Clicks4.1K
de.news
556

Sensation: Der Vatikan erlaubt die uralten Osterriten - vor der Reform Pius XII.

Die Priesterbruderschaft St. Petrus erhielt von der vatikanischen Kommission Ecclesia Dei die Erlaubnis, jene liturgischen Bücher der Karwoche zu verwenden, wie sie vor der [gescheiterten] Reform Pius XII. (+1958) existierten. Das Indult ist ad experimentum auf drei Jahre gewährt (2018, 2019, 2020).

Die Information über das Indult ist in mehreren US-Pfarreiblättern der Bruderschaft enthalten. Jede Kirche der Bruderschaft muss die Erlaubnis ihres Vorgesetzten erhalten, um das Indult anzuwenden. Gerüchten zufolge haben bisher 25 Pfarreien die Erlaubnis erhalten.

Allerdings muss am Karfreitag jene Fürbitte für die Juden gebetet werden, die Papst Benedikt XVI. veröffentlicht hat.

Bild: © Lawrence OP, CC BY-NC-ND, #newsLnfngqzenx
Eremitin
Mir gefallen die Riten wie sie von 99% der Weltkirche gefeiert werden und wie ich sie mitfeiere, da braucht man nicht in der Vergangenheit zu suchen.
@Carlus Am Gründonnerstag gibt es nur die Chrisammesse am Vormittag, die feiert der Bischof mit seinem Klerus, weil es da um die Weihe der Heiligen Öle fürs ganze Jahr geht! Früher war es gar nicht erwünscht, dass die Gläubigen dazu kommen, heute wird es geduldet! Heute ist nur ein kleiner Teil des Klerus da, die beauftragten Ölabholer, früher war fast der gesamte Klerus da! Die ganze Kathe…More
@Carlus Am Gründonnerstag gibt es nur die Chrisammesse am Vormittag, die feiert der Bischof mit seinem Klerus, weil es da um die Weihe der Heiligen Öle fürs ganze Jahr geht! Früher war es gar nicht erwünscht, dass die Gläubigen dazu kommen, heute wird es geduldet! Heute ist nur ein kleiner Teil des Klerus da, die beauftragten Ölabholer, früher war fast der gesamte Klerus da! Die ganze Kathedral-Kirche war voll mit Geistlichen! An diesem Tag kümmerte sich der Bischof nur um seine Geistlichen, heute mit anschließendem gemeinsamen Mittagessen! Ob das schon früher so war, weiß ich nicht, denn zur Chrisammesse ist man nicht gegangen! Für die gewöhnlichen Gläubigen ist nur die abendliche Gründonnerstagsmesse relevant!
Die Karfreitagsliturgie ist zweigeteilt: Die Lesungen und die Enthüllung des Kreuzes mit Kreuzverehrung, die Kommunion wird dann danach als Wegzehrung gereicht!
Am Karsamstag ist abolute Grabesruhe und das ist der einzige Tag, wo es keine heilige Messe gibt! Früher bewachten die 8 angesehensten Männer des Dorfes/der Stadt das Grab Christi, das symbolisch errichtet wurde! Immer 4 Stunden, dann war Wachwechsel! Es gab eine geschnitzte liegende Christusfigur aus dem Mittelalter, die wurde in einen mit rotem Samt ausgeschlagenen Sarg gelegt und drumherum eine Landschaft mit Kübelpflanzen aufgebaut z.B Scheinzypressen und ähnliche! Die Gläubigen kamen und beteten am Grab Christi, immer eine Stunde, wenn es ging!!
Carlus
Carlus
1. Der Karsamstag ist der Tag, an dem die Kirche der Grabesruhe Christi gedenkt und mit Fasten und Gebet seine Auferstehung erwartet, die an Ostern gefeiert wird. Es werden am Karsamstag keine Sakramente gespendet, die mit Festfreude verbunden sind, insbesondere findet keine Eucharistiefeier statt, die heilige Kommunion wird nur als Wegzehrung (Sterbekommunion) gereicht.

2. Vor …More
1. Der Karsamstag ist der Tag, an dem die Kirche der Grabesruhe Christi gedenkt und mit Fasten und Gebet seine Auferstehung erwartet, die an Ostern gefeiert wird. Es werden am Karsamstag keine Sakramente gespendet, die mit Festfreude verbunden sind, insbesondere findet keine Eucharistiefeier statt, die heilige Kommunion wird nur als Wegzehrung (Sterbekommunion) gereicht.

2. Vor allem an Kathedralkirchen werden am Morgen des Gründonnerstags, des Karfreitags und des Karsamstags feierliche Karmetten mit der Gemeinde gesungen.

Der Altar der Kirche ist nicht mit Altartuch, Kerzen oder Blumen geschmückt, sondern zeigt den nackten Stein, Zeichen des „Ecksteins“. Christus. Zur Verehrung durch die Gläubigen ist in den Kirchen immer das Kreuz aufgestellt, häufig auch eine Ikone des Abstiegs Christi in die Unterwelt oder eine Pietà (Vesperbild). Von der Enthüllung des Kreuzes in der Feier vom Leiden und Sterben Christi (=Liturgie der vorgeweihten Gaben, mit Austeilung der Heiligen Kommunion) bis zur Osternacht wird das Kreuz beim Vorüberschreiten durch eine doppelte oder einfache Kniebeuge geehrt, wie sonst das ausgesetzte de.wikipedia.org/wiki/Allerheiligstes….

