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Pells Hexenprozess: Fassungslosigkeit über die Verurteilung im Gericht

Es gab ein „totales Erstaunen“ im Gerichtssaal in Melbourne, als die Geschworenen Kardinal George Pell am 11. Dezember schuldigsprachen. Das berichtet LifeSiteNews.com.

Die Anwesenden im Gerichtssaal sprachen von einer „entsetzlichen Ungerechtigkeit“, weil die Staatsanwaltschaft ihre gesamte Beweisführung nur auf eine einzige Aussage stützen konnte.

Pell soll 1997 bei offiziellen Anlässen in der Kathedrale von Melbourne zwei Sängerknaben missbraucht haben. Die Örtlichkeit und die genannten Umstände machen das Delikt undenkbar. Pell wohnte nicht in der Nähe der Kathedrale.

Die unglaubwürdigen Anschuldigungen wurden erstmals von Louise Milligan in ihrem Buch „Kardinal: Aufstieg und Fall von George Pell“ veröffentlicht. Der renommierte Literaturkritiker Peter Craven sprach von „einem 384-seitigen Versuch einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ sowie von einem geplanten „Hexenprozess“.

Angela Shanahan, Kolumnistin für „The Australian“, schrieb, dass die Medien-Hetzjagd gegen Kardinal Pell „niemals eine faire Verhandlung“ zulassen werde. Sie fügte hinzu, dass jeder echte Beweis für ein Verbrechen längst sekundär geworden ist gegenüber der Stimmung.

Amanda Vanstone, eine ehemalige australische Botschafterin im Vatikan, bezeichnete die Medienhetze gegen Pell im Mai 2017 als den „Tiefpunkt des gesellschaftlichen Diskurses in ihrem Leben“. Es sei wie „ein Lynchmob in dunklen Zeiten“.

Das Strafmaß der Verurteilung wird im Februar 2019 entschieden und beträgt bis zu 14 Jahren Haft. Erst danach kann Pell seine Berufung, die sich auf Formfehler stützen muss, einlegen.

Ein zweiter Prozess, der sogenannte „Schwimmerprozess“ wird im Frühjahr 2019 beginnen. Die Anklage legt Pell zur Last, vor über vierzig Jahren zwei Jungen in einem öffentlichen und überwachten Schwimmbad während des Spielens „sexuell belästigt“ zu haben.

Bild: George Pell, © Mazur/catholicnews.org.uk, CC BY-SA, #newsIjisnquypi
de.news hat diesen Beitrag in Kardinal Pell im Krankenhaus verlinkt.
Sahnetorte
Ich hoffe sehr, dass die Anwälte von Kardinal Pell
baldmöglichst in Berufung gehen gegen dieses Skandalurteil!
Die Hetze gegen Pell und die Kirche geht dort übrigens
schon jahrelang so!
Sunamis 46
Kangoroo court
Ist ein scheinprozesd,
Bzw ein spass prozess,
Bei dem ein mensch blossgestellt wird-

Wo doch sonst alle auf ihre menschenwürdige behandlung pochen, die, die den kardinal verurteilen zB

Fehlte nur noch dieser ungerechte richter der in d einst wütete
Magee
Ein Schauprozess, wie er im Lehrbuch steht!
Magee
Tja, diesen Ausgang des Prozesses wird sich Team Bergoglio einiges haben kosten lassen.
Godisgoodallthetime
Unsere Kirchensteuergelder!!!!!!!
kath. Kirchenfreund
als gehässige Kirchenfeinde kommen noch die Sozis dazu, die wollen allen Gottglauben, Christentum, Kirche und alle Zeremonien reduzieren auf die Sozialleistung bar in die Hand, die für sie unten heraus kommt. Und gegen das bin ich. Ich bin kein Geldautomat
Pater Jonas
Und welche Zukunft steht den Klerikern dadurch im Allgemeinen bevor? Ein Priester kann dadurch so harmlos wie eine Situation auch sein mag, angezeigt und verurteilt werden, aufgrund böser Zungen. Es ist richtig und gerecht wenn ein Mensch für ein Verbrechen gerade stehen muss, doch wer entscheidet schlussendlich ob das Verbrechen stattgefunden hat oder nicht? Als Lehrer stehst du da ganz schnell … Mehr
Magee
Ruhig Blut, Pater Jonas, es stehen nur immer die unter Verdacht, die unter Verdacht gestellt werden sollen. Tatsächliche Missbraucher und Vertuscher, die auf der guten Seite, also Bergoglios, stehen, haben ernsthafte Konsequenzen oder gar Strafverfolgung nicht wirklich zu fürchten. Siehe Kardianal Ladaria!
CollarUri
Das mit Ladaria, liebe @Magee, schlägt dem Fass noch den Boden aus. Da wird auch noch mit zweierlei Mass gemessen. Dass Papst nicht gleich Papst ist, davon hat man gehört. Aber jetzt auch noch Kardinal nicht gleich Kardinal...
Pater Jonas
@Magee Da wäre ich mir nicht so sicher. Zudem, als Lehrer und Priester wird einem entsprechend auf die Finger geschaut und selbst dann, wenn nichts geschieht. Böse Zungen sind da sehr schnell
CollarUri
Missbrauchshype macht's möglich: Jetzt kann man jeden Kleriker vom Vatikanmitarbeiter bis zum Pfarrer im hintersten Wüstendorf wie einen Junkie anklagen, egal wie weit die Justiz des Landes entwickelt ist.