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DrMartinBachmaier
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Ist ein Papa emeritus möglich? Ja! - Das Durcheinanderbringen zweier Thesen

Die zwei Thesen, die durcheinandergebracht werden

katholisches.info titelt wie folgt:
Johannes Paul II.: "Ein emeritierter Papst ist unmöglich!"
Das nichtverneinte Grüne nenne ich These A. Johannes Paul II. verneint diese These.

Doch dann beginnt der Artikel-Text ganz anders.

Das Rätsel eines „emeritierten Papstes“ neben dem regierenden Papst, und sogar im Sinne eines „erweiterten“ Papsttums mit einem „quasi gemeinsamen Dienst“ eines „aktiven“ und eines „kontemplativen“ Papstes, „lastet ungelöst auf der aktuellen Periode des Papsttums“, so der Vatikanist Sandro Magister.

Die Möglichkeit des Rotgschriebenen nenne ich These B. These A und These B werden fälschlicherweise oft synonym behandelt, wie etwa auch die folgende Passage im Text von katholisches.info zeigt. Siehe zunächst das links durch einen senkrechten roten Strich Markierte:

Johannes Paul II.:
A pope emeritus is impossible.“ (Unverneintes = These A)

Doch dann heißt es weiter:

„Ein emeritierter Papst ist unmöglich!“ Es gebe nur einen Papst und könne auch nur einen Papst geben.

Die Worte Johannes Pauls II. werden so erklärt:
"Es gebe nur einen Papst und könne auch nur einen Papst geben."
Wer bitteschön spricht denn von zwei Päpsten hier? Es war doch nur von einem Papst, einem Papa emeritus, die Rede. Anstelle These A zu erläutern wird hier anscheinend These B, die von einem Nebeneinander von Papa emeritus und einem zusätzlichen regierenden Papst spricht, begründet.

Die Wahrheit in aller Kürze

In Wahrheit ist aber ein emeritierter Papst (These A) alleine selbstverständlich möglich, was nur nicht möglich ist, ist These B, dass es den emeritierten Papst neben dem, d.h. zusätzlich zum regierenden Papst gibt.

Das Wesen der Emeritierung

Salopp gesagt heißt emeritiert nichts anderes als entpflichtet; der Emeritierte muss den Dienst nicht mehr tun, behält aber sein Amt, verliert also keine Rechte.

Ein emeritierter Professor braucht dann etwa keine Vorlesungen mehr zu halten, kann dies aber weiterhin tun, darf aber nach wie vor Prüfungen, gar Doktorprüfungen und Habilitationen abnehmen, oder erhält Geld für Dienstreisen.

Ich zitiere nun hier aus Wikipedia: "emerēri (von méritum „Lohn“)" bedeutet „sich ein Recht, einen Anspruch auf etwas erwerben“ als auch „ausdienen, alt/unbrauchbar werden“.

Was dahintersteckt, sei am Beispiel des Professors erklärt: Zum Professor wurde man früher, als es noch die Emeritierung gab, auf Lebenszeit berufen. Da aber auch ein Professor altersschwach (vgl. Bedeutung "alt, unbrauchbar") wird, entbindet man ihn von seiner Pflicht, sozusagen als Entlohnung für bereits Geleistetes. Er erwirbt sich den Anspruch, sein Professoren-Amt behalten zu dürfen, ohne noch einen Dienst tun zu müssen.

Zum Papst wird man immer noch auf Lebenszeit berufen, und so behät man selbstverständlich nach der Emeritierung das Papstamt.

Der Unterschied zwischen Emeritierung und Pensionierung

Bei der Pensionierung tritt man in den Ruhestand, verliert alle Rechte und Pflichten, während man bei der Emeritierung sozusagen als Entlohnung, nur keine Pflichten mehr erfüllen muss, aber alle Rechte und selbstverständlich das Amt behält.

Coelestin V. ließ sich im Blick auf das Papstamt pensionieren, gab das Amt also zurück und legte die Mönchskutte wieder an, während sich Benedikt XVI. zumindest de facto von seinem Bischofsdienst entpflichtete, jedoch im Amt blieb, somit weiterhin wie ein Papst gekleidet ist und sich wie ein Papst anreden lässt ("Heiliger Vater", "Eure Heiligkeit").

Die Mogelpackung der Bischofs-Emeritierung

Zur Zeit, als der Modernismus erst bei den Priestern und Theologen angelangt war, den Episkopat, der letztlich das Sagen in jedem Bistum hat, allerdings noch nicht erreicht hatte, hat man, um den Modernisierungs-Prozess zu beschleunigen, eingeführt, dass jeder Bischof im Alter von 75 Jahren den Rücktritt einreichen muss. Rücktritt!!! Das ist keine Emeritierung. Sowas ist eine Pensionierung.

Lesen wir dazu wieder in Wikipedia zum Begriff der Emeritierung:
Ein emeritierter Bischof (Altbischof) ist von den diözesanen Leitungsaufgaben entbunden, behält jedoch alle Rechte, die ihm aufgrund seiner Bischofsweihe zukommen. Er kann beispielsweise weiterhin die Firmung und das Weihesakrament spenden.

Verlöre der Bischof nach dem Rücktritt auch noch die Rechte, die ihm aufgrund seiner Bischofsweihe zukommen, wäre das ja neben der Pensionierung auch noch eine Suspendierung. Das wäre dann doch zuviel des Guten.

Trotzdem kann man natürlich einen Bischof in dem Sinne, dass er die aufgrund seiner Bischofsweihe erhaltenen Rechte behält, als emeritiert betrachten, nicht aber hinsichtlich seiner Leitungs- und Lehrfunktion. Einen Hirtenbrief kann er ohne Erlaubnis des Amtsbischofs sicherlich nicht mehr in den Kirchen verlesen lassen.

Meines Wissens bezeichnet man einen Altbischof als emeritiert, einen Ruhestands-Priester dagegen als pensioniert, obwohl auch ein Ruhestandspriester die aufgrund seiner Priesterweihe erhaltenen Rechte behält. Man kann also jeden Ruhestandspfarrer mit demselben Recht als emeritierten Pfarrer bezeichnen wie einen Altbischof als emeritierten Bischof. Trotzdem tut man das nur bei Letzterem, was die Mogelpackung der Bischofs-Emeritierung offenbart. Das Abserviertwerden sollte halt den älteren Bischöfen durch die Täuschung im Begriff "emeritus" schmackhaft gemacht werden.

Doch ist es genau diese Mogelpackung, die heute das Denken über den Begriff des "Papa emeritus" einzunehmen scheint.

Wie nun ist eine Papst-Emeritierung zu verstehen?

Im strengen Sinn ist ein Papst ja eigentlich bereits nach seiner Wahl emeritiert. Als Souverän des Kirchenstaates wie der Kirche ist er zumindest keinem weltlichen Brötchengeber verpflichtet. Pflichten hat ja ein auf Lebenszeit berufener Professor nur dem Staat gegenüber, weil dieser ihm Geld zahlt. Im Alter aber wird er von diesen Pflichten entbunden. Der Papst aber ist, sobald er gewählt ist, keinem (außer Gott) mehr verpflichtet, da er ja der Souverän ist. Als Kardinal noch hatte er Pflichten gegenüber seinem Brötchengeber, etwa dem Staat, als Papst aber nicht mehr. Die Papstwahl emeritiert den Gewählten. Damit ist bereits These A, dass es einen Papa emeritus geben kann, mit einem klaren Ja beantwortet, vorausgesetzt, man beruft sich auf den eigentlichen Sinn der Emeritierung.

Verstünde man nun aber die Papst-Emeritierung in völliger Parallele zur Mogelpackung der heutigen Bischofs-Emeritierung, würde das bedeuten:

1. Der Papst verliert seine Leitungs- und Lehrfunktion und damit de facto sein Amt, was ja einer Pensionierung entspricht.
2. Er behält aber alle aufgrund seiner Papst(!)-Weihe erhaltenen Rechte.

Da es nun aber keine Papst-Weihe gibt, sondern nur eine Bischofsweihe, behält er natürlich nur die aufgrund seiner Bischofsweiehe erhaltenen Rechte.

Eine solche Art einer Papst-Emeritierung würde aber allenfalls ein "em. Bischof", nicht aber ein "em. Papst" rechtfertigen. Alles Papst-Spezifische wäre ja pensioniert worden.

