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Hört, wie er euren eigenen Namen in den Mund nimmt: Das ist der Ruf Jesu

Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997)

Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
Brief vom 25.3.1993 an ihre Kommunität, bekannt als „geistliches Testament“ (trad. © Evangelizo)

Hört, wie er euren eigenen Namen in den Mund nimmt: Das ist der Ruf Jesu

Unsere Liebe Frau war zusammen mit dem heiligen Johannes und – da bin ich mir sicher – mit Maria Magdalena die erste Person, die diesen Schrei Jesu hörte: „Mich dürstet“ (Joh 19,28). Sie kennt die tiefe Intensität dieser brennenden Sehnsucht nach euch und nach den Armen. Aber kennen auch wir sie? Spüren wir diese so wie sie? [...] Früher bat mich immer Unsere Liebe Frau darum, jetzt aber bin ich es, die euch in ihrem Namen darum bittet, die euch anfleht: „Hört auf dieses dürstende Verlangen Jesu“. Möge dies für jede und jeden ein Wort des Lebens sein. Wie könnt ihr euch dem Durst Jesu nähern? Ein einziges Geheimnis [gibt es da]: Je näher ihr Jesus kommt, desto besser lernt ihr seinen Durst kennen. „Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ sagt uns Jesus (Mk 1,15). Doch worin sollen wir umkehren? Weg von unserer Gleichgültigkeit, von der Härte unseres Herzens. Und was sollen wir glauben? Dass es Jesus schon jetzt nach unserem Herzen und den Armen dürstet. Er, der eure Schwäche kennt, sehnt sich dennoch einzig und allein nach eurer Liebe. Er will einfach, dass ihr ihm eine Chance gebt, euch zu lieben. [...] Hört auf ihn. Hört, wie er euren eigenen Namen in den Mund nimmt. Und bewirkt so, dass meine Freude und die eure vollkommen sind (1 Joh 1,4).
Tina 13
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Lichtlein
Schönes Bildnis unseres Herrn
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Rita 3
gäbe es viele solcher Mutter Teresa´s, die Welt sähe anders aus
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