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Papst-Interview: Konzil brachte enorme Früchte, Liturgiereform ist unumkehrbar

An drei Terminen gab Papst Franziskus dem Chefredakteur der italienischen Jesuiten-Zeitschrift „La Civiltà Cattolica", Pater Antonio Spadaro, ein 16seitiges Interview. Auf Deutsch erschien der Text bei „Stimmen der Zeit“. Franziskus nennt Spadaro vor dem Interview zwei umstrittene Jesuiten - Henri de Lubac SJ und Michel de Certeau SJ – als von ihm besonders geschätzte zeitgenössischen französischen Denker.

Als erste Antwort gibt Franziskus eine Selbstdefinition: „Ich bin ein Sünder. Das ist die richtigste Definition. Und es ist keine Redensart, kein literarisches Genus. Ich bin ein Sünder.“ Zudem definiert er sich als „ein wenig gewieft, ich verstehe mich zu bewegen, aber es stimmt, dass ich auch arglos bin“.

Über Veränderungen und Reformen erklärt Franziskus, dass sie Zeit benötigten: „Ich glaube, dass man immer genügend Zeit braucht, um die Grundlagen für eine echte, wirksame Veränderung zu legen.“ Entscheidungen, die improvisiert getroffen werden, misstraut der Papst. Die erste Sache, die einem in den Sinn komme, sei gewöhnlich falsch. Man müsse abwägen.

Zu seiner Zeit als Provinzial sagt der Papst, dass er schwierige Entscheidungen zu treffen hatte: „Wenn ich einer Person eine Sache anvertraue, habe ich totales Vertrauen zu dieser Person. Sie muss wirklich einen sehr schweren Fehler begehen, damit ich sie aufgebe.“ Er habe wegen einer autoritären und schnellen Art, Entscheidungen zu treffen, ernste Probleme erlebt und „die Beschuldigung, ultrakonservativ zu sein“. Er sei „nie einer von den ,Rechten‘ gewesen“.

Auf das Thema Homosexualität kommt der Papst von sich aus zu sprechen: „Wir müssen das Evangelium auf allen Straßen verkünden, die frohe Nachricht vom Reich Gottes verkünden und - auch mit unserer Verkündigung - jede Form der Krankheit und Wunde pflegen. In Buenos Aires habe ich Briefe von homosexuellen Personen erhalten, die ‚soziale Wunden‘ sind, denn sie fühlten sich immer von der Kirche verurteilt. Aber das will die Kirche nicht. Auf dem Rückflug von Rio de Janeiro habe ich gesagt, wenn eine homosexuelle Person guten Willen hat und Gott sucht, dann bin ich keiner, der sie verurteilt. Ich habe das gesagt, was der Katechismus erklärt. Die Religion hat das Recht, die eigene Überzeugung im Dienst am Menschen auszudrücken, aber Gott hat sie in der Schöpfung frei gemacht: Es darf keine spirituelle Einmischung in das persönliche Leben geben. Einmal hat mich jemand provozierend gefragt, ob ich Homosexualität billige. Ich habe ihm mit einer anderen Frage geantwortet: ‚Sag mir: Wenn Gott eine homosexuelle Person sieht, schaut er die Tatsache mit Liebe an oder verurteilt er sie und weist sie zurück?‘ Man muss immer die Person anschauen.“

Den Beichtstuhl nennt der Papst nicht ein „Folterinstrument, sondern der Ort der Barmherzigkeit“: „Ich denke auch an die Situation einer Frau, deren Ehe gescheitert ist, in der sie auch abgetrieben hat. Jetzt ist sie wieder verheiratet, ist zufrieden und hat fünf Kinder. Die Abtreibung belastet sie und sie bereut wirklich. Sie will als Christin weiter gehen. Was macht der Beichtvater?“

Der Papst will sich nicht nur mit der Frage um die Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit der Verhütungsmethoden: „Ich habe nicht viel über diese Sachen gesprochen. Das wurde mir vorgeworfen. Aber wenn man davon spricht, muss man den Kontext beachten. Man kennt ja übrigens die Ansichten der Kirche, und ich bin ein Sohn der Kirche. Aber man muss nicht endlos davon sprechen.“

