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Rückkehr-Ökumene

Kommt die angestrebte Errichtung einer Personalprälatur für die Priesterbruderschaft St. Pius X. auf der Grundlage fauler Kompromisse zustande?

Mein Haupteinwand gegen eine Personalprälatur sei hier nur am Rande erwähnt. Er besteht darin, dass die Piusbruderschaft allein mit dem Faktum der Unterstellung unter das moderne Rom es akzeptiert, dass Wahrheit und Irrtum im Glauben und in der Liturgie auf eine Stufe gestellt werden, was unvereinbar mit der Wahrheitsposition ist, denn diese Akzeptanz stellt eine Verunehrung der katholischen Wahrheit dar.
In langen Gesprächen haben das moderne Rom und die Piusbruderschaft in der Vergangenheit ihre „Schmerzgrenzen“ ausgetestet. Die ursprüngliche Position des modernen Roms lautete:
1) Die Piusbruderschaft muss die Neue Messe uneingeschränkt anerkennen
2) Die Piusbruderschaft muss die Konzilsbeschlüsse uneingeschränkt anerkennen.

Mit beiden Positionen hat sich die Bruderschaft nicht einverstanden erklärt, sondern erkannte in Bezug auf den NOM zwar dessen Gültigkeit an, lehnte es aber ab, ihn als einen würdigen Ritus der Kirche zu akzeptieren. In Bezug auf das Konzil lehnte die Bruderschaft alle Äußerungen des Konzils ab, die der traditionellen Lehre widersprechen.
Damit waren unvereinbare Positionen formuliert, die eine Vereinbarung über eine Integration der Bruderschaft in das moderne Rom ausschlossen.
Da aber die Bruderschaft eine kanonische Anerkennung anstrebte und das moderne Rom daran interessiert war, sie in seine Gewalt zu bekommen, ging es los mit der Austestung der Schmerzgrenzen, was im Prinzip zu folgenden Kompromissen führte:

Zu 1: Die Bruderschaft verzichtet darauf, die Neue Messe als mit dem katholischen Glauben unvereinbar zu behaupten, sondern stellt ihre Vorbehalte gegen sie nur noch als Ausdruck subjektiver Befindlichkeit dar, was sie z. B. in folgenden Formulierungen zum Ausdruck bringt: Wir sind der Überzeugung, dass die Neue Messe kein würdiger Ritus der Kirche ist, bzw. Wir können mit unserem Gewissen eine Zelebration derselben nicht vereinbaren.

Damit rückt sie von der Position von Erzbischof Lefebvre ab, denn dieser nannte die Neue Messe "Satans Meisterstück". Unter dem Titel „Die Luthermesse“ veröffentlichte die Piusbruderschaft im Jahre 1975 zwei Predigten des Erzbischofs, wobei die erste unter dem Titel steht „Von der Luthermesse zur neuen Messordnung.“ In dieser stellt er: „… eine befremdende Übereinstimmung der gegenwärtigen Messordnung mit der Reform Luthers“ fest und kommt zu dem Ergebnis:

„Es ist für die Katholiken psychologisch, pastoral und theologisch unmöglich, eine Liturgie, die für sie wahrhaft Ausdruck und Stütze ihres Glaubens bedeutet, zu verlassen, um neue, von Irrlehren ausgedachte Riten zu übernehmen, ohne dadurch ihren Glauben in allergrößte Gefahr zu bringen. Man kann nicht auf unbestimmte Zeit die Protestanten nachahmen, ohne nicht am Ende selber protestantisch zu werden.“[1]

