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Eugenia-Sarto 3 8

Die Sprache des Konzils und der Theologie danach hat die Lehre vertieft, wird gesagt.

Versteht die heutige Theologie wirklich die ganze Tiefe und Bedeutung des Kreuzes Christi?
Müssen wir nicht sehr ergriffen sein über das, was die katholische Kirche früher darüber lehrte?
Ein Vergleich, wie die Sprache vor 100 Jahren über die Erhabenheit und tiefe Bedeutung des Kreuzes Christi sich ausdrückte:

Das Kreuz als Werkzeug des Leidens und Todes Christi hat seine

Bedeutung zunächst darin, dass der Tod am Kreuze die schmerzlichste

und schimpflichste Todesart und speziell Verbrechertod, also vorzüglich

zum Sühnetod geeignet war.

Insbesondere war das Aufhängen der Hingerichteten am "Holze" nach dem mosaischen Gesetz, als vollendeter Ausdruck ihrer Ausstossung aus dem Volke Gottes und Symbol ihrer Belastung mit dem Fluche Gottes, dem ewigen Tode (Deut.21, 23; vgl Gal.3, 13), ebenso das spezifische Charakteristikum der Todesstrafe für die Uebertretung des mosaischen Gesetzes, resp. für die persönliche Sünde überhaupt, wie der Tod schlechthin die Strafe der Geschlechts=resp. der Erbsünde.

Zugleich aber repräsentierte der Tod am "Holze" auch die genugtuende Uebernahme der Strafe für die Geschlechtssünde, inwiefern diese eben am Holze geschehen war.

Ausser dieser mehr negativen Bedeutung hat jedoch das Kreuz nach der Erklärung der Heiligen Schrift und der Väter als Werkzeug des Leidens Christi auch eine sehr reiche p o s i t i v e B e d e u t u n g in der deutlicheren und plastischen symbolischen Darstellung der übernatürlichen Kraft und Wirksamkeit des Todesleidens Christi, sowohl als Holz, wie als erhöhtes und erhöhendes Holz, sowohl hinsichtlich seiner eigenen Form und der dadurch bedingten Haltung des Leibes des Gekreuzigten, wie hinsichtlich der regungslosen Befestigung desselben.

So stellt es Christum dar als den Antitypus des durch den Genuss vom verbotenen Baume verlorenen Baume des Lebens; so ist es ferner zugleich der Lehrstuhl und der Siegesthron Christi, resp. seine Fahne und sein Schwert im Kampfe mit der Hölle, und insbesondere sein zwischen Erde und Himmel aufgerichteter Altar der Versöhnung, auf welchem die Sünde der Welt hinweggenommen wird und der Schuldbrief der Sünder ausgelöscht und zerrissen wird; so ist es in den ausgestreckten Armen Christi das Symbol seiner allumfassenden, Alles an sich ziehenden Liebe und der Universalität der Versöhnung; so ist es endlich in der Annagelung der Glieder Christi Symbol der vollkommensten Resignation und Hingabe seiner selbst an Gott, und symbolisches Vorbild der "Kreuzigung des Fleisches der Sünde" durch die Fesselung und Niederhaltung seiner Begierden (Röm 6,6 u.12; Gal.5, 24). Wie es überdies den Gekreuzigten als den Abscheu der Welt darstellt, so soll es auch Vorbild sein desjenigen Abscheus, welchen die Welt gegen die wahren Nacholger Christi, und diese hinwiederum vor der Welt haben würden (Gal.6,16).

(aus Handbuch der katholische Dogmatik, Prof. M.Josef Scheeben, 1882)
Stjepan V.
@alfredus
Deshalb pfeife ich auf dieses Unheils-Konzil! Es wird in naher Zukunft in der Kirche keine Bedeutung mehr haben! Frühestens beim kommenden Schisma, aus dem die ganzen Abgefallenen in einer eigenen Pseudo-Kirche gesammelt sein werden mit einem Gegenpapst an der Spitze!
alfredus
Die Sprache des Konzils ist die Sprache der Welt, eine profane Sprache. Diese Sprache wird durch die neuen liturgischen Bücher, eben auch Messbücher und Gebeten dokumentiert. Nach dem Konzil war es am Schlimmsten, inzwischen wurde einiges zurück genommen. Angepasst an diese Ausdrucksweise, wurde alles was zu fromm zu innig war, durch eine harte Dur und Einfachheit ersetzt. Diese Einfachheit … Mehr
Eugenia-Sarto
Das Leiden Christi wurde schon im Alten Testament vohergesagt in den Klagen des Jeremias und in den Klageliedern, die nach Isaias ein Vorbild der Leiden Christi sind, in der Opferung des Isaak und in der Ehernen Schlange in der Wüste. Jesus selbst sagt im NT. mehrmals seine Leiden voraus
Dass der Kreuzestod Jesu zur Vergebung der Sünden notwendig war, sagt die hl. Schrift. Der Herr selbst tut es … Mehr