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Klerikalismus: Erzbischof rechtfertigt, knienden Gläubigen die Kommunion verweigert zu haben

Der Apostolische Administrator der Erzdiözese Santiago de Chile, Erzbischof Celestino Aós, beteuert, dass es richtig war, am Gründonnerstag knienden Gläubigen die Kommunion zu verweigern.

Aós rechtfertigte sich vor CruxNow.com (14. Mai) mit dem spanischen Sprichwort: „Wohin Sie gehen, machen Sie es so, wie Sie es vorfinden.“

Doch das ist nicht die Position der Kirche. Die Liturgiekongregation (Juli 2002) bezeichnet die Verweigerung der Kommunion gegenüber Gläubigen, die knien, als Verletzung ihrer fundamentalen Rechte und als Missbrauch.

Aós fügte hinzu, dass „Christus in der Heiligen Hostie ist, ob man steht oder kniet“ [warum hat er dann kniende Gläubigen diskriminiert?]

Danach verdreht er seinen Missbrauch in ein Problem der Opfer: „Wenn sie sich gedemütigt fühlten, dann bitte ich um Verzeihung, das war nicht meine Absicht.“

Der Erzbischof bereut nicht: „Ich bin trotz des Vorfalls ruhig.“ Der Missbrauch von Aós wurde nach einem Bericht auf Gloria.tv in weiteren sozialen Netzwerken weit verbreitet.

#newsCjqxnlhmga

Manchmal braucht man auch Zeit das Gesehene zu überdenken ; und so möchte ich Euch auf etwas hinweißen, was viele, vielleicht auf Grund des Bildmaterials außer acht gelassen haben. Es mag in Deutschland oder im deutschsprachigen Raum zwar noch kein Erzbischof gewesen sein, der den Gläubigen die kniende Mundkommunion verweigert hat, aber Priester, Stadtdechanten usw. schon.
Nur wurde dies halt …More
Manchmal braucht man auch Zeit das Gesehene zu überdenken ; und so möchte ich Euch auf etwas hinweißen, was viele, vielleicht auf Grund des Bildmaterials außer acht gelassen haben. Es mag in Deutschland oder im deutschsprachigen Raum zwar noch kein Erzbischof gewesen sein, der den Gläubigen die kniende Mundkommunion verweigert hat, aber Priester, Stadtdechanten usw. schon.
Nur wurde dies halt nicht gefilmt. Und verzeiht, aber ich denke auch diesen Umstand sollten wir bedenken, weil dieses Übel möglicherweise weltweit in der Kirche zu finden ist.
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Hat solches Verhalten Einfluss auf die Gültigkeit der Sakramente? Ich meine diese Frage sehr Ernst und will damit nicht provozieren. Ich stelle sie mir selbst und habe Mühe, sie zu beantworten.
@Kephas Simeon .... für uns Christen, die Jesus nachfolgen, ist die Eucharistie die Handlung an unserer Seele, die der Herr persönlich, stellvertretend durch einen geweihten Priester an uns vollzieht; ein heiliger Akt, der mit der nötigen Ehrerbietung als Äußere und mit der Hingabe zum Vater als innere Haltung, den Akt des Glaubens sichtbar macht, die uns von allen anderen Religionen …More
@Kephas Simeon .... für uns Christen, die Jesus nachfolgen, ist die Eucharistie die Handlung an unserer Seele, die der Herr persönlich, stellvertretend durch einen geweihten Priester an uns vollzieht; ein heiliger Akt, der mit der nötigen Ehrerbietung als Äußere und mit der Hingabe zum Vater als innere Haltung, den Akt des Glaubens sichtbar macht, die uns von allen anderen Religionen unterscheidet.
Einmal diese Liebe vom Opfertisch real empfangen und anschließend das geopferte Fleisch und das Blut, als neues Leben in Christus dargebracht, wird uns im Endgericht dem Vater als „Erkennungszeichen“ dienen, zur Verbindung zur Dreifaltigkeit, zugehörig! Einverleibt! Neugeburt in Christie Leib......
In Anbetracht dieser Tatsache, seitdem ich das verstanden habe, kniee ich vor dem Allerheilgsten und nehme das Geschenk des Sohnes mit der nötigen Würde, welches der Herr immer und immer wieder vollzieht - entgegen-zum Munde....
@Wilhelmina Vielen Dank für Ihre ausführliche und schöne Antwort. So wie Sie, glaube ich, die Kommunion in den Mund und kniend zu empfangen, ist gerade angemessen und würdig genug (svs. u. Vorbehalt aus gesundheitlichen Gründen), weil uns dabei ja bewusst ist, dass wir im Grunde unwürdig sind und das Geschenk trotzdem bekommen dürfen. Welch ein Geschenk und welch eine Freude!
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Es gibt keine Rechtfertigung! Jeder Gläubige hat ein Recht(!!) kniend die Kommunion zu empfangen, Punkt aus! Dazu eigentlich(!) soll die Kommunion ausschliesslich kniend und in den Mund gespendet werden. (Ausnahmen der Gesundheit des Gläubigen rechtfertigt diese stehend zu empfangen, dennoch aber in den Mund). Daher ist die Haltung der Kleriker mit Recht zu hinterfragen, denn die Gründe der …More
Es gibt keine Rechtfertigung! Jeder Gläubige hat ein Recht(!!) kniend die Kommunion zu empfangen, Punkt aus! Dazu eigentlich(!) soll die Kommunion ausschliesslich kniend und in den Mund gespendet werden. (Ausnahmen der Gesundheit des Gläubigen rechtfertigt diese stehend zu empfangen, dennoch aber in den Mund). Daher ist die Haltung der Kleriker mit Recht zu hinterfragen, denn die Gründe der Rechtfertigungen sind oft haarsträubend.