3. In vielen Kirchen wird am Karfreitag nach der Feier vom Leiden und Sterben Christi ein „de.wikipedia.org/wiki/Karfreitag“ mit einem niedergelegten Kreuz, dem Bild des im Grab ruhenden Christus, errichtet, Es wird am Abend des Karfreitags und am Karsamstag, dem Tag der Grabesruhe des Herrn, von den Gläubigen aufgesucht.

4. Der Karsamstag endet mit dem Beginn der Feier der Osternacht, die als Nachtwache bereits zur Liturgie des Ostersonntags gehört. Da die Feier der Osternacht eine Vigil ist, die zur Gänze im Dunkeln abgehalten werden soll, kann sie schon in den späten Abendstunden des Karsamstags beginnen.

Historische Entwicklung der Liturgie in der Heiligen Woche

1. Die Feier der Auferstehung Jesu Christi wurde seit dem 2./3. Jahrhundert als Vigil, das heißt Nachtwache, in der Nacht zum Ostersonntag gefeiert, woraus sich die Bezeichnung Osternacht bzw. Ostervigil ableitet. In zwei aufeinanderfolgenden Phasen, einer nächtlichen Trauerphase und einer morgendlichen Freudenphase mit österlicher Eucharistiefeier, wird des rettenden Handelns Gottes an den Menschen gedacht. In den folgenden Jahrhunderten kamen ein Taufgottesdienst (4. Jahrhundert) und eine Lichtfeier (ab dem 6./7. Jahrhundert) hinzu; die Osternacht wurde die „Taufnacht des Jahres“.

2. Seit dem 4. Jahrhundert entfaltete sich die Osterfeier in ein erstes Triduum Sacrum mit Schwerpunkt auf dem Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu (Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag) und ein zweites als Gedächtnis der Auferstehung (Ostersonntag bis Osterdienstag). Seit der Spätantike verselbständigten sich die einzelnen Tage und ihre liturgischen Feiern.

3. Die Liturgie der Osternacht als Nachtwache dauerte mehrere Stunden. Mit der Zeit ging die Zahl an Erwachsenentaufen immer weiter zurück, und die Zeitdauer der Vigil verkürzte sich ab dem 6. Jahrhundert; schließlich endete die Feier der Osternacht schon vor Mitternacht. Die Spendung der Taufe entfiel, die Weihe des Ab dem 8. Jahrhundert begann man unter gallischem Einfluss immer früher am Abend, am Nachmittag und schließlich bereits am Vormittag des Karsamstags mit der Feier. Der Vorschrift, die Vigilfeier könne erst nach der de.wikipedia.org/wiki/Non_%28Liturgie%29 beginnen, tat man Genüge, indem man die Non ebenfalls vorverlegte. Die Karmette zum Karsamstag begann ohnehin bereits am Abend des Karfreitags.

Dies geschah zunächst mit kirchlicher Duldung, bis Papst Pius V. hieraus eine Vorschrift machte und die Abendmessen selbst am Vorabend von Ostern untersagte. de.wikipedia.org/wiki/Reform_der_Karw… Im de.wikipedia.org/wiki/Messbuch von 1570 war die Osternacht festgelegt mit den Bestandteilen Feuerweihe – Lichtfeier – Wortgottesdienst (Altes Testament) – Taufwasserweihe – Wortgottesdienst (Neues Testament) – Eucharistiefeier – de.wikipedia.org/wiki/Vesper_%28Liturgie%29, d.h. in den Morgenstunden vom Ostersonntag, da die Feier der Vigilfeier nicht mehr zugelassen war. Auch am Gründonnerstag war seit 1570 der Termin für die einzige heilige Messe der Vormittag.
Theresia Katharina likes this.
Bethlehem 2014
@Nujaa Da sagen Sie wohl etwas sehr Wahres. Ich denke, daß viele Priester der genannten Bruderschaft gern die älteren Rubriken befolgen wollten. Wenn es erlaubt wäre.
Liturgie ist eben das offizielle Gebet der Kirche, nicht dem Belieben überlassen.
Ein muttersprachlicher Gottesdienst verleitet hingegen sehr schnell zu eigenmächtigen Änderungen. Das hat man wohl auch so beabsichtigt.
Selbst Päps…More
@Nujaa Da sagen Sie wohl etwas sehr Wahres. Ich denke, daß viele Priester der genannten Bruderschaft gern die älteren Rubriken befolgen wollten. Wenn es erlaubt wäre.
Liturgie ist eben das offizielle Gebet der Kirche, nicht dem Belieben überlassen.
Ein muttersprachlicher Gottesdienst verleitet hingegen sehr schnell zu eigenmächtigen Änderungen. Das hat man wohl auch so beabsichtigt.
Selbst Päpste wie Paul VI. und Johannes Paul II. haben, ja sogar Papst Franzsiskus hat gemahnt, daß die Priester sich an die liturgischen Vorgaben zu halten haben. - Wäre nicht schlecht gewesen, sie wären vorbildlich gewesen...
Bethlehem 2014
@Theresia Katharina DANKE! - So hatte ich es auch in Erinnerung!
@Bethlehem 2014 Auf alle Ostkirchen, die uniert sind!
Bethlehem 2014
@Theresia Katharina Danke für Ihren Hinweis! - Darf ich fragen, auf welche ostkirchliche Liturgie das zutrifft? @pio molaioni hatte ja schon gesagt, daß in der ihm bekannten Liturgie dieser Brauch wohl bis zum Spätmittelalter üblich war.
Bethlehem 2014
An @Carlus und alle, die nicht an die Wahrhaftigkeit meiner Ausführungen glauben woll(t)en bzw. "Beweise" suchten - und an @Nujaa - dem Interesse halber (Erläuterungen in Klammern und Hervorhebungen stammen vom Verfasser):

