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„…und das Ewige Licht leuchte ihnen!“

Manche Kinder (und auch manche Erwachsene) fürchten sich nachts vor der Dunkelheit und können bei vollkommener Finsternis nicht einschlafen. Ihre Eltern besorgen ihnen dann ein Nachtlicht. Als glaubende und betende Menschen wissen wir, wer uns in der dunkelsten Finsternis der Todesstunde als unauslöschliches Licht aufstrahlt: Jesus und Maria!

In jedem Ave Maria bitten wir die Gottesmutter, beim Heiland Fürbitte für uns einzulegen und uns beizustehen: „…bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen!“ Somit dürfen wir in jedem „Gegrüsst seist Du Maria …“ im Schlusssatz zwei besondere Augenblicke ansprechen: die Gegenwart und die Todesstunde. In der Gegenwart ist es uns geschenkt, das Ewige Leben bereits jetzt bewusst vorzubereiten, indem wir Gutes tun und Schädliches unterlassen! Dazu aber braucht es Selbsterkenntnis und Wahrhaftigkeit, so wie Francesco Petrarca sie nach der Lektüre der „Bekenntnisse“ des hl. Augustinus auf dem „Mont Ventoux“ ersehnt und dabei seine dichterische Berufung gefunden hat. „Und es gehen die Menschen hin, zu bestaunen die Höhen der Berge, die ungeheuren Fluten des Meeres, die breit dahinfliessenden Ströme, die Weite des Ozeans und die Bahnen der Gestirne und vergessen darüber sich selbst.“ (Augustinus „Confessiones“ X.8)

Der hl. Augustinus definiert Frieden als Ruhe in Ordnung: „pax est tranquillitas ordinis!“ In unserer menschlichen Freiheit und Selbstvergessenheit aber ist es uns, sowie auch äusseren Umständen, wie Naturkatastrophen und Unglücksfällen, durchaus möglich, die gute Ordnung zu stören, das vertrauensvolle Zusammenleben zu beeinträchtigen und Leben zu gefährden. Mängel, Schuld, Lasten und Elend bedrängen dann manchmal über die Lebensgrenze hinaus Einzelpersonen und ganze Gemeinschaften, die doch der göttlichen Bestimmung entsprechend zur Glückseligkeit, Vollendung und Heiligkeit berufen gewesen wären. Für die Armen Seelen sieht der lebendige Gott dann eine Zeit der Läuterung und Sühne vor, so dass sie angemessen, wohl vorbereitet und der guten Ordnung entsprechend in das Ewige Licht und den unvergänglichen Frieden des Himmels eintreten dürfen.

Unsere Kirche bekennt, dass die Seele Verstorbener auch mit uns in Kontakt treten und von uns Hilfe empfangen können. Während die beiden Festtage Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November) uns daran erinnern, dass unsere Liebesdienste auch unseren Verstorbenen zu Gute kommen, lenkt der Christkönigssonntag unsere Gedanken bereits auf die Erlösung und Rettung durch Jesus Christus hin! Die länger werdenden Nächte laden uns dazu ein, unsere Aufmerksamkeit auf unseren Heiland auszurichten, der von sich gesagt hat: „Ich bin das Licht der Welt!


Liebe Freunde des K-TV,

mit all unseren Kräften setzen wir vom K-TV uns dafür ein, Ihnen möglichst viele Stunden des besinnlichen Gebets und der geistlichen Erneuerung über unseren Sender zu schenken, die uns auf diese einmalige Begegnung mit dem Heiland vorbereiten mögen. Bereits jetzt möchten wir durch geistliche Vertiefung Wege in die Fülle des Lebens und der Freude aufzeigen, die wir den göttlichen Verheissungen entsprechend erhoffen dürfen. Für Ihre wertvolle Unterstützung durch inniges Gebet und Ihre Gaben, möchten wir uns bei Ihnen bereits im Voraus herzlichst bedanken.

Mit den besten Segenswünschen grüsst Sie
Ihr
Pfarrer Paul Schuler

Download Programmheft November:
k-tv.org/…/11_nov_webA424E…

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Stelzer
Vielen Dank an K-TV. Dank Ihnen bin ich wieder an das Rosenkranz-Beten

Gekommen. Jeden Abend und jeden Morgen kann man wunderbar mitbeten.
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