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Tödlicher Riss durch die orthodoxen Kirchen

Keine orthodoxe Gemeinschaft unterstützt Patriarch Bartholomäus von Konstantinopel, der eine kleine schismatische Gruppe in der Ukraine als „autokephal“ anerkannt hat. Das sagte Metropolit Hilarion von der russisch-orthodoxen Gemeinschaft vor „RT“.

Die Entscheidung von Bartholomäus führte dazu, dass Moskau und Konstantinopel ihre Beziehungen auf Eis legten.

Hilarion schließt nicht aus, dass der Bruch für Jahrhunderte besteht.

Ukrainische Kirche ist nicht russisch

Hilarion weist darauf hin, dass die ukrainisch-orthodoxe Kirche, die mit Moskau Beziehungen unterhielt und unterhält, „nicht die russische Kirche“ ist:

„Die einzige Verbindung, die zwischen der ukrainischen Kirche und dem Moskauer Patriarchat besteht, ist die liturgische Kommemoration des Patriarchen“.

Alexandria nimmt den ersten Platz ein

Hilarion erklärt, dass jetzt der Patriarch von Alexandria in Ägypten die Vorrangstellung in der Orthodoxie einnehme. Ebenso sei es im fünften Jahrhundert gewesen, als Kyrill von Alexandria den ketzerischen Patriarchen von Konstantinopel abgelehnt hat.

Die Vorrangstellung eines orthodoxen Patriarchen ist „nicht so etwas wie der Primat des Papstes in der katholischen Kirche“. Hilarion vergleicht die Orthodoxie mit einer „Konföderation“ unabhängiger Kirchen.

Bartholomäus handelt aus „Rache“

Hilarion meint, dass sich Bartholomäus dafür rächt, weil die Russen nicht am panorthodoxen Konzil von Kreta (Juni 2016) teilgenommen haben.

Bartholomäus glaube, dass es die Russen waren, die Antiochia, Bulgarien und Georgien dazu veranlasst haben, der Versammlung fernzubleiben.

„In Wahrheit war es umgekehrt“ – sagt Hilarion: „Diese Kirchen haben sich gegen eine Teilnahme entschieden, und erst danach hat unsere Kirche beschlossen, ebenfalls nicht zu kommen.“

Bild: © Saint-Petersburg Theological Academy, CC BY-ND, #newsWefclkienm
SvataHora
Schisma der Schismatiker.
Lucullus
Wer hat eigentlich den Unsinn aufgebracht,die Griechischen Kirchen wären orthodox? Das Wort bedeutet "richtiggläubig" und eben das sind die ja nicht,weil sie nicht an das Primat des Thrones von St.Petrus glauben.
martin
Wozu sollen die Orthodoxen denn zurückkehren?Zu dem Irren Haufen im Selbstzerstörungsmodus? Ich kann mir nicht vorstellen, das dies für Orthodoxe anziehend wirkt.Vielleicht, wenn die katholische Kirche einmal die nachkonziliaren Fieberkrämpfe überwunden hat und wieder gesund katholisch ist.
Lucullus
Ja,Martin,da liegt ein Problem,aber nur weil die griechischen Kirchen gegenwärtig nicht zurückkehren können,sind sie deswegen noch nicht "orthodox"
heidrichberlin
der Patriarch von Konstantinopel ist nur noch ein Greis, und er lässt sich gut von den USA bezahlen, um diesen Faschisten Proschenko in der Ukraine an der Macht zu halten.
Lucullus
Was geht es uns Deutsche an,ob der Ukrainer Poroschenko Fascist ist oder nicht? Nichts.
heidrichberlin
das ist leider auch das Totalversagen des Patriarchen der Christenheit von ROM.
Carlus
Satan ist am Werk,
1. in der Katholischen Kirche ist die angebliche Kirche, die Nachäfferkirche Besetzter Raum in die Apostasie gefallen, was eine Abspaltung ist,
2. Um den orthodoxen Gemeinschaften die Rückkehr zur Einen Heiligen Katholischen Kirche zu erschweren oder unmöglich zu machen, muß er in diese eine Spaltung hineintragen.