OSS per Decr. diei 11 Jan. 1952 appr.:

Decretum "Dominicae Resurrectionis":



Huius (sc.: Dominicae Resurrectionis) vigiliae celebratio horis peragebatur nocturnis (…More
An @Carlus und alle, die nicht an die Wahrhaftigkeit meiner Ausführungen glauben woll(t)en bzw. "Beweise" suchten - und an @Nujaa - dem Interesse halber (Erläuterungen in Klammern und Hervorhebungen stammen vom Verfasser):

OSS per Decr. diei 11 Jan. 1952 appr.:

Decretum "Dominicae Resurrectionis":



Huius (sc.: Dominicae Resurrectionis) vigiliae celebratio horis peragebatur nocturnis (!), quae Domini praecedunt Resurrectionem. Temporum vero decursu variisque de causis (auf die Nüchternheit hatte ich bereits hingewiesen!), eadem celebratio ad horas primum vespertinis, dein postmeridianas, denique ad matutinas Sabbati (!) sancti horas anteposita est.

...

Sanctitas Sua rubricas, quae sequuntur, approbare dignatus est ... facultative pro hoc anno (!) locorum Ordinariorum prudenti iudicio (!) instauranda, et ad experimentum.

...

Contrariis quibuslibet (!) non obstantibus.

Die 9 februarii 1951

L. + S. + C. Card. MICARA, &c. &c.

Sodann, da die reformierte Osternacht überwiegend positiv aufgenommen wurde, jedoch einige Zweifelsfälle zu lösen waren:


Decretum "Instaurata vigilia":

...

Sanctitas Sua ordinationes et rubricarum variationes (!) quae sequuntur, approbare dignata est pro vigiliae paschalis instauratae celebratione facultativa, ... ad triennium. (!)

Contrariis quibuslibet (!) non obstantibus.

Die 11 iuanuarii 1952

L. + S. + C. Card. MICARA, &c. &c.

Schließlich:


OHSI per Decr. die 30 novembris anni 1955:

Decretum Generale (!) "Maxima redemptionis nostrae mysteria":

...

Media autem aetate, tempus agendae liturgiae his diebus, variis in id concurrentibus causis (siehe oben!), ita anticipari coeptum est, ut eadem media aetate ad finem vergente, omnes liturgicae illae solemnitates ad horas usque matutinas (!) antepositae fuerint.

...

I - Instauratus ordo hebdomadae sanctae praescribitur

1) qui ritum romanum sequuntur.

...

Qui alios ritus latinos (!) sequuntur, tenentur tantummodo servare tempus celebrationum liturgicarum in novo Ordine statutum.

2) Novus hic Ordo servari debet (!) a die 25 martii, dominica II Passionis seu in palmis, anni 1956.

Und - worauf ich schon hinwies, sogar der Codex Juris Canonici wurde deshalb geändert:

10) Abstinentia et ieiunium tempore quadragesimae praescriptum, quod hucusque, iuxta can. 1252 § 4, sabbato sancto cessabat post meridiem (!), in posterum cessabit media nocte (!) eiusdem sabbati sancti.

Und – um die Wichtigkeit der Verbindlichkeit (!) zu betonen – heißt es zu Schluß nicht (wie sonst üblich): „Contrariis quibuslibet non obstantibus.“ sondern verschärfend:

„Contrariis quibuslibet minime (!) obstantibus.

Die 16 novembris anni 1955.

