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Entwurf der Kurienreform: „sehr negativer Eindruck“, „schlechte Qualität“

Marco Tosatti hat den Entwurf von Praedicate Evangelium gesehen und einen „sehr negativen Eindruck“ gewonnen. Das Dokument ist die Grundlage für die bevorstehende Kurienreform. Tosatti war von der schlechten Qualität des Texts hinsichtlich Form und Inhalt erschüttert, schreibt er auf seinem Blog (11. Mai).

Als Beispiel nennt er den Artikel 130. Dieser ruft die Bischofskonferenzen dazu auf, „indigene Kulturen” mit ihrem „Erbe der Weisheit” und ihrem „kosmischen und spirituellen Gleichgewicht” als „Reichtum für die ganze Menschheit” zu wertschätzen und zu schützen.

“Kosmisch?”, fragt Tosatti. [Katholiken reden in diesem Zusammen gewöhnlich von „Heidentum”, das nach der Bibel eine Anbetung von Dämonen darstellt.]

Tosatti fragt, warum der Entwurf den Kardinälen nicht zur Überprüfung geschickt wurde, wo Franziskus ständig von Synodalität redet: „Sie sind genau darum Kardinäle, um den Papst zu beraten, und nicht um Birette zu aufzusetzen.”

Franziskus wird laut Tosatti insbesondere von zwei Kardinälen beeinflusst, vom Versagerkardinal Reinhard Marx und vom Skandalkardinal Oscar Rodríguez Maradiaga. Keiner von beiden bekleidete jemals eine Position in der Römischen Kurie.

Bild: © Mazur/catholicnews.org.uk, CC BY-NC-SA, #newsAvxxvgqswl
Mangold03
@Goldfisch, ein anderes Sprichwort aber sagt: "Wo der Geist herrscht, da herrscht Freiheit". Vermutlich hat man diesen (Geist) verwendet um seiner Phantasie freien Lauf zu lassen. Das Ergebnis aber, bleibt das selbe!
Goldfisch
Wo der Hl. Geist fehlt, herrscht Geistlosigkeit! - Sollte man nicht, bevor man solch gewichtige Dinge entscheidet um den Hl. Geist beten und bitten???