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Christentum und Sklaverei

Der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort erklärt, „daß zwischen einem Diener und einem Sklaven ein großer Unterschied besteht. Der Diener beansprucht Lohn für seinen Dienst, auf den der Sklave zu verzichten hat. Dem Diener steht es frei, seinen Herrn zu verlassen, wann er will, er dient ihm nur für bestimmte Zeit; der Sklave kann seinen Herrn aber nie verlassen, er gehört ihm für immer an. Dem Diener gegenüber besitzt der Herr nicht das Recht über Leben und Tod; der Sklave gehört aber dem Herrn mit seiner ganzen Person, so daß sein Herr ihn töten lassen könnte, ohne von der weltlichen Gerechtigkeit gestraft zu werden. Man ersieht daraus leicht, daß der Sklave in vollkommener Abhängigkeit von seinem Herrn steht, wie es eigentlich für einen Menschen nur seinem Schöpfer gegenüber der Fall sein dürfte und soll. Deshalb halten sich die Christen nie solche Sklaven; nur bei den Türken und Götzendienern ist diese Art von Sklaverei gebräuchlich.“

Das Goldene Buch. Die Wahre Andacht zu Maria, das Geheimnis Mariä und die Liebe zum Kreuz vom hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort. Mit einer Lebensbeschreibung des Heiligen und einem vollständigen Gebetbuch im Geiste der Wahren Andacht zu Maria, Feldkirch (Österreich) 1987, S. 234.

Mehr unter: Sklaverei

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Eugenia-Sarto
der heilige Ludwig spricht in der Marienweihe davon, dass wir uns der Muttergottes als "Sklaven" anheimgeben. Das ist eine wunderbare Sklaverei.
CSc gefällt das. 
CSc hat diesen Beitrag in Gloria Global am 1. Juni 2017 verlinkt.
Tina 13
Sorry ich hab das falsche Bild erwischt.



So sollte es sein. Sorry. Sorry.
ertzt gefällt das. 
Tina 13
Der Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort war ein großer Marienverehrer.

Er war ein sehr weiser Mann mit großen Gnaden.

Möge er täglich für alle Marienkinder Fürbitte halten und alle segnen.

Eremitin gefällt das. 
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Tina 13
"Deshalb halten sich die Christen nie solche Sklaven; nur bei den Türken und Götzendienern ist diese Art von Sklaverei gebräuchlich.“
Bibiana gefällt das. 
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