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Nuntius versuchte vergebens, sich der Polizei zu entziehen

Erzbischof Ettore Balestrero, der frühere kolumbianische Nuntius, erfuhr im September 2017, dass die Polizei gegen ihn ermittelt. Daraufhin benutzte er sein Telefon nicht mehr, sondern kaufte sich kolumbianische SIM-Karten, um mit seinem Bruder zu kommunizieren. Dieser benutzte die Telefonleitungen in zwei Hotels, um eine Überwachung durch die Polizei zu vermeiden.

Die Polizei hörte auch ein langes Telefonat von Balestrero mit Kurienkardinal Mauro Piacenza ab, bei dem er geistlichen Beistand suchte.

Erzbischof Balestrero steht im Verdacht der Geldwäsche. Er soll mitgeholfen haben, vier Millionen Euro von Südamerika nach Italien zu transferieren. Das Geld wurde in eine riesige Badeanlage in Genua investiert.

Bild: Ettore Balestrero, #newsXnbxcpixmp
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Carlus
warten wir ab, auf diplomatischem Weg wird ein Hintertürchen gefunden und alles löst sich auf. Hier handelt es sich nicht um den Sündenfall, "Schutz der Glaubenswahrheiten", so erhält der Täter selbst wieder einen Schutz der Diplomatie zugesprochen. Wunder geschehen wieder.
Gestas gefällt das. 
Tja, in Kolumbien kann man mit diplomatischer Immunität auch manch ein Ding drehen.
Kosovar
Gangster Taktiken von einem Priester.. welch Schande