L. + S. + C. Card. Cicognani, &c. &c.

Ich hoffe, daß damit die Dummheiten, die manche hier bei diesem Thema verbreitet haben, als widerlegt gelten. Denn wo etwas verbindlich vorgeschrieben (!) wird, ist das, was vorher galt, abgeschafft: „Contrariis quibuslibet minime obstantibus.“
@Bethlehem 2014 @pio molaioni Am Karfreitag gibt es keine Eucharistiefeier, aber gleichwohl wird die heilige Kommunion ausgeteilt, aus früheren Konsekrationen!
Aha, die alte Karfreitagsfürbitte für die Juden soll nicht gebetet werden, dabei wäre das dringend nötig, sondern nur die modifizierte Form! P. Benedikt XVI hat versucht einen Kompromiss zu finden zwischen der alten Bitte, einer total modernistischen sinnentleerten und dem ständigen Druck der Juden, die Karfreitagsbitte gänzlich abzuschaffen! Alles falsch, die alte Bitte ist richtig und wurde …More
Aha, die alte Karfreitagsfürbitte für die Juden soll nicht gebetet werden, dabei wäre das dringend nötig, sondern nur die modifizierte Form! P. Benedikt XVI hat versucht einen Kompromiss zu finden zwischen der alten Bitte, einer total modernistischen sinnentleerten und dem ständigen Druck der Juden, die Karfreitagsbitte gänzlich abzuschaffen! Alles falsch, die alte Bitte ist richtig und wurde jahrhundertelang gebetet! Die Briefe der Juden gehören in den Papierkorb, wir mischen uns auch nicht in ihre religiösen Angelegenheiten ein und machen ihnen auch keine Vorschriften, was sie wie zu handhaben haben! Das können wir doch auch erwarten!
Fischl and 2 more users like this.
Fischl likes this.
Carlus likes this.
Gestas likes this.
Bethlehem 2014
@pio molaioni Danke für Ihre Antwort. Sie trifft leider nicht ganz meine Frage: ob die Gläubigen der "gesamten" Ostkirche (verschiedene Riten) während der Karfreitagsliturgie die hl. Kommuion (nicht) empfangen dürfen? Gibt es Unterschiede zwischen Katholiken und Nicht-Katholiken?
Besonders dankbar bin ich für den Hinweis mit der Feier des Karfreitags am 25. März. Das war mir absolut neu!
Bethlehem 2014
@sudetus Kennen Sie wirklich alle Lokalbräuche weltweit? Täte mich wundern...
Soviel wie ich weiß, gab es die Spendung der hl. Kommunion an Gläubige (und gibt sie - mal @pio molaioni fragen - noch heute) in der Ostkirche. Und es gab sie (ich meine, Brinktrine berichtet davon) in der (Erz-)Diözese Paderborn in einigen Pfarreien - auch schon vor 1951.
Carlus
Nujaa gestern

Ich hätte auch so meinem Liturgieprofessor mehr getraut als Carlus,,

*************************************

Gerne würde ich den Herrn kennen lernen . Foilgende Fragen

1. wie alt ist der Herr und ist er Laie oder Priester?

2. wenn Priester ist er Diözesan- oder Ordenspriester?

3. wenn Ordenspriester welcher Orden?

4. an welcher Hochschule lehrt der Herr?

Dann kann die …More
Nujaa gestern

Ich hätte auch so meinem Liturgieprofessor mehr getraut als Carlus,,

*************************************

Gerne würde ich den Herrn kennen lernen . Foilgende Fragen

1. wie alt ist der Herr und ist er Laie oder Priester?

2. wenn Priester ist er Diözesan- oder Ordenspriester?

3. wenn Ordenspriester welcher Orden?

4. an welcher Hochschule lehrt der Herr?

Dann kann die Behauptung beantwortet werden! Besonders von Bedeutung ist, jeder Gläubige innerhalb Besetzter Raum hat einen eigenen Theologie- und / oder Liturgieprofessor!

Das bedeutet der gesamte Besetzte Raum hat hochgebildete Gläubige, eigentlich dürfte kein Defizit bestehen.

Aber wo kein Wissen da keine Bildung, so etwas vermute ich bei Ihrem Liturgieprofessor.
Carlus
Nujaa

Ich hätte auch so meinem Liturgieprofessor mehr getraut als Carlus, aber ich besitze weder eine Sammlung an Schotts noch die entsprechenden Amtsblätter einer Diözese aus der Zeit, ich hätte ohne Ihre Bestätigung also im Internet entsprechende Dokumente der zuständigen Autoritäten suchen müssen. @Bethlehem 2014

*********************************

1. Sie können mir glauben oder nicht, …More
Nujaa

Ich hätte auch so meinem Liturgieprofessor mehr getraut als Carlus, aber ich besitze weder eine Sammlung an Schotts noch die entsprechenden Amtsblätter einer Diözese aus der Zeit, ich hätte ohne Ihre Bestätigung also im Internet entsprechende Dokumente der zuständigen Autoritäten suchen müssen. @Bethlehem 2014

*********************************

1. Sie können mir glauben oder nicht,

2. PP. Pius hat nicht etwas abgeschafft sondern nur ergänzt.

3. Ebenso ist diese veränderte für die Pfarrkirchen veränderte Form erstmalig im Jahre 1953 zugelassen gewesen und nicht im Jahre 1955,

4. warum sollte im Neudruck eine komplette Liturgieform aufgeführt werden, welche im Neudruck in den Seiten [ 259 - 325 ] als Anhang eingeführt ist.

5. im Anhang befanden sich Abweichungen regionaler Art vom Missale Romanum dem römischen Messbuch, das konnten regionale Heilige sein, die Abweichung der Osternacht für die Pfarrkirchen, Litaneien usw. d.h. Ergänzungen zum offiziellen Teil.

6. Die Feier der Osternacht mit den 12 Prophetien, den Gebeten usw. gehörte weiterhin zum offiziellen Teil der Heiligen Wochen, was jedoch die vereinfachte Form für die Pfarrkirchen nicht als ungültig werten lässt. Die 4 AT-Lesungen waren die wesentlichen Lesungen aus den 12. Prophetien.

