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Amazonas-Ideologen verwandeln Kirche in Hippie-Spielplatz

„Unsere Mutter Erde ist im Todeskampf“, seufzt Red Ecclesial Panamazonica (REPAM) in einem Manifest vom 14. September, das in Quito, Ecuador, veröffentlicht wurde.

REPAM ist ein vom Vatikan unterstütztes transnationales kirchliches Netzwerk, das im September 2014 in Brasilien gegründet wurde. Das Netzwerk ist der Hauptkoordinator der Amazonas-Synode.

Sein Manifest erinnert zuerst an einige „Märtyrer“ des „amazonischen Volkes“, die ihr Leben für „die Verteidigung von Leben und Natur“ gegeben haben.

Es bezeugt „die Schreie unserer Mutter Erde“ und verweist auf eine „sozial-ökologische Krise“, meint aber, dass „unsere Spiritualität” uns erlaube, „zum Leben umzukehren“, allerdings nur in der Begegnung „mit anderen [heidnischen] Spiritualitäten“.

Die selbstbewussten Autoren verpflichten sich, „Propheten“ und „Verteidiger des Lebens und der Vielfalt“ zu sein. Sie wollen „Ökozid“, „Genozid“ und „Ethnozid“ bekämpfen.

Einmal verwenden sie sogar das Wort „Sünde“, indem sie die Zerstörung der Natur als „soziale Sünde von kapitaler Bedeutung“ bezeichnen.

Sie würdigen einen „Dialog der Kenntnisse“, der von „[heidnischen] Weltanschauungen und Visionen der Vorfahren“ ausgehe, die sie „Kawsak Sacha“ („lebendiger Wald“) nennen. Durch diese „Kenntnisse“ gedenken die Autoren des Manifests, die Bedeutung und den Horizont ihres „Kampfes“ zu verstehen.

Am Ende wird en passant das „barmherzige Herz Jesu“ erwähnt, das - erwartungsgemäß – „von den Peripherien“ zu uns spricht. Auch „Maria“, die ehemalige Muttergottes, kommt kurz zum Handkuss.

Abgesehen von den letzten beiden Absätzen liest sich der Text wie das Testament intellektuell überdrehter Hippies aus den 1960 Jahren.

Bild: © Wilfred Paulse, CC BY-NC-ND, #newsXmmncqhrey
Mangold03
Die selbstbewussten Autoren verpflichten sich, „Propheten“ und „Verteidiger des Lebens und der Vielfalt“ zu sein. Sie wollen „Ökozid“, „Genozid“ und „Ethnozid“ bekämpfen. >> Die selbstbewußten Priester/Bischöfe/Kardinäle verpflichten sich größtenteils, Irrlehren zu akzeptieren, Propheten in Frage zu stellen und die Verteidigung des Lebens hint an zu stellen, da die Vielfalt der Religionen ihr …More
Die selbstbewussten Autoren verpflichten sich, „Propheten“ und „Verteidiger des Lebens und der Vielfalt“ zu sein. Sie wollen „Ökozid“, „Genozid“ und „Ethnozid“ bekämpfen. >> Die selbstbewußten Priester/Bischöfe/Kardinäle verpflichten sich größtenteils, Irrlehren zu akzeptieren, Propheten in Frage zu stellen und die Verteidigung des Lebens hint an zu stellen, da die Vielfalt der Religionen ihr ganzes Denken umfaßt und die Begeisterung dafür keine Grenzen kennt.
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Eremitin
aber, aber Amazonien liegt doch in Deutschland.....
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Mangold03
haben wir schon keinen Einfluß auf die Gegebenheiten vor Ort, was will man von Änderungen weit weg der Heimat erwarten???
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Um welchen Teil der Amazonasliturgie tut sich's handeln?
Ich nehme an, um den Einzug der Priester, mit ihren Ministranten
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Dieser unerträgliche Öko Kommunismus, (wobei ich schon für einen vernünftigen Umweltschutz bin, z. B. , wo es um die krinelle Vernichtung, der Regenwälder geht, oder den Plastikmüll im Ozean) erinnert an die frühen Grünen, der achtziger Jahre. Damals eine lautstarke Minderheit, die ich persönlich damals nicht ernst genommen habe, die aber einfach genervt hat, mit ihrer besserwisserischen …More
Dieser unerträgliche Öko Kommunismus, (wobei ich schon für einen vernünftigen Umweltschutz bin, z. B. , wo es um die krinelle Vernichtung, der Regenwälder geht, oder den Plastikmüll im Ozean) erinnert an die frühen Grünen, der achtziger Jahre. Damals eine lautstarke Minderheit, die ich persönlich damals nicht ernst genommen habe, die aber einfach genervt hat, mit ihrer besserwisserischen Omnipäsenz. Ich denke dachte, diese Spinner würden bald wieder verschwinden, aber im Gegenteil, sie lernten ihr unsympathisches, penetrantes Wesen zu verbergen und durchdrangen mit ihren ideologischen Gift, alle politisch und gesellschaftlich relevanten Parteien und Institutionen. Besonders "reinerhalten" haben sie sich jedoch in gewissen kirchlichen Vereinigungen, dort haben sie einen sicheren Ort gefunden, wo sie ungestört abwarten konnten, bis sie ihre Zeit als gekommen erachten. Aus diesen Nischen kriechen.sie nun wieder hervor, um endlich auch ihre krudesten und dümmsten unchristlichen Ideen, aller Welt aufzuzwingen. Ich muß mich.immer mit Grausen abwenden, wenn ich nur eines dieser verhärmten, verkniffen Larven erblicke.
Mangold03
Aber, aber, @Joseph Franziskus wer wird denn gleich. Grün ist was die Farbe schon sagt: UNreif und wird es immer bleiben, egal wohin man schaut.
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Grün heißt als liturgische Farbe nicht unreif.
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Meine "Kirche" ist das zum Glück nicht.
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Das ist sowieso keine Kirche.
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