Wie gesagt, ist die Piusbruderschaft in den letzten Jahren von dieser Position abgerückt. Sie sagt schon seit langer Zeit nicht mehr „Es ist für die Katholiken […] unmöglich, eine Liturgie, die für sie wahrhaft Ausdruck und Stütze ihres Glaubens bedeutet, zu verlassen, um neue, von Irrlehren ausgedachte Riten zu übernehmen, ohne dadurch ihren Glauben in allergrößte Gefahr zu bringen“, sondern sie sagt nur noch: Wir sind der Überzeugung, …, Wir können es mit unserem Gewissen nicht …, wodurch sie den Kampf gegen die Neue Messe auf der objektiven Ebene aufgegeben hat, und gegen sie nur noch mit ihren als subjektiv deklarierten Ansichten operiert.
Das moderne Rom kann dazu sagen: Nun gut, da ihr nicht mehr, wie früher, den Anspruch erhebt, dass die Neue Messe in sich schlecht ist, sondern euren Einwand als subjektive Befindlichkeit herabstuft, können wir das anerkennen, weil wir auf eure subjektive Befindlichkeit Rücksicht nehmen wollen; ihr seid eben Nostalgiker, denen wir diese Barmherzigkeit erweisen.

Zu 2: Für das moderne Rom war es ausschlaggebend, dass die Bruderschaft die wichtigsten und höchstrangigen Dokumente des Konzils anerkennt und das sind die sogenannten dogmatischen Konstitutionen, insbesondere die Kirchenkonstitution Lumen gentium, die die Grundlage für den pastoralkonziliaren Ökumenismus und die Religionsfreiheit des Konzils bildet. (Nebenbei: „dogmatische Konstitution“ heißt nur „lehrmäßige Konstitution“ und bedeutet nicht „Dogma“)
Wenn ihr, im Gegensatz zu euren früheren Vorbehalten gegen Lumen gentium, z. B. gegen die Kollegialität, die ihr in unseren theologischen Gesprächen vorgebracht habt, nun alle dogmatischen Konstitutionen des Konzils anerkennt, so das moderne Rom, dann gestatten wir euch, Vorbehalte anzumelden bezüglich des Ökumenismus und der Religionsfreiheit. Denn diese Vorbehalte sind dann nur pastoraler Art (wie Erzbischof Pozzo bemerkte). Denn ihr habt ja die Grundlagen des Ökumenismus und der Religionsfreiheit mit der Anerkennung von Lumen gentium einschlussweise anerkannt. Zu diesen Grundlagen gehört insbesondere die Abkehr von dem durch alle christlichen Jahrhunderte bis zum Konzil erhobenen Absolutheitsanspruch der Kirche, den das Konzil mit der subsistit-in-Lehre aufgegeben hat, was für uns, als vom Konzil geprägten Rom, von ausschlaggebender Bedeutung ist.

Beide Parteien sind davon überzeugt, dass sie ihre Positionen in der Substanz aufrechterhalten haben:
Die Führung der Piusbruderschaft wird ihren Anhängern sagen: Wir haben weder die Neue Messe uneingeschränkt anerkannt noch das Konzil. Dabei wird sie aber verschweigen, dass sie ihren Kampf gegen die Neue Messe dadurch aufgegeben hat, dass sie die Vorbehalte gegen sie als Ausdruck subjektiver Befindlichkeiten hinstellt, und sie wird auch verschweigen, dass sie die Grundlagen des pastoralkonziliaren Ökumenismus und der Religionsfreiheit anerkennt, und zwar durch ihre Anerkennung von Lumen gentium.

Das moderne Rom kann sagen: Die Piusbruderschaft hat bezüglich der Neuen Messe ihre ursprüngliche Position aufgegeben, mit der sie behauptet hatte, dass diese in sich schlecht ist. Sie behauptet nur noch, dass sie nach ihrer subjektiven Überzeugung für sie nicht akzeptabel ist. Darin sehen wir den Ausdruck ihrer nostalgischen Mentalität, auf die wir großzügig Rücksicht nehmen.
Bezüglich des Konzils haben wir die Hauptsache durchgesetzt, nämlich die Anerkennung der dogmatischen Konstitutionen durch die Bruderschaft. Ihre Vorbehalte gegen den Ökumenismus und die Religionsfreiheit spielen nur auf der nachgeordneten, pastoralen Ebene eine Rolle, weshalb wir sie akzeptieren können.