6. Für Sie habe ich mir die Mühe gemacht und die Kopien können Sie einen Einblick in die Neuausgabe vom Schott aus dem Jahre 1953 nehmen und sich evtl. doch etwas an Information holen.

Die zwei Formen der Liturgie zur Auferstehungsfeier gemäß dem Missale Romanum

7. bei Nuijaa freue ich mich immer, egal was ich schreiben es kommen immer sofort Gegenargumente, wie z.B. früher fand am Morgen vom Karsamstag bereits die Feier zur Auferstehung statt. Die Beweise blieb sie schuldig. Sie hat sich auf das Konzil von Trient berufen ohne zu sagen was eigentlich damals gemacht wurde.
7.1. vor diesem Konzil gab es einen liturgischen Rahmen, der aber unterschiedlich angereichert war mit vielen regionalen Anregungen oder Anregungen einzelner Ordensgemeinschaften.
7.2. im Konzil wurde die praktizierte Liturgie vom Vatikan als für alle verbindlich vorgegeben, dazu gehörte auch die Feier der Osternacht,
7.2.1. das bedeutet aber nicht die Bistümer und Pfarreien hätten zuvor einen Wildwuchs gehabt. Die Zeiten Osternacht waren damals für jeden auch als Osternacht verständlich und in keinem Bistum wurde am Karsamstag am Morgen gefeiert was nicht zu feiern war, da Christus in der Grabesruhe war. Damals war es so wie es heute bei Katholiken noch ist, im Messopfer handelt nicht der Priester sondern Christus (eine regionale heute noch zulässige Eigenart bei den Dominikanern, das Aufstellen der Santctuskerze , welche auf der Epistelseite aufgestellt wird nach dem dreimaligen Heilig und Christus versinnbildlicht, welcher der Handelnde ist und nicht der Priester. Diese Kerze bleibt bis nach der Kommunion stehen.
8. Nun glaube ich habe ich auch die Feststellung bezogen auf das Konzil von Trient etwas erhellen können.
Liebe NuiJaa die Liturgie ist göttlichen Ursprung und ist gewachsen durch die Heiligung, Belehrung und Führung durch Gott den Heiligen Geist, was er aber einmal gestiftet hat die Liturgie der heiligen Woche ist und bleibt gültig in Zeit und Ewigkeit, im Himmel und auf Erden.
Die Sonderform der Liturgie zulässig ab 1953 für die Pfarreien hat nichts aufgehoben, es wurde eine Ergänzung zugelassen für den Bereich wo der größte Teil der Gläubigen nicht mehr vollständig teilgenommen hat.
ľubica likes this.
sudetus
lieber Bethlehem- da irren sie ganz ganz gewaltig, nirgends wurde vor 1951 die Kommunion am Karfreitag gespendet, das war verboten und nicht im Messbuch vorgesehen. ich würde mich schon vorher informieren, bevor ich solche Dinge behaupte,. Nix für ungut, aber es stimmt einfach nicht was sie da sagen.
Carlus likes this.
Bethlehem 2014
@CSc
Da muß ich dem Erzbischof uneingeschränkt rechtgeben!
CSc
Es besteht jedenfalls keine Pflicht die Liturgie von Pius XII. und Johannes XXIII. abzulehnen, da sie keine unmittelbare Gefahr für den Glauben darstellt. Da einige Bruderschaftspriester in den Vereinigten Staaten darauf bestanden, die präpianische Liturgie zu verwenden, stellte Erzbischof Lefebvre in einem Rundschreiben klar:

„Das Grundprinzip des Denkens und Handelns der Bruderschaft in der …More
Es besteht jedenfalls keine Pflicht die Liturgie von Pius XII. und Johannes XXIII. abzulehnen, da sie keine unmittelbare Gefahr für den Glauben darstellt. Da einige Bruderschaftspriester in den Vereinigten Staaten darauf bestanden, die präpianische Liturgie zu verwenden, stellte Erzbischof Lefebvre in einem Rundschreiben klar:

„Das Grundprinzip des Denkens und Handelns der Bruderschaft in der schmerzvollen Krise, die die Kirche durchmacht, ist das Prinzip, das vom hl. Thomas von Aquin in der Summa theologica (II, II. 9. 33, a4) gelehrte Prinzip, daß man sich der Autorität der Kirche nicht entgegenstellen darf, außer im Falle einer unmittelbar drohenden Gefahr für den Glauben. Nun beinhaltet aber die Liturgie von Papst Pius XII. und Papst Johannes XXIII. keine Gefahr für den Glauben, während hingegen die Liturgie von Papst Paul VI. eine sehr große Gefahr für den Glauben darstellt und daher unannehmbar ist.“