Zur römischen Kurie sagt der Papst, dass sie in Einzelfällen Gefahr laufen „Zensurstellen zu werden“: „Es ist eindrucksvoll, die Anklagen wegen Mangel an Rechtgläubigkeit, die in Rom eintreffen, zu sehen. Ich meine, dass diese von den Bischofskonferenzen untersucht werden müssen, die ihrerseits eine Hilfe aus Rom bekommen können. Die Fälle werden besser an Ort und Stelle behandelt. Die römischen Dikasterien sind Vermittler, sie sind nicht autonom.“

Zur Rolle der Frau in der Kirche sagt er: „Der weibliche Genius ist nötig an den Stellen, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Herausforderung heute ist: reflektieren über den spezifischen Platz der Frau gerade auch dort, wo in den verschiedenen Bereichen der Kirche Autorität ausgeübt wird.“

Zum Zweiten Vatikan erklärt Franziskus:

„Es hat eine Bewegung der Erneuerung ausgelöst, die aus dem Evangelium selbst kommt. Die Früchte waren enorm. Es reicht, an die Liturgie zu erinnern. Die Arbeit der Liturgiereform war ein Dienst am Volk, wie eine neue Lektüre des Evangeliums, ausgehend von einer konkreten historischen Situation. Ja, da gibt es Linien, die auf eine Hermeneutik der Kontinuität und eine der Diskontinuität hinweisen. Aber eines ist klar: Die Dynamik der aktualisierten Lektüre des Evangeliums von heute, die dem Konzil eigen ist, ist absolut unumkehrbar. Dann gibt’s da spezielle Fragen wie die Liturgie nach dem Alten Ritus. Ich denke, dass die Entscheidung von Papst Benedikt weise gewesen ist. Sie war verbunden mit der Hilfe von einigen Personen, die diese besondere Sensibilität haben. Ich finde aber das Risiko einer Ideologisierung des ‚Ordo Vetus‘, seine Instrumentalisierung, sehr gefährlich.“

Und später im Interview: „Wenn der Christ ein Restaurierer ist, ein Legalist, wenn er alles klar und sicher haben will, dann findet er nichts. Die Tradition und die Erinnerung an die Vergangenheit müssen uns zu dem Mut verhelfen, neue Räume für Gott zu öffnen. Wer heute immer disziplinäre Lösungen sucht, wer in übertriebener Weise die ‚Sicherheit‘ in der Lehre sucht, wer verbissen die verlorene Vergangenheit sucht, hat eine statische und rückwärts gewandte Vision. Auf diese Weise wird der Glaube eine Ideologie unter vielen.“
Delphina
@MisterX: Meine Frage war eigentlich mehr ironisch gemeint. Trotzdem danke für Ihre Erklärungen. Tröstlich, dass es bei Gott kein unumkehrbar gibt. Die PdV hat es, nehme ich an, nur unter Sonstige geschafft, ist sie zu empfehlen? Der Name ist gut. Ihnen Gottes Segen!
Delphina
Ist unumkehrbar ein anderes Wort für alternativlos?
lothar
@a.t.m.1.9.2013 13:44:39
<<<<<Williamson hat diese Verhandlungen wohl von Anfang an sabotiert aber nicht zum Scheitern gebracht.>>>>>
Mir drängt sich der Gedanke auf, dass möglicherweise der Himmel hat die Verhandlungen scheitern lassen.
Es wäre somit Vorsehung, damit unser Herr, falls Er sich in der Realpräsenz aus Seiner Kirche verabschieden sollte, den Seelen, die Ihn mit Herzensliebe …
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@a.t.m.1.9.2013 13:44:39
<<<<<Williamson hat diese Verhandlungen wohl von Anfang an sabotiert aber nicht zum Scheitern gebracht.>>>>>
Mir drängt sich der Gedanke auf, dass möglicherweise der Himmel hat die Verhandlungen scheitern lassen.
Es wäre somit Vorsehung, damit unser Herr, falls Er sich in der Realpräsenz aus Seiner Kirche verabschieden sollte, den Seelen, die Ihn mit Herzensliebe erfreuen, auch zukünftig Seinen Leib und Sein Blut schenken darf.
Wir dürften Ihn dann sehr andächtig, und nicht wie gereichtes Tierfutter (O-Ton Hl. P. Pio), empfangen.
Santiago74 likes this.
a.t.m
Mister X: "Herr dein Wille geschehe", und dann kommen die Muslime daher und machen das was ihnen ihr Götze befohlen hat, also allen Ungläubigen Rübe ab. Und eines ist sicher noch ist der Mensch nicht soweit Voluntarismus so zu leben wie es gedacht wäre, trifft ja auch auf die Demokratie zu.