Der große Verlierer in dieser Sache wird die Priesterbruderschaft St. Pius X. sein, denn sie akzeptiert mit der Unterstellung unter das moderne Rom eine Koexistenz von Wahrheit und Irrtum im Glauben und in der Liturgie, was unvereinbar mit der Wahrheitsposition ist, denn diese Akzeptanz stellt eine Verunehrung der katholischen Wahrheit dar.

Darüber hinaus entwertet die Priesterbruderschaft St. Pius X. ihre Einwände gegen die mit der traditionellen Lehre der Kirche nicht zu vereinbarenden Lehren des modernen Roms, indem sie diese Einwände bloß als Ausdruck ihrer Ansichten präsentiert, nach dem Motto: Wir sehen das so …
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. behauptet zwar, dass der Kampf für den Glauben und die Liturgie auch nach der Unterstellung unter das moderne Rom weiter geht. Aber fortan wird er nicht mehr in Anklagen gegen die pastoralkonziliaren Irrtümer Roms bestehen, sondern dieser Kampf wird sich auf die Abwehr von Übergriffen aus dem offiziellen kirchlichen Raum auf ihr Inseldaseins inmitten des römischen Modernismus konzentrieren.
Nicht mehr der Kampf gegen die Unvereinbarkeiten der Lehren des modernen Roms mit der überlieferten Lehre der Kirche wird im Mittelpunkt stehen, sondern der Kampf wird sich darauf verlagern, nicht selbst modernistische Praktiken übernehmen zu müssen.
Was den zu erwartenden Erfolg dieses Kampfes betrifft, sollte man nicht vergessen, dass das moderne Rom am längeren Hebel sitzt, was andere konservative Gruppierungen schon schmerzlich erfahren mussten.

[1] Priesterbruderschaft St. Pius X., Stuttgart 1975, S. 9f.

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Kathama
"Exkommunikation ist eine Beugestrafe, sie zielt auf Verhaltensänderung des Sünders. Deshalb ist sie mit dem Tod vorbei"

Sie ist nicht vorbei, weil ihr Ruf weltweit heute noch geschädigt ist und diese Rufschädigung die FSSPX noch verstärkt hat, indem sie die Rechtsgültigkeit von Rom bestätigen ließ.
Es geht darum, dass die beiden Genannten als Exkommunizierte gestorben sind und nichts wurde … 더보기
DrMartinBachmaier
@Kathama: Ich betrachte es als positiv, dass durch die sog. "Aufhebung der sog. Exkommunikation" die Welt nun weiß, dass die Piusbruderschaft (zumindest derzeit) nicht exkommuniziert ist. Diese angebliche Exkommunikation hat nämlich viele von der Piusbruderschaft zurückgehalten.

