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Eugenia-Sarto 5 8

Ein Bruch mit der Tradition ist abzulehnen.

Der heilige Laurentius sagte: Unstreitig haben die heiligen Väter immer eines Geistes, in einmütigem Konsens und mit einem Munde neue Glaubenslehren, von wem auch immer sie kamen, zurückgewiesen, verurteilt und verflucht.

Das sind harte Worte. Man muss aber sagen, dass es auf und nach dem Konzil VII Neue Lehren und eine neue Sprache gibt, die die alten überlieferten Lehren verändern, verdunkeln, verschleiern und schliesslich ihnen widersprechen. Sie widersprechen den Aussagen der früheren Päpste
. Z.B. in der Definition der Kirche. Im Empfang der Sakramente durch Nichtkatholiken, in der Oekumene. Nun zelebrieren protestantische nichtgeweihte Pfarrer mit katholischen Priestern.
Nun einigen sich katholische Kirchenvertreter mit Protestanten in Fragen der Rechtfertigung und verstossen damit gegen die katholische Lehre der Rechtfertigung usw.
Nach katholischer Lehre ist die Rechtfertigung des Sünders die Eingiessung der heiligmachenden Gnade. Dadurch wird der Mensch Kind Gottes, er wird innerlich verwandelt und geheiligt. Die Sünde wird getilgt. Dies geschieht in der Taufe und bei der Beichte.
Luther hingegen lehrte, dass der Sünder Sünder bleibt, die Sünde werde nur zugedeckt. Rechtfertigung geschehe nur durch den Glauben.
Das hat das Konzil von Trient verurteilt. Denn der Glaube allein genügt nicht. Der Mensch braucht die Heiligmachende Gnade, ein Leben nach den Geboten, und das Vollbringen guter Werke.
Luther behauptet aber, dass der Mensch seit der Erbsünde keine guten Werke vollbringen könne.
Nach Luther haben sich die Protestanten gespalten und vielfach Luther widersprochen.
Diese Dinge muss man mal verstehen und vor allem sich bemühen, die katholische Lehre kennenzulernen, um den heutigen Irttümern engegensteuern zu können.
Nur jene Lehren sind wahr, die Christus und die Apostel gelehrt haben, und jene Lehren , die aus diesen auf den Konzilien und den heiligen Vätern entfaltet - aber nicht dem Sinne nach verändert wurden..
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simeon f.
@Sancta Der Heilige Lauretius hat sehr wohl recht, und wenn sich die "Hirten" darum nicht kümmern, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass es sich um Mietlinge und nicht um Hirten handelt.
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Sancta
Der Heilige Laurentius hat wohl recht, nur kümmert das heute den wenigsten Hirten unserer Kirche
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@Eugenia-Sarto Danke für die klaren Richtlinien!!
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Eugenia-Sarto
Zitat:Das katholische Dogma und die Lehre des katholischen Glaubens hat notwenigerweise diese drei Eigenschaften: Sie ist von der Zeit der Apostel an überall in der Kirche und von allen geglaubt worden. Wenn daher einer eine andere Glaubensdoktrin predigt oder lehrt oder irgendetwas Neues zum Glauben hinzufügt, so ist er nach der Sentenz des Paulus mit dem angekündigten Anathem zu belegen, den … Mehr
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