(Rundschreiben von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre an die Freunde und Wohltäter in den Vereinigten Staaten vom 28. April 1983, in: Marcel Lefebvre, Damit die Kirche fortbestehe. S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre der Verteidiger des Glaubens, der Kirche und des Papsttums. Dokumente, Predigten und Richtlinien – Eine historiographische Dokumentation, hg. v. Priesterbruderschaft St. Pius X., Stuttgart 1992, S. 498-500, S. 498f.)
Bethlehem 2014 likes this.
Bethlehem 2014
@Nujaa Zur Klarstellung: @Carlus irrt hier mal wieder - wie so häufig. Er wird es aber nicht zugeben...
Ab 1955 war der OHSI (Ordo Hebdomadae Sanctae Instauratus) vorgeschrieben und die vorhergehende Form abrogiert. Die erneuerte Karwochenliturgie mußte auch in den Missaledrucken erscheinen - ganz im Gegensatz zu den anderen liturgischen Änderungen Pius XII. - Die DURFTEN in den Drucken …More
@Nujaa Zur Klarstellung: @Carlus irrt hier mal wieder - wie so häufig. Er wird es aber nicht zugeben...
Ab 1955 war der OHSI (Ordo Hebdomadae Sanctae Instauratus) vorgeschrieben und die vorhergehende Form abrogiert. Die erneuerte Karwochenliturgie mußte auch in den Missaledrucken erscheinen - ganz im Gegensatz zu den anderen liturgischen Änderungen Pius XII. - Die DURFTEN in den Drucken gar nicht erscheinen.
Sie können das übrigens in jedem Druck des Missale Romanum zwischen 1955 und 1964 kontrollieren. Ganz einfach. -
Jeder, der sich auch nur ein wenig mit der Materie beschäftigt hat, weiß das auch.
Die Schott-Ausgaben nach 1955 haben auch nur noch die neue Version. Lediglich einige Nachdrucke (!) in nachkonziliarer (!) Zeit haben beide Versionen abgedruckt.
Der "Schott" ist übrigens gar kein liturgisches Buch und somit als Quelle nicht brauchbar. Entscheidend ist die "Editio Typica" (früher Pustet, dann Polyglott), notfalls eine "Editio juxta typicam".
Von 1951-1954 bestand für jede Diözese (!) die Wahlmöglichkeit zwischen der überlieferten Form oder der erneuerten. Der Bischof entschied - nicht der Pfarrer!
Ab 1955 MUSSTE die erneuerte Form genommen werden.
Bethlehem 2014
@sudetus Es ist kein "Unsinn", die Hl. Kommunion den Gläubigen am Karfreitag zu spenden: es gab auch vor 1951 mehrere Pfarreien in Deutschland, die den uralten Brauch beibehalten hatten, das Allerheiligste auch am Karfreitag den Gläubigen zu spenden!
Carlus
Nujaa

@Luigi Gambalonga Man braucht für jede Liturgie, die den Anspruch erhebt, eine katholische zu sein, die Zulassung durch den Papst oder der von ihm autorisierten Kurienbehörde. Wenn ab 1955 der alte Ritus nicht mehr autorisiert war, braucht man, um ihn in Einheit mit der Kirche feiern zu können, eine Erlaubnis.

*********************************

1. Hier liegt ein großer Irrtum vor …More
Nujaa

@Luigi Gambalonga Man braucht für jede Liturgie, die den Anspruch erhebt, eine katholische zu sein, die Zulassung durch den Papst oder der von ihm autorisierten Kurienbehörde. Wenn ab 1955 der alte Ritus nicht mehr autorisiert war, braucht man, um ihn in Einheit mit der Kirche feiern zu können, eine Erlaubnis.

*********************************

1. Hier liegt ein großer Irrtum vor der von Ihnen als alter Ritus bezeichnet Ritus der Heiligen Woche wurde niemals abgeschafft,

2. im offiziellen Schott ist im Hauptteil immer der sogenannte alte Ritus im Hauptteil z.B. der Karsamstag unter Seite 342 vorgegeben,

3. der vereinfachte Ritus von PP. Pius XII. ist im Anhang mit dem Hinweis auf die amtliche Mitteilung unter der Seite [ 325] veröffentlicht.

4. d.h. beide Riten waren erlaubt, der vorherige Ritus war und ist der vorgegebene Ritus geblieben, der Ritus wie wer in den Patriarchalbasiliken in Rom weiterhin zur Anwendung kam, ebenso in den Bischofmessen und in den Klöstern. Unter [Seite] wurde die Erleichterung veröffentlicht, welche in den Pfarrkirchen angewendet werden konnte um die Gemeindemitglieder zu motivieren an der ganzen Liturgie teilzunehmen.

5. Die länge der römischen Liturgie für diese Feiern waren sehr lange und so hat sich eingebürgert, der Priester und die anderen Altardiener waren oftmals bei der Feuerweihe usw. alleine.

6. erst gegen Ende der 12 Prophetien kamen die Gläubigen um bei der Wasserweihe und Erneuerung vom Taufbekenntnis, sowie der folgenden Heiligen Messe teilzunehmen.

6.1. dieser Zustand sollte mit dem Dekret verändert werden und die Pastoral in der Heiligen Wochen sollte für die Gläubigen wieder zum Segen werden.

7. die vereinfachte Form war ab der Heiligen Woche im Jahre 1953 in den Pfarrkirchen möglich aber nicht ein muß

8. unter Pius XII. fand keine Veränderung statt, vielmehr wurde aus pastoralen Gründen für die Pfarrkirchen ein vereinfachter Ritus (verkürzter) erlaubt.

