언어

Und täglich geht ein Messer auf

Gestern abend in den „Tagesthemen“. Und wieder ein Mord durch einen Messern Griff. Nach Trump und Comey, Teheran und IS, Katar und Saudi-Arabien, Bundesverfassungsgericht und Brennelementesteuer, Andrea Nahles und Martin Schulz, Holger Ohmstedt und …
댓글 쓰기…
<<Der Flüchtling/Migrant aus tausende von Kilometern entfernten Weltgegenden mutierte in der (medialen) Inszenierung zu einer Art von „Heiligem“, da er gleichzeitig das Fremde verkörperte und in seiner Gestalt eine Erlösung versprach. Mit der grenzenlosen Aufnahme aller Einwanderer, offiziell: Schutzsuchender, konnte nicht nur jeder Einzelne, sondern Deutschland als Ganzes zeigen, dass es bereit war, seine nationale und egoistische Identität abzulegen. Ein Land, das seine Vergangenheit … [더보기]
Sonia Chrisye
@elisabethvonthüringen

Ja, liebe Elisabeth, wer hätte das gedacht, dass es einmal so kommen würde?

Im Jahr 2002 hatte der damalige Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) noch verkündet: „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt.“ 15 Jahre später müssen wir uns innerhalb der eigenen Grenzen gegen den „Hindukusch“ verteidigen, eine Entwicklung die damals wohl niemand für möglich gehalten hätte.
<<Man stumpft angesichts der ständigen Meldungen immer mehr ab, ein Achselzucken, ein Kopfschütteln, „es-bringt-nichts-sich-aufzuregen“, alles Verhaltensweisen, die dem persönlichen Selbstschutz dienen. Dazu gehört auch, die meisten Zeitungen zu meiden, das Zwangsgebührenfernsehen und auch die meisten Privatsender abzuschalten, fruchtlose Diskussionen mit den „edlen Seelen“ zu vermeiden, die immer noch nach unserer Verantwortung für das Elend der Welt suchen und sich im Sündenstolz bequem eingerichtet haben. Am Ende wird es wieder niemand gewesen sein, denn objektiv sind alle unschuldig, man konnte ja nicht wissen, wohin sich das Ganze entwickelt.<<
Sonia Chrisye
@elisabethvonthüringen
Was mich mit Broder vereint: diese Erfahrung. Was früher als linksextreme Agenda aufgedeckt worden wäre, hört man nun allerorten. Ein Freund, den ich Monate aus den Augen verloren hatte, fragt mich tatsächlich, ob ich „denn vergewaltigt worden“ wäre. Eine Freundin in Italien, die ebenfalls Kontakt mit einer eingerosteten Freundschaft in Deutschland pflegt, wird gefragt: „Hast du denn das auch erlebt?“

Muss es immer erst so weit kommen? Und selbst dann ist nicht unbedingt… [더보기]
Resignation macht sich breit. Man will nicht mehr. Nicht mehr antworten, nicht sich ständig wiederholen, vor allem: nicht gegen festgefahrene Mauern anrennen. Ob im Alltag, im Internet, oder auf Veranstaltungen. Die Menschenverachter stehen auf der Seite der Blinden. Sie werfen aber lieber Steine auf die vermeintlichen Rassisten.
Sonia Chrisye
@elisabethvonthüringen
Die Gartenparty geht weiter,
ja, - so ist es.
Was soll man noch weiter dazu sagen, wenn man sich der Gefahr entziehen möchte, dass der Blutdruck ansteigt.
Bibiana
Jaja, nach dem Krieg durften die Deutschen keinerlei Waffen haben, auch kein Messer!
Bibiana
Herr Broder bringts immer so gut auf den Punkt...

und die Deutschen selber, die es angeht? Träumen so weiter vor sich hin oder verschliessen wohl ganz bewusst die Augen... vor der Wahrheit.
Die Gartenparty geht weiter
Von Henryk M. Broder
Ich habe es aufgegeben, mit meinen Freunden und Bekannten über die Folgen der unkontrollierten Einwanderung zu diskutieren. Sollen sie doch glauben, dass die „Schutzsuchenden“ in kürzester Zeit zu Facharbeitern ausgebildet werden können, dass „wir“ sie brauchen, um „demografische Verluste“ auszugleichen, dass vor allem muslimische Zuwanderer „eine Chance für Deutschland“ sind, weil wir „viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz“ … [더보기]
Sonia Chrisye
Christoph Jung / 08.06.2017
Ja, das Messer gehört nun auch zu Deutschland - nicht nur das Brotmesser.