In diesem Sinne der Mogelpackung gäbe es also tatsächlich keinen Papa emeritus. Aber wir wollen ja nicht mogeln, sondern uns dem eigentlichen Sinn einer Emeritierung zuwenden, die kein Amt raubt, sondern nur von den Pflichten eines Amtes entbindet, und somit besagt, dass der Professor nach der Emeritierung im Professoren-Amt bleibt und der Papst nach der Emeritierung im Papst-Amt.

Wie nun hat Benedikt XVI. seine Emeritierung verstanden?

Obwohl Mogelpackung, Fakt ist: es gibt die Bischofs-"Emeritierung", und die Frage ist somit berechtigt, ob man dann die Papst-Emeritierung nicht eher im Sinne dieser Bischofs-Emeritierung denn im Sinne einer Professoren-Emeritierung sehen sollte.

Ratzinger war beides; er war Bischof, er war aber auch Professor. Als er Bischof war, wurde er nie emeritiert. Als Professor dürfte er aber, so nehme ich an, nach seiner Berufung zum Erzbischof von München und Freising von seinen Professorenpflichten entbunden, also emeritiert worden sein. Die Professoren-Emeritierung, die nur von Pflichten entbindet, aber kein Amt raubt, dürfte er also am eigenen Leibe erfahren haben, und sie sollte sein Denken bestimmen.

Wie also sieht Benedikt XVI. selbst seine Emeritierung? Das können wir an seiner Büttenrede sehen. Die hat er zwar nicht selbst geschrieben - eine solche Blamage würde ich ihm nie anlasten! -, aber die Inhalte dürften doch von ihm kommen. Das Ausformulieren hat er offenbar intelligenten Kirchenrechtlern, aber schlechten Lateinern überlassen. Denn nicht alle Fehler waren "intelligent", wie Arthur H. Lambauer deren hintersinnige Blüten bezeichnet hat.

Da nun sollte also zum Ausdruck kommen, wie er seine "Emeritierung" verstanden hat. In seiner Büttenrede vom Rosenmontag (11. Februar) 2013 hat er nicht das munus (Amt) eines Papstes, sondern möglicherweise das ministerium (den Dienst) eines Bischofs von oder in Rom niedergelegt. Dieses wichtigste Manko der "Rücktritts"-Rede hatte Arthur H. Lambauer bereits kurz danach entdeckt. Freilich muss man, um überhaupt eine derartige Entpflichtung vom Dienst, also eine Emeritierung hineinlesen zu können (deswegen schrieb ich ja "möglicherweise"), erst commissum zu commisso korrigieren.

Nicht ist richtig, wie es Pater Wildfeuer in diesem Video ab Minute 3:17 ausdrückt, dass Benedikt in dieser sog. "Rücktrittsrerkärung" gesagt hätte, dass er die amtliche Vollmacht, die Leitung der Kirche nicht mehr trage, sondern nur im Dienste des Gebetes im Bereich des heiligen Petrus bleibe, er sei nicht mehr aktiv Papst, sondern im kontemplativen Sinne schon noch.

In dieser Rücktrittserklärung, die ja nicht umsonst am Rosenmontag während der vielen anderen Büttenreden abgegeben wurde, steht nun mal nichts von einem Rücktritt vom Amt des Papstes, sondern allenfalls (d. h. nach Korrektur der Grammatik) vom Dienst eines Bischofs von oder in Rom. Sowas ist keine Papstpensionierung, sondern nur eine Aussage, dass er, wie ein Emeritus, keine Plicht mehr ausüben kann oder will, da seine Kräfte, wie bei jedem alten Menschen abnehmen (nicht: abgenommen haben).

War es Kalkül?

Vielleicht gehörte es sogar zum Kalkül Benedikts XVI., auf Basis der von Johannes Paul II. korrekt festgestellten Tatsache, dass ein Papa emeritus und ein zusätzlich regierender Papst nicht nebeneinander bestehen können, durch eine Art "Emeritierung" in der Büttenrede die Wahl eines rechtsgültigen Kirchenoberhauptes zu unterbinden.

Eine drite These

These C
nenne ich die von Erzbischof Gänswein vorgetragene These eines „erweiterten“ Papsttums mit einem „quasi gemeinsamen Dienst“ eines „aktiven“ und eines „kontemplativen“ Papstes, das Violettgeschriebene.

Ob es so ein "erweitertes" Papsttum geben kann, ist eine Frage der begrifflichen Definition. Ein Papst, insbesondere ein alternder, hat selbstverständlich die Möglichkeit, päpstliche Aufgaben an andere zu delegieren; so feierte etwa Kardinal Sodano die Ostermesse vor dem Tod Papst Johannes Pauls II. Dass man diese Auftragsempfänger dann als in ein "erweitertes Papsttum" integriert sehen kann, wird dadurch erleichtert, dass man mit dem Zusatz "erweitertes" ja das Papsttum an sich, das an eine Person gebunden ist, nicht direkt angreift. So kann etwa ein Papst die Ernennung von Bischöfen und Kardinälen einem anderen (z. B. Kardinal Bergoglio) übertragen, und diesen, da er dann päpstliche Aufgaben erfüllt, in ein erweitertes Papsttum integriert sehen.

Ich kann also nicht verstehen, inwiefern diese Aussage Gänsweins Schwierigkeiten bereiten soll. Was Gänswein natürlich nicht sagt, ist dasss der eine Papst der kontemplative ist, der aktive nur ein Untergebener, dem man halt möglicherweise auch das Recht gegeben hat, sich, wie viele andere Koryphäen in der Welt, "Papst" zu nennen. Den kirchenrechtlich festgelegten Terminus "Summus Pontifex" auch auf "Papst Franziskus" anzuwenden, wäre allerdings ein Rechtsbruch.
DrMartinBachmaier
Vor allem als persönliche Notiz, aber auch, weil es zum Thema passt, verlinke ich auf folgenden Artikel:
Padre Pio: "Satan wird eine falsche Kirche regieren"
DrMartinBachmaier
@MisterX: Man muss da aber immer auch vorsichtig sein. Was Benedikt tut, erfahren wir ja doch meist von Medien, die ihm nicht gut gesonnen sind. Und es ist dann oft schwer, herauszukriegen, ob es oder was davon wahr ist.
CollarUri
Und auch wenn einer während einer Sedisvakanz Papst spielen würde, wären seine Rechtsakte ungültig. Wenn allerdings keine Sedisvakanz herrscht, kann durch informelle Genehmigung unter Umständen eine Ausnahme möglich werden. Ohne die formellen Erfordernisse genau zu kennen, kann man wohl aus den Aktualitäten der Woche mit einem gewissen Grund schliessen, dass Kardinal Sarah sein Amt wirklich …More
Und auch wenn einer während einer Sedisvakanz Papst spielen würde, wären seine Rechtsakte ungültig. Wenn allerdings keine Sedisvakanz herrscht, kann durch informelle Genehmigung unter Umständen eine Ausnahme möglich werden. Ohne die formellen Erfordernisse genau zu kennen, kann man wohl aus den Aktualitäten der Woche mit einem gewissen Grund schliessen, dass Kardinal Sarah sein Amt wirklich innehat; die Ernennung ist informell, aber eindeutig genehmigt und bedürfte im Falle der Bewahrheitung der Usurpationstheorie nur einer späteren formellen Ergänzung. - Womit also gerade derjenige am sichersten im Sattel sitzt, dem zu gehorchen (durch Zelebration vs. Orientem) unsereinem Haue von Schäfchen und Brötchengebern einbringen dürfte. Ächz.
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DrMartinBachmaier
@CollarUri: Ja, der "oder"-Version muss ich wohl zustimmen.
CollarUri
Benedikt hat keine Vollmacht zur Ernennung übertragen. Das ergibt sich aus Ihrem Schluss, "ein Nicken oder eine Unterschrift kriegt auch der Kontemplative zustande". Genau so ist es, da kann Gänswein Gerüchte streuen bis er noch hübscher wird und es bleibt trotzdem so. Entweder Benedikt ist kein Papst oder die Ernennungen des Kameraden sind ungültig, so sieht's aus.
DrMartinBachmaier
@CollarUri: Punkt 1 und 2 werden zumindest nicht in naher Zukunft geschehen.
Zu Punkt 3: Im Fall des Messverbotes wird sich der Bischof sicher nicht auf eine höhere Instanz basierend auf Schrift und allgemeiner Akklamation berufen können.

Gänsweins Äußerungen im Blick auf das erweiterte Papsttum lassen ja vermuten, dass der kontemplierende Papt Benedikt dem aktiven Unterpapst Franziskus die …More
@CollarUri: Punkt 1 und 2 werden zumindest nicht in naher Zukunft geschehen.
Zu Punkt 3: Im Fall des Messverbotes wird sich der Bischof sicher nicht auf eine höhere Instanz basierend auf Schrift und allgemeiner Akklamation berufen können.

