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Halbherzige Entschuldigung des FC Mariahilf für die Provokation gegen vatikanische Frauenmannschaft

Der FC Mariahilf veröffentlichte auf Facebook ein offizielles Statement zur Spielabsage "Vatikan Frauen – FC Mariahilf Frauen" im Rahmen ihrer 20 Jahre Jubiläumsfeier. Der Text:

Lange haben wir uns auf den gestrigen Tag vorbereitet und viele helfende Hände haben mit großem Einsatz darauf hingearbeitet, dass wir unseren runden Geburtstag gebührend feiern. Sportliches Highlight sollte das Spiel unseres Frauenteams gegen die Spieler*innen des Vatikans werden.

Trotz ambivalenter Haltungen innerhalb des Vereins zum Vatikan, haben wir uns für das Match ausgesprochen, weil Fußball keine Grenzen kennt. Es ging einerseits um die sportliche Herausforderung, andererseits um die enge freundschaftliche und bestärkende Zusammenarbeit innerhalb des Vereins während der Vorbereitungen eines so großen Ereignisses. Der Gründung eines Frauenteams im Vatikan stehen wir positiv gegenüber, sogleich dies erst ein kleines Zeichen zur Gleichstellung ist.

Nach einer Feldmesse am Vormittag begrüßten wir freundlich unsere Gäste. Als die Hymnen ertönten, hoben drei unserer Spieler*innen ihr Trikot und zeigten auf den Bauch aufgemalte „Pro-Choice“ Botschaften. Sie wollten dadurch das Recht der Frauen auf Schwangerschaftsabbruch hervorheben.

Die Aktion der drei Spieler*innen wurde selbständig organisiert und durchgeführt. Der Verein hat diese Aktion nicht mitgeplant. Wir haben von Vereinsseite danach alles versucht, um das Spiel dennoch auszutragen. Die drei Spielerinnen haben das Spielfeld verlassen, weiters wurde verlangt, dass Zuschauer*innen mitgebrachte Transparente, die sich gegen Homophobie aussprechen, abnehmen. Leider konnten wir die Verantwortlichen des Vatikans zu diesem Zeitpunkt trotzdem nicht mehr überreden, zu spielen.

Für uns ist jetzt wichtig, dass wir uns als Verein in Ruhe zusammensetzen und alle Meinungen zu Wort kommen lassen. Wir wissen, dass die Aktion unterschiedliche Meinungen hervorgerufen hat – sowohl im Verein als auch in der Öffentlichkeit. Wir wissen auch, dass dieser stumme Protest provozieren sollte und auf die Einstellung der Kirche zum Thema reproduktive Selbstbestimmung und LGBTIQ-Rechte hinweisen sollte.
Als Verein sind uns Toleranz, Vielfalt der Lebensformen und ein friedliches Miteinander wichtig, worauf wir auch mit Regenbogensymboliken hingewiesen haben. Wir verstehen daher die Forderungen und die Botschaft unserer Spieler*innen, jedoch finden wir den Zeitpunkt der Durchführung unpassend und können daher die Aufregung nachvollziehen. Nach der enttäuschenden Spielabsage sind bei einigen Zuseher*innen die Emotionen durchgegangen. Es kam zu unschönen, teils homophoben Äußerung, die nichts am Fußballplatz verloren haben. Wir distanzieren uns von diesen Aussagen und möchten uns bei den betroffenen Personen entschuldigen.

Wir möchten jedoch folgendes festhalten: Wir sehen uns als FC Mariahilf Familie: Bei uns sind alle willkommen, die gerne Fußball spielen. Weder Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, religiöses Bekenntnis, Hautfarbe noch sonstige Merkmale sind bei uns ausschlaggebend, ob jemand zu unserem Verein dazugehört. Uns alle verbindet der Fußball. Wir sind ein Verein, der sich durch hohes soziales Engagement auszeichnet und von ehrenamtlichen Helfer*innen geführt wird.

Wir möchten uns aufrichtig bei den Spieler*innen des Vatikan Teams und den Gästen von nah und fern dafür entschuldigen, dass das Spiel nicht stattgefunden hat. Der Spielabbruch war zu keiner Zeit beabsichtigt und wir haben uns ebenfalls auf das Freundschaftsspiel gefreut.
Fischl
Der sozialistische Bezirksvorsteher ist ein bekennender Hormosechsueller (=Diktion der "Zazie in der Metro"). Dessen Schlagseite verdanken wir leider die unnötigen Fußgänger*innen-Ampel-Lichtsignale im Bezirk. Der heißt "Maria hülf !" (so stehts auf der Kirche), also besteht Hoffnung.
Sofia M
Wieso schreibt diese Fussballverein: Spieler*innen, und nicht einfach alles zusammen? Also: Spielerinnen
Ist das was neues? Was soll das bedeuten?
Gestas
Das ganze offizielles Statement des Vereins ist verlogen.
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gennen
Nach zu lesen auf Facebook und Kommentar abgeben.
a.t.m
Die Frauen aus dem Vatikan haben Courage bewiesen und dafür möchte ich mich auf diesen Wegen bei diesen bedanken. Und der Verein der sich ja mit diesen Worten klar auf die Seite der Abtreiber - Sodomitenlobby stellt , sollte seinen Namen in Mariahassen umändern

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Immerhin! Ich finde, man sollte jetzt nicht nachhaken.
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