9. sollten Sie die Möglichkeit besitzen und einen Schott besitzen aus dem Jahre 1953 oder später, dann überprüfen Sie meine Seitenangaben.
Pilgrim_Pilger
Nun gut, die Priesterbruderschaft St. Petrus erhielt von der vatikanischen Kommission Ecclesia Dei die Erlaubnis, jene liturgischen Bücher der Karwoche zu verwenden wie sie vor der Reform Pius XII. (+1958) existierten. Das ist schön und ich freue mich für die 25 Pfarreien der Priesterbruderschaft St. Petrus die Erlaubnis erhalten haben und für jene die sie noch erhalten werden. Sie können somit …More
Nun gut, die Priesterbruderschaft St. Petrus erhielt von der vatikanischen Kommission Ecclesia Dei die Erlaubnis, jene liturgischen Bücher der Karwoche zu verwenden wie sie vor der Reform Pius XII. (+1958) existierten. Das ist schön und ich freue mich für die 25 Pfarreien der Priesterbruderschaft St. Petrus die Erlaubnis erhalten haben und für jene die sie noch erhalten werden. Sie können somit ein Stück der herrlichen und ewigen Liturgie in der Karwoche und an Ostern auf Probe für drei Jahre zelebrieren. Aber eine Sensation kann ich darin nicht erkennen, betrifft es doch nur sehr wenige Pfarreien.

Eine echte Sensation wäre wenn der Bischof von Rom zu Ostern eine Messe nach „tridentinischer Ritus“ zelebrieren würde. Aber auf diese Sensation können viele andere und ich wohl sehr lange warten.
Rosalia and 2 more users like this.
Rosalia likes this.
Bethlehem 2014 likes this.
Carlus likes this.
sudetus
die Kar-u. Osterliturgie vor Pius XII. ist so herrlich und reich- wie unsinnig dagegen die " Reformen" z.B. des Karfreitags, wo man violett ( ! ) trägt statt schwarz und die hl. Kommunion austeilt, ein sagenhafter Unsinn- das hat dem Karfreitag direkt den Sinn genommen, er wurde vom echten Trauertag zum normalen Fastentag dadurch. Auch die reformierte " rote" Palmweihe ist ja armselig gegen die …More
die Kar-u. Osterliturgie vor Pius XII. ist so herrlich und reich- wie unsinnig dagegen die " Reformen" z.B. des Karfreitags, wo man violett ( ! ) trägt statt schwarz und die hl. Kommunion austeilt, ein sagenhafter Unsinn- das hat dem Karfreitag direkt den Sinn genommen, er wurde vom echten Trauertag zum normalen Fastentag dadurch. Auch die reformierte " rote" Palmweihe ist ja armselig gegen die in violett vor Pius XII.
Ottaviani
wenn es auch die anderen Teile der Karwoche umfasst soll mich das freuen
Carlus likes this.
Ottaviani
da ist so nicht richtig es wurde angeblich bestimmten Gemeinden der FSSP für 3 Jahre ad experimentum erlaubt die Karfreitagsliturgie in der vor 1955 üblichen Art zu feiern
POS likes this.
Carlus
JubilateDeo

@Carlus Doch sollten wir nie das Judentum als unsere Wurzel vergessen, denn im Römerbrief heißt es :"Wenn du dich aber rühmst, sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich."

*************************

1. wie können wir das Judentum vergessen, Sie hätten meinen Kommentar lesen müssen!

2. in das Judentum sind wir Heiden übernommen worden und gehe…More
JubilateDeo

@Carlus Doch sollten wir nie das Judentum als unsere Wurzel vergessen, denn im Römerbrief heißt es :"Wenn du dich aber rühmst, sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich."

*************************

1. wie können wir das Judentum vergessen, Sie hätten meinen Kommentar lesen müssen!

2. in das Judentum sind wir Heiden übernommen worden und gehen mit den Juden die im Glauben bei Gott geblieben sind der menschlichen Vollendung in Jesus Christus entgegen,

3. die vom Glauben abgefallen sind, die sich in schismatischer Weise als Juden bezeichnen sind Häretiker und Schismatiker,

4. ebenso wie Protestanten nicht zur christlichen von Jesus Christus gestifteten Kirche, wie auch deren neuzeitlichen Brüder von Besetzter Raum an der Spitze Bergoglio, das sind ebenfalls alles Häretiker und Schismatiker.

5. Gott hat nicht zwei Judengruppen und mehre christliche Gruppen gestiftet, das zu behaupten geht am Heilswillen Gottes vorbei.
Dewey
@SvataHora
Aber auch die arabischen Moslems sind Semiten, die von Abraham und der Magd Hagar abstammen