Prinzipiell gebe ich Ihnen aber Recht, dass diese sog. "Aufhebung" die Exkommunikation irgendwie rückwirkend, ich … 더보기
Nujaa
Exkommunikation ist eine Beugestrafe, sie zielt auf Verhaltensänderung des Sünders. Deshalb ist sie mit dem Tod vorbei.
Kathama
Dann sind also beide mit einer rechtmäßig ausgesprochenen Exkommunikation von einem rechtsgültigen Papst hinüber in die Ewigkeit vor das Gericht Gottes? Und was geschah dann drüben mit ihnen? Und die Akte liegen immer noch im Vatikan.
Ramazzotti
@Kathama
Über Erzbischof Levebvre und Bischof de Castro Mayer kann keine Exkommunikation mehr bestehen, da selbige mit dem leiblichen Tod beendet ist.
Kathama
@DrMartinBachmaier, was erwähnen Sie eigentlich diese "Exkommunikations"-Aufhebung als positiv, von der die Bruderschaft immer beteuerte, daß es sie nicht gäbe. (Faltblatt "Weder schismatisch noch exkommuniziert"!) Ist das nicht charakterlos, dann plötzlich sich diese Rechtmäßigkeit der "Exkommunikation" von Rom bestätigen zu lassen, nur um Gespräche aufnehmen zu können? Die Gläubigen wurden … 더보기
DrMartinBachmaier
@Plaisch: Die Bischofsweihe war also noch nicht zugesagt, sondern erst mit einem "Vielleicht" belegt?
Plaisch
@DrMartinBachmaier
JR kannte EB sehr gut. Habe gerade jetzt wieder in einem Buch gelesen, wie es 1988 gegangen war: man wollte die Bruderschaft knebeln. "vielleicht ein Bischof am 15.8." aber GAR NICHTS war sicher.
DrMartinBachmaier
Allgemein: Es kann oft klug sein, die Wahrheit nicht auszusprechen, also zurückzuhalten, bevor man in der gewünschten Situation ist.
Ist die Wahrheit aber nun mal ausgesprochen, wie durch EB Lefebvre geschehen, wäre jegliche Zurücknahme ein Verrat an derselben. Und auf einer solchen Zurücknahme scheint dieser "Einigungs"-Prozess zu fußen. Und das geht nicht.

Bleibt also nur die Möglichkeit, in … 더보기
DrMartinBachmaier
@Plaisch: Ich weiß natürlich nicht, wie gut EB Lefebvre Kardinal Ratzinger kannte. Ich schließe auf ihn ja auch nur aus der Genehmigung der Alten Messe und der Erlaubnis, einen Bischof zu weihen, ohne genau zu wissen, inwiefern er an den Bedingungen Anteil hatte, sowie aus dem Fakt, dass er ja die "Exkommunikation" aufgehoben hat, andererseits aber den Kanonisationsprozess (die sog. "Einigung") … 더보기
Rückkehr-Ökumene
Kathama: Ja, es ist dieser Brief.
a.t.m. Wenn Sie schon nicht in der Lage sind, sachliche Argumente zu verstehen, dann sollten Sie es sich wenigstens versagen, eine so törichte Hoffnung zum Ausdruck zu bringen wie in Ihrem vorvorigen Beitrag.
Kathama
Dürfte das dieser Brief sein, der am 3.8.2000 an Pater Gaudron gegangen ist? Dazu ist zu betonen, dass es dennoch ausgiebig Sache von Joseph Ratzinger war, denn Dr. Wolfgang Schüler belegt, "wie Ratzinger als junger Theologe begeistert das Zerstören des Ausschließlichkeitsanspruches der Katholischen Kirche gefördert hatte"

Ja in der Tat, es war dies das Portal für den konziliaren Ökumenismus … 더보기
Rückkehr-Ökumene
Kathama: Der emeritierte protestantische Pastor Wilhelm Schmidt schrieb in einem Brief, der in dem genannten Buch abgedruckt ist:
"Ich war damals Pastor an der Kirche vom Heiligen Kreuz in Bremen-Horn, während der 3. und 4. Periode Beobachter beim Konzil als Vertreter der Evangelischen Michaelsbruderschaft, eingeladen von Kardinal Bea.
Die Formulierung 'subsistit in' habe ich schriftlich dem dama… 더보기
Kathama
@Rückkehr-Ökumene: "Ich fürchte, dass inzwischen auch Bischof Fellay vom "Modernismus Virus" befallen ist."

