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M.RAPHAEL
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Das Novus Ordo männliche Schutzkollektiv

Man kann sich nur wundern, warum die Modernisten in der Kirche nicht mehr Angst vor Gott haben? Es gibt unter ihnen einige Dämonen, aber die meisten werden wohl Menschen sein. Warum?

Es ist die Moderne. Der moderne Mensch versteht sich nicht mehr als eine einfache und kleine Seele vor dem allmächtigen Gott. Das größere Du Gottes fehlt. Der moderne Mensch versteht sich selbst als Gott. Er ist Letztinstanz. Er denkt grundsätzlich universalistisch und absolut. Er beurteilt das physikalische Universum mit Hilfe von Logik und Mathematik, die er unbedingt und überall für gültig hält. Für die Seele war es für den neuzeitlichen Menschen unmöglich, dieses Kriterium anzuwenden. Die Seele gehört Gott auf je persönliche Weise, deshalb ist Universalismus in Bezug auf sie nicht möglich. Also leugnet der moderne Mensch die Existenz der unsterblichen Seele.

Der moderne Mensch als Gott ist einsam. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es 3 kollektivistische Bewegungen, die die immer weiter fortschreitende Individualisierung bekämpfen wollten: Kommunismus, Faschismus, Lebensreform. Die katholische Erneuerung speiste sich aus allen dreien, wohl am meisten aus der Lebensreform. Sie endete am Ende im Vat.2. Den wahren und realen unsichtbaren Gott gab es für diese Entwicklung nicht mehr. Es gab nur noch die Raumschiff Zukunft, d.h. der vollkommene Sieg der Naturwissenschaften, und das soziale Gemeinschaftsgefühl. Für die Kirche blieb nur das Soziale.

Die gesamte Novus Ordo Kirche des Vat.2 ist kollektivistisch. Alfred Lorenzer schreibt sein „Konzil der Buchhalter“, weil er als Kommunist genau dieses kollektivistische Bestreben der Kirche im Konzil erkennt. Damit wird die Kirche für ihn zur Konkurrenz. Mit dem Vat.2 wandelt sich die Kirche von einer theozentrischen Anbetung des Heiligen zu einer sozialen Kollektivierung moderner Bürger, die bestimmte Befindlichkeiten teilen.

Die Kleriker solidarisieren sich. Wie eine Motorrad Bande werden sie die Kleriker Gang. Noch einmal, für sie gibt es keinen Gott mehr, der sie bestrafen würde. Gerecht werden sie durch Einhaltung der Regeln. Die Gesetze Gottes sind weg. Sie gibt es nicht mehr. Ein Kleriker kann schwul sein. Er kann Kinder schänden. Es ist OK, solange er sich den Regeln der Kleriker entsprechend verhält.

Die Kleriker haben keine Angst mehr. Sie sind schwul, sie schänden die Unschuld, aber am nächsten Morgen sind sie wieder liebe Priester und gut funktionierende Amtsträger. Alles ist gut und gut Novus Ordo „katholisch“.

Es gibt konservative Novus Ordo Klöster. Die lehnen die Aufhebung des Zölibats ab. Aber warum? Nicht weil sie Gott lieben, sondern weil ein Zölibatärer sich nicht unter den Rock seiner Frau flüchten kann. Er ist dem Machtkollektiv der Kleriker Gang gnadenlos ausgeliefert. Er muss gehorchen oder „KOFFER PACKEN!“

Beten tut hier keiner mehr, allenfalls als Unterwerfungsmechanismus. Die Mutter Gottes ist egal. Die Militia Immaculata ist egal. Das Heiligste Altarsakrament wird von der Gang missbraucht, um jede Differenz zu vernichten.

Wer sich sozial definiert, wird Opfer jeder sozialer Veränderung. Den Versuch, genau dieser Anforderung zu entsprechen, kann man an der Amazonas Synode gut erkennen.

Die Marker sind gesetzt. Michael kommt.
MMB16
Schon Adam fürchtete Gott nicht wirklich.