Des weiteren übersehen sie auch, das nicht die Politiker/Innen das wahre Übel ist, sondern diejenigen die …More
Mister X: "Herr dein Wille geschehe", und dann kommen die Muslime daher und machen das was ihnen ihr Götze befohlen hat, also allen Ungläubigen Rübe ab. Und eines ist sicher noch ist der Mensch nicht soweit Voluntarismus so zu leben wie es gedacht wäre, trifft ja auch auf die Demokratie zu.

Des weiteren übersehen sie auch, das nicht die Politiker/Innen das wahre Übel ist, sondern diejenigen die diesen die Stimme geben und so dafür sorgen das eben nicht mehr der Wille Gottes unseres Herrn geschieht, weil das Volk eben Politiker an die Macht schwemmt die gegen den Willen Gottes unseres Herrn agieren. Und daher müsste die Kirche Gottes unseres Herrn viel energischer auf die Politik einwirken, zum Beispiel indem sie alle Politiker/innen der Beugestrafe der Exkommunikation unterzieht die für die Abtreibung sind und wahre christliche Partien unterstützen.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.
Boni-Franz & a.t.m. @Alle Leidenden...die Pillendose für den täglichen Gebrauch!!
a.t.m
Mister X : Aber wir leben ja schon in einer Zeit des Voluntarismus , Lehre von der Bedeutung des Willens wird auf Auffassungen Bezug genommen, die den Vorrang des Willens betonen . Viele machen einfach nur mehr das was sie wollen, und glaubt das dies auch noch richtig ist, so nach dem Motto "Gott Nicht mehr Dein Wille zählt , sondern nur mehr meiner denn der ist höher als Deiner" Und das wäre …More
Mister X : Aber wir leben ja schon in einer Zeit des Voluntarismus , Lehre von der Bedeutung des Willens wird auf Auffassungen Bezug genommen, die den Vorrang des Willens betonen . Viele machen einfach nur mehr das was sie wollen, und glaubt das dies auch noch richtig ist, so nach dem Motto "Gott Nicht mehr Dein Wille zählt , sondern nur mehr meiner denn der ist höher als Deiner" Und das wäre sogar noch schlimmer als die Demokratie in der wir derzeit leben.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
lothar
a.t.m 21.9.2013 12:17:15Josefine 21.9.2013 11:38:33