Gänsweins Äußerungen im Blick auf das erweiterte Papsttum lassen ja vermuten, dass der kontemplierende Papt Benedikt dem aktiven Unterpapst Franziskus die Vollmacht zu Bischofs- und Kardinals-Ernennungen übertragen hat, weswegen ich ja vermute, dass sie gültig sind. Nur gibt es sicher keinen Nachweis für diese Vollmacht; Franziskus selbst betrachtet sich ja als Kirchenoberhaupt, womit er sich zum Gegenpapst aufschwingt, auf jeden Fall wird er keine Vollmacht von Benedikt einfordern, da er ihn auf diese Weise als Kirchenoberhaupts-Papst anerkennen würde.

Wenn nun ein bereits von Franziskus ernannter Bischof einen Priester suspendiert, könnte der Priester dem Bischof vorwerfen, ungültig ernannt worden zu sein und seine Suspendierung als ungültig erachten. Ansonsten, so kann der Priester fordern, solle ihm der Bischof doch den Nachweis bringen, dass er gültig ernannt sei, dass also Franziskus eine Bischofsernennungs-Vollmacht von Papst Benedikt habe. Darauf wird sich der Franziskus anerkennende und Messverbot anordnende Bischof sicher nicht einlassen, denn er hält ja Franziskus für den einen Papst. Der Priester dürfte aber wohl auf Rechtssicherheit pochen dürfen. Er kann doch nicht einfach eine so wichtige Angelegenheit wie das Feiern der heiligen Messe einstellen, ohne einen Beweis vorliegen zu haben, dass der Bischof das Recht ihn zu suspendieren hat. Gänsweins Aussage des aktiven "Papstes" Franziskus, selbst wenn sie offiziell wäre, sollte man ja vor allem auf die Aktionen des Papstes anwenden, also etwa auf das Feiern der päpstlichen Messen, denn eine kurze Unterschrift zu einer Bischofsernennung oder wenigstens ein Nicken unter Zeugen sollte ein kontemplativer Papst auch noch zustande bringen.
CollarUri
@DrMartinBachmaier Richtig. Bleibt die Frage zu klären, ob der ungültig Eingesetzte trotz dieser Ungültigkeit Recht setzen könne. Dies ist in wenigstens 3 Fällen theoretisch möglich: 1. Die Ungültigkeit wird beseitigt, die Rechtsakte werden bestätigt, sanatio in radice, im Nachhinein...: Das ist weder in Bayern noch in Rom geschehen. 2. Ein anderer, gültig Gewählter, erlässt dieselben …More
@DrMartinBachmaier Richtig. Bleibt die Frage zu klären, ob der ungültig Eingesetzte trotz dieser Ungültigkeit Recht setzen könne. Dies ist in wenigstens 3 Fällen theoretisch möglich: 1. Die Ungültigkeit wird beseitigt, die Rechtsakte werden bestätigt, sanatio in radice, im Nachhinein...: Das ist weder in Bayern noch in Rom geschehen. 2. Ein anderer, gültig Gewählter, erlässt dieselben Rechtsakte. Alles, was er nicht ausdrücklich gutheisst, bleibt unwirksam. Was er bestätigt, gilt als von Rechts wegen bestätigt. Gilt aber nur, wenn er es freiwillig tut, und nicht, wenn er diese Freiwilligkeit vorlügt...: Steht weder in Forchheim noch im Vatikan zur Diskussion. 3. Der ungültig Amtierende hat eine Vollmacht, z. B. durch höhere Instanzen. Das wäre etwa dann der Fall, wenn Christus dem Betreffenden eine Vollmacht gäbe, indem Er dessen Handeln als richtig bestätigt, etwa weil das Handeln offenkundig mit den Christusworten der Heiligen Schrift besser konform geht als das bisherige Recht und der Rechtsakt widerspruchslos und mit allgemeiner Akklamation akzeptiert worden ist. War einer dagegen, bzw. stellt einer die Nichtkonformität mit Christus nachvollziehbar fest, kann das entstandene Recht ihm gegenüber kaum gelten. Hätte der suspendierende Bischof ein Wort der Rosenkönigin als anstössig gegenüber der Hl. Schrift befunden und hätte ihm auch der Priester Heer darin beigepflichtet, wäre die Suspension auch bei ungültiger Bischofsweihe wenigstens bis zu einem gegenteiligen formellen Akt als rechtens ansehbar. Gleiches gälte, wenn Franziskus den Theologen unwiderleglich nachwiese, dass die Barmherzigkeit Jesu jede Halb- oder Scheinreligion der wahren Religion gleichstelle. Nun ist aber meinem geringen Wissen gemäss weder ein nichtkatholisches Wort der Mutter von Heroldsbach ergangen noch kann Papst Franziskus einen Nachweis erbringen, dass Gott und Sein Widersacher gleiche Rechte hätten, denn wer ist wie Gott? Gruss, Michael
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DrMartinBachmaier
@CollarUri: Nein, ich beziehe die Gehorsamspflicht nicht auf Anordungen wider Gottes Gebot. Ich würde auch die Verweigerung der Handkommunion der Gehorsamspflicht vorziehen.

Eine andere Sache ist aber der Gehorsam hinsichtlich eines Verbotes, beispielsweise die ausdrücklich ausgespochene Suspendierung, nicht ein "Sich als suependiert betrachten".

Mir schwebt immer das Beispiel der Marienerschei…More
@CollarUri: Nein, ich beziehe die Gehorsamspflicht nicht auf Anordungen wider Gottes Gebot. Ich würde auch die Verweigerung der Handkommunion der Gehorsamspflicht vorziehen.

Eine andere Sache ist aber der Gehorsam hinsichtlich eines Verbotes, beispielsweise die ausdrücklich ausgespochene Suspendierung, nicht ein "Sich als suependiert betrachten".

Mir schwebt immer das Beispiel der Marienerscheinungen von Heroldsbach vor. Der größte Mystik-Experte der Untersuchungskommission, H. H. Heer, hielt an deren Echtheit fest und wurde deswegen vom Bischof suspendiert. Er hätte nur die Marienerscheinungen von Heroldsbach verleugnen müssen, dann wäre er sofort wieder in Amt und Würden gesetzt worden. Er hielt sich aber an die Suspendierung und feierte niemals mehr die heilige Messe, obwohl dies seine Liebe war. Und was er sonst noch alles erdulden hat müssen, ist eine Extra-Geschichte. Er gilt als der Märtyrer von Heroldsbach.

Und wieder zurück zum Messverbot:
Angenommen, der Bischof ordnet die Feier einer in Absprache mit den Lutheranern zustande gekommenen ungültigen Messe an; dann hat ja der Priester bereits aufgrund des Motu proprio Summorum Pontificum von Benedikt XVI. die Möglichkeit, die Alte Messe zu feiern. Wenn sich aber der Bischof dadurch in seinen Anordnungen hintergangen fühlt, wird er diesen Priester ausdrücklich suspendieren, ohne Grund oder unter irgendeinem Vorwand.
Was soll der Priester dann tun? Einfach wäre es da, wenn sich der Bischof als unrechtmäßig ernannt herausstellte.
CollarUri
@DrMartinBachmaier Halten Sie es denn für möglich, dass ein Priester hingeht und eine ungültige Messe zelebriert, um gehorsam zu sein? Ist das absichtliche Zelebrieren einer ungültigen Messe kein Schwindel, oder gar noch Schlimmeres? Da haben schon aus grösseren Gründen denn aus blossem Gehorsam Priester davor zurückgeschreckt.
Ein Beispiel unter sehr vielen hatten wir hier gerade neulich: More
@DrMartinBachmaier Halten Sie es denn für möglich, dass ein Priester hingeht und eine ungültige Messe zelebriert, um gehorsam zu sein? Ist das absichtliche Zelebrieren einer ungültigen Messe kein Schwindel, oder gar noch Schlimmeres? Da haben schon aus grösseren Gründen denn aus blossem Gehorsam Priester davor zurückgeschreckt.
Ein Beispiel unter sehr vielen hatten wir hier gerade neulich: Besser alles ungültig?
Wenn die Priester sich aber einfach zurückziehen würden, gar keine Messe feierten und sich als suspendiert betrachteten, ohne förmlich bzw. ausdrücklich suspendiert worden zu sein, wäre dies wiederum geschwindelt oder gelogen; d. h. der Ungehorsam wäre im Fall der aufoktroyierten ungültigen Messe eine Pflicht.
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DrMartinBachmaier
Noch ein paar Gedanken zu den Gänswein-Äußerungen.

