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„Asia Bibi könnte auch in Deutschland nicht frei leben“

Die Lebensgefahr für Asia Bibi und ihre Familie hält an – auch nach einer möglichen Ausreise nach Deutschland oder in ein anderes europäisches Land. Dies betonte Berthold Pelster, Experte für Religionsfreiheit beim deutschen Zweig des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ im Gespräch mit dem Kölner Domradio am Montag.

Internationaler Druck für die Ausreise

Derzeit hält sich die 47-jährige Katholikin Asia Bibi noch immer in Pakistan an einem geheimen Ort auf. Diese könne sich jedoch bald ändern, so Pelster: „Ich glaube, dass es sehr realistisch ist, dass sie Pakistan verlassen wird. Da hat sich jetzt eine breite Front an Unterstützern aufgetan.“
Am Wochenende hatte das Auswärtige Amt in Berlin mitgeteilt, es stehe in Kontakt mit den pakistanischen Behörden, um eine Ausreise zu ermöglichen. Auch in Frankreich und den Niederlanden gab es ähnliche Bemühungen – zuletzt auch von muslimischer Seite: „Sogar der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat sich dafür ausgesprochen. Sie wollen Asia Bibi einladen und den Weg zu einer Ausreiseerlaubnis ebnen“, erklärte Pelster.

Trotz dieser hoffnungsvollen Entwicklung sei Asia Bibi und ihre Familie weiterhin bedroht: „Möglicherweise müsste sie eine neue Identität annehmen: Sie kann nicht einfach als freier Mensch in Deutschland oder einem anderen europäischen Land leben“, sagte Pelster. Die Gefahr, die von religiösen Fanatikern ausgehe, sei hoch.

Dies gelte auch für Asia Bibis Familie. „Kirche in Not“ steht in engem Kontakt mit den Angehörigen. Am Wochenende hatte das italienische Büro des Hilfswerks eine Videobotschaft von Eisham Mashiq, einer Tochter von Asia Bibi, veröffentlicht. Darin sagte die junge Frau unter anderem: „Wenn ich meine Mutter endlich wiedersehe, dann werde ich sie ganz, ganz fest in den Arm nehmen, und wir werden sicherlich lange miteinander weinen.“

Dutzende weitere Menschen aufgrund des Blasphemiegesetzes angeklagt

Pelster erinnerte auch an die Situation der christlichen Minderheit in Pakistan, die sich durch die Geschehnisse um Asia Bibi nochmals verschärft habe: „Die Christen in Pakistan brauchen weiterhin Unterstützung, weil sie immer mit Racheakten rechnen müssen.“ Es säßen „dutzende weitere Opfer“ in pakistanischen Gefängnissen, die auf Grundlage des pakistanischen Blasphemiegesetzes angeklagt sind. „Auch hier müsste man sich noch viel stärker einsetzen“, sagte Pelster mit Blick auf die jüngsten Bemühungen der ausländischen Regierungen. „Religionsfreiheit muss weiterhin auf der Tagesordnung der Politik bleiben.“

Die Katholikin Asia Bibi wurde im Jahr 2010 wegen angeblicher Beleidigung des Propheten Mohammed zum Tod verurteilt. Nach mehreren gescheiterten Revisionsverfahren hob das höchste pakistanische Gericht am 31. Oktober die Todesstrafe für die fünffache Mutter auf. Daraufhin kam es in zahlreichen pakistanischen Städten zu gewalttätigen Protesten radikalislamischer Gruppen. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, kündigte die Regierung daraufhin an, einen weiteren Revisionsprozess zu ermöglichen und Asia Bibi an der Ausreise zu hindern.
Sofia M
Sie können @diana2000 nicht alle in einen Topf werfen! Er gehört zu den Rund 3 % der Kosovo-Albaner welche Katholiken sind.
Also eine Minderheit genau wie die 2% Christen in Pakistan.
Diese verfolgten Christen würden Sie auch empfehlen: Kehren Sie zuerst vor der eigenen Tür ??? Und noch dazu: solche braun angehauchte Menschen wie Sie brauchen wir in der Schweiz nicht.
Wie Herz los ist das eige… Mehr
Ferenc1
Ist das nicht traurig? Grossbritannien lehnte ein Asyl für Bibi ab. Begründung: Das würde in bestimmten Bereichen der englischen Gesellschaft Unruhe verursachen. Na, dann Adieu christliches Abendland. Der Islam hat die schlafenden Engländer fest im Griff! Der Londoner Bürgermeister ist bereits einer von denen.
Macht Euch lieber Gedanken, wie man zu der Aussage kommt, daß für Asia keine Sicherheit in Europa inkl. Deutschland herrscht.
Schuld daran ist der Islam!!! Der Islam muß gebremst werden. Es darf keine weitere Flutung Deutschlands und Europas mit Muslimen geben, denn diese sind dem Islam verpflichtet und dies bedeutet, daß wir "Ungläubigen" gemäß Islam abgeschlachtet werden dürfen.
@kath. Kirchenfreund Sie sagen: "wie man so einer hübschen Frau sowas antun kann" - Ich frage Sie: "Häßlichen" Frauen darf man so etwas antun? Was soll diese Bemwerkung?
@diana2000 Kosovar ist ein sehr wandlunsfähiger Typ. Hat er nicht etwas geschrieben, er ist unverkennbar Albaner und sind Kosovaren nicht meist Moslems ? Aber er zitiert aus der Bibel usw. aber ich lass mich nicht hinreissen (hoffentlich), in Schimpfereien zu verfallen. Natürlich kann eine Welt nicht funktionieren, wenn sich niemand integriert bzw anpaßt an seine Umgebung. Aber ich bin nicht … Mehr
wie man so einer hübschen Frau sowas antun kann. Vielleicht ist sie in Canada sicher ?
Kosovar
Nichtmal im Vatikan das ist das Beste

Sie soll nach Polen oder Portugal. Sogar in Kosovo wäre Sie 5mal sicherer als in Deutschland... und Britanien/Frankreich sowieso 2 Katastrophenländer
Sunamis 46
man möchte im Grunde doch Gar keine Sicherheit für sie, da dauernd gesagt wird wo sie ins Asyl könnte

es ist doch wie bei einer Schnitzeljagd:
dort bei der blauen Bank auf der ein grüner topf steht, findest du weitere Anweisungen zum ziel