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Ehe für Alle und Grundgesetz: Offener Brief an die Mitglieder der ÖDP

Liebe Mitglieder der ÖDP!

Weitere Aussagen zur Ehe steht seit dem Bundesparteitag in Hof im bundespolitischen Programm

"Die Zivil-Ehe ist für uns ein Bund zwischen zwei Menschen, die füreinander Verantwortung übernehmen. D.h. eine Zivil-Ehe können sowohl zwei verschieden geschlechtliche als auch zwei gleichgeschlechtliche Partner/innen eingehen. Dabei orientieren wir uns an Artikel 6 (1) des deutschen Grundgesetzes: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“"

Leider ist dass in meinen Augen eine eklatante Falschaussage, die den Artikel nicht juristisch, sondern nach dem Zeitgeist interpretiert. Das machen leider mittlerweile auch viele Richter. Korrekte juristische Vorgehensweisen werden nicht mehre angewandt. Das ist in anderen Bereichen fatal, weil durch diese Willkür viele notwendige Entscheidungen nicht getroffen werden. Und würde man andere Begriffe auf diese Weise umdefinieren, kann man alles zu Fall bringen. So ist die "Würde des Menschen" zwar unantastbar, was diese Würde ist, steht aber nicht im Grundgesetz. Wenn jetzt also ein gesellschaftlicher Wandel daher kommt und sagt, dass es nicht mehr menschenwürdig ist, mit bestimmten Eigenschaften zu leben, wäre das bestimmt nicht im Sinne des Grundgesetzes.
Siehe dazu dieses Video: www.youtube.com/watch

Die Homoehe ist mit dem Grundgesetz nicht unmöglich, hier ist nicht die Ordnung des Grundgesetzes berührt, sondern nur der Inhalt eines Artikels. Aber solange es keinen genauen Beschluss gibt, das Grundgesetz anders zu formulieren gilt der Artikel 6 in Zusammenhang mit seiner Entstehungsgeschichte. Und deswegen ist die Homoehe nach klassischer Rechtsauslegung verfassungswidrig. Und deshalb dürfte diese auch gegen die Satzung der ÖDP sein, da die ÖDP auf dem Boden des Grundgesetzes steht.

Eine Widerstandslage nach Artikel 20 sehe ich hier nicht, wohl aber ein Recht, diesen Beschluss zu widersprechen.

Die Ehe aus Mann und Frau kann nicht mit einer gleichgeschlechtlichen Verbindung gleichgesetzt werden, denn die Ehe ist offen für Nachkommen, gleichgeschlechtliche Gemeinschaften sind von Natur aus unfruchtbar. Dass es Ehen aus Frau und Mann gibt, die Kinder zeugen ist für den Staat und die Gesellschaft von existenzieller Bedeutung, gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind das nicht.

Nur aus diesem Grund steht die Ehe unter dem BESONDEREN Schutz des Staates. Leider ist schon in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes das besondere dieses Schutzes nicht mehr erkennbar.

Das ganze Umfeld dieser Homoehe- Bewegung ist mir extrem suspekt und ich wundere mich dass eine Partei, die sagt, "Werte sind wählbar" das nicht sieht.

---Wenn Menschen anderer Meinung sind als die Homolobbyisten werden die maßlos bekämpft, Demos und Gebete werden niedergebrüllt und attackiert - nicht nur wenn es um Kritik an der Homosexualität gibt, sondern auch, wenn man Inhalte von Bildungsplänen ablehnt oder für weniger Abtreibungen auf die Straße geht. Farbbeutelattacken, zerstörte oder geraubte Demoschilder oder Kreuze sind schon öfters vorgekommen und werden zum Glück oft durch massiven Polizeieinsatz meist verhindert. Aber wenn man nur für weniger Abtreibungen betend durch die Straßen ziehen kann, wenn auf beiden Seiten eine geschlossene Polizeikette steht, spricht das Bände. Die Regenbogenfahnen bei den Gegendemonstranten zeigen, wer da auftritt, ebenso die Rufe:
"Eure Kinder werden so wie wir, Eure Kinder werden alle queer"
"Wir wollen mehr Analverkehr"
Siehe dazu die Geräuschkulisse durch brülliante Gegendemonstranten beim "Bus der Meinungsfreiheit" in Köln, die Reden waren nicht hörbar, meine Aufnahme gelang nur, weil ich direkt neben dem Lautsprecher stand. www.youtube.com/watch
Wo war da der Aufruf der ÖDP?