1. Benedikt XVI. habe das Papstamt geräumt, nicht verlassen.

Dieses "geräumt" deutet bereits klar eine Vertreibung an, d. h. die Aktion des "Räumens" geht nicht von Benedikt aus, war also seinerseits nicht freiwillig.
Das Verlassen eines Amtes wäre dagegen eine Aktion, die von Benedikt ausgegangen wäre; sie käme einem Amtsrücktritt gleich; …More
Noch ein paar Gedanken zu den Gänswein-Äußerungen.

1. Benedikt XVI. habe das Papstamt geräumt, nicht verlassen.

Dieses "geräumt" deutet bereits klar eine Vertreibung an, d. h. die Aktion des "Räumens" geht nicht von Benedikt aus, war also seinerseits nicht freiwillig.
Das Verlassen eines Amtes wäre dagegen eine Aktion, die von Benedikt ausgegangen wäre; sie käme einem Amtsrücktritt gleich; dieses Verlassen hat aber Gänswein verneint.

2. "Franziskus" sei der aktive Papst, Benedikt XVI. der kontemplative.
Wer aber ist dann der eigentliche Papst (der eine Papst, das Kirchenoberhaupt)?

Dass Benedikt das Kirchenoberhaupt ist und das Papstamt durch den aktiven Kardinal Bergoglio erweitert worden ist, ergibt einen Sinn, denn ein alternder Kirchenchef braucht Hilfe in päpstlichen Aktionen, die auszuführen ihm zu schwer werden, kann also einen aktiven Hilfs-Papst gebrauchen.
Wenn nun aber der aktive "Franziskus" das Kirchenoberhaupt und Benedikt nur der Papst zur Erweiterung des Papstamtes wäre, fragt man sich, inwiefern ein Papstamt durch eine Kontemplation erweitert werden kann. Zur Kontemplation bedarf es doch keines Papstes! Da reicht doch ein kontemplativer Bischof genauso. Eine Erweiterung des Papstamtes durch einen zusätzlichen kontemplativen Papst gibt mitnichten einen Sinn.
Wenn es also einen aktiven und einen kontemplativen Papst gibt, kann nur der kontemplative das Kircheoberhaupt sein und der aktive der Hilfspapst.
DrMartinBachmaier
@Matthias Lutz: Ach so, ich dachte, Sie nähmen zur Malachias-Weissagung Stellung.

@CollarUri, @Tradition und Kontinuität: Die Sache, ob die Bischofs- und Kardinals-Ernennungen rechtsgültig sind, ist hochinteressant. Ich gehe nämlich davon aus, dass es unter Kardinal Bergoglio zu einem Messverbot kommen wird und denke dabei insbesondere an die Sonntagsvisionen Pfarrer Handwerchers. Auszug:

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@Matthias Lutz: Ach so, ich dachte, Sie nähmen zur Malachias-Weissagung Stellung.

@CollarUri, @Tradition und Kontinuität: Die Sache, ob die Bischofs- und Kardinals-Ernennungen rechtsgültig sind, ist hochinteressant. Ich gehe nämlich davon aus, dass es unter Kardinal Bergoglio zu einem Messverbot kommen wird und denke dabei insbesondere an die Sonntagsvisionen Pfarrer Handwerchers. Auszug:

Sieh! Die Präfation des Festags
War im Messbuch nicht zu finden.
„Warum säumst du in dem Amte?“,
Lärmt man in der Kirche hinten.

Und ich gab darauf zur Antwort:
„Weil die Präfation ich suche.“
Doch soviel ich immer blätt’re,
Find ich keine in dem Buche.

Die Priester haben ja ihrem Bischof und seinen Nachfolgern Gehorsam versprochen, und wenn der die Feier einer gültigen Messe verbietet, was einer Suspension gleichkommt, müssen sie gehorchen. Wenn nun aber der Nachfolger ungültig ernannt wäre, bedürfte es dieser Gehorsamspflicht nicht.

Vielleicht tritt aber im Falle eines Messverbots durch einen rechtmäßig ernannten Bischof der Notstandsparagraph in Kraft. Wenn fast alle Bischöfe die Feier einer gültigen Heiligen Messe verbieten, kann man ja sehr wohl von einem Notstand sprechen. Ob er aber zum Ungehorsam gegenüber einem gültigen Nachfolger im Bischofsamt berechtigt?
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DrMartinBachmaier
@Matthias Lutz: Es scheint, als hätten Sie die italienischen Wurzeln Kardinal Bergoglios erwähnt, um zu bestätigen, dass er der "Petrus Romanus" sei. Wenn Sie nicht glauben wollen, dass dieses Papst-Synonym nur vom Interpreten - genannt ist Ciaconius - kommt, dann bleibt Ihnen ja nur die Möglichkeit, ihn als Sinnspruch des Sehers zu sehen. Dieser Sinnspruch bezöge sich dann aber auf den …More
@Matthias Lutz: Es scheint, als hätten Sie die italienischen Wurzeln Kardinal Bergoglios erwähnt, um zu bestätigen, dass er der "Petrus Romanus" sei. Wenn Sie nicht glauben wollen, dass dieses Papst-Synonym nur vom Interpreten - genannt ist Ciaconius - kommt, dann bleibt Ihnen ja nur die Möglichkeit, ihn als Sinnspruch des Sehers zu sehen. Dieser Sinnspruch bezöge sich dann aber auf den nächsten Papst. Denn für Kardinal Bergoglio heißt ja der "Sinnspruch": In persecutione extrema S.R.E. sedebit." Dann erst folgt in einem neuen Absatz der "Petrus Romanus, qui pascet . . .". Siehe nochmals das Titelbild hier:
Der 400 Jahre alte Fehler beim letzten Sinnspruch der Malachiasweissagung zugunsten von „Papst“ Franzsikus
Wenn Sie also den Petrus-Romanus-Satz, der stilistisch vollkommen den Interpretationen gleicht, dennoch als Sinnspruch sehen, dann geht das nur für den nächsten Papst. Hinsichtlich der Malachias-Weissagung ist es also überflüssig zu erwähnen, dass Kardinal Bergoglio italienische Wurzeln hat.
CollarUri
@Matthias Lutz Ich habe keine Hemmungen, ihn als Italienerpapst zu sehen. Ob aber als Römer?
DrMartinBachmaier
@Viandonta: Es gibt keinen "Petrus Romanus" in der Malachiasweissagung. Dazu hatte ich bereits hier auf gloria.tv einen Artikel verfasst, ausführlicher hier.
Da es offenbar nicht so leicht war - die wenigsten lesen ja den gesamten Text -, den Artikel zu verstehen, hatte ich nachher noch folgenden, bereits im Titelbild den Irrtum angedeutet und im Text aufgeklärt:
Der 400 Jahre alte Fehler beim…More
@Viandonta: Es gibt keinen "Petrus Romanus" in der Malachiasweissagung. Dazu hatte ich bereits hier auf gloria.tv einen Artikel verfasst, ausführlicher hier.
Da es offenbar nicht so leicht war - die wenigsten lesen ja den gesamten Text -, den Artikel zu verstehen, hatte ich nachher noch folgenden, bereits im Titelbild den Irrtum angedeutet und im Text aufgeklärt:
Der 400 Jahre alte Fehler beim letzten Sinnspruch der Malachiasweissagung zugunsten von „Papst“ Franzsikus