"WHAT IS WRONG WITH YOU POPE?"
Katholisator
die münchhausenpresse stellt den papst als einen wir sind kirche typen dar. ziel ist verwirrung und spaltung. infoquellen über vaticanische angelegenheiten sollten nicht die gleichgeschalteten medien sein sondern der originaltext. informationen von lohnabhängigen gesinnungsschreiberlingen über kirche gott und welt sind nicht sehr relevant.
Josefine
Und das alles im sogenannten "Jahr des Glaubens"! Damit meinen die Konzilsbischöfe aber nicht den christlichen Glauben - sondern den Glauben an eine Welteinheitsreligion, die von dem europäischen Geldadel, der EU und den Vereinten Nationen diktiert wird, zwecks Machterhaltung ...
Spätestens beim nächsten Asissi-"Friedenstreffen" werden hoffentlich auch die letzten Illusioni…More
Und das alles im sogenannten "Jahr des Glaubens"! Damit meinen die Konzilsbischöfe aber nicht den christlichen Glauben - sondern den Glauben an eine Welteinheitsreligion, die von dem europäischen Geldadel, der EU und den Vereinten Nationen diktiert wird, zwecks Machterhaltung ...
Spätestens beim nächsten Asissi-"Friedenstreffen" werden hoffentlich auch die letzten Illusionierten aufwachen.
Die letzten noch gläubigen Christen sollen ihren Glauben an die Gottheit Jesu Christi, den einzigen Erlöser von der Herrschaft Satan's, aufgeben.
Wenn es keine geweihten, zölibatären Priester mehr gibt, werden auch die Sakramente sinnlos, weil sie ihr Priestertum gegen den Materialismus eintauschen.
Satan, der Feind Gottes und der Menschen, legt ihnen für diesen Kniefall vor ihm die Welt mit ihrer vergänglichen Macht und ihrem Reichtum zu Füßen.
lothar
Warum werden die Beiträge zum Strang "What is wrong with you, Pope"
nur im Strang und nicht in der fortlaufenden Kommentarliste veröffentlich?
Oder ist mein Computer defekt
Und hier noch aus diesem Interview eine besondere Franziskus-Perle oder sollen wir sagen Beweis seiner "Liebe", die ja verbietet zu kritisieren oder den andern zu beschimpfen.
"Schau, wenn ich negative Verhaltensweisen von Dienern der Kirche oder von Ordensmännern oder -frauen bemerke, ist das Erste, was mir in den Sinn kommt: ,eingefleischter Junggeselle!' oder ,alte Jungfer!'. Sie sind weder …More
Und hier noch aus diesem Interview eine besondere Franziskus-Perle oder sollen wir sagen Beweis seiner "Liebe", die ja verbietet zu kritisieren oder den andern zu beschimpfen.
"Schau, wenn ich negative Verhaltensweisen von Dienern der Kirche oder von Ordensmännern oder -frauen bemerke, ist das Erste, was mir in den Sinn kommt: ,eingefleischter Junggeselle!' oder ,alte Jungfer!'. Sie sind weder Väter noch Mütter. Sie sind nicht imstande gewesen, Leben weiterzugeben."
So spricht ein Papst von geweihten Dienern Christi!?!
Ohne Kommentar!
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Bonifatius-Franz
Hören wir auch noch einmal Leo XIII: “Deshalb verlangte Gott gemäß seinem göttlichen Ratschluss in seiner Kirche die Einheit des Glaubens. Diese Tugend ist nämlich das erste Band zwischen uns und Gott, weshalb wir auch den Namen „Gläubige“ tragen. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. Wie wir nur einen Herrn haben und nur eine Taufe, so sollen alle Christen auf der ganzen Welt nur einen Glauben …More
Hören wir auch noch einmal Leo XIII: “Deshalb verlangte Gott gemäß seinem göttlichen Ratschluss in seiner Kirche die Einheit des Glaubens. Diese Tugend ist nämlich das erste Band zwischen uns und Gott, weshalb wir auch den Namen „Gläubige“ tragen. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. Wie wir nur einen Herrn haben und nur eine Taufe, so sollen alle Christen auf der ganzen Welt nur einen Glauben haben."
!kCdP
Es gibt wie schon so häufig in der Geschichte Brandstifter, Mitläufer (aus Feigheit oder Unwissen) und natürlich auch einige Aufrechte.
Juan de la Cruz87
Lieber !kCdP,

ich finde das ist zu objektiv gesehen. Viele, ja. Aber lange noch nicht alle sind Judas Iskariot. Bitte nicht alle über einen Kamm scheren. Ich kenne genug Priester die nicht so sind. So, wie Sie es beschreiben.
a.t.m
Juan..: JA vor dem Konzil (VKII) hat sich die Kirche Gottes unseres Herrn gegen alles antikatholische und den abscheulichen Früchten des Fürsten der Welt gestemmt, nur jetzt macht sie es nicht mehr oder nur halbherzig, sondern versucht sich mit den Bösen zu arrangieren und das kann niemals gelingen, und das ist alleine daran zu erkennen das ständig versucht wird, aus Gut - Böse und aus Böse - …More
Juan..: JA vor dem Konzil (VKII) hat sich die Kirche Gottes unseres Herrn gegen alles antikatholische und den abscheulichen Früchten des Fürsten der Welt gestemmt, nur jetzt macht sie es nicht mehr oder nur halbherzig, sondern versucht sich mit den Bösen zu arrangieren und das kann niemals gelingen, und das ist alleine daran zu erkennen das ständig versucht wird, aus Gut - Böse und aus Böse - Gut zu machen.
Matthäus: 5. 37
Euer Jawort sei vielmehr ein Ja, euer Nein ein Nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.

