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Der „Osservatore Romano” hämmert gegen den Zölibat

Die vatikanische Tageszeitung „Osservatore Romano” (6. Februar) hat einen Vorschlag von Bischof Fritz Lobinger (90) propagiert, der darauf abzielt, den Zölibat abzuschaffen.

Lobinger will eine „zweite Art“ des Priestertums „wieder-einführen”, die – so behauptet er – in den ersten Jahrhunderten existierte. Es denkt an verheiratete Priester, die einem Beruf nachgehen und daneben in Teilzeit als Priester wirken.

Es ist eine bekannte Praxis der Modernisten, ihre Ideen so zu präsentieren, als stammten sie aus den ersten Jahrhunderten. Doch aus dieser Zeit existieren nur sehr wenige historische Dokumente. Zudem hat Kardinal Alfons Maria Stickler (+2007), ein Experte für den Zölibat, nachgewiesen, dass die sogenannten verheirateten Priester der ersten Jahrhunderte einen Enthaltsamkeitszölibat, also von ihren Frauen getrennt, lebten.

Der „Osservatore Romano” erklärt, dass Lobingers Teilzeit-Priester ihr Amt nicht einzeln ausüben würden, sondern „immer in einem Team” [gemäß der modernistischen Tendenz, die Seelsorge zu entpersonalisieren].

Papst Franziskus hat Lobingers Vorschlag als Möglichkeit, die Priesterehe einzuführen, bei seinem Flug von Panama nach Rom empfohlen – obwohl er bisher alle Versuche, Laien zu klerikalisieren, abgelehnt hat.

Lobinger ist ein Priester der Diözese Regensburg und war bis 2004 Missionsbischof in der süfafrikanischen Diözese Aliwal. Er hat seine Ideen in verschiedenen Büchern angepriesen.

Der „Osservatore Romano” bekräftigt mit einem Zitat von Lobinger, dass die [dekadente] Kirche der reichen nördlichen Länder damit beginnen sollte, verheiratete Priester einzuführen.

#newsUksajrwsbz
Melchiades
Der Osservatore Romano war mal eine katholische Zeitung, die Betonung liegt auf war. Heute ? Hat es meistens den gleichen Stellenwert, wie alle anderen Schmierblätter, nämlich gar keinen.
Also spart man sich die Ausgaben und nütz sie für etwas besseres.
Eremitin
Die Kirche ist gerade dabei sich selbst abzuschaffen. Man kann ihr nur zurufen, besser zuschreien, dass sie sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen muss und missionieren muss, ganz so wie die großen Missionare der frühen Kirche.
Waagerl
Die Abschaffung des Zölibats zielt darauf ab, protestantische Zustände in der katholischen Kirche zu schaffen. Und eifert damit Martin Luther nach.

Deweiteren zieht dies die Profanierung der heiligen Eucharistie nach sich!

Denn Jesus Christus der Hohe Priester wird damit Frage gestellt! Es wird damit in Frage gestellt, das ein Priester enthaltsam leben kann. Ein Beispiel dies zu veranschaulich…
Mehr
Carlus
Das wird ein Satz mit X , NIX wie wir diesen bei den nebenberuflichen Diakonen bereits erlernen durften.
Es gibt wenige, da diese meisten davon hauptberufliche Diakone wurden.
Die nebenberuflichen verbinden damit ganz andere Ziele oftmals berufliche. So z.B. ein Führungsmitglied von Procter & Gambel das öffnet die Türen bei der Caritas viele Produkte abzusetzen.
Im Außendienst habe ich Einrichtun… Mehr
Hildegard51
Ein Gedanke heiliger Dominikaner für jeden Tag des Jahres:

8. Februar

"Die Demut ist der kürzeste, der geradeste, der sicherste Weg, um ohne Mühe die Liebe zu Gott und die Vollkommenheit aller Tugenden zu erlangen."

gottsel. Johannes Tauler OP
1300 bis 16.6.1361
Bischof Fritz Lobinger (90) hat wohl eine weiche Birne. Man kann ihn nicht ernst nehmen. Es wäre besser er würde sich auf das Treffen mit Gott vorbereiten, als solchen Blödsinn zu erzählen. Ein Priester kann nicht zwei Herren dienen, Gott und dem Menschen! Allein aus diesem Grund kann es keine verheirateten Priester geben. Bergolio wird sich für seine Häresien vor Gott verantworten müssen. … Mehr
Bethlehem 2014
... siehe "Arbeiterpriester"?!? - Ging schon vor dem letzten Konzil schief...
Ministrant1961
Sehr geehrter @Bethlehem 2014, was versteht man unter einen Arbeiterpriester? Sind das Geistliche, die zusätzlich einen Beruf nachgehen, oder sind das Priester, speziell für die Arbeiterschaft?
Bethlehem 2014
"Arbeiterpriester" waren Priester, die einem zivilen Beruf nachgingen, kein Brevier beteten, mit Zivilisten zusammenlebten und auch in Zivilkeidung rumliefen; überwiegend in Frankreich. -
Weit über 90% solcher Prieste haben natürlich irgendwann das Priestertum ganz aufgegeben.