Die fatale Idee seines Abkommens kann man bereits als "Modernismusbefall" bezeichnen, denn es ist ein Einigungsstreben mit dem modernistischen Rom. Er hat von Beginn, das heißt von mindestens 2009 an, diese Richtung verfolgt. Eigentlich schon in der Zeit des GREC, wo er ja voll und … 더보기
a.t.m
@Kathama Schon 2012 hätte es noch unter Papst Benedikt XVI diese Einigung der FSSPX und Rom geben müssen, ein klarer Beweis das die Rosenkranzkreuzzüge und intensiven Gebete bis dorthin von Gott dem Herrn erhört wurden. Aber die antikatholischen innerkirchlichen "Irrlehrer und Wölfe in Schafskleidern" besonders die des deutschsprachigen Raumes haben diese im Allerletzten Moment noch verhindert.… 더보기
Kathama
Wenn es GOTT gewollt hätte, wenn diese Einigung im Sinne GOTTES wäre, warum kam es dann nach inzwischen 8 Jahren intensiven Gebets durch die hintergangenen Gläubigen zu keiner Erhörung der Rosenkranz-Kreuzzüge, der Fastenaktionen. des "Geistlichen Blumenstrausses etc.?
a.t.m
Also die Feinde Gottes unseres Herrn und seiner Kirche, inklusive der den Modernismus verfallenen antikatholischen innerkirchlichen Irrlehrer und Wölfe in Schafskleidern, werden sich über diese Hetze und Hasserfüllten Kommentare im Bezug auf die FSSPX, deren Generaloberen, den Generalrat und den Priestern der FSSPX sicher sehr Freuen, weil auch diese mit den Mitteln des Widersacher Gottes … 더보기
Rückkehr-Ökumene
Kathama: Vielen Dank für die Informationen. Insbesondere die Äußerungen von Pater Nikolaus Pfluger sind erschütternd. Eine der Intensionen von einem der Rosenkranzkreuzüge war: "Die Bekehrung Roms zur Traditions." Wenn man diese Äußerungen von Pater Pfluger in Flaviny liest, dann gewinnt man den Eindruck, dass zumindest was seine Person betrifft, eine Bekehrung in umgekehrter Richtung stattfand, … 더보기
Rückkehr-Ökumene
Kathama: Vielen Dank für die Informationen. Insbesondere die Äußerungen von Pater Nikolaus Pfluger sind erschütternd. Eine der Intensionen von einem der Rosenkranzkreuzüge war: "Die Bekehrung Roms zur Traditions." Wenn man diese Äußerungen von Pater Pfluger in Flaviny liest, dann gewinnt man den Eindruck, dass zumindest was seine Person betrifft, eine Bekehrung in umgekehrter Richtung stattfand, … 더보기
KurtSchmidt
Zu 1) Solche sanften Aussagen zur Fragwürdigkeit des NOM seitens der FSSPX-Führung sind im Grunde auch eine V...schung der Gläubigen, die mit Beichtspiegeln, in denen der Besuch des NOM (gemeint ist wohl auch, wenn sie dort den Leib des Herrn empfangen haben) als beicht ürdige Sünde deklariert wurde und damit einige in arge Gewissensnot gebracht wurden. Dies konnte insbesondere dann geschehen, wenn Verwandte nicht alle in der FSSPX sind,
Kathama
Und wieder schwirrt das Dauergesäusel - wie schon so oft - durch die Lüfte: FSSPX nähert sich Rom, heißt, der ehebrecherischen Verbindung mit dem abtrünnigen Rom. Wieder einmal kündet ein Prälat an: "Der Heilige Vater drängt vorwärts." Dieses Mal ist es Prälat Pozzo! Und dieses Mal geht es darum: "ich will dir alles geben, wenn du niederfällst und mich anbetest!"

Pozzo weist darauf hin, daß die … 더보기
Kathama
Wir stellen fest: Die Rosenkranz-Kreuzzüge für das Gelingen einer wilden Ehe mit Rom durch Msgr. Bernard Fellay hat Gott eindeutig missfallen. Millionen Rosenkränze hat Er bis heute verschmäht. Die Gläubigen beteten sie brav für ein Anliegen, das nicht der Wille Gottes ist. Nein, der Himmel hätte wahrlich nicht so lange gezögert, auf die Vielzahl der Rosenkränze zu hören, doch Er zeigte … 더보기
Kathama
„Nun, nach Unterzeichnung des Gesprächsprotokolls, das den Weg zu einem Übereinkommen eröffnen sollen hätte, habe ich nachgedacht. Diese Häufung von Mißtrauen und Nichtwollen [von seiten Roms] hat mich dazu getrieben, die Ernennung eines Bischofs von den dreien, deren Akten ich am 5. Mai eingereicht hatte, für den 30. Juni zu fordern. Entweder dies oder ich weihe Bischöfe." (Lefebvre)

