinigung außerhalb der katholischen Kirche. Zwischen den katholischen Beratungsstellen und den Beratungsstellen von donum vitae sind keine institutionellen und personellen Kooperationen möglich.

Ich danke Ihnen als Verantwortliche der Caritasverbände, des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) und des Sozialdienstes katholischer Frauen und Männer (SKFM) im Erzbistum Köln und den Beraterinnen und Väterberatern sehr für Ihren beherzten und tatkräftigen sowie vielfältigen Einsatz zum Schutz des Lebens von seiner Empfängnis an.

Sicher ergibt sich bei meinen kommenden Visitationsgesprächen im Pastoralbezirk Süd die Gelegenheit, bei Bedarf zumindest mit einigen von Ihnen über das Schreiben von Kardinal Marx noch einmal ins Gespräch zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Weihbischof Ansgar Puff
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pacem
@ZENTRUM Solche Organisationen stellen oft Leute ein, die keinerlei Ahnung haben, was sie da tun. Wenn jemand von dort weggeht, kann es doch gut sein, daß genau das der Grund ist, weil er irgendwann begriffen hat, daß er Mithilfe zum Mord leistet. Der Weihbischof hat ja in keiner Weise dazu aufgefordert, Mitarbeiter von dort abzuwerben oder dgl. sondern nur Vorkehrungen getroffen für den Fall,… Mehr