Der letzte auf Philipp Neri zurückgehende Satz heißt: In persecutione extrema S.R.E. sedebit. (In äußerster Verfolgung der Hl. Röm. Kirche wird er thronen.)
Und dieser Satz dürte, da er als Aussagesatz stilistisch ganz anders ist, sich auf "Franziskus" beziehen; er thront ja inmitten der Verfolger.
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DrMartinBachmaier
@Viandonta: Keiner ist verpflichtet, wie Johannes Paul II. in der Welt herzumzureisen.
Von der Malachias-Weissagung war schon früh bekannt, dass sie von Philipp Neri stammt; Clemens XIV. zumindest erwähnte ihn als Autor. Dennoch war sie fast eingeschlafen, da sich der symbolhafte Charakter ihrer Sinnsprüche dem Normalgläubigen nicht erschloss. Erst als sein Nachfolger, Pius VI., an Fürstenhöfe …More
@Viandonta: Keiner ist verpflichtet, wie Johannes Paul II. in der Welt herzumzureisen.
Von der Malachias-Weissagung war schon früh bekannt, dass sie von Philipp Neri stammt; Clemens XIV. zumindest erwähnte ihn als Autor. Dennoch war sie fast eingeschlafen, da sich der symbolhafte Charakter ihrer Sinnsprüche dem Normalgläubigen nicht erschloss. Erst als sein Nachfolger, Pius VI., an Fürstenhöfe reiste, etwa nach Wien, um den Kaiser, der das Prinzip der Staatskirche einführen wollte, zum Einlenken zu bringen, wurde sie wieder interessant, denn Pius VI. hieß in der Malachiasweissagung peregrinus apostolicus (apostolischer Pilger). Ein Pilger-Papst, sowas gab es schon lange nicht mehr. Denn ein Papst reist nicht herum. Er darf es natürlich, aber nachahmen muss ihn da keiner.
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CollarUri
@Tradition und Kontinuität In der Tat wird der Error Communis durch höherstehende Normen obsolet. Ein Erpressungsfall macht selbst die beste Lehre nichtig. B16 kann das Zeug nicht gutheissen; seine Ruhe und sein Lächeln zum ganzen Theater hat etwas Übernatürliches. Will er es aber etwa? Für diesen Fall ist zu bekräftigen, dass beide abzusetzen wären. Hat B16 etwa nicht gerade die inkonsequente …More
@Tradition und Kontinuität In der Tat wird der Error Communis durch höherstehende Normen obsolet. Ein Erpressungsfall macht selbst die beste Lehre nichtig. B16 kann das Zeug nicht gutheissen; seine Ruhe und sein Lächeln zum ganzen Theater hat etwas Übernatürliches. Will er es aber etwa? Für diesen Fall ist zu bekräftigen, dass beide abzusetzen wären. Hat B16 etwa nicht gerade die inkonsequente Beförderung Kardinal Sarahs gelobt, die, wenn kein Fehler im System, dann ein Feigenblatt war? Den der andere Papst vielleicht sogar als scheinbares Entgegenkommen zuerst heiss- und dann kaltstellt? Also kann Benedikt, oder Kardinal Ratzinger - denn dies wäre er -, gar nicht so dement sein, dass er den Rest wirklich guthiesse. Ein Wunder ist nur, dass er sich äussert.
@Viandonta
Wenn er unter Druck zurückgetreten ist, wäre ein daraus resultierendes Konklave wohl ungültig. Laut den Weissagungen des Malachias und der Botschaft on Garabandal war Benedikt der letzte Papst.
Also, ich halte die error communis Regel für zutiefst ungerecht, und darum für nichtig. Sie verstößt mit Sicherheit gegen andere, höher stehende Gebote.
DrMartinBachmaier
@Viandonta: Nein, Benedikt XVI. ist weiterhin Papst. In diesem Artikel hatte ich ja erklärt, dass Emeritierung, als die man die Aufkündigung seines Diensttuns auffassen kann, ja keinen Amtverlust bedeutet. Ein emeritierter Professor behält ja, im Gegensatz zu einem pensionierten Professor, ebenso sein Professoren-Amt und kann weiter lehren und prüfen wie vor der Emeritierung.
DrMartinBachmaier
@Viandonta: Möchte aber dennoch meine Auffassung betonen: "Franziskus" ist kein Papst im eigentlichen Sinne von Kirchenoberhaupt.
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DrMartinBachmaier
@Tradition und Kontinuität: Ja, ich weiß, ohne die Error-communis-Regel halte ich seine Auffassung für vertretbar. Denn meine Annahme, B16 hätte F intern gewisse päpstliche Aufgaben übertragen, ist ja auch ohne jeglichen Beleg.
Ja, aber CollarUri z.B. ist da wieder anderer Meinung: "S ä m t l i c h e ( Schein-) Rechtsakte des Usurpators wären nichtig, wäre er denn einer". Ich frage mich, ob da nicht verschiedene kirchenrechtliche Paragrafen im Widerspruch zu einander stehen.
DrMartinBachmaier
@Viandonta: Weiß jetzt leider nicht, wo Sie früher bereits vom "Vorgeführtwerden von Papst Franziskus" gesprochen haben. Ob es richtig und gut ist?
Wenn Franziskus Papst wäre, wäre dies auf gar keinen Fall gut, weil es das von Christus eingeführte Papstamt schädigt.
Wenn aber Franziskus nur für den Papst gehalten wird, ist es ebenso nicht gut, weil dies ebenso dem Ansehen des von Christus …More
@Viandonta: Weiß jetzt leider nicht, wo Sie früher bereits vom "Vorgeführtwerden von Papst Franziskus" gesprochen haben. Ob es richtig und gut ist?
Wenn Franziskus Papst wäre, wäre dies auf gar keinen Fall gut, weil es das von Christus eingeführte Papstamt schädigt.
Wenn aber Franziskus nur für den Papst gehalten wird, ist es ebenso nicht gut, weil dies ebenso dem Ansehen des von Christus eingesetzten Papstamtes schadet.
Wer also diesen "Franziskus" "vorführt", sollte dies nie tun, ohne zu sagen, er sei nicht Kirchenoberhaupt, er trete mit seinen lehrmäßigen Äußerungen dem wahren Papst diametral entgegen. Dann kommt nämlich diese Vorführung einer Verteidigung des Papsttums gleich.

Dieses Vorführen kritisiere auch ich an der Gloria.tv-Redaktion. Die führen ihn - zumindest gefühlt - regelmäßig vor, ohne einen Hinweis zu geben, dass diese Vorführung der Verteidigung Benedikts, der Oberhauptes der katholischen Kirche, dient, dem "Franziskus" mit seinen Äußerungen nicht gerecht wird.
DrMartinBachmaier
@Tradition und Kontinuität: Danke für diese Erklärung. Sie bestätigt, dass die Kardinals- und Bischofsernennung Kardinal Bergoglios auch ohne ein internes Abkommen zwischen diesem und B16 rechtsgültig sind.
Ich ging immer davon aus, dass sie rechtsgültig sind, weil ansonsten Benedikt mit seinem als Amtsrücktritt aufgefassten Dienstrücktritt ein Total-Chaos in der Kirche ausgelöst hätte.
@DrMartinBachmaier
PaulK sagt: "Es besteht ein error communis, weil die überwiegende Mehrheit der formell katholischen Christen, ihn für den Papst hält. Er ist gewissermaßen anerkannter Putativpapst" Eine Folge dieser Regel wäre, dass alle Entscheidungen eines Scheinpapstes, Gültigkeit hätten, z.B die Bischofs-oder Kardinalernennungen. Ausgenommen wären nur die "ex cathedra Entscheidungen".
DrMartinBachmaier
Mein Eindruck ist ja jetzt bereits:
Es wird zwar Bergoglio für den Papst gehalten, aber Respekt haben alle nur davor, wenn Benedikt das Auge zwinkert.
CollarUri
@Tradition und Kontinuität Halt halt, lieber T&K. S ä m t l i c h e ( Schein-) Rechtsakte des Usurpators wären nichtig, wäre er denn einer. Das macht auch jenes Gedankenspiel mit der Erpressung so verlockend. Wir bräuchten nicht mal Recht zu ändern ausser dass unsereins vielleicht den Antrag stellte, für gewisse Leute in bestimmten Einzelfällen und zeitlich limitiert die Prügelstrafe einzuführen.…More
@Tradition und Kontinuität Halt halt, lieber T&K. S ä m t l i c h e ( Schein-) Rechtsakte des Usurpators wären nichtig, wäre er denn einer. Das macht auch jenes Gedankenspiel mit der Erpressung so verlockend. Wir bräuchten nicht mal Recht zu ändern ausser dass unsereins vielleicht den Antrag stellte, für gewisse Leute in bestimmten Einzelfällen und zeitlich limitiert die Prügelstrafe einzuführen...
@DrMartinBachmaier Es wäre wenigstens eine mögliche Hoffnung. Werde jetzt für die Angelegenheit beten. Auf bald.
DrMartinBachmaier
@Tradition und Kontinuität: Sie liegen richtig. Kardinal Bergoglio ist nicht Papst im Sinne des Summus Pontifex, des Kirchenoberhauptes.

Bevor ich selbst nachschaue: Was besagt eigentlich die Error-communis-Regel?

Für das Ex-cathedra-Sprechen ist es durchaus erheblich, wer Papst ist. Ansonsten könnte ja auch Kardinal Bergoglio ex cathedra was definieren, und die Leute müssten es für unfehlbar …More
@Tradition und Kontinuität: Sie liegen richtig. Kardinal Bergoglio ist nicht Papst im Sinne des Summus Pontifex, des Kirchenoberhauptes.

