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Katholisches Dogma- protestantischer Widerspruch. Rechtfertigungslehre

Das Trienter Konzil hat gegen die Irrlehren über die Rechtfertigung des Sünders festgelegt:

Die Bekehrung und Rechtfertigung des Sünders ( und überhaupt jede Heilstätigkeit des Menschen ) ist zwar ohne die (zuvorkommende und mitwirkende) Gnade Christi absolut unmöglich, doch vollzieht sie sich nicht ohne die freie Zustimmung des (erwachsenen) Menschen.

Ihrem Begriffe nach ist die Rechtfertigung die Uebertragung aus dem Stand (der Sünde), in welchem der Mensch als Kind des ersten Adam geboren wird, in den Stand der Gnade und der Kindschaft Gottes durch den zweiten Adam. Dabei werden die Sünden nachgelassen und zugleich erfolgt auch die Heiligung und Erneuerung des inneren Menschen durch die freiwillige Annahme der Gnade und der Gaben, wodurch der Mensch aus einem Ungerechten ein Gerechter, aus einem Feinde (Gottes) ein Freund wird, auf dass er Erbe sei gemäss der Hoffnung ewigen Lebens.

Die Lehre der Reformatoren besagt, dass die Sünde im Menschen jede gute Anlage zerstört hat, so findet die Gnade keinen Anknüpfungspunkt mehr und kann, auch nachdem die Strafe und Schuld der Sünde erloschen ist, keine des ewigen Lebens würdige Tat mehr in ihm hervorbringen. Christus habe durch sein Leiden für unsere Sünden genuggetan, ...er habe auch an unserer Statt aktiv das Gesetz erfüllt. ...Es könne nicht von einer freien und wirksamen Mitbeteiligung des Menschen die Rede.
sein. Der Wille des Menschen verhalte sich passiv und unfrei, nur die göttliche Gnade wirke.
Mittel und Bedingung der Rechtfertigung oder Organ, durch welches die Gnade in Christo recipiert wird, ist der Glaube allein.

benutzte Literatur: Jos. Scheeben, 4. Band
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Darum ist es völlig unverständlich, dass Katholiken mit Protestanten sich über die Rechtfertigung geeinigt haben wollen. Das geht gar nicht.
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Mk 16,16
Luthers Verleugnung des freien Willens hat in letzter Konsequenz Gott zum Lügner und Teufel gemacht, weil der Mensch sich ohne freien Willen nicht mehr bekehren kann. Die Bekehrung wird aber von Gott angemahnt und gefordert, und wenn Gott etwas von den Menschen fordert, was die nach Luthers Lügentheorien überhaupt niemals erfüllen können, weil sie ja nach Luther keinen freien Willen haben, dann …More
Luthers Verleugnung des freien Willens hat in letzter Konsequenz Gott zum Lügner und Teufel gemacht, weil der Mensch sich ohne freien Willen nicht mehr bekehren kann. Die Bekehrung wird aber von Gott angemahnt und gefordert, und wenn Gott etwas von den Menschen fordert, was die nach Luthers Lügentheorien überhaupt niemals erfüllen können, weil sie ja nach Luther keinen freien Willen haben, dann wäre dieser Gott ein grausamer, willkürlicher Teufel. Deshalb muß man zu Recht sagen, daß der Gott Luthers in Wahrheit der Teufel war. Luther hat dem Menschen mit seiner Irrlehre die Menschenwürde genommen. Luther war außerdem ein Heuchler und Lügner, denn er hat in einem lichten Augenblick ganz genau verstanden, daß seine Determinationstheorie unvereinbar mit dem christlichen Glauben ist. Dennoch hat er starrsinnig an seinen Lügentheorien festgehalten obwohl er ebenfalls ganz genau wußte, daß dies zum Untergang Deutschlands führen würde. Aber das war ihm nach seinen eigenen Worten egal. Luther war menschlich gesehen ein krasser Egoist der ausschließlich an sich selber gedacht hat.
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M.RAPHAEL
Danke @Eugenia-Sarto. Und damit hatten die Reformatoren Gott aus dem Leben herausgestrichen. Der Anfang des modernen Atheismus. Luthers Angst vor dem Blitz sagt alles über seine Gottesbeziehung aus. Er hatte nie eine. Dann ist die Hochzeit mit einer Zisterzienser Schwester nur noch das Sahnehäubchen. Er ist Chef und das Vorbild für alle, die auch die Welt nach ihrem Willen umgestalten wollen. …More
Danke @Eugenia-Sarto. Und damit hatten die Reformatoren Gott aus dem Leben herausgestrichen. Der Anfang des modernen Atheismus. Luthers Angst vor dem Blitz sagt alles über seine Gottesbeziehung aus. Er hatte nie eine. Dann ist die Hochzeit mit einer Zisterzienser Schwester nur noch das Sahnehäubchen. Er ist Chef und das Vorbild für alle, die auch die Welt nach ihrem Willen umgestalten wollen. Die nominalistischen Engländer taten es ihm nach. Das Abschlachten unserer Kartäuser Mitbrüder im 16. Jahrhundert hat sie für Jahrhunderte sehr mächtig gemacht. Dafür gibt es keine Vergebung. Es ist ihr Sturz. Aber das führt woanders hin.
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