---Wer will kann es auf medizinischen Fachseiten nachlesen, die kleine Gruppe der Schwulen ist für weit über die Hälfte der AIDS-Neuinfektionen verantwortlich. Kommt hinzu, dass Sperma nicht in den Verdauungstrakt gehört, da es Stoffe enthält, die nicht über die Darmschleimhäute resorbiert werden sollten. Und ein aktives Leben mit viel Analverkehr steigert die Chance auf Inkontinenz.

---Man kann aus dem Aufbau der Schöpfung auf die Ordnung der Schöpfung schließen. Frau und Mann sind in der Regel psychisch und körperlich ideal auf die Ergänzung ausgelegt. Wenn davon Minderheiten abweichen, kann das eine tolerante Gesellschaft ertragen. Aber es gibt keinen Grund dass so eine Abweichung, die reine Privatsache ist, einer staatlichen Anerkennung und Förderung braucht.

---Es kann neben der Ehe ein weiteres Institut geben, das aber niemals sexuell begründet werden sollte. Denn wenn zwei Frauen oder Männer zusammen leben um sich die Kosten einer Wohnung zu teilen oder weil die gut miteinander auskommen, müssen die nicht schwul oder lesbisch sein. Es ist eine Art Sexismus, die Ehe für Alle mit der fragwürdigen und nicht definierten "sexuellen Orientierung" zu begründen. So wäre es sinnvoll, beim Mietrecht, Erbrecht, Besuchsrecht, Schweigerecht solche Lebensgemeinschaften von zwei Personen zu schützen und anzuerkennen, ohne dass man denen alle Unterhaltspflichten aufbürdet.

Denn es ist einer Gründe, dass die Lebenspartnerschaft der Ehe gleichgestellt wurde, weil die alle Pflichten der Ehe enthielt, nicht aber alle Rechte. Aber vielleicht war dass der Plan, erst so eine unvollkommene Pseudoehe zu schaffen, um dann die Gleichbehandlung einzuklagen.

---Es heißt immer, der bisherigen Ehe werde nichts genommen. Aber das stimmt nicht. Zum einen wird die wichtige Bedeutung der Ehe relativiert, zum anderen bekommen jetzt die unfruchtbaren Lebensgemeinschaften die gleichen Vorteile, die bisher die Ehe hatte, in der biologisch die Zeugung von Kindern möglich ist. das heißt, in Folge der Homoehe ist weniger Geld im staatlichen Haushalt, dass dringend für die Familien aufgewendet werden müsste. Ganz davon abgesehen wird schon heute die klassische Familie oft medial so an den rand gedrückt, als ob es diese kaum noch gäbe, während Mini-Minderheiten, die die Familie nie ersetzen können, breiten Raum gibt. Die Homoehe ist letztlich der Versuch, die Ehe zu nivilieren, weil man es nicht geschafft hat, die Ehe auf anderen Wege abzuschaffen. ("Wer zweimal mit der selben pennt, gehört schon zum Establishment".)

---Die Christopher Street Day Paraden sind in ihrem Auftreten oft obzön und feiern ein Ereignis, dass man als versuchten Lynchmord bezeichnen müsste. Würde die AfD so einen Anlass feiern, gäbe es es einen gut begründeten medialen Shitstorm. Aber sehen Sie selber:
www.youtube.com/watch
Ich hoffe die ÖDP wird an solchen Zügen nicht teilnehmen. Und wenn man sieht, wer da alles mitläuft, wird klar, dass die Indoktrination eine breite Trägerschaft hat. Wird die ÖDP dem jetzt noch widerstehen?

Wie soll man nun mit dem Beschluss des ÖDP-Parteitages umgehen:

1. Jeder kann sich privat davon distanzieren und sagen, dass dies mit dem eigenen Gewissen nicht vereinbar ist

2. Jedes ÖDP-Mitglied kann das Bundesschiedsgericht anrufen und eine Überprüfung des Beschlusses einfordern, ob dies mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Denn die ÖDP kann keine Beschlüsse fassen, die gegen das Grundgesetz sind. Das müsste dann gut begründet sein. Das zuerst verlinke Video gibt dazu Hinweise. Siehe auch:
causa.tagesspiegel.de/…/die-ehe-fuer-al…

www.zeit.de/…/grundgesetz-bun…

3. ÖDP-Mitglieder können zu diesem Thema einen Mitgliederentscheid anstreben.

