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Sonia Chrisye 6 16

Wie oft ruft Gott den Menschen?

Ein Beitrag aus Kopten ohne Grenzen
Volltext:
Wie oft ruft Gott den Menschen?

Hebr 3:7,15; 4:7
Wie oft ruft Gott den Menschen? Darüber gibt es im Christentum unterschiedliche Auffassungen. Menschliche Auffassungen sind das eine, das andere ist das, was die Bibel mitteilt. Jeder wahre Christ weiß um Hiob. Satan stand mit den Söhnen Gottes vor Gott. Mit dem Ausdruck Söhne Gottes sind wohl Engel gemeint. Im vorliegenden Fall dürfte es sich um Fürstenengel gehandelt haben, Hiob 1:6-12.

Christen, die nicht das Gottesbild der Bibel in sich haben, tun sich sehr schwer mit dem Buch Hiob.

Hiob erleidet dann später eine schwere Hautkrankheit und seine Frau fordert ihn auf, sich von Gott loszusagen und zu sterben. Hiob weist jedoch seine Frau zurecht und bleibt Gott treu.

Danach erhält er von drei Freunden Besuch. Zwischen Hiob und den Freunden erfolgen mehrere Gespräche. Die Namen der Freunde sind Eliphas, der Temaniter, Bildad, der Schuchiter und Zophar, der Naamatier. Jeder dieser Freunde hielt drei Reden und Hiob antwortete jedesmal auf die jeweilige Rede. Die Freunde wollten, dass Hiob seine Sünde bekennt, doch Hiob hielt an seiner Unschuld fest.

Als zwischen den Männern nun nicht mehr gesprochen wurde, wird ein vierter Mann genannt. Er war mit den drei Männern, und er war der Jüngste unter ihnen. Sein Name war Elihu. Elihu tadelt zunächst die Freunde Hiobs, und danach verkündet er das Heilswerk Gottes dem Hiob. Hierbei macht Elihu eine Aussage, auf die sich manche Christen beziehen, Hiob 33:14-18.
Dort wird mitgeteilt, dass Gott einmal und zum zweiten mal mit dem Menschen redet, wenn er in tiefen Schlaf fällt.

Kann man nun aufgrund dieser Aussage sagen, dass Gott den Menschen in seinem Leben ein- bis zweimal ruft? Elihu verwendet das Wort reden und nicht rufen. Zwischen einem Reden und einem Rufen gibt es, so denke ich jedenfalls, eine Unterscheidung. Aber dies soll nicht allzu wichtig sein.

Die Bibel ist Gottes Wort. Aber nicht alles in der Bibel ist Gottes Reden. Als Satan zu Gott sprach, sprach nicht Gott. Aber für Gott ist es wichtig, dass wir von diesem Sprechen wissen, und somit bekommen wir es mitgeteilt, und es ist damit Gottes Wort.

Wir lesen nicht, dass der Geist Gottes auf Elihu war. Vielleicht war er auf ihm.
Wahrscheinlich. Aber genau wissen wir das nicht.
Aufgrund seiner Aussagen können wir jedoch sagen, dass er ein Mensch war, der an den lebendigen Gott glaubte und gottesfürchtig war. Gott tadelt nicht ihn, sondern seine drei Freunde werden getadelt, Hiob 42:7-9.

Die Aussage von Elihu, Gott redet einmal und zum zweiten mal, dürfte eine persönliche Erfahrung gewesen sein, - ein alttestamentliches Reden Gottes an einen Menschen, der in Sünde ist und um ihn von seinem Tun abzubringen.

Das Ereignis mit Hiob geschah, bevor sich der lebendige Gott dem Mose mit seinem Namen, "Ich bin, der ich bin" , offenbarte.

Und nun zu einem Ereignis, als Richter in Israel eingesetzt waren. Es geht um den Propheten Samuel, der Priester und Richter Israels wird.
Die Mutter von Samuel hatte vor dessen Schwangerschaft mit ihm Gott gegenüber ein Gelübde getan. Wenn sie einen Sohn gebären würde, würde sie ihn dem Herrn geben. Und als der Knabe Samuel das entsprechende Alter hatte, kam sie auch diesem Gelübde nach und brachte ihn zum Hohepriester Eli.
Und dann kam die Nacht, wo Gott den Samuel mehrmals rief, 1. Samuel 3:1-10. Gott hat also den Samuel in der Nacht, als er schlief, viermal gerufen. Und auf den Ruf Gottes sprach Samuel: „Rede, denn dein Knecht hört!“
Dies steht nicht im Widerspruch zu Hiob, wo nur von einmal und zweimal mitgeteilt wird. Warum? Denn es sind verschiedene Situationen. Auch heilsgeschichtlich sind die Ereignisse unterschiedlich einzuordnen.