LUKAS:11.23
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Juan de la Cruz87
Lieber Pfeil,

ich wage es nicht den Names Gottes mit ihnen gleich zu setzen. Allein der Name ist schon eine Provokation an sich. Fast eine Gleichstellung mit unserer Majestät. Ich finde es immer wieder erstaunlich, das über die Texte des Konzils geredet und geschrieben wird, ohne diese überhaupt zu kennen. Das Konzil hat aber.... dies und jenes.... Keiner würde z.B über die Psalmen, reden,…More
Lieber Pfeil,

ich wage es nicht den Names Gottes mit ihnen gleich zu setzen. Allein der Name ist schon eine Provokation an sich. Fast eine Gleichstellung mit unserer Majestät. Ich finde es immer wieder erstaunlich, das über die Texte des Konzils geredet und geschrieben wird, ohne diese überhaupt zu kennen. Das Konzil hat aber.... dies und jenes.... Keiner würde z.B über die Psalmen, reden,schreiben und diskutieren, ohne sie vorher gelesen zu haben. Aber über das Konzil wird es gemacht. Immer wieder entsetztlich, das hier zu lesen. Häretiker und Modernisten gab es schon zu allen Zeiten. Nicht umsonst hat der Hl.Pius X seine Encyklika -Pacem dominici gregis geschrieben (08.September 1907 !!!!) Lange vor das 2.Vatikanische Konzil begonnen hat. Oder der Jansenismus (17.Jahrh.) Oder, oder, oder.......Wie ich es eben schon geschrieben habe, es liegt (häufig) an der unsauberen und falschen Auslegung der Texte.
Ich weiß nicht ob es zwei Kirchen gibt; wenn dem so wäre, läge die Bruchstelle aber nicht beim Konzil, sondern bei der Abdankung von Papst Benedikt. Das Konzil, richtig interpretiert, lässt sich im großen und ganzen mit der zweitausendjährigen Geschichte der Kirche vereinbaren. Bei dem Umbruch, der momentan stattfindet, bin ich mir dessen nicht so sicher, um es mal ganz diplomatisch auszudrücken.…More
Ich weiß nicht ob es zwei Kirchen gibt; wenn dem so wäre, läge die Bruchstelle aber nicht beim Konzil, sondern bei der Abdankung von Papst Benedikt. Das Konzil, richtig interpretiert, lässt sich im großen und ganzen mit der zweitausendjährigen Geschichte der Kirche vereinbaren. Bei dem Umbruch, der momentan stattfindet, bin ich mir dessen nicht so sicher, um es mal ganz diplomatisch auszudrücken..
Juan de la Cruz87
@a.t.m
Die andere Kirche, also die Kirche die sich nach dem Konzil formte.....

Lieber a.t.m,

Welche andere Kirche? Es gibt keine ANDERE Kirche. Die hl.Kirche ist immer noch die ''alte'' wie vor dem Konzil. Denn das II Vatikanum lehrt: Denn Christus der Herr hat eine einige und einzige Kirche gegründet...Unitatis redintegratio"; Art. 1
oder - Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im …More
@a.t.m
Die andere Kirche, also die Kirche die sich nach dem Konzil formte.....

Lieber a.t.m,

Welche andere Kirche? Es gibt keine ANDERE Kirche. Die hl.Kirche ist immer noch die ''alte'' wie vor dem Konzil. Denn das II Vatikanum lehrt: Denn Christus der Herr hat eine einige und einzige Kirche gegründet...Unitatis redintegratio"; Art. 1
oder - Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen. Sie zu weiden, hat unser Erlöser nach seiner Auferstehung dem Petrus übertragen(Joh 21,17), ihm und den übrigen Aposteln hat er ihre Ausbreitung und Leitung anvertraut (vgl. Mt 28,18 ff), für immer hat er sie als "Säule und Feste der Wahrheit" errichtet (1 Tim 3,15). Diese Kirche, in dieser Welt
als Gesellschaft verfasst und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird
. Lumen Gentium Art.8. Wie geschrieben, die Kirche ist und bleibt die selbe. Was sich geändert hat. ist die Theologie. Zudem liegt es (teilweise) an der falschen und unsauberen Auslegung des II Vatikanums.
a.t.m
Echt lesenswerter Artikel:
katholisches.info/…/und-er-weinte-u…

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.
Genau diese Mischung von Gutem und Schlechtem, von Richtigem und Falschem, macht viele Katholiken heute so orientierungslos. Orientierungslos werde ich allerdings nie sein, weil ich mich stets an unserem guten und klugen Papst Benedikt orientieren kann.
Santiago74 likes this.
Beten

Warum wird das nie verlinkt und beschrieben...usw...??????????
Das eigentlich Wichtigste!!

