Clicks2.4K
de.news
62

Papst Franziskus und seine Postkarten aus dem Süden

Zuerst einmal ist man ein wenig eifersüchtig. Wenn dieser Papst, der die Alpen seit mehr als sechs Jahren nicht mehr überquert hat, ein Gebet in unserer [französischen] Sprache sprechen will, geht er.... nach Madagaskar.

Wenn er einer Figur des französischen Katholizismus Tribut zollen will, geht er.... nach Mauritius, wo einer unserer Seligen verehrt wird.

Pater Jacques-Désiré Laval "lernte die Sprache der kurz zuvor befreiten Sklaven und lehrte sie auf einfache Weise die Gute Nachricht vom Heil", sagte Franziskus und erinnert an die "missionarische Dynamik" des 1803 geborenen normannischen Spiritanerpaters.

Fügen wir hinzu, dass der Papst, wenn er nach Mosambik geht, ein medizinisches Zentrum besucht, das von unseren Freunden in der Gemeinschaft Sant'Egidio gegründet wurde.

Aber was ist mit uns? Wir Christen in Frankreich, die wir uns mühen, zweifeln, kämpfen, haben wir es nicht auch notwendig, hier und heute ermutigt zu werden? Müssen wir uns mit päpstlichen Postkarten aus dem Süden zufrieden geben?

Aus einem Editorial von Jean-Pierre Denis, veröffentlicht am 10. September auf LaVie.Fr.
Ich würde niemals um die Gunst dieses Afterpapstes buhlen! Deppert müßt man sein oder reif für die Psychiatrie! Von diesem dämonisierten Charlatan geschmäht zu werden, ist das größte Kompliment!
Gestas likes this.
"Die Deutschen wollen immer von allen geliebt werden", hat mal ein ausländischer Geisteswissentschaftler gesagt. Ich möchte von Jesus geliebt werden und von einem Papst erwarte ich, daß er seine Pflichten als oberster Hirte wahrnimmt: Mahnt, warnt und zurechtweist, sowie unverfälscht Depositum Fidei bewahrt.
Gestas likes this.
M.RAPHAEL
@MMB16: Ich verstehe nicht ganz. Jean-Pierre Denis möchte vom Papst geliebt werden, wie wir alle. Es ist die Schuld von FP, dass wir heute zynisch geworden sind. Ich werde niemals zynisch werden.
MMB16
@M.RAPHAEL Das ist ja auch ganz richtig. Meine Bemerkung gilt auch nicht dem kindlichen Gemüt, welchem eine solche eifersüchtige Regung einmal entfahren mag. Wir reden hier von einem Editorial. Und da wird es kindisch. Die Unbeherrschtheit einer Politisierung solcher Kindlichkeit verlangt nach einer Antwort in der selben Sprache. Das war zu leisten. Kippen wir kein Wasser auf die Mühlen einer …More
@M.RAPHAEL Das ist ja auch ganz richtig. Meine Bemerkung gilt auch nicht dem kindlichen Gemüt, welchem eine solche eifersüchtige Regung einmal entfahren mag. Wir reden hier von einem Editorial. Und da wird es kindisch. Die Unbeherrschtheit einer Politisierung solcher Kindlichkeit verlangt nach einer Antwort in der selben Sprache. Das war zu leisten. Kippen wir kein Wasser auf die Mühlen einer Religion nach menschlichem Maß! Wir wissen, der himmliche Vater meint es gut mit uns. Damit überwinden wir in Freude solche Regungen. Und wir wissen, Er hat uns nicht verlassen. Auch der Papst hat uns nicht verlassen. Auch wenn wir seinen Rücktritt nicht erfassen. Franziskus hingegen ist leicht zu durchschauen, er bleibe mir weg von Leib und Seele: Er sucht Symbole zu setzen, er benutzt Zeichensprache für seine Ideologie - die Menschen und erst recht die von kindlichem Gemüt sind ihm vollkommen schnuppe. Ja, sie sind ihm ausdrücklichst sogar eigentümlich fremd. Wer einem solchen "Rabenvater" anhängt, hat ein Problem und verdient es in aller Liebe, recht kräftig aufgerüttelt zu werden!
MMB16
Heul doch!

Also manche werden wohl nie erwachsen. Was für ein Kindergarten!
Nicolaus and one more user like this.
Nicolaus likes this.
Goldfisch likes this.
Nicolaus
Man muss sich ja nicht als Kotzbrocken tarnen, aber man kann eben nicht jedermanns Liebling sein, Bischof Athanasius Schneider gefällt mir, der gesagt hat, dass es ihm egal ist, was andere von ihm denken, wichtig ist nur, was Christus von ihm denkt!
Susi 47 likes this.