Am … 더보기
Kathama
Auch mein maßgeblicher Ablehnungsgrund war mit dem von @Rückkehr-Ökumene identisch, nämlich dieses gleichzeitige Akzeptieren von Wahrheit und Irrtum, diese Unterwerfung unter die Feinde Gottes. Doch ich möchte noch einen besonderen Ergänzungspunkt darlegen, der mich von Anfang an zu einer Zurückweisung veranlasste.

Es geht um das weltweite schlechte Zeugnisablegen für den Glauben. Es … 더보기
Plaisch
@DrMartinBachmaier
EB Lefebvre kannte JR genug um zu sehen, dass diese Bemühungen nutzlos waren.

Sie schreiben ja richtig: man hetzte sie in die Exkommunikation, welche dann aber nicht einmal korrekt verkündet wurde - weil man ahnte, dass sie nicht verhält. Man machte es wie mit der Neuen Messe: "nicht verboten" aber dennoch gehasst.

Warum bekamen die Petrusbrüder sofort alles, was EB lange … 더보기
DrMartinBachmaier
@Plaisch: Im Nachhinein ist man zwar immer schlauer, aber ich meine, wenn jetzt EB Lefebvre zu Ratzinger persönlich gegangen wäre und ihm gesagt hätte: ich werde vom Staatssekretariat nur hingehalten, soll den Bischof de facto erst nach meinem Tod weihen. Das entspricht nicht unserer Abmachung; ich weihe jetzt am 30. Juni 1988 Bischof . . ."; dann hätte vielleicht noch eine kurze Diskussion … 더보기
Plaisch
Nein,aber federführend meint, dass er an der Spitze der "Verhandlungen" stand, die Demütigung kam glaub ich aus dem omnipotenten Staatssekretariat, welches für alle politischen Fragen zuständig ist - auch für Bischöfe in Europa.
DrMartinBachmaier
@Plaisch: Heißt das ("federführender Kardinal"), dass die Demütigung dann seine Unterschrift trägt?
Plaisch
@DrMartinBachmaier
Ob die Demütigung von JR ausging ist letztentlich nebensächlich, aber als federführender Kardinal hätte er das auch unterlassen können - es zeigt aber seine schwache Haltung. Er wusste auch von der Absetzung von Bischof Haas - und tat GAR NICHTS.
DrMartinBachmaier
@Plaisch: Gibt es wirklich auch Belege, dass dieser Demütigungsversuch von Kardinal Ratzinger selbst ausging?
Offenbar war er ja mit der entstandenen "Exkommunikations"-Situation auch nicht zufrieden, was ja seine Reaktionen als Papst zeigen: Motu proprio Summorum Pontificum und Aufhebung der angeblichen Exkommunikation.
Plaisch
@DrMartinBachmaier
Das ist ja der SPRINGENDE Punkt, dass sich EB keiner Schuld bewusst war und eine diplomatische Unterwerfung ablehnte. Er hatte schon in der Nacht ein schlechtes Gefühl, und als dann diese Demütigung daherkam, durchschaute er alles.

"ein Bischof" war als Lockvogel in Aussicht gestellt, und am 16.6. war noch nichts festgelegt und alle Unterlagen wurden von Rom abgelehnt, und … 더보기
DrMartinBachmaier
@Plaisch: Hab ich Sie richtig verstanden: EB Lefebvre hätte sich beim Papst entschuldigen sollen.
Kannte er damals die christlichen Konversationsregeln nicht, denen gemäß jede Entschuldigung verboten ist?

