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Ein einfacher Christ 38

Zum Video über die Inquisitionsmythen

Leider fand ich keine Möglichkeit, einen Kommentar zu dem Video zu verfassen. Deswegen einige Gedanken hier.
Es ist sehr wichtig, immer objektiv zu sein. Deswegen ist es auch gut, wenn es eine Korrektur von oft angegebenen Phantasiezahlen gibt.
Vom geistlichen Standpunkt aus ist allerdings zu sagen, dass, auch wenn die Inquisition nur ein einziges Todesopfer gefordert hätte, das um genau eines zu viel gewesen wäre. Leider hat der Beitrag sich nicht mit dem Thema "Folter" beschäftigt.

Das Neue Testament geht ganz klar davon aus, dass es nur einen Weg gibt, um das Heil zu erlangen: Jesus Christus (Johannes 14,6; Apostelgeschichte 4,12 ...). Dass Menschen, die gegen ihre Erkenntnis an einer falschen Lehre festhalten, verloren gehen, ist auch eine klare biblische Lehre (Galater 1,8-9; Titus 3,10-11).
Doch an keiner Stelle des Neuen Testaments finden wir irgendeine Rechtfertigung dafür, Gewalt gegen Andersdenkende oder auch gegen Abgefallene anzuwenden. So weit ich weiß, war Augustinus der Erste, der diese Gedanken hatte und auch propagierte.

Leider hat die römisch-katholische Kirche dieses falsche Denken übernommen (eine andere Irrlehre von Augustinus - die Prädestination zur Verdammnis - hat sie erfreulicherweise nicht übernommen, das blieb den Reformatoren vorbehalten) und so dieses im Mittelalter und der frühen Neuzeit verbreitete Denken geprägt. Nicht die katholische Kirche war das Opfer des mittelalterlichen Denkens, sie war die Ursache dieses Denkens. Dass auch Luther und Calvin diesem Denken verhaftet waren, spricht gegen diese beiden Irrlehrer, entschuldigt die katholische Hierarchie aber nicht. Das Vierte Laterankonzil (Canon 3) rief zur Gewaltanwendung gegen Ketzer auf. Ein Landesfürst, der das nicht tun wollte, geriet selber in den Verdacht der Ketzerei.

Die Kirche der Apostel kannte diese Form der Verfolgung von Irrlehrern nicht. In Titus 3,10 weist Paulus Titus an, einen "Sektierer" nach Ermahnung zu meiden. Es sollte klargestellt werden, dass dieser Mensch nicht zur Gemeinde der Christen gehört, ja nach 2 Johannes 10-11 soll man so einen Menschen nicht einmal grüßen. Dadurch sollte klar sein: Das ist ein Irrlehrer, der auf dem Weg ins Verderben ist.
Aber keine Anweisung, zur Gewaltanwendung, weder von kirchlicher noch von staatlicher Seite.

Die Inquisition war ein Verbrechen, und alle Verantwortlichen werden vor Gott dafür zur Rechenschaft gezogen, auch wenn es nicht Millionen Opfer waren, sondern "nur" einige Tausend.

"Denn in der Schrift steht: Euretwegen wird unter den Heiden der Name Gottes gelästert." (Römer 2,24)

Übrigens ist die Vorgehensweise: "Versöhnung", d.h. Unterwerfung unter die herrschende Religion, oder Tod genau die Methode, die wir auch im Koran finden, und die der "Islamische Staat", der zurecht als Terrororganisation verurteilt wird, anwendet.
augustinus 4
Vielleicht darf ich noch was zu einer fruchtbaren Kommunikation
anfügen, CSc:
1.) Der Glaube ist immer derselbe und ändert sich nicht.
2.) Rechtliche Bestimmungen (auch wenn Sie von Päpsten waren),
haben zur jeweiligen Zeit ihren Zweck erfüllt und versucht, dem
Glauben am besten zu entsprechen.
3.) Allerdings sind Rechtssätze nicht so konzipiert, dass sie in jedem
Fall die Fülle des Glaubens … Mehr
augustinus 4
An CSc:
Was in meinen Prädestinationskommentaren der Sinn ist, der hervortreten
sollte für Sie, d.h. für Ihre Auffassung zum Dogma, ist die Tatsache, dass das
Dogma niemals die persönliche freie Entscheidung des Menschen umgeht,
was also bedeutet, dass sich jeder Mensch selber verdammt. Ich stimme
dem dogmatischen Satz vollkommen zu. Da gibt es überhaupt nichts
zu diskutieren von meiner Seit… Mehr
CSc
@Ein einfacher Christ

