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Thomas Seiler
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Aktion zu Wahlentscheidung 2017

Liebe Leser,

bei der Bundestagswahl 2017 treten 42 verschiedene Parteien an. Es ist wichtig, dass wir die Information erhalten, welche dieser Parteien in ihrem Programm die Ankündigung machen, im Falle eines Wahlsiegs den massenhaften Mord an den Kindern im Mutterleib gesetzlich zu verbieten und welche das nicht ankündigen.

Lasst uns nun alle zusammenarbeiten und folgendes tun: Jeder sucht sich eine noch von niemandem untersuchte Partei heraus und überprüft deren Homepage auf Aussagen zur Abtreibung. Dann schreibt er als Kommentar an diesen Artikel sein Ergebnis auf. So entsteht eine Tabelle, die für uns alle bei unserer Wahlentscheidung von großem Nutzen ist und die auch an andere christliche Internet-Medien weitergegeben werden kann.

Bitte schreibt keine Kommentare hinein, die etwas anderes zum Inhalt haben. Es soll nur eine Tabelle entstehen mit den einfachen Inhalten:

Kündigt Partei xy ein Abtreibungsverbot an oder nicht?

Auf der Seite www.bundestagswahl-bw.de/parteien_btwahl2017.html findet man alle zur Wahl antretenden Parteien.

Ich beginne mit der ersten Partei und bitte Euch, dieses Format möglichst zu übernehmen:

Oben das Ergebnis
In der Mitte die gefundenen Aussagen im Wortlaut
Am Schluss der Quellenverweis

Vielen Dank für Eure Mithilfe!

Thomas

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Homepage der ÖDP: Kein Forderung, Abtreibung gesetzlich zu verbieten.

Einzige Forderung: "Wirksame Strategien zur Senkung der europaweit hohen Abtreibungszahlen."

Quelle: www.oedp.de/…/lebensschutz-un…
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CSc
@Theotokion

Wenn wir die Lage der Ungeborenen wirklich bessern wollen, dann müssen wir vor allem die Realität berücksichtigen. Die Durchsetzung eines Abtreibungsverbots ist auf politischem Wege derzeit unerreichbar, da sich keine erfolgreiche Partei dieses Ziel gesetzt hat. Sollte es eine erfolglose Partei geben, die dieses Ziel hätte, so könnte sie es aufgrund ihrer politischen Bedeutungslosi…More
@Theotokion

Wenn wir die Lage der Ungeborenen wirklich bessern wollen, dann müssen wir vor allem die Realität berücksichtigen. Die Durchsetzung eines Abtreibungsverbots ist auf politischem Wege derzeit unerreichbar, da sich keine erfolgreiche Partei dieses Ziel gesetzt hat. Sollte es eine erfolglose Partei geben, die dieses Ziel hätte, so könnte sie es aufgrund ihrer politischen Bedeutungslosigkeit niemals durchsetzen. In einem Rechtsstaat unterliegen Abtreibungen, egal aus welchem Grund sie vorgenommen werden, der strafrechtlichen Verfolgung. Wir müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass wir in einem gottlosen und inhumanen Unrechtsstaat leben. Da die AfD die einzige erfolgreiche Partei ist, die sich in ihrem aktuellen Wahlprogramm die Besserung der Lage der Ungeborenen explizit zum Ziel gesetzt hat, ist gegenwärtig nur mit dem Erstarken der AfD eine Besserung der Lage der Ungeborenen zu erhoffen.

In einer Moraltheologie aus dem Jahr 1954 heißt es: „Die Wahlpflicht besteht auch dann noch, wenn zwar keine Partei den christlichen Grundsätzen voll und ganz entspricht, aber doch die eine oder andere wesentlich besser oder weniger gefährlich ist.“ (Bernhard Häring, Das Gesetz Christi, Freiburg im Breisgau 1954, S. 982) Und: „Wenn jedoch der Wähler nur die Möglichkeit zur Wahl von Parteien hat, von denen jede schwer unsittliche oder glaubenswidrige Programmpunkte vertritt, so muß er sich je nach Lage entweder der Stimme enthalten, falls er nicht fürchten muß, daß daraus noch größere Übel erwachsen, oder er muß seine Stimme der Partei geben, die der Sache des Glaubens und der guten Sitten noch am günstigsten, beziehungsweise am wenigsten feindlich eingestellt ist. In diesem Fall ist allein schon durch die Verhältnisse klar, daß die Wähler nicht schlechthin die unsittlichen Programmpunkte billigen oder unterstützen wollen, sondern nur das kleinere Übel wählen.“ (Ebd., S. 927)
Theotokion
Wenn z.B. eine Partei in ihrem Programm hat:

"Trotz der dramatischen demografischen Entwicklung werden jährlich noch immer hunderttausende Kinder im Mutterleib durch Abtreibung getötet. Wir fordern, dass Abtreibungen nur noch in wenigen Härtefällen auf Wunsch der werdenden Mütter durchgeführt werden dürfen. Härtefallregelungen können z.B. bei Schwangerschaften aus Sexualdelikten, bei erwiesenen …More
Wenn z.B. eine Partei in ihrem Programm hat:

"Trotz der dramatischen demografischen Entwicklung werden jährlich noch immer hunderttausende Kinder im Mutterleib durch Abtreibung getötet. Wir fordern, dass Abtreibungen nur noch in wenigen Härtefällen auf Wunsch der werdenden Mütter durchgeführt werden dürfen. Härtefallregelungen können z.B. bei Schwangerschaften aus Sexualdelikten, bei erwiesenen schweren Behinderungen der Kinder oder bei lebensbedrohlichen Gefahren für die werdenden Mütter in Kraft treten", kann das kein Christ mittragen, denn es gilt unumstößlich: Töten eines Kindes im Mutterleib ist grundsätzlich verboten!

Wie ganz anders Jacob Rees-Mogg - ein Katholik, Vater von sechs Kindern und Mitglied des Britischen Parlaments:

Er ist entschieden gegen Abtreibung, auch bei Vergewaltigung oder Inzucht. Das sagte er in der englischen Fernsehsendung Good Morning Britain: „Das Leben beginnt bei der Befruchtung und die Abtreibung ist moralisch unhaltbar.“

Abtreibung ist also in jedem Fall moralisch unhaltbar und es gibt keine Ausnahmen.
Die Partei spricht zwar das Thema an, zieht aber nicht die endgültige Konsequenz und ist deshalb nicht christlich.
CSc
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CSc
Muss ich Ihnen den Abschnitt aus dem Wahlprogramm der AfD zugunsten der Ungeborenen noch einmal einstellen?
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One more comment from CSc
CSc
Eine Besserung der Lage der Ungeborenen ist auf politischem Wege allein von der AfD zu erhoffen, da die AfD die einzige erfolgreiche Partei ist, die sich in ihrem aktuellen Wahlprogramm dieses Ziel explizit gesetzt hat. Da die vielen Kleinparteien keinerlei Aussicht auf politischen Erfolg besitzen, kann die Wahl einer dieser Parteien (selbst wenn sie löblicherweise für die Strafverfolgung der …More
Eine Besserung der Lage der Ungeborenen ist auf politischem Wege allein von der AfD zu erhoffen, da die AfD die einzige erfolgreiche Partei ist, die sich in ihrem aktuellen Wahlprogramm dieses Ziel explizit gesetzt hat. Da die vielen Kleinparteien keinerlei Aussicht auf politischen Erfolg besitzen, kann die Wahl einer dieser Parteien (selbst wenn sie löblicherweise für die Strafverfolgung der Abtreibung einträte) die Lage der Ungeborenen nicht bessern.
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Theotokion
Weiche kurz vom Vorschlag ab:
Jene Partei, an die die meisten denken, wenn es um eine Partei geht gegen die Abtreibung, finden eben dort auch nur vage Andeutungen und nicht einen direkten Protest, eine direkte Absage, eine Forderung nach einem gesetzlichen Verbot zu diesem Verbrechen. Eine Forderung nach einem gesetzlichen Verbot ist nirgendwo konkret zu finden. Das ist das Verhängnis. Zwar …More
Weiche kurz vom Vorschlag ab:
Jene Partei, an die die meisten denken, wenn es um eine Partei geht gegen die Abtreibung, finden eben dort auch nur vage Andeutungen und nicht einen direkten Protest, eine direkte Absage, eine Forderung nach einem gesetzlichen Verbot zu diesem Verbrechen. Eine Forderung nach einem gesetzlichen Verbot ist nirgendwo konkret zu finden. Das ist das Verhängnis. Zwar familienfreundlich etc., jedoch nicht eine absolute Absage zum Morden, keine Forderung nach gesetzlichem Verbot!
Andererseits, wenn es eine Partei gibt, die konkret gegen dieses Morden im Mutterleib wäre, dennoch aber andere Punkte - vom christlichen Standpunkt her gesehen - unbefriedigt lässt, was dann? Dann wäre wiederum niemand geholfen.

Man kann diesen Begriff, den wir suchen, auf diesen Programmseiten im Suchfeld gar nicht herholen; warum lassen diese Seiten das nicht zu?

Wenn also andere christliche Prinzipien außer acht gelassen werden, hilft dies nicht weiter.
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