Wofür hätte sich denn EB Lefebre entschuldigen sollen? "alles leid tue"?
War denn der eine zu weihende Bischof nicht bereits genehmigt?
Plaisch
@DrMartinBachmaier
DAs konnte man meinen, aber die Hinhaltung kam wirklich von JR. Er hätte eine Entschuldigung an den papst schreiben sollen, dass ihm alles leid tue, und er demütigst auf den Knien (irgendwann) einen Bischof erhalte.

Das wollte er aber nicht. EB hat in doktrineller oder kanonistischer Hinsicht nichts falsch gemacht - das Unheil kam von Rom. EB war aber so höflich, dies nicht formell zu sagen. Aber ja, er misstraute Ratzinger. Dieser tat seinen Job auf Geheiss von JP2.
Vered Lavan
@Theresia Katharina - "...aber der Anschluss ist wichtiger,..."
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Ich sehe es anders und halte davon garnichts. Denn: Wenn die FSSPX Teil der V.II-Kirche werden würde, dann besteht die allergrößte Gefahr, dass die FSSPX über kurz oder lang dazu gezwungen wird in ihren eigenen, von ihren Spendengeldern erbauten, Kirchen den desolaten NOM zuzulassen! Für mich eine Katastophe!
CSc
@Sunamis 46

Es gibt keinen Grund sich aufzuhängen.

Jede Seele muss ihren persönlichen Weg gehen, indem sie den göttlichen Einsprechungen folgt. Es ist ein Weg aus der Finsternis zu immer größerem Licht. Auch wenn vieles, was wir denken, sagen und tun an sich falsch und verderblich ist, so belohnt Gott doch die gute Absicht und hilft uns Fortschritte zu machen.

Die einen haben es leichter … 더보기
DrMartinBachmaier
@Plaisch: Dass man EB Lefebvre hingehalten hat, heißt es ja auch im bekannten Lefebvre-Film, auf den ich zuletzt verlinkt hatte. Ratzinger hatte die Zelebration der Alten Messe genehmigt, was ja damals offenbar auch keine Selbstverständlichkeit war, ebenso genehmigte er die Weihe eines Bischofs. Dann kam halt die Hinhalte-Taktik des Rauszögerns der Weihe wohl bis zum Tod des EB, aber da wird … 더보기
Sunamis 46
Ich sah den film über
Pater pio hier und bitte um berzeihung wemn ich etwad falsches wiedergegen habe
CSc
@Sunamis 46

Es scheint Beweise dafür zu geben, dass Pater Pio die hl. Messe wenigstens einmal am Volksaltar zelebrierte, da Pater Pio aber bereits am 23.9.1968 starb und Paul VI. den NOM erst am 3.4.1969 einführte, konnte Pater Pio unmöglich den NOM verwendet haben.

Nach dem II. Vatikanum bestand eines der Ziele der Neuerer darin, die Ordensgemeinschaften in modernistischem Sinne umzugestalte… 더보기
CSc
@Theresia Katharina

Sie schreiben: "Der NOM ist gültig und die Sakramente auch, keine Sorge."

