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Hl Margareta 6 8

Wie Pater Ratisbonne seine Mitjuden zur Taufe auffordert

als man mit dem Bau der Fundamente der Ecce-Homo-Kirche in Jerusalem beschäftigt war, stieß man auf eine reiche Quelle, welche ihren Lauf von Norden nach Süden, vom Palast des Pilatus zum Turm Antonia und zum salomonischen Tempel nimmt: sie fließt in einem prächtigen, gewölbten Aquädukt von 7 Meter Breite und 7 Meter Höhe.

Man hat sonst kein fließendes Wasser in Jerusalem, und im Talmud steht geschrieben, dass, wenn einmal die drei innerhalb der Mauern dieser Stadt vorhandenen Quellen zu Tage kommen, die Ankunft des Messias bevorstehe.

Die Juden begrüßten darum die Auffindung dieser Quelle als ein heilverkündendes Vorzeichen und kamen mit ihren Geschirren herbei, um sich von diesem heiligen Wasser zu erbitten. Aber P. Ratisbonne antwortete ihnen:

‚Ich weiß sehr gut, warum ihr von diesem Wasser haben wollt: ihr betrachtet es als ein Unterpfand der bevorstehenden Ankunft eures Messias. Nun, euer Messias ist bereits gekommen und ihr wartet vergeblich auf einen anderen.
Er hat es gefügt, dass ein Israelit, der sein Jünger geworden, an der Stelle, wo eure Vorfahren seinen Tod verlangt haben, dieses Wasser auffand, damit es zu eurer Taufe diene. Wollt ihr darum euch taufen lassen, so sollt ihr davon haben, so viel euch beliebt.‘


Sprach’s, sie aber verschwanden mit ihren Geschirren

die katholischen Missionen, 1876

Alphonse-Marie Ratisbonne (*01.05.1814 in Straßburg; † 06.05.1884 in Ain Karim in Jerusalem) war ein französischer Jesuit und war schließlich Mitglied in der Kongregationen der Schwestern und Priester "de Notre Dame de Sion".

Alphons Maria Ratisbonne war Sohn eines reichen jüdischen Bankiers. Er studierte Literatur und Jura und wurde Advokat und Bankier. Am 20. Januar 1842 wurde er durch eine Marienerscheinung in der Kirche S. Andrea delle Fratte in Rom bekehrt und alsbald in der Jesuitenkirche al Gesú getauft.
Ab 20. Juni 1842 war er Novize der Gesellschaft Jesu in St. Acheul, erhielt am 20. September 1848 diePriesterweihe (1847 bereits nach anderen Angaben). Er widmete sich dann als Missionar apostolischen Arbeiten. Nach etlichen Jahren trat er mit Erlaubnis Pius IX aus dem Jesuitenorden aus und wurde Mitglied der Prêtres de Notre-Dame de Sion, einem Orden, welchen sein Bruder Marie-Theodore gründete.
1855 baute er für die Sionsschwestern in Jerusalem am Ecce-homo Bogen das große Kloster mit Waisenhaus, die Waisenhäuser St. Johann im Gebirge und St. Peter am Jaffator außerhalb Jerusalems.

Marie-Theodore Ratisbonne (* 28.12.1802 in Straßburg; † 10.01.1884 in Paris) war ein französischer Theologe, Priester und Ordensgründer der Kongregationen der Schwestern und Priester "de Notre Dame de Sion".
Trotzdem Marie-Theodore Ratisbonne als ein bewußter Juden-christlicher Liberal junger Mensch erzogen worden ist, und nur noch dem jüdischen Brauchtum verhaftet war, kehrte er, als er zu Jesus fand, zugleich zu Moses und den Propheten zurück. Sein Vater, obwohl sehr liberal, Vorsitzender des jüdischen Konsistoriums im Elsaß, bestimmte ihn und einige seiner Freunde, Ärzte, Kaufleute und Juristen dem rückständigen jüdischen Volk ein gutes Schulwesen zu verschaffen.
Er empfing am 14.4.1827 das Sakrament der Taufe. 1840 übernahm Theodore eine Vikarstelle in der Pariser Pfarrei Notre-Dame des Victoire und die Leitung der Erzbruderschaft vom heiligsten Herzen Mariens, an diesem Pariser Wallfahrtsort.
Hl Margareta
@Immaculata90 ich denke Modernisten besitzen derart viele Glaubenszweifel, daß sie weder an Bekehrung noch Mission glauben können, und ganz sicher nicht an die Kraft des Gebetes
Immaculata90
Man könnte meinen, die Modernisten wollen einen "judenreinen Himmel", sowie ihre politischen Vorläufer ein "judenreines Deutschland" wollten! Einfach unfaßbar!
Hl Margareta
nach der neuen Theologie war die Bekehrung durch die Marienerscheinung von Pater Ratisbonne vom Judentum zur katholischen Kirche vermutlich auch nicht notwendig. Vielleicht sollte eme Papst Benedikt XVI dies auch der Mutter unseres Erlösers mitteilen. Man erlaube mir meinen Sarkasmus.
Nicolaus
Es wäre ein Mangel an Nächstenliebe, würde man den Juden nicht die Erlösung durch Christus in seiner hl. Kirche wünschen. Papst Pius IX. hat sogar einen jüdischen Jungen adoptiert, ihn selber getauft, später wurde dieser Junge selbst Priester.
Hl Margareta
Alphons Maria Ratisbonne war Sohn eines reichen jüdischen Bankiers. Er studierte Literatur und Jura und wurde Advokat und Bankier. Am 20. Januar 1842 wurde er durch eine Marienerscheinung in der Kirche S. Andrea delle Fratte in Rom bekehrt und alsbald in der Jesuitenkirche al Gesú getauft.
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Hl Margareta
Beten auch wir immer für die Bekehrung der Juden, damit auch sie den wahren Messias, Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, anerkennen und in die katholische Kirche eintreten, außerhalb derer es kein Heil gibt!