Wenn ich noch nichts zur Folter geschrieben habe, so deswegen, weil ich mich erst noch eingehender darüber informieren möchte. Klar ist jetzt schon, dass ich auch in dieser Frage Christus, der Kirche und den Heiligen folge.

Da die Verurteilungen in der Bulle von Papst Leo X. unfehlbare Kathedralentscheidungen darstellen, hat der Heilige Geist durch den Heiligen Vater … Mehr
CSc
@augustinus 4

Ihr von mir beanstandeter Satz über die Prädestination kann mit der kirchlichen Prädestinationslehre nicht in Einklang gebracht werden. Was Ihre neueren Ausführungen zur Prädestination betrifft, so erscheinen sie mir wenigstens verwirrend, womöglich auch gänzlich falsch zu sein. Die kirchliche Lehre dagegen ist klar. Bestimmte Engel und Menschen sind zur Seligkeit vorherbestimmt; … Mehr
Ein einfacher Christ
@CSc:

Vielleicht sind Sie viel beschäftigt, und deswegen noch nicht zu Ihrer angekündigten Stellungnahme zum Thema „Folter“ gekommen. Obwohl ein kurzes klares Nein, wie ich das von jemanden erwarte, der glaubt, dass in Jesus Christus die Güte und Menschenliebe unseres Retters (Titus 3,4) erschienen ist, nicht lange dauern dürfte.

Falls ich diesen Artikel www.dominikaner.de/…/Erklaerung_des_… Mehr
augustinus 4
Schuldbekenntnis einer Priesterseele aus dem Fegefeuer
Auch hier steht sinngemäß, dass die Todesstrafe nicht erlaubt ist,
womit wir schon das 3. übernatürliche Zeugnis hier besprechen:

"Das Leben soll in Gottes Hand liegen und nicht, dass der
Mensch sich in seinem Hochmut anmaßt, über das Leben
des einzelnen Menschen zu verfügen."


Wohl dem, der darauf hört, was im Himmel gilt und
im 5. Gebot … Mehr
augustinus 4
Ich stimme dem Dogma zur Prädestination, voll zu,
hatte mich aber mit dem Artikelschreiber unterhalten,
um nur das Wesentliche darzustellen.
Alle Menschen sind von vornherein für den Himmel bestimmt,
weil aber der Herr schon vorhersieht, dass sich manche falsch
entscheiden werden, sind sie dann letztlich für die Hölle bestimmt,
aber nicht von aller Anfang an, denn der Himmlische Vater will
keine… Mehr
CSc
@Ein einfacher Christ

Wie bereits unter Legitimität der Todesstrafe gegenüber @Winfried angekündigt, werde ich zur Folter bei Gelegenheit noch etwas schreiben.

Aus 2 Kor 10,4-6 dürfen Sie nicht schließen, der Apostel Paulus habe den Gebrauch irdischer Waffen prinzipiell abgelehnt. Er schreibt ja hier von der Kirche, die sich - wie Sie richtig schreiben - in der Tat geistiger Waffen bedient, … Mehr
CSc
@augustinus 4

Zur Prädestination hatten Sie geschrieben: „Die Prädestination verweist im Grunde (sehr vereinfacht gesagt) nur auf die Tatsache hin, dass jeder Mensch zum Heil bestimmt ist.“ Das stimmt (auch sehr vereinfacht) nicht. Es gehört zur unfehlbaren Kirchenlehre, dass die einen Menschen zur Seligkeit und die anderen Menschen zur Verdammnis bestimmt sind. Denn obgleich Gott in Seiner … Mehr
Ein einfacher Christ
@CSc: Über Karl Borromäus fand ich in der Wikipedia folgenden Text:
Als Borromäus 1583 vom Generalrat des überwiegend katholischen Misoxertales um Hilfe gegen die – vielfach aus Italien geflohenen – Protestanten gebeten wurde, wurde dieses Hindernis dadurch umgangen, dass man die Verdächtigen stattdessen der Hexerei bezichtigte. Hiergegen hatte die weltliche Obrigkeit in Graubünden nichts … Mehr
augustinus 4
"Jede Entschuldigung wird vom Menschen angeführt, um einem anderen Menschen das Leben zu nehmen, doch keine davon wird als gerechtfertigt akzeptiert werden, unter welchen Umständen auch immer. Das trifft auf Exekution, die Sünde der Abtreibung und Euthanasie zu.