Mgr. Lefebvre war der Auffassung, dass die hl. Messe und die hll. Sakramente mittels der neuen Riten zwar gültig vollzogen werden könnten, dass man aber dennoch befürchten müsste, dass sie in vielen Fällen aufgrund eines Mangels an Intention beim Spender ungültig seien. Warum? Das erklären die … 더보기
Rückkehr-Ökumene
Dem Artikel hätte ich auch die Überschrift geben können: "Welche Positionsveränderung der Piusbruderschaft führte zum Angebot einer Personalprälatur?
Sunamis 46
Und trotz allem
Behaupte ich
Es wird ausserhalb der fsspx auch noch katholische heilige geben
Wir können nichts dafür das wir zur
Nom messe gehen
Noch ist jesus da
Und wenn der f1 seine messe einführt
Bleiben wir zu hause
Plaisch
@DrMartinBachmaier
Das Hereinlegen besteht gerade darin, dass man EB hingehalten hat. Nachher äusserte sich JR in Chile sehr negativ über EB, das wäre der letzte Depp, in etwa.
Plaisch
@Theresia Katharina
Anschluss ist nicht für sich wichtig. Alte Messe ist nicht nur stärker - wenn überhaupt - sondern WAHR. Die neuen Brudermahle sind im besten Falle rechtlich "gültig" als man die Sonntagspflicht erfüllen würde. Von Anbetung kann aber in den meisten Fällen keine Rede sein.
Man hat nicht nur den Ritus entleert, sondern auch die Frömmigkeit getötet.

Ich stehe dem "Anschluss" … 더보기
Theresia Katharina
Ich sehe durchaus auch die ganze Problematik, aber der Anschluss ist wichtiger, denn dann gibt es kein Deuteln mehr, ob die hl.Messen, Beichten und andere Sakramente gültig sind. Wichtig ist ja auch, dass die Priesterweihen gültig und anerkannt sind. Dann kann die FSSPX ja auch besser wenig genutzte historische, kleinere Kirchen kaufen, denn das kann ihnen dann der zuständige Bischof nicht mehr … 더보기
eiss
Aus Sicht von Papst Franziskus darf es keine substantielle Kritik der römisch-katholischen Kirche von Außen geben, nur von Innen. Pius muss deshalb integriert werden, um die "Ende der Erde" zu verknoten. Brückenbau. Ja.
Aus Sicht von Pius kann es keine Katholizität außerhalb der katholischen Kirche geben, es sei denn, man definierte sich selbst als protestantisch, natürlich als katholisch … 더보기
Theresia Katharina
@Sunamis 46 Der NOM ist gültig und die Sakramente auch, keine Sorge. Aber der Alte Ritus hat mehr Kraft, denn es ist die "Messe aller Zeiten". Ob Sie in den Himmel kommen, hängt nicht vom NOM oder vetus ordo ab, sondern vom Beachten der Gebote Christi und der Gebote der heiligen überlieferten katholischen Kirche. Selbst wenn der NOM ungültig wäre, kämen Sie trotzdem in den Himmel, da die … 더보기
DrMartinBachmaier
Zur Diskussion um EB Lefebvre und wie es zur sog. "Exkommunikation" kam, sollte man, damit jeder mitreden kann, sich auf diesen Film beziehen:
Lefebvre

32 Minuten vor Schluss:
Am 29. Juni 1976 erteilt EB Lefebvre wie immer die Priesterweihe in Econe; doch dann kam die "suspensio a divinis" (darf keine Messe mehr feiern, keine Sakramente mehr spenden usw.). Von wem? Vom Doppelgänger Pauls VI. … 더보기
Carlus
a.t.m
1. lieber a.t.m. das ist keine Hetze gegen die FSSP X , das ist eine Angst bezogen auf die satanischen Vernichtungswaffe der auf die Bruderschaft ausgeübt wir
2. wer Bergoglio und dessen Taktik kennt, der ist sich bewusst was er im Schilde führt, denn ein schlechter Baum trägt keine guten Früchte ,
3. diese Sorge warnt davor nicht in das gezückte Messer zu stürzen, welches Bergoglio aufgest… 더보기
CSc
Auch wenn man die Haltung des sogenannten Widerstands nicht teilt, kommt man nicht um die Feststellung herum, dass die FSSPX den alten Grundsatz, kein praktisches Abkommen ohne lehrmäßige Einigung, wie er u.a. auf dem Generalkapitel von 2006 formuliert worden war und bis heute vom Widerstand vertreten wird, aufgegeben hat.

Als der erste Assistent des Generaloberen am Spes-Unica-Sonntag 2012 in … 더보기