Ich stelle dem Papst eine letzte Frage über seine bevorzugte Gebetsweise.

„Ich bete jeden Morgen das Offizium. Ich bete gern mit den Psalmen. Dann feiere ich die Messe. Ich bete den Rosenkranz. Was ich aber vorziehe, ist die abendliche Anbetung - auch wenn ich zerstreut bin oder an Anderes denke …More
Beten

Warum wird das nie verlinkt und beschrieben...usw...??????????
Das eigentlich Wichtigste!!

Ich stelle dem Papst eine letzte Frage über seine bevorzugte Gebetsweise.

„Ich bete jeden Morgen das Offizium. Ich bete gern mit den Psalmen. Dann feiere ich die Messe. Ich bete den Rosenkranz. Was ich aber vorziehe, ist die abendliche Anbetung - auch wenn ich zerstreut bin oder an Anderes denke oder sogar beim Beten einschlafe. Also abends von sieben bis acht bin ich vor dem Allerheiligsten für eine Stunde der Anbetung. Aber ich bete auch im Geist, wenn ich beim Zahnarzt warte oder bei anderen Gelegenheiten am Tag.“
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Pfeil Gottes

„Und viele werden ihren Überschreitungen folgen, und der Weg der Wahrheit wird ihretwegen gelästert werden.“ (2 Petr 2,2)
.
„Er hat die Städte Sodoma und Gomorrha durch die Vernichtung mit Feuer gerichtet und sie als Beispiel hingestellt für künftige Gottlose.“
(2 Petrus, 2,6)
.

„Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus: Zieht euch zurück von jedem Bruder,…
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„Und viele werden ihren Überschreitungen folgen, und der Weg der Wahrheit wird ihretwegen gelästert werden.“ (2 Petr 2,2)
.
„Er hat die Städte Sodoma und Gomorrha durch die Vernichtung mit Feuer gerichtet und sie als Beispiel hingestellt für künftige Gottlose.“
(2 Petrus, 2,6)
.

„Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus: Zieht euch zurück von jedem Bruder, der ungeordnet lebt und nicht nach der Überlieferung, die sie von uns empfangen haben.“ (2 Thes 3,6)
.
„Wer sagt, er habe IHN erkannt („Sohn der Kirche“!), und seine Gebote nicht wahrt, ist ein Lügner und in ihm ist die Wahrheit nicht.“ (1 Joh 2,4)
Lambelin Leuw
Der Tagesspiegel: ZDK-Präsident Alois Glück begrüßt Papst-Äußerungen

Berlin (ots) - Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, ist begeistert von den Intervieweinlassungen von Papst Franziskus. "Franziskus ist der Wegbereiter einer angstfreien Kommunikation in der katholischen Kirche. Das kann man gar nicht hoch genug schätzen", sagte Glück dem in Berlin erscheinenden "…More
Der Tagesspiegel: ZDK-Präsident Alois Glück begrüßt Papst-Äußerungen

Berlin (ots) - Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, ist begeistert von den Intervieweinlassungen von Papst Franziskus. "Franziskus ist der Wegbereiter einer angstfreien Kommunikation in der katholischen Kirche. Das kann man gar nicht hoch genug schätzen", sagte Glück dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Samstagausgabe).

Quelle:

www.presseportal.de/…/der-tagesspiege…
Lambelin Leuw
Wie andere über den Papst denken
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Taube, Adler, Spatz – Franziskus
Papst Franziskus reißt die katholische Kirche aus der permanenten Selbstbeschäftigung. Niemand weiß, ob seine Kirche das überlebt – oder er selbst. Ein Kommentar
VON CHRISTIANE FLORIN
Ist dieser Papst überhaupt katholisch? Oder ist er eher Buddhist? Franziskus, der Jesuit, hat der More
Wie andere über den Papst denken
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Taube, Adler, Spatz – Franziskus
Papst Franziskus reißt die katholische Kirche aus der permanenten Selbstbeschäftigung. Niemand weiß, ob seine Kirche das überlebt – oder er selbst. Ein Kommentar
VON CHRISTIANE FLORIN
Ist dieser Papst überhaupt katholisch? Oder ist er eher Buddhist? Franziskus, der Jesuit, hat der Zeitschrift des Jesuitenordens ein Interview gegeben. Frage-Antwort. Doch der da gefragt wird, hat gar nicht auf alles eine Antwort. Wie umgehen mit Homosexuellen? Mit Menschen, die zum zweiten, dritten, vierten Mal verheiratet sind? Mit Frauen, die verzweifeln, weil sie ein Kind erwarten? Er denkt nach, setzt neu an, erst nach vielen Sätze benutzt er zum ersten Mal das Wort "müssen": "Man muss immer die Person anschauen", sagt er.
Hinsehen, hinhören, mitfühlen, begleiten, den Menschen vertrauen will Franziskus. Das klingt eher nach dem Dalai Lama als nach dem Oberhaupt derkatholischen Kirche. Bisher war die Kirche ein fein ziseliertes Herrschaftssystem aus Schuld und Strafe, aus Denunziation der Lauen und Belohnung der Strammen, aus Ämterhuberei und Demutsbekundungen. Ginge es nach diesem Papst, dann wäre es damit bald vorbei.
Zum vollständigen Kommentar:
www.zeit.de/…/papst-franzisku…
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Franziskus setzt bei den Weltmenschen ebenso die Kenntnis des 5. Gebotes voraus, wie bei Nichtwelt-Menschen.
Wir werden nicht darum herum kommen, uns mehr mit Gottes Worten zu beschäftigen, als mit Papst&Vatikangeflüster...

Zu Barmherzigkeit gehört immer auch Gerechtigkeit...ohne das eine bräuchte es das andere nicht...und wir werden's schon früh genug erfahren! Verlassen Sie sich drauf, …More
Franziskus setzt bei den Weltmenschen ebenso die Kenntnis des 5. Gebotes voraus, wie bei Nichtwelt-Menschen.
Wir werden nicht darum herum kommen, uns mehr mit Gottes Worten zu beschäftigen, als mit Papst&Vatikangeflüster...

Zu Barmherzigkeit gehört immer auch Gerechtigkeit...ohne das eine bräuchte es das andere nicht...und wir werden's schon früh genug erfahren! Verlassen Sie sich drauf, lieber Lambi!
„Wenn der Christ ein Restaurierer ist, ein Legalist, wenn er alles klar und sicher haben will, dann findet er nichts. Die Tradition und die Erinnerung an die Vergangenheit müssen uns zu dem Mut verhelfen, neue Räume für Gott zu öffnen. Wer heute immer disziplinäre Lösungen sucht, wer in übertriebener Weise die ‚Sicherheit‘ in der Lehre sucht, wer verbissen die verlorene Vergangenheit sucht, hat …More
„Wenn der Christ ein Restaurierer ist, ein Legalist, wenn er alles klar und sicher haben will, dann findet er nichts. Die Tradition und die Erinnerung an die Vergangenheit müssen uns zu dem Mut verhelfen, neue Räume für Gott zu öffnen. Wer heute immer disziplinäre Lösungen sucht, wer in übertriebener Weise die ‚Sicherheit‘ in der Lehre sucht, wer verbissen die verlorene Vergangenheit sucht, hat eine statische und rückwärts gewandte Vision. Auf diese Weise wird der Glaube eine Ideologie unter vielen.“
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Ocicat
Hier stehen sich offenbar zwei Auffassungen von Kirche gegenüber, die im Grunde einander ausschließen. Dieser Besetzer der Cathedra Petri schlägt sich eindeutig auf die Seite der Relativisten. Damit zerreist er den ungenähten Rock Christi und beschwört eine neue Kirche des Zeitgeistes herauf, die ihren Ursprung im Zweiten Vatikanischen Konzil und in letzter Konsequenz nicht mehr in Jesus …More
Hier stehen sich offenbar zwei Auffassungen von Kirche gegenüber, die im Grunde einander ausschließen. Dieser Besetzer der Cathedra Petri schlägt sich eindeutig auf die Seite der Relativisten. Damit zerreist er den ungenähten Rock Christi und beschwört eine neue Kirche des Zeitgeistes herauf, die ihren Ursprung im Zweiten Vatikanischen Konzil und in letzter Konsequenz nicht mehr in Jesus Christus und der apostolischen Überlieferung hat, sondern in einem je nach Gusto zurechtgebastelten "Evangelium des Humanen", das den Ohren schmeichelt. Das alles hat mit römisch-katholischer Kirche nichts gemein. Gute Reise, Herr Bergoglio!