Werdet jetzt wach, ihr alle, und denkt daran, dass ihr hart gerichtet werdet, solltet ihr gegen das heiligste aller Gebote Meines … Mehr
augustinus 4
"Denjenigen, welche die Todesstrafe stillschweigend billigen, sage Ich Folgendes:

Ihr, die ihr einen Menschen dazu verurteilt, getötet zu werden, seid desselben Verbrechens schuldig, dessen er möglicherweise schuldig ist.

Ihr seid in diesem Fall des Mordes schuldig, und das ist eine Todsünde. Euch ist nicht das Recht gegeben worden, ein Leben zu nehmen … oder zu richten. Nur Ich, Jesus … Mehr
augustinus 4
@CSc:
1.) Die Prädestination hatte ich ausdrücklich vereinfacht dargestellt
und zwar richtig. Alles andere war nicht mein Thema.

2.) Zur Hl. Schrift: Da sind wir uns schlicht und ergreifend nicht einig:
Zwischen AT und NT gibt es in der Auswirkung der Gerechtigkeit einen
fundamentalen Unterschied: Das Gesetz Christi, das Gnadengesetz Christi,
das evangelische Gesetz Christi, welches die Vorzeic… Mehr
CSc
@NAViCULUM
Jede Strafe (nicht nur die Todesstrafe!) ist Vergeltung und dient bei freiwilliger Übernahme der Sühne. Gerade das Bewusstsein um den nahen Tod führt schließlich zur Besserung, da nichts so sehr wie der nahende Tod geeignet ist, einen im Bösen verstockten Willen zu brechen. Man muss dem Verurteilten die Möglichkeit der Beichte gewähren.
CSc
@Ein einfacher Christ

1.) Justizirrtümer und Justizmissbrauch wird es immer geben, sofern es eine Justiz gibt. Dennoch wäre es weitaus verheerender die Justiz abzuschaffen. Man war bemüht in der Heiligen Inquisition sowohl Irrtum als auch Missbrauch zu verhindern. Da man sich der großen Verantwortung bewusst war, die das Inquisitorenamt mit sich brachte, konnte man es erst ab einem Alter von 40 … Mehr
CSc
@augustinus 4

1.) Die weltliche Gewalt hat von Gott die Erlaubnis erhalten, Verbrecher mit dem Tode zu bestrafen. Dies geht aus den beiden Offenbarungsquellen, Schrift und Väter, hervor. Das kirchliche Lehramt hat immer die Legitimität der Todesstrafe verteidigt. Es würde mich darum sehr wundern, wenn Sie auch nur einen einzigen katholischen (=vorkonziliaren) Moraltheologen nennen könnten, der … Mehr
augustinus 4
Lieber Artikelschreiber,
ich verstehe, was Sie sagen wollen,
aber ich bin ganz sicher, dass die Aussage des größten
Kirchenlehrers in diesem Fall nicht so banal - bitte verzeihen
Sie diesen Ausdruck - abgetan werden kann, wie in manchen
(übrigens oft gefälschten !) Geschichtsbüchern über den
hl. Augustinus die Rede ist. Ich habe gerade gegen diesen
Heiligen an den Hochschulen so viele Spötteleien… Mehr
Ein einfacher Christ
@augustinus 4: Sie haben sich sicher sehr eingehend mit Augustinus beschäftigt, was ich in dem Ausmaß nicht getan habe. Er hatte viele gute und schöne, erbauliche Gedanken. Aber ich würde nie wagen, über einen Menschen zu sagen: Er hat so viele Themen so erhaben behandelt, dass man ihn nicht kritisieren kann.
Über aller Kritik steht nur Gott. In seinem Wort hat er uns den Maßstab gegeben, alles… Mehr
augustinus 4
Die Lehren des hl. Augustinus sind zuuuuu ausgereift, um sie
angreifen zu können. Ich empfehle einfach mal "De doctrina
christiana" (Von der christlichen Lehre/Bildung) zu lesen (Reclam-
Heft für ca. 7 Euro). Da behandelt er sehr ausführlich die Hl.
Schrift und das Schriftverständnis, bringt auch die Bedeutung
der philosophischen Sichtweisen hinein. Es erweitert sehr den
Schrift-Horizont. Es ist … Mehr
Ein einfacher Christ
Ich wollte keine Diskussion über die Todesstrafe auslösen, die ich unter der Voraussetzung eines Rechtssystems, das Missbrauch und Justizirrtümer verhindert, für Schwerverbrechen wie Mord, Menschenhandel ... durchaus für richtig halte.

