Sprache
Klicks
1,9 Tsd.
CSc 2 13

Verschwörung gegen den Priesterzölibat

Papst Gregor XVI. schreibt in seiner Enzyklika Mirari vos vom 15. August 1832:

Wir möchten auch Euren Glaubenseifer wachhalten für den Kampf mit der überaus schändlichen Verschwörung gegen die priesterliche Ehelosigkeit. Ihr wisst, dass sie immer gehässiger wird. Nicht wenige selbst aus dem geistlichen Stande machten darin gemeinsame Sache mit den verderblichsten Philosophen unserer Zeit. Würdelos und pflichtvergessen, hingerissen von den Lockungen der Weltlüste, gingen sie so weit, dass sie an einigen Orten es wagten, öffentlich und wiederholt Anträge an die Staatslenker zu richten, jene heilige Institution zu beseitigen. Aber es widerstrebt Uns, Euch mit einer langen Rede über diese schmählichen Versuche hinzuhalten. Wir stellen es lieber mit Vertrauen Eurem Glaubenseifer anheim, gemäß den Vorschriften der heiligen Kirche alle Kräfte aufzuwenden, damit dieses so wichtige Gesetz, gegen das sich von überallher die Pfeile der Lüsternen richten, unversehrt erhalten, beschützt und verteidigt werde.

Quelle: www.kathpedia.com/index.php

Kommentieren …
Versatz
"... Verschwörung gegen die priesterliche Ehelosigkeit." Vor dem Konzil?

@Boni: Solche Widersprüche aufzulösen und positiv zu bewerten nennt man heute Ambivalenzkompetenz. Diese wird schon länger in Deutschland an Schulen gelehrt und gefördert.
Boni
Es ist völlig unmöglich, dass beide Stellvertreter Christi sind. Dieser, der diese kämpferischen Worte schrieb, und jener da mit der weißen Soutane und den schwarzen Schuhen.
simeon f. gefällt das. 
Fischl gefällt das.