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Heilwasser
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Die von fern her Kommenden auf das rettende Wasser der Taufe zusteuern

Bibelblüten

(5) Die von fern her Kommenden auf das rettende Wasser
der Taufe zusteuern

Voraussetzung für die Rettung


Mk 16,16 gibt die Voraussetzung an: "Wer glaubt und
sich taufen lässt, wird selig werden; wer aber nicht glaubt,
der wird verdammt werden." (Vgl. Joh 3,18.36)


-> Glaube+Taufe

Voraussetzung für die Taufe: der Glaube

Dazu erfahren wir Näheres in der Apg 8,26ff, wo der Kämmerer
der Kandake, der Königin von Äthiopien, von der Anbetung
in Jerusalem heimfährt und gerade im Propheten Jesaja liest,
als ein Engel des Herrn den Philippus zu ihm schickt.

"Der Abschnitt der Schrift, den er las, lautete: Wie ein Schaf
wurde er zum Schlachten geführt; und wie ein Lamm, das
verstummt, wenn man es schert, so tat er seinen Mund nicht
auf.
33 In der Erniedrigung wurde seine Verurteilung aufgehoben.
Seine Nachkommen, wer wird von ihnen berichten? Denn sein
Leben wurde von der Erde fortgenommen.
34 Der Kämmerer wandte sich an Philippus und sagte: Ich bitte
dich, von wem sagt der Prophet das? Von sich selbst oder von
einem anderen?

35 Da tat Philippus seinen Mund auf und ausgehend von
diesem Schriftwort verkündete er ihm das Evangelium von
Jesus
.
36 Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle.
Da sagte der Kämmerer: Siehe, hier ist Wasser. Was steht
meiner Taufe noch im Weg?

37 2
38 Er ließ den Wagen halten und beide, Philippus und der
Kämmerer, stiegen in das Wasser hinab und er taufte ihn.
39 Als sie aber aus dem Wasser stiegen, entrückte der
Geist des Herrn den Philippus. Der Kämmerer sah ihn nicht
mehr und er zog voll Freude auf seinem Weg weiter."

-> Dreiteilige Gliederung erkennbar:
1.) Interesse am Glauben (Frage des Äthiopiers)
2.) Unterrichtung über das Evangelium (Philippus' Katechese)
3.) Was begehrt er von der Kirche ? Die Wassertaufe.

Der Äthiopier hat Interesse am Glauben, lässt sich offenen
Herzens und in Gottesfurcht belehren, glaubt alles und begehrt
dann die Taufe durch Philippus, den Diener der Kirche.

Und so ist es auch heute: Wir müssen den Fokus wieder
auf die wesentlichen Aussagen der Hl. Schrift legen, denn
es kommen gerade viele von fern her und da sind durchaus
viele dabei, die Glaubensinteresse hätten, wenn sich jemand
um ihr Interesse kümmern würde bzw. den Glauben an
Jesus Christus verkünden würde, sodass sie Interesse daran
fänden. Und wenn dann Interesse da ist und ein wahres
Begehren vorhanden ist, den Glauben an Jesus kennen-
zu lernen, so braucht es nicht Jahre der Vorbereitung,
sondern nur ein offenes Herz und einen kompetenten
Kirchendiener, der die wesentlichen Lehren vom Evangelium
her darlegen und unterrichten kann. Was ist wesentlich ?
Die Passion Christi, wie die Rede vom Lamm andeutet.
Wenn der Katechumene
nun alles bereitwillig in Demut und Gottesfurcht annimmt,
wohlwissend, dass er noch nicht alles wissen kann, sondern
durch die Taufe im Gnadenleben ehrfürchtig weiterwachsen
muss, steht man vor der Frage:

Was hindert noch zur Taufe ?
Nichts.

Frohes Schaffen in der Glaubensverkündigung. Die Ernte ist
nämlich groß, doch der Arbeiter sind wenige. Bittet also den
Herrn der Ernte, dass Er Arbeiter in seine Ernte sende !!!


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Was hindert noch zur Taufe ?
Nichts.
Wer glaubt und getauft ist, wird gerettet !