Bevor ich selbst nachschaue: Was besagt eigentlich die Error-communis-Regel?

Für das Ex-cathedra-Sprechen ist es durchaus erheblich, wer Papst ist. Ansonsten könnte ja auch Kardinal Bergoglio ex cathedra was definieren, und die Leute müssten es für unfehlbar halten.
DrMartinBachmaier
@CollarUri: Ich denke öfters darüber nach, welche Optionen Benedikt gehabt hätte, und komme letztlich doch zum Ergebnis, dass die Rücktritts-Antäuschung, so hinterfotzig sie auch erscheinen mag, aber nicht war, doch die beste war.
Er hat doch seine Erpresser ausgetrickst, indem er doch "nicht sein Amt verlassen" (EB Gänswein) hat, und kann jederzeit alles aufklären und in seinen vollen Papstdiens…More
@CollarUri: Ich denke öfters darüber nach, welche Optionen Benedikt gehabt hätte, und komme letztlich doch zum Ergebnis, dass die Rücktritts-Antäuschung, so hinterfotzig sie auch erscheinen mag, aber nicht war, doch die beste war.
Er hat doch seine Erpresser ausgetrickst, indem er doch "nicht sein Amt verlassen" (EB Gänswein) hat, und kann jederzeit alles aufklären und in seinen vollen Papstdienst zurückkehren. Gegenwärtig würde das aber die Vernichtung der Kirche durch das Angedrohte - die Ausweitung der Kinderschänderaffäre wäre nur das Mindeste - und vermutlich auch seinen Tod und den seiner Haushälterinnen und anderer bedeuten.

Die Alternative, die mir immer im Kopf rum ging, wäre gewesen, er hätte sich bei einem Staatsbesuch etwa in Bayern abgeseilt. Der bayerische Ministerpräsident hätte ihm sicher eine Verschanzung angeboten. Als ich vor einer Woche mit einem sprach, der ebenfalls schon mehrmals zugedröhnt wurde, lachte er über sowas nur. Die Verbrecher kämen da genau so rein; die gibt es auch in der Polizei. Außerdem besticht Geld! Da gibt es keine Sicherheit. Zudem, wie toll hätte man so eine "Flucht" vermarkten können! In Anbetracht dessen, was man ihm alles unterjubeln hätte können!

Wie gesagt: Wenn ich alle Möglichkeiten betrachte, die es unter den Erpressungs-Umständen gibt, sehe ich in der Aktion des "Dienst-Rücktritts", den ein Laie zwar als Amtsrücktritts-Vortäuschung empfinden kann, was er aber nicht war (er sagte klar, dass er den Dienst aufkündigt), einen Riesensieg Benedikts. Er kann es ja jederzeit knallen lassen. Man sieht ja bereits, was das Lob für Kardinal Sarah bewirkt.

Es liegt halt nun an den Bischöfen, zu erkennen, wer das alleinige Kirchenoberhaupt ist, und Kardinal Bergoglio betreffs der Verwässerung der katholischen Lehre nicht zu folgen. Diese erkennen leider bisher noch nicht, wer das wahre Kirchenoberahaupt ist. Das wird sich aber mit Fortschreiten des Wirkens Bergoglios ändern. Immer mehr werden zum Denken kommen, bis Bischof gegen Bischof sein wird, gemäß La Salette.
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Andererseits ist es laut der error communis Regel eigentlich unerheblich, ob er jetzt Papst ist oder nicht, außer natürlich, er spricht ex cathedra.
@ DrMartinBachmaier
Sie dürfen von Erpressung ausgehen
Das scheint offensichtlich, auch angesichts der neuesten Erkenntnisse über die Umtriebe der Obama-Regierung. Also wäre das Konklave nicht rechtens und Bergoglio nicht Papst. Oder ist das falsch gedacht?
DrMartinBachmaier
@CollarUri: Sie dürfen von Erpressung ausgehen, ansonsten würde ich sein Handeln, das die Einsetzung eines Faschingskameraden ermöglicht hat, für ebenso verantwortungslos halten. Ich war vor etwa zwei Jahrzehnten mit jemandem in Kontakt, der viel Insider-Wissen über den Vatikan hatte und mir sagte, wie da vergiftet und gemordet wird.
"Erpressung erwiesen"? Richtig beweisen werde ich das nicht …More
@CollarUri: Sie dürfen von Erpressung ausgehen, ansonsten würde ich sein Handeln, das die Einsetzung eines Faschingskameraden ermöglicht hat, für ebenso verantwortungslos halten. Ich war vor etwa zwei Jahrzehnten mit jemandem in Kontakt, der viel Insider-Wissen über den Vatikan hatte und mir sagte, wie da vergiftet und gemordet wird.
"Erpressung erwiesen"? Richtig beweisen werde ich das nicht können.
Prinzipiell aber: Ein Papst, der sich richtig in sein Amt eingelebt hat und bei vollen Geisteskräften ist, tritt doch nicht zurück! Jeder, der weiß, wie es in der Welt heute zugeht, sieht doch so eine Rosenmontagsrede nur als Zurückgetretenwordensein.
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CollarUri
@DrMartinBachmaier Da ist nix mit konkludent. Benedikt sprach offen und explizit. Wenn er nicht erpresst wurde (oder etwas Ähnliches), sondern das Ganze freiwillig veranstaltet hat, dann haftet er mit und zwar bis zur kleinsten Beleidigung des Himmels durch seinen Faschingskameraden. Ob ihm dabei wohl ist, können wir durchaus erahnen. Also dürfte an der Erpressungstheorie etwas dran sein, das …More
@DrMartinBachmaier Da ist nix mit konkludent. Benedikt sprach offen und explizit. Wenn er nicht erpresst wurde (oder etwas Ähnliches), sondern das Ganze freiwillig veranstaltet hat, dann haftet er mit und zwar bis zur kleinsten Beleidigung des Himmels durch seinen Faschingskameraden. Ob ihm dabei wohl ist, können wir durchaus erahnen. Also dürfte an der Erpressungstheorie etwas dran sein, das ist aber ansonsten in nichts erwiesen und reicht kaum für eine Bewertung aus. Träte die Hl. Kirche heute zusammen, sie müsste beide absetzen wie sie anno Domini alle 3 abgesetzt hat!
DrMartinBachmaier
@MisterX: Ich kann mich noch gut erinnern, als Sie in einem meiner früheren Artikel auf das konkludente Handeln Benedikts XVI. pochten. Die Emeritierung im Sinne der in der Rosenmontagsrede angesprochenen Entpflichtung verbunden mit dem von EB Gänswein behauptetem "erweiterten Papsttum" (Benedikt bleibt Papst; gewisse "aktive" päpstliche Aufgaben überlässt er einem anderen) erklärt doch viel …More
@MisterX: Ich kann mich noch gut erinnern, als Sie in einem meiner früheren Artikel auf das konkludente Handeln Benedikts XVI. pochten. Die Emeritierung im Sinne der in der Rosenmontagsrede angesprochenen Entpflichtung verbunden mit dem von EB Gänswein behauptetem "erweiterten Papsttum" (Benedikt bleibt Papst; gewisse "aktive" päpstliche Aufgaben überlässt er einem anderen) erklärt doch viel von dem, was er tat, als konkludent, als folgerichtiges Handeln auf das im Rahmen der Rücktritts- bzw.- Entpflichtungsfrage Gesprochene.
DrMartinBachmaier
@Carlus: Ich sagte ja "allenfalls (!) Unterpapst". Er verhält sich aber wie ein Summus Pontifex, wie das Oberhaupt der katholischen Kirche, und in diesem Sinne ist er Gegenpapst. Dass er die Lehre der Kirche untergräbt, wissen wir ja ohnehin.
Warum ich den Aasdruck "Gegenpapst" in letzter Zeit nicht mehr gebrauche, liegt daran, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass ihm Benedit im "erweiterten …More
@Carlus: Ich sagte ja "allenfalls (!) Unterpapst". Er verhält sich aber wie ein Summus Pontifex, wie das Oberhaupt der katholischen Kirche, und in diesem Sinne ist er Gegenpapst. Dass er die Lehre der Kirche untergräbt, wissen wir ja ohnehin.
Warum ich den Aasdruck "Gegenpapst" in letzter Zeit nicht mehr gebrauche, liegt daran, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass ihm Benedit im "erweiterten Papstamt" einr Art "Unterpapsttum" zugestanden hat, was "Franziskus" allerdings zur Zersetzung der Lehre der Kirche missbraucht.
Wenn ich Franziskus Gegenpapst nennte, wohingegen Benedikt, wenn auch gezwungenermaßen, ihm immer noch eine Art Unterpapsttum zugesteht, muss ich mir den Vorwurf gefallen lassen, mich über das Urteil des Papstes zu stellen.
Carlus
DrMartinBachmaier
1. da stimme ich Ihnen zu. Nur ich sage nicht Unterpapst sondern ein Gegenpapst.
2. die Kirche kann schon mehrere Zeiten in denen es zwei Päpste gab nur einer ist Papst und der andere ist Gegenpapst,
3. hören wir auf die Kirche, dann kann Bergoglio niemals Papst sein, denn dieser wird durch Gott den Heiligen Geist berufen,
4. da Gott der Heilige Geist durch das Authentische …More
DrMartinBachmaier
1. da stimme ich Ihnen zu. Nur ich sage nicht Unterpapst sondern ein Gegenpapst.
2. die Kirche kann schon mehrere Zeiten in denen es zwei Päpste gab nur einer ist Papst und der andere ist Gegenpapst,
3. hören wir auf die Kirche, dann kann Bergoglio niemals Papst sein, denn dieser wird durch Gott den Heiligen Geist berufen,
4. da Gott der Heilige Geist durch das Authentische und Oberste Lehramt der Kirche durch die Kirche ein gültiges Verbot ausgesprochen hat, das im Himmel und auf Erden die Gültigkeit besitzt kann er niemals einen Rotarier für das Amt berufen haben,
4.1. die großen Sünder, noch größere als Bergoglio selbst sind die Handlanger die gegen Gottes Weisung einem Rotarier diese Amtsvollmacht schenkten, die sie zuvor dem Papst geraubt hatten,
5. wer aber heute immer wieder behauptet Bergoglio sei rechtmäßiger Papst der behauptet Gott der Heilige Geist handle doppelzüngig und ist ein Lügner,
5.1. dieser Personenkreis findet auch nichts dabei die gesamte christlich, katholische Glaubenslehre, wie Ehemoral, bis zur Skaramentenverwaltung auf den Misthaufen werfen zu dürfen, sie haben noch Freude daran die Kirche zu beschmutzen und zu vernichten.
DrMartinBachmaier
@Carlus: Diese Worte ("als Papst kann ich für die Kirche nur noch beten und leiden, betet mit mir!") waren mir unbekannt, bezeugen aber klar, dass Benedikt weiß, dass er noch Papst ist, Franziskus also allenfalls eine Art Unterpapst sein kann. Zudem zeigen diese Worte auch, dass sein Wirken verunmöglicht worden ist. Denn den Verstand zum Regieren hätte er ja noch allemal.
Carlus
DrMartinBachmaier