Wie gehe ich nun damit um?

Mir liegt dieser Beschluss schwer im Magen. Aber wenn ich mir das gesamte Programm der ÖDP ansehe, ist das noch immer christlicher als das aller anderen Mitbewerber. Die Partei, die sich "Bündnis C" nennt, hat im EU-Parlament den sogenannten Freihandelsverträgen zugestimmt (man sollte besser sagen Konzernermächtigungsverträgen). Und das finde ich schlimmer als die Einführung der Homoehe.

Das dies in der ÖDP mal so kommt, habe ich schon lange befürchtet. Denn an den Schulen wird die Jugend seit Jahren entsprechend indoktiniert, in der ÖDP gab es schon immer Kräfte, die dafür sorgten, dass es keine klaren Aufrufe gab, an Demos teilzunehmen, die Billdungspläne kritisieren oder sich für weniger Abtreibungen einsetzen. Das da immer mehr Leute in die ÖDPnachrücken, die von diesen Einflüssen beeinflusst waren, war mir klar, ich hatte nur die Hoffnung, es würde noch etwas dauern, bis die so erfolgreich sind. Und wer werden sehen, wie sich die Gesinnungsstruktur der ÖDP durch diesen Beschluss verschieben wird. Das ist eine nüchterne Frage der Statistik.

Akut steht die EU-Wahl an. Von Dr. Buchner weiß ich, dass er zwar Mitglied der Fraktion der Grünen ist, aber in Wertefragen immer wieder gegen diese Fraktion gestimmt hat und dort nur beigetreten ist, wenn er diese Freiheiten haben darf. Bei Frau Manuela Ripa (Platz 2) weiß ich leider nicht, wie die dazu steht, bei der Befragung in Bingen war zu wenig Zeit, der Parteitag in Bingen hätte drei Tage dauern müssen, um eine Befragung durchzuführen, die einer demokratischen Partei würdig ist.

Wegen Prof. Dr. Klaus Buchner bitte ich alle noch bis Ende Mai intensiv für die ÖDP zu arbeiten, den es geht darum, dass er dort weitere 5 Jahre mitwirken kann. Danach gibt es sowieso ein neues EU- Wahlrecht, bei dem die ÖDP keine Chance mehr auf einen Sitz haben dürfte. Auch wenn jemand mit dem Beschluss zur Homoehe nicht leben kann, bitte ich den, bis Ende Mai bei der ÖDP zu bleiben, man kann die Wahlkampfzeit nutzen um alle Plakate und Flugblätter loszuwerden, wenn einem die ÖDP nun nicht mehr liegen sollte.

Ich persönlich kenne akut keine bessere Partei als die ÖDP, trotz dieses hinzugekommenen Mankos. Sollte es mal eine Partei geben, die der ÖDP entspricht, aber hier besser ist, wäre das natürlich ein Grund dahin zu wechseln. Akut sehe ich die Partei nicht und ich sehe auch nicht die Chancen, die gesellschaftlichen Entwicklungen aufzuhalten. Also werde ich dem kleinsten Übel, das akut in Deutschland wählbar ist, treu bleiben.

Und die Mitglieder der ÖDP haben immerhin die Möglichkeit, das Schiedsgericht anzurufen oder einen Mitgliederentscheid anzustreben, der noch mal eine intensive Debatte in der ganzen Partei ermöglicht.

Alle Nicht-ÖDP-Mitglieder können das Thema an Infoständen ansprechen, wenn diese vor der Europawahl auf ÖDP-Stände stoßen oder mal versuchen, dazu eine Frage auf Abgeordnetenwatch zu stellen. Selbst wenn die Frage dort nicht freigeschaltet wird, was bei diesem Thema passieren könnte, wird die in der Regel den Kandidaten zugeleitet zur Kenntnisnahme, so dass Sie geziehlt EU- Kandidaten erreichen können. www.abgeordnetenwatch.de/eu/profile

Viele Grüße,

Felix Staratschek

Siehe auch:
viertuerme.blogspot.com/…/ehe-fur-alle-un…