Was geistliche Fragen betrifft, so denke ich auch, dass man eine Irrlehre nicht verharmlosen sollte. Aber im Gegensatz zum Alten Testament gibt es in der Ordnung … Mehr
@a.t.m.
Ich bin auch der Meinung, dass Mörder lebenslang hinter Gitter müssten.
a.t.m
Also ich bin auch gegen die Todesstrafe, aber nur weil diese für einige menschliche Subjekte noch zu Human ist. Ich würde Afrikanische, Asiatische oder Länder die wegen ihrer Zustände in ihren Gefängnissen berüchtigt sind, dafür bezahlen, das diese zu Lebenslänglicher Haftstrafen Verurteilte auch wirklich Lebenslänglich in Haft setzen und das bei Haftbedingungen wie sie derzeit in diesen Ländern … Mehr
augustinus 4
Wenn Sie jetzt liken, ginge es
augustinus 4
An Eugenia-Sarto:
Was der hl. Papst Pius X. schreibt, behandelt nicht
nur Todesstrafe, sondern ebenfalls Tötung. Er schreibt
übrigens genau, dass die höchste Autorität es erlauben
muss. Und genau darum geht es. Ich kann nicht erkennen,
dass die Todesstrafe noch Gott gewollt ist. Wir sind weder
im AT, noch sind wir im Mittelalter und:
Es gibt sogar eine fortschreitende Erkenntnis der Kirche und
Mehr
a.t.m
Wie zu erwarten wird die Todesstrafe dazu benutzt, um die Autorität der Kirche nicht nur in Frage zu stellen, nein sie wird auch noch dazu benutzt um das Wirken dieser über mehr als 2000 Jahre in Frage zu stellen und als Böse zu verunglimpfen. Ich stelle die Todesstrafe so wie sie im KKK erklärt und auch erlaubt wird nicht in Frage, ich stelle aber die Zusammenarbeit der "Nach VK II Religionsgeme… Mehr
MilitiaAvantgarde
@KTmV
Entscheidend bei der Verhängung der Todesstrafe ist nur dass dem Delinquenten die Möglichkeit zur Absolution gegeben wird bevor man ihn exekutiert. Alles andere wäre grausam. Bei einmaligem Diebstahl zb bin ich auch nicht dafür sie sofort zu verhängen.
augustinus 4
Um hier kein Missverständnis aufkommen zu lassen, CSC:
Ich kannte Ihre Ausführungen bereits, weil ich sie schonmal
gelesen hab, v.a. was der hl. Papst Pius V. dazu geschrieben hat,
allerdings muss man meinen Kommentar im Gesamtkontext lesen
und dann bedeutet es:

1.) Nur die göttliche Autorität kann leben nehmen und sonst niemand.
Sollte eine Erlaubnis an die Kirche gegangen sein, muss sie … Mehr
Eugenia-Sarto
Die Todesstrafe, die unser Herr Jesus Christus auf sich nahm an Stelle der sündigen Menschen, ist schrecklich! Und doch hatte Gott es so angeordnet. Dies zeigt die Schwere der Sünde.
Eugenia-Sarto
Der hl. Papst Pius X. lehrt in seinem Kompendium der christlichen Lehre: „Es ist erlaubt, den Nächsten zu töten, wenn man in einem gerechten Krieg kämpft; wenn man auf Befehl der höchsten Autorität das Todesurteil als Strafe für ein Verbrechen vollzieht und endlich, wenn es sich um die notwendige und gerechte Verteidigung des Lebens gegen einen ungerechten Angreifer handelt“ (Nr. 413).
Eugenia-Sarto
Christ bedenke, dass Gott die ewige Todesstrafe über unbeugsame Uebeltäter verhängt. Das ist es, was man fürchten muss. Darum ist es eine Gnade, wenn ein Verbrecher, der zum Tode verurteilt wird, sich bekehrt und den Tod des Leibes als Strafe und Busse annimmt. Ihm wird verheissen, dass er dann nicht mehr gerichtet wird, sondern alle Sünden gesühnt hat. D.h. er wird nicht den ewigen Tod erleiden.
Eugenia-Sarto
@CSc Sie haben sich sehr viel Mühe gemacht, die Lehre der Kirche über die Todesstrafe dazulegen. Dafür danke ich Ihnen.
Es ist immer wieder erschreckend, dass sich viele Menschen eine eigene Meinung bilden, was die Kirche zu tun und wie sie zu denken habe. Der Katholik muss lernen, sich der Lehre zu unterwerfen und so zu denken, wie die Kirche denkt. Sonst entsteht eben ein Chaos wie es uns die … Mehr
jean pierre aussant
Hallo, können Sie bitte das Link dieses Video geben?
CSc
@augustinus 4
Die Todesstrafe ist im NT nicht erlaubt. Kein Mensch hat die Befugnis, andere mit dem Tod zu bestrafen.
Sie irren sich. Zwar ist allein Gott der Herr über Leben und Tod, aber dieser Herr über Leben und Tod hat im Alten Bund nicht nur den Mord verboten, sondern auch die Hinrichtung erlaubt. Im Neuen Bund hat sich diesbezüglich nichts geändert. In Mt 15,3-6 liest man: „Er [Christus] … Mehr
augustinus 4
Zur Todesstrafe: Die Todesstrafe ist im NT nicht
erlaubt. Kein Mensch hat die Befugnis, andere
mit dem Tod zu bestrafen. Diese Macht hat nur der
Allmächtige selbst. Sein Gesetz der Gerechtigkeit galt
im AT und trat sofort in Kraft. Seit dem NT steht dieser
sofort ausführenden Gerechtigkeit das Hl. Messopfer
entgegen bzw. dazwischen. Die Barmherzigkeit des
Kreuzestodes Jesu besänftigt sofort die … Mehr
Die Todesstrafe ist und bleibt ein Gräuel, das von zivilisierten Staaten zu Recht gebannt wird. (Leider gibt es nur wenige zivilisierte Staaten, denn auch Abtreibung und Folter sind barbarische Praktiken). Auch wenn hier periodisch immer wieder versucht wird, uns vom Gegenteil zu überzeugen. Übrigens, was der Hl Thomas über die Todesstrafe schreibt ist für mich und für heute völlig irrelevant. … Mehr
Eugenia-Sarto
@CSc Vielen Dank für Ihre Ausführungen. Sie haben der Kirche Gerechtigkeit erwiesen. Das Alte Testament kennt die Todesstrafe viele Male. Gott selbst bestraft das Volk beim Durchzug durch die Wüste schwer. Dann die Geschichte der ungerechten Richter im Falle der Susanna. Dann auch im Neuen Testament der Fall des lügnerischen Ehepaares vor Petrus, die beide dem Tode übergeben wurden durch … Mehr
CSc
Unter diesem Artikel wurde auch über die Heilige Inquisition diskutiert: Legitimität der Todesstrafe
CSc
Ihrem Artikel muss entschieden widersprochen werden.

Vom geistlichen Standpunkt aus ist allerdings zu sagen, dass, auch wenn die Inquisition nur ein einziges Todesopfer gefordert hätte, das um genau eines zu viel gewesen wäre.

Die Heilige Inquisition hat keine Todesopfer gefordert, sondern Schwerstverbrecher der weltlichen Gewalt zur Hinrichtung übergeben.

Doch an keiner Stelle des Neuen Test… Mehr