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„Diktatoren fürchten das Lachen mehr als Bomben“ – von Monsignore N.N.

Für Jorge de Burgos in Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ gibt es im Bereich des Glaubens nichts zu lachen. Jorge befürchtet nämlich, dass der Kirche und ihrer Autorität Schaden zugefügt würden, wenn die Menschen zu lachen anfingen. Die Menschen könnten sich frei fühlen, zum Beispiel das Widersprüchliche an den Vorgesetzten lachend aufzudecken.

Die Lacher müssen deshalb bis zum heutigen Tag damit leben, als Umstürzler, Krebsgeschwüre und (vermutlich) Rechtsextreme beschimpft zu werden, die (un-)sanft entfernt werden. „Im Land des Lächelns“ haben nicht alle Platz. Wie singt doch der Herrscher in der gleichnamigen Operette: „Mit welchem Recht? Ich bin dein Herr.“

Jorge de Burgos ist in der Katholischen Kirche mit seinen Ansichten nicht repräsentativ. Dort gilt eher, was Dante so beschreibt: Das Lachen Gottes ruft das Lachen jedes einzelnen Heiligen hervor, und jeder Heilige steckt die anderen mit seinem Lachen an, so dass alle in gemeinsamer Freude innig vereint sind.

Bruder Jorge de Burgos muß sich also in diesem Punkt korrigieren lassen. Im Dezember 2014 haben wir auch von seinem römischen Namensvetter gehört:

Der Apostel muss sich bemühen, ein freundlicher, unbeschwerter, begeisterter und fröhlicher Mensch zu sein, der Freude verbreitet, wo immer er sich befindet. Ein von Gott erfülltes Herz ist ein glückliches Herz, das Freude ausstrahlt und alle in seiner Umgebung damit ansteckt.

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luna1
Mich stört bei Franziskus das grandige fast bösartige Gesicht, wo bleibt die Demut?
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Ratzi
Die Tafelrunde von St. Gallen, die Franziskus zum Papst machte:
tageswoche.ch/…/die-tafelrunde-…
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Gestas
Es ist anzunehmen das @Redemptor2 auch ein Troll ist. Könnte auch ein zweiter Account von @Saarländer136 sein.
diana 1 gefällt das. 
Gestas
Troll @Saarländer136
Bitte verlassen sie dieses Forum.
diana 1 gefällt das. 
Usambara
Ein Blick und es wird einem das Fürchten gelehrt. Seit seinem Amtsantritt lehrt er uns das Fürchten,
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Euler gefällt das. 
Die Freude im Glauben konnte man unter Papst Benedikt leben, auch wenn in erster Linie von außen versucht wurde, einem die Freude am Glauben zu vergällen. Im jetzigen Pontifikat sehe ich nur die Freude des Widersachers und seiner Schergen, die hämisch lachen.
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