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Nuntius beschuldigt Tagespost-Artikel der Verschwörungs-Theorie

Der Berner Nuntius Thomas E. Gullickson hat auf seinem Blog “ad montem myrrhae” (Oktober 17) die in Würzburg erscheinende Tagespost kritisiert.

Am 10. Oktober schrieb Kilian Martin in einem Tagespost-Leitartikel, dass die dritte Amtszeit des Rektors der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt, Pater Ansgar Wucherpfennig, nicht wegen dessen homosexualistischer Militanz verhindert wurde. Es gehe “um viel mehr” – mutmaßte Martin, ohne sagen zu können, worum.

Ohne Wucherpfennig und Martin beim Namen zu nennen, wirft Erzbischof Gullickson der Tagespost vor, sich im Fall Wucherpfennig einer “Verschwörungstheorie” bedient zu haben. Er wundert sich, dass Wucherpfennigs Homo-Militanz für die Tagespost offenbar nicht Grund genug gewesen wäre, um Wucherpfennigs Wiederwahl als Rektor nicht zu bestätigen.

Gullickson stellt deshalb fest, dass in diesem und anderen Fällen vieles besser wäre, “wenn wir eine klare Vorstellung von der Sünde und der objektiven Bedenklichkeit gewisser Gedanken, Worte, Werke und Unterlassungen wiedergewinnen könnten.”
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