@Carlus: Ich sehe die Sache so, dass sich Papst Benedikt derzeit wie ein wahrhaft Emeritierter verhält, d.h. den Dienst nicht mehr ausübt, aber das Papst-Amt weiterführt.

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1. ich stimme Ihnen zu

2. mir bleiben im Ohr immer die Wort die Benedikt beim Verlassen des Vatikan gesprochen hat und die lauteten, "als Papst kann ich für die Kirche …More
DrMartinBachmaier

@Carlus: Ich sehe die Sache so, dass sich Papst Benedikt derzeit wie ein wahrhaft Emeritierter verhält, d.h. den Dienst nicht mehr ausübt, aber das Papst-Amt weiterführt.

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1. ich stimme Ihnen zu

2. mir bleiben im Ohr immer die Wort die Benedikt beim Verlassen des Vatikan gesprochen hat und die lauteten, "als Papst kann ich für die Kirche nur noch beten und leiden, betet mit mir!"

in dieser Aussage steckt alles drin, über das wir uns Gedanken machen. Er sagte nicht als ehemaliger Papst sondern er sagte als Papst.
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DrMartinBachmaier
@Carlus: Ich sehe die Sache so, dass sich Papst Benedikt derzeit wie ein wahrhaft Emeritierter verhält, d.h. den Dienst nicht mehr ausübt, aber das Papst-Amt weiterführt.
Dass aber gerade die modernistischen deutschen Bischöfe den Zusatz Emeritus fordern, dürfte daran liegen, dass die meisten Menschen den tatsächlichen Sinn von "emeritiert" verkennen, stattdessen "emeritiert" für "pensioniert" …More
@Carlus: Ich sehe die Sache so, dass sich Papst Benedikt derzeit wie ein wahrhaft Emeritierter verhält, d.h. den Dienst nicht mehr ausübt, aber das Papst-Amt weiterführt.
Dass aber gerade die modernistischen deutschen Bischöfe den Zusatz Emeritus fordern, dürfte daran liegen, dass die meisten Menschen den tatsächlichen Sinn von "emeritiert" verkennen, stattdessen "emeritiert" für "pensioniert" halten, eine irrige Meinung, die aber durch ihre eigene Bischofs-Emeritierungs-Mogelpackung gefördert wird.
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Carlus
DrMartinBachmaier

@Sunamis 46, @Carlus et al.:
"Die deutschen bischöfe sagten er müsse sich emeritus dazu nennen."

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1. bis PP. Benedikt den Vatikan verlassen hat haben beispielsweise die Medien in Deutschland berichtet, Benedikt müsse den Namen usw. ablegen. Alles wie es kirchlich richtig ist.

2. der Titel Emeritus wurde erstmalig von der DBK im Frühjah…More
DrMartinBachmaier

@Sunamis 46, @Carlus et al.:
"Die deutschen bischöfe sagten er müsse sich emeritus dazu nennen."

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1. bis PP. Benedikt den Vatikan verlassen hat haben beispielsweise die Medien in Deutschland berichtet, Benedikt müsse den Namen usw. ablegen. Alles wie es kirchlich richtig ist.

2. der Titel Emeritus wurde erstmalig von der DBK im Frühjahr 2013 anlässlich der Jahrestagung benützt, bei einer Pressekonferenz. Dieser Zusatz wurde dann umgehend von allen Medien benützt ohne eine Erklärung dazu abzugeben.

3. das ist geschehen ähnlich der Worteinführung "Geil" für schön auch das ist ohne Begründung erfolgt und alle haben sich darauf eingelassen.
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DrMartinBachmaier
@Fantasticmax: Mich wundert es tatsächlich, dass Sie meinen Artikel in gewisser Weise loben.

Zitat: Da Sie das Beispiel eines emeritierten Professors bringen möchte ich bemerken, dass auf einen emeritierten Professor ohne Schwierigkeiten ein neuer/aktiver Professor folgt, ja, oft sogar zwingend folgen muss. Warum sollte das (da ich Ihre Auffassung kenne) beim Papstamt nicht der Fall sein?

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@Fantasticmax: Mich wundert es tatsächlich, dass Sie meinen Artikel in gewisser Weise loben.

Zitat: Da Sie das Beispiel eines emeritierten Professors bringen möchte ich bemerken, dass auf einen emeritierten Professor ohne Schwierigkeiten ein neuer/aktiver Professor folgt, ja, oft sogar zwingend folgen muss. Warum sollte das (da ich Ihre Auffassung kenne) beim Papstamt nicht der Fall sein?

Der Grund ist doch ganz einfach: Weil es nur einen Papst geben, aber verschiedene Lehrstühle, die auch den gleichen Namen haben dürfen. Der Papst ist zudem der Lehrstuhlinhaber der Gesamtkirche, und da es nur einen Papst geben kann, kann es auch nur einen Lehrstuhlinhaber der Gesamtkirche geben.

Das ist bei Professoren-Lehrstühlen nicht so. Heute werden ja die Professoren bereits pensioniert. Vielleicht gibt es noch einige ganz früh (ganz jung) Berufene, die noch emeritiert werden. In den meisten Fällen gibt es selbst bei Pensionierungen keinen Nachfolger, sondern es wird ein neuer Lehrstuhl mit anderem Namen kreiert. In den schnelllebigen Naturwissenschaften ist es zumindest so.

Wie es bei einem Nachfolger eines Emeritus ist, weiß ich nicht. Natürlich dürften sich die Abhängigkeitsverhältnisse ändern. Die angestellten Mitarbeiter des Emeritus werden wohl bzgl. dienstlicher Aufgaben dem Nachfolger unterstellt werden, da ja der Emeritus gar nicht da sein muss, nicht oder nur teilweise bzgl. ihrer wissenschaftlichen Aufgaben wie etwa der Promotion. Ob es da aber zwei Lehrstühle gleichen Namens oder einen mit zwei amtsinhabenden Professoren gibt, weiß ich nicht. Der Vergleich mit dem Papstamt hinkt hier ohnehin, da es weder zwei Gesamtkirchenlehrstühle noch zwei Päpste geben kann.