In den Sprüchen wird mitgeteilt, dass die Weisheit zur Umkehr ruft. Und im ersten Korintherbrief wird mitgeteilt, dass Jesus, der Sohn Gottes, die Weisheit Gottes ist.
Gottes Stimme hört man in der Öffentlichkeit, Sprüche 1:20-23 und 1.Kor 1:22-24. Gott ruft in der Öffentlichkeit und er ruft im Stillen.
Als Jesus Christus sichtbar auf dieser Erde war, hat er den Menschen zugerufen: „Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen.“ Und dieses „Tut Buße“ hat er nicht ein- oder zweimal gerufen. Sondern immer wieder hat er die Menschen aufgefordert, dies zu tun.
Dies sprach er in der Öffentlichkeit zu vielen und er sprach es auch zum Einzelnen, Mt 9:11-13.

Der Heilige Geist ist ausgegossen und wirkt an den Herzen der Menschen. Deshalb teilt der Hebräerschreiber mit: Darum, wie der Heilige Geist spricht: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht“, Hebr. 3:7,15; 4:7.
Aber auch der einzelne Christ wird vom Wort Gottes aufgefordert zu rufen: „Lasst euch versöhnen mit Gott“, 2.Kor. 5:20-21.
Dieses Rufen in der Öffentlichkeit durch Christen wird jedoch in unserer Zeit immer lauer. Und die Zahl der Christen, die diesem Gebot nicht mehr nachkommen und schweigen wird immer größer.
Aber als Botschafter Christi sollten Christen dies rufen. Warum? Denn es geht um Errettung für die Ewigkeit. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, 1. Ti 2:4.

Im letzten Buch der Bibel, Offb 22, Vers 17, lesen wir vom Geist und von der Braut. Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!.
Jesus Christus ist es, der dieses Wasser des Lebens gibt. Dieses Sprechen vom Geist und der Braut ist nicht an eine Begrenzung gebunden, obwohl wir Christen wissen, dass es im Leben eines Menschen ein zu spät gibt.
Wie oft es dieses Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht im Leben eines Menschen gibt, kann ein Christ nicht sagen. Ich persönlich bin überzeugt, dass Gott sehr oft einen Menschen ruft, weil er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, 1.Ti 2:4.

Tut Buße,

Heute wenn ihr seine Stimme hört verstockt eure Herzen nicht,...

Lasst euch versöhnen mit Gott,...

Komm: Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!


Gott ruft und spricht zu den Menschen. Samuel wurde viermal gerufen. Aber dies war noch heilsgeschichtlich vor der Ausgießung des Heiligen Geistes der Sohnschaft.
Jetzt aber ist der Heilige Geist ausgegossen. Und daher bin ich persönlich davon überzeugt, dass der lebendige Gott einen Menschen mehrmals ruft und zu ihm spricht, mehr wie ein- oder zweimal.
Allerdings gibt es auch die Warnung, dass es für einen Menschen ein zu spät geben kann, wenn er sich gegen das Rufen und Sprechen Gottes ein Leben lang gestellt hat.

Für einen wahren Christen gilt jedoch weiterhin, den Menschen zu verkündigen: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“

(Anm. : Kleine Korrekturen und das Einstellen des zweiten Bildes: S. Chr.)

Kategorien: Spiritualität
Rita 3
Tut Busse, gilt für alle Menschen!! Wer will es hören?
luna1
Sehr schön
Rest Armee
Amen
Heilwasser
Schön geschrieben !
Tina 13
Tut Buße, Heute wenn ihr seine Stimme hört verstockt eure Herzen nicht, Lasst euch versöhnen mit Gott.
Sonia Chrisye hat diesen Beitrag in FRANK WALTER STEINMEIER, BUNDESPRÄSIDENT DER BRD: „DER ISLAM GEHÖRT ZU DEUTSCHLAND«. … verlinkt.