Im Übrigen die Handkommunion wurde erzwungen. Doch die Weise wie sie heute empfangen wird, ist im Grunde immer eine Schändung. Der Priester greift den Leib Christi mit 2 Fingern, warum soll der Gläubige den Herrn respektlos in die Hand empfangen und danach selber in den Mund führen? Welche Gründe rechtfertigen die Handkommunion? Antwort: es gibt keine.
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Mangold03
@Pater Jonas das ganze Dilemma geht ja weiter.... Erst wäscht sich der Priester die Hände um den Herrn bei der Wandlung gereinigt zu berühren, .... dann läuft der Priester herum und reicht jedem in seiner Nähe stehenden die Hand zum Friedensgruß, ......!!!! Den ich persönlich ablehne und mich protesthalber gleich nach dem Vater unser ... hinkniee ... um alles herum abzuwehren.
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Darum ist die Messe auf diese Weise also in der neuen Form am Volksaltar (Volksaltarübel) eigentlich nicht Gott gewollt. Der Priester sollte ein Messopfer feiern und nicht ein .....

Und darum ist das Zelebrieren am Hochaltar eigentlich die einzig korrekte Form.... Was Sie beschreiben, ist tatsächlich ein Hohn gegenüber dem Leib Christi.

Ihre Haltung gleich dem Vater unser...ist somit sehr verst…More
Darum ist die Messe auf diese Weise also in der neuen Form am Volksaltar (Volksaltarübel) eigentlich nicht Gott gewollt. Der Priester sollte ein Messopfer feiern und nicht ein .....

Und darum ist das Zelebrieren am Hochaltar eigentlich die einzig korrekte Form.... Was Sie beschreiben, ist tatsächlich ein Hohn gegenüber dem Leib Christi.

Ihre Haltung gleich dem Vater unser...ist somit sehr verständlich und nachvollziehbar. Beobachten Sie einmal im überlieferten Ritus, wie dort der Friedensgruss ausgetauscht wird....
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Goldfisch
Wenn die Reue aus offenem Herzen kommt, ist ja noch nicht aller Tage Abend!
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Was hat eigentlich ein Katholik in so einer Tingeltangel - Messe verloren???
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Irgendwann wird ihn sein Gewissen vielleicht doch beunruhigen. In Zukunft wird er wohl nicht mehr verweigern, weil es an die Oeffentlichkeit kam.
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Danach verdreht er seinen Missbrauch in ein Problem der Opfer: „Wenn sie sich gedemütigt fühlten, dann bitte ich um Verzeihung, das war nicht meine Absicht.“ Oh doch ! Und sie haben ihre Arglist genossen ! Der Erzbischof bereut nicht: „Ich bin trotz des Vorfalls ruhig.“
Wenn man dies in einem Zusammenhang liest, so straft der Erzbischof Celestino Aós selbst der Lüge und zeigt seinen offenen …More
Danach verdreht er seinen Missbrauch in ein Problem der Opfer: „Wenn sie sich gedemütigt fühlten, dann bitte ich um Verzeihung, das war nicht meine Absicht.“ Oh doch ! Und sie haben ihre Arglist genossen ! Der Erzbischof bereut nicht: „Ich bin trotz des Vorfalls ruhig.“
Wenn man dies in einem Zusammenhang liest, so straft der Erzbischof Celestino Aós selbst der Lüge und zeigt seinen offenen Hohn gegenüber diesen Gläubigen !!!
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Das ist ein Frevel, knieenden Gläubigen die Mundkommunion zu verweigern!
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