Ihre Frage nach dem Ob, Wie oder Wann der Einführung eines Papa emeritus habe ich in der Formulierung von Sunamis 46 an andere weitergeleitet (siehe mein voriges Posting um 12:34 Uhr, 23. Mai.
DrMartinBachmaier
@Sunamis 46, @Carlus et al.:
"Die deutschen bischöfe sagten er müsse sich emeritus dazu nennen."

Ist der Emeritus wirklich nur eine deutsche Erfindung? Oder verlangen nur die deutschen Bischöfe, dass sich Benedikt XVI. ein "ermeritus" führen muss? Die deutschen Bischöfe verstehen ja unter einer Emeritierung eine Pesonionierung, wollen damit den Deutschen klar machen, dass Benedikt XVI. …More
@Sunamis 46, @Carlus et al.:
"Die deutschen bischöfe sagten er müsse sich emeritus dazu nennen."

Ist der Emeritus wirklich nur eine deutsche Erfindung? Oder verlangen nur die deutschen Bischöfe, dass sich Benedikt XVI. ein "ermeritus" führen muss? Die deutschen Bischöfe verstehen ja unter einer Emeritierung eine Pesonionierung, wollen damit den Deutschen klar machen, dass Benedikt XVI. nichts mehr zu melden habe.

In der Rosenmontagsrede stand zumindest nichts von einem "emeritus". Was er gesagt hat (nach Grammatik-Korrektur natürlich erst), läuft aber darauf hinaus: Aufkündigung des Dienstes, nicht des Amtes. Das entspricht genau dem ursprünglichen Sinn einer Emeritierung.
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a.t.m
@Heinz aus Hemmersdorf Hören sie doch auf mit ihren Verlogenen Einwänden, sie spielen hier nur wie so manch anderer blind fanatischer"Kadaver - Führergehorsamer Papstverteidiger" den ach so treuen Katholiken und verraten mit ihrer Verteidigung von PF (vermutlich sind sie der einzige hier der den Zusammhang von Papst , PF und Papst Franziskus nicht erkennt) nur Gott dem Herrn und seine Eine, …More
@Heinz aus Hemmersdorf Hören sie doch auf mit ihren Verlogenen Einwänden, sie spielen hier nur wie so manch anderer blind fanatischer"Kadaver - Führergehorsamer Papstverteidiger" den ach so treuen Katholiken und verraten mit ihrer Verteidigung von PF (vermutlich sind sie der einzige hier der den Zusammhang von Papst , PF und Papst Franziskus nicht erkennt) nur Gott dem Herrn und seine Eine, Heilige, Katholische und Apostolsiche Kirche. Und ich versichere Ihnen das ich jeden Tag für die Hirten und auch den Papst bete, also unterstellen sie mir bitte nicht in Verlogener Art und Weise etwas. Ich habe klipp und klar geschrieben das PF (Papst Franziksus für I - Tipferlreiter) ein Häretiker, Irrlehrer und Wolf im Schafskleid ist, aber dies ist ihnen ja völlig egal, weil sie ja nicht einmal Ansatzweise versuchen diese von mir genannten Tatsachen zu wiederlegen. ich denke eben nicht wie PF , "Hasse den Sünder, Liebe die Sünde" sondern so wie es Gott der Herrn und seine Kirche lehrt "Liebe den Sünder, Hasse die Sünde".

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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CollarUri
@Heinz aus Hemmersdorf Ob Papst Franziskus der gewählte Pontifex ist, kann evtl. bezweifelt werden; allerdings ist er bis zur Erhärtung solcher Zweifel in der Tat als Pontifex zu betrachten. Warum wäre die Wahl anzuzweifeln? Weil er evtl. als Erzbischof oder Kardinal etc. in zentralen Punkten des Glaubens häretisch gehandelt oder gelehrt hätte und zwar in hohem Masse. Dies aber ist bislang …More
@Heinz aus Hemmersdorf Ob Papst Franziskus der gewählte Pontifex ist, kann evtl. bezweifelt werden; allerdings ist er bis zur Erhärtung solcher Zweifel in der Tat als Pontifex zu betrachten. Warum wäre die Wahl anzuzweifeln? Weil er evtl. als Erzbischof oder Kardinal etc. in zentralen Punkten des Glaubens häretisch gehandelt oder gelehrt hätte und zwar in hohem Masse. Dies aber ist bislang nicht öffentlich gemacht. Zweitens allerdings könnte sein Amt von ihm zurückgefordert werden, z. B. wegen AL Note 321. Dies müsste aber durch Kardinäle vollzogen werden und hätte wohl ein Schisma zur Folge, das die Beteiligten nicht zu Unrecht scheuen. Da scheint Benedikt dann plötzlich manchen als bequemer Ausweg. Würde z. B. dargestellt, dass er erpresst worden wäre, könnte man sich den Streit des traditionstreuen David gegen den modernistischen Goliath sparen. Gott aber will diesen Streit. Auf welcher Seite stehen denn Sie dabei? Die Behauptung, dass die Kirche sich verändert habe, und dass dies nicht von der Hand zu weisen und Fakt sei, weist in eine äusserst ungute Richtung. Das Wesen der Kirche ist ihre Verbundenheit mit Christus. Die darf nicht aufhören, auch nicht in der Lehre. Darum muss z. B. die Hl. Kirche lehren, dass es keine Wiederheirat lebender Ehegatten gibt. Dafür sind Leute gestorben und dafür müssen auch wir bereit sein, zu sterben.
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@a.t.m
zu denen auch PF zu zählen ist.
Wen meinen Sie mit PF?
Sollten Sie damit unseren Heiligen Vater meinen dann benutzen Sie doch den vollen Namen.
Es ist wirklich erbärmlich wie der arme Mann hier mit Schimpfnamen bedacht wird.
Als guter Katholik, als den Sie sich doch wohl einordnen sollten Sie für ihn beten und ihn nicht verdammen.
Ich bin vielleicht nicht ganz so bibelfest wie Sie aber …More
@a.t.m
zu denen auch PF zu zählen ist.
Wen meinen Sie mit PF?
Sollten Sie damit unseren Heiligen Vater meinen dann benutzen Sie doch den vollen Namen.
Es ist wirklich erbärmlich wie der arme Mann hier mit Schimpfnamen bedacht wird.
Als guter Katholik, als den Sie sich doch wohl einordnen sollten Sie für ihn beten und ihn nicht verdammen.
Ich bin vielleicht nicht ganz so bibelfest wie Sie aber ich kenne ein Wort in dem unser Herr und Heiland klarmachte dass wir auch die nicht verachten sollen die nicht ganz auf unserer Linie sind.
"Liebet eure Feinde".
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a.t.m
@Heinz aus Hemmersdorf IN der Wahrheit darf man nciht zimperlich sein, und das betrifft eben auch den Papst, und PF ist sehr wohl ein Häretiker und als Irrlehrer eben auch ein Wolf in Schafskleid. Und nur weil Viele Katholiken zu Feig und Lau sind, leben wir in einer Gesellschaft in der Gott der Herr und seine Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche nichts mehr zu sagen hat und …More
@Heinz aus Hemmersdorf IN der Wahrheit darf man nciht zimperlich sein, und das betrifft eben auch den Papst, und PF ist sehr wohl ein Häretiker und als Irrlehrer eben auch ein Wolf in Schafskleid. Und nur weil Viele Katholiken zu Feig und Lau sind, leben wir in einer Gesellschaft in der Gott der Herr und seine Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche nichts mehr zu sagen hat und alle wahren Hirten Gottes unseres Herrn nicht nur von den Fürsten der Welt, den Feinden Gottes unseres Herrn und seiner Kirche und besonders von den antikatholischen innerkirchlichen "Irrlehrern und Wölfen in Schafskleidern" zu denen eben auch PF zu zählen ist im Sinne des Widersacher Gottes unseres Herrn und seiner Kirche bekämpft werden.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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@Boni
Wir dürfen nicht zimperlich sein.
Was wollen Sie denn mit ihm machen?
Ihre Aussage liest sich so, als wollten Sie Ihn unbedingt weghaben.
Egal mit welchen Mitteln. Womöglich auch mit Gewalt.
Überlegen Sie sich gut, was Sie sagen und schreiben.