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Deutsche Bischöfe – Overbeck, Woelki, Genn – reden anbiederisch

Von Reinhard Dörner, Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen

„Ecclesia semper reformanda“ - Die Kirche hat sich ständig zu reformieren – so ein alter bewährter Grundsatz der kirchlichen Community. Doch: Reform wohin und mit welchem Ziel und auf welcher Grundlage? Wer gibt das Kriterium vor? Befugnis und Befähigung hierzu muß man bei manchen Bischöfen ernsthaft in Frage stellen.

Der historische Background zeigt eindeutig, daß jede Reform in der Kirche, sofern sie überhaupt erfolgreich war und üppiges kirchliches Leben hervorrief, davon ausging, sich auf ihre Wurzeln zu besinnen. Heute scheint ein anderer Weg bevorzugt zu werden: das Vorpreschen in den Modernismus. Seit der Enzyklika „Pascendi Dominici Gregis“ ist das innerkirchliche Leben kontinuierlich geschrumpft. Anstatt dem Auftrag des Herrn gerecht zu werden: „Gehet hin in alle Welt und machet alle Völker zu meinen Jüngern“ werden ständig Pastoralpläne in den Bistümern entworfen, die dem Glaubensschwund bei den Menschen dadurch einen Damm setzen zu können glauben, daß die Verkünder immer mehr vom eigentlichen Lehrauftrag abweichen. Das Zauberwort, mit dem viele der Glaubenszersetzung Einhalt gebieten wollen, hieß und heißt für viele wohl noch: „Das kann man doch heute so nicht mehr...“.

Befremdlich wird es, wenn man von Bischöfen Äußerungen hört, die sich anbiederisch zu Wort melden, indem sie sich „gegen ‚abgrenzende Profilierung‘ der Kirchen“ (!) (Overbeck) wenden: Die Erklärung der Glaubenskongregation „Dominus Jesus“ des Jahres 2000 erklärt genau, welche die vom Herrn gegründete Kirche ist und daß es nicht Kirchen gibt. Betet nicht Jesus selbst um die Einheit der Christen? Was soll man dann unter „versöhnter Verschiedenheit“ verstehen?

Und welchen „gemeinsamen Grund“ zwischen Katholiken und Protestanten soll es geben (Woelki)? Warum erklärt er bei seinem Vortrag vor der Synode der EKD nicht präziser, was er unter „Ehrlichkeit in der Ökumene“ versteht? Etwa Nivellierung der Lehre Jesu? Hat Jesus das gemeint, wenn er sagt: „Wer mein Wort hält...“? Immerhin muß man ihm dafür danken, daß er deutlich feststellt, daß „gemeinsame“ Eucharistie keine Gemeinsamkeit des Glaubens herstellt.

Wer jedoch das Kirchenrecht aushebelt und behauptet, es gebe kein Recht, jemandem die Kommunion zu verweigern, interpretiert den CIC nach seinen eigenen pastoral genannten (!) Einsichten (Genn im Vorwort einer neuen Arbeitshilfe zur Ehepastoral). Rangiert der Glaube an den eucharistischen Herrn nach der Erfüllung der Steuerzahlerpflicht? Oder gilt für alle Kirchensteuer-Verweigerer trotzdem weiterhin „Sakramente nur gegen Cash“?

Die Bischöfe sollten sich mit ihren Erklärungen entsprechend dem Evangelium eindeutig als „Hirten“ erweisen wie z.B. der „Löwe von Münster“ (Kard. von Galen), nicht aber als anpasserische „Mietlinge“ zur Verunsicherung der Gläubigen.
Overbeck, Woelki, Genn und Marx in einen Sack und feste draufhauen. Frage: Wen trifft man? Antwort: Immer den Richtigen!
simeon f.
Dazu ein passendes Fundstück:

"Die vornehmste Aufgabe der christlichen Kirchen und ihrer Spitzenpfaffen Marx, Wölki, Bedford-Strom besteht heute darin, im Namen des toleranten Vaters, des mutmaßlichen Sohnes und des heiligen Dingens die Christenverfolgung der Gegenwart zu beschweigen und in kultursensibler Stummheit zu erdulden."
Klonovsky, 15.11.18