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„Runder Tisch der Religionen“ organisiert heute Abend bei A.C.E.S.E. in Eupen Konferenz

Auf Initiative der Regierung der DG tritt an diesem Dienstag am Sitz der A.C.E.S.E. VoG, Neustraße 87 in Eupen, zum dritten Mal der „Runde Tisch der Religionen“ zusammen.

Um 19 Uhr beginnt eine Konferenz mit Prof. Dr. Beate Küpper (Hochschule Niederrhein) über Polarisierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeiten.
Ende 2017 beschlossen die anerkannten Glaubensgemeinschaften in Ostbelgien gemeinsam mit der DG-Regierung die Gründung eines „Runden Tisches der Religionen“.
Ziel des Runden Tisches ist es, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den Glaubensgemeinschaften in der Region zu intensivieren.

Einsetzung des Runden Tisches der Religionen im November 2017.
Für Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) sind die Glaubensgemeinschaften „wichtige Multiplikatoren bei der Förderung des friedvollen gesellschaftlichen Miteinanders in unserer Region“. Gerne unterstütze die Regierung daher den „Runden Tisch der Religionen“ als Initiative, „die uns in Ostbelgien unabhängig von Hautfarbe oder Religion noch enger zusammenrücken lässt“.
Anlässlich der dritten Zusammenkunft des Runden Tisches veranstalten die Regierung der DG und die ostbelgischen Glaubensgemeinschaften eine öffentliche Konferenz über aktuelle Ausprägungen von gesellschaftlicher Polarisierung und gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeiten sowie die Rollen von Religion und Glaubensgemeinschaften.
Referentin ist Prof. Dr. Beate Küpper
Namhafte Referentin des Abends ist Prof. Dr. Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein. Nach ihrem Psychologiestudium an der Philipps Universität Marburg promovierte Küpper an der Ruhr‐ Universität Bochum.

Das islamische Gebetshaus an der Neustraße in Eupen.
Seither war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Professorin an den Universitäten Bielefeld und Dresden sowie der Hochschule Niederrhein tätig.
Zwischen 2015 und 2018 betreute Küpper das Projekt Kulturelle Vielfalt in Betrieben, das mit deutschen Bundesfördermitteln auf die Entwicklung von Interventions‐ und Qualifikationsmodulen etwa in Kindertagesstätten, Altenpflege- oder Reha‐Einrichtungen abzielte. Auch unterstützt sie das Projekt „ON TOP“ für zugewanderte Akademiker(innen) in Nordrhein-Westfalen.
Frau Prof. Dr. Küpper ist verantwortlich für zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen wie „Zwischen Willkommen und Hass –Einstellung der deutschen Mehrheitsbevölkerung zu Flüchtlingen.“, „Wut, Verachtung, Abwertung. Rechtspopulismus in Deutschland“ oder „Ideologien der Ungleichwertigkeit und das Syndrom gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.“