Die Araber stammen n i c h t von Abraham und Hagar ab!
Ismael heiratete eine Frau aus einem arabischen Stamm und musste selbst erst mal arabisch sprechen lernen.
Sascha2801
@Klaus Elmar Müller Ich denke manche Änderungen von Pius XII. waren vllt. nicht die beste Wahl, ABER man kann ihm nicht vorwerfen dem Glauben dadurch massiv zu schaden, wie es die neuen Änderungen tun. Manche sagen zwar auch er hat dem ganzen bisschen die Bahnen geebnet indem er erst in die Liturgie eingriff, aber das war ja in der Zeit noch gar nicht absehbar, was danach kommt. Das kann man …More
@Klaus Elmar Müller Ich denke manche Änderungen von Pius XII. waren vllt. nicht die beste Wahl, ABER man kann ihm nicht vorwerfen dem Glauben dadurch massiv zu schaden, wie es die neuen Änderungen tun. Manche sagen zwar auch er hat dem ganzen bisschen die Bahnen geebnet indem er erst in die Liturgie eingriff, aber das war ja in der Zeit noch gar nicht absehbar, was danach kommt. Das kann man aus heutiger Sicht so sagen. Er hat also meiner Meinung nach Änderungen gemacht die vllt. fragwürdig sind (die Legitimität auch). Will aber auch nicht urteilen. Er wird sicher auch seine Gedanken und Intentionen dazu gehabt haben. Müsste man nachlesen. Jedenfalls aber er hat nicht dem Glauben geschadet und gerade auch in der Enzyklika "Mediator Dei" die ganzen späteren Reformen (Volksaltar, Landessprache, Mahlcharakter usw.) strikt abgelehnt. Dafür kann man ihm sehr dankbar sein.
Bethlehem 2014 likes this.
Bethlehem 2014
@JubilateDeo Das Wort "treulos" wurde falsch übersetzt; es müßte einfach "glaubenslos" heißen: es mangelt den Juden am wahren Glauben (an Christus).
Es ist allerdings falsch, das Adjektiv "perfidis" einfach zu streichen, denn wir beten ja nicht an dieser Stelle für alle Juden, sondern nur für die, die nicht an Christus glauben.
Die Version Johannes XXIII. wirkt so, als betete man "sogar" (!) …More
@JubilateDeo Das Wort "treulos" wurde falsch übersetzt; es müßte einfach "glaubenslos" heißen: es mangelt den Juden am wahren Glauben (an Christus).
Es ist allerdings falsch, das Adjektiv "perfidis" einfach zu streichen, denn wir beten ja nicht an dieser Stelle für alle Juden, sondern nur für die, die nicht an Christus glauben.
Die Version Johannes XXIII. wirkt so, als betete man "sogar" (!) für die jüdische "Rasse"!
Nobisquoque likes this.
Bethlehem 2014
@Klaus Elmar Müller Der Ritus mit dem Kreuzschaft wurde vom Palmsonntag übernommen - von fast allen Deutschen Diözesen. Wahrscheinlich auch von vielen im Ausland. -
Da die "Osternacht" auf den Karsamstagmorgen vorverlegt war, hat man am frühen Morgen des Ostersonntags - vor dem Morgengrauen - Auferstehungsfeiern für die Gläubigen abgehalten. Daher stammt der Brauch mit dem Psalmvers.
Zu @Carlus: Eine schöne Trierische Eigenheit der Osternacht ist das Anpochen an der verschlossenen Kirchentür mit dem Kreuzesschaft. Drinnen fragen die Sänger (statt der Armen Seelen oder derer im Limbus patrorum oder gar der Dämonen) "Quis est iste Rex gloriae" und müssen beim dritten Mal das Portal öffnen.
CollarUri likes this.
Carlus
JubilateDeo

@Sanctus Bonifatius Antisemitismus ist nach Definition die Ablehnung des jüdischen Volks und des Judentums. Was Bischof Williamson ja schon öfter zur Schau gestellt hat.

**********************************

1. seit Jesus Christus gibt es kein Judentum, außer es handelt sich um die Jesus Christus nachgefolgten Menschen aus dem Judentum, welche den Weg des Heiles beschritten haben …More
JubilateDeo

@Sanctus Bonifatius Antisemitismus ist nach Definition die Ablehnung des jüdischen Volks und des Judentums. Was Bischof Williamson ja schon öfter zur Schau gestellt hat.

**********************************

1. seit Jesus Christus gibt es kein Judentum, außer es handelt sich um die Jesus Christus nachgefolgten Menschen aus dem Judentum, welche den Weg des Heiles beschritten haben und später von denen die das göttliche Heil verraten haben und diesem nicht mehr gefolgt sind als Christen bezeichnet wurden,

2. es gibt nicht zwei Religionen die von Gott gestiftet wurden, es gibt nur eine die sich im ersten Abschnitt auf Christus hinführend als Juden bezeichnet werden, die sich aber nicht von dem erschienen Jesus Christus getrennt haben sondern mit ihm den Weg des Lebens weiter gehen,

3. gibt die eine Religion welchem vom Judentum im Christentum und somit mit denen aus dem Heidentum kommenden durch Christus verein ließen und heute als Christen und Katholiken bezeichnet werden. Bei den Katholiken gibt es neben dem lateinischen Ritus die Riten der Ostkirchen und diese werden von keinem Katholiken verachtet,

4. neben den christlichen Katholiken gibt es sowohl in der lateinischen wie in den Ostkirchen häretisch, schismatische Abspaltungen die Sie warum auch immer als christliche Kirchen bezeichnen obwohl von Gott nur eine Kirche gestiftet wurde die in Jesus Christus bestätigt und erfüllt wurde.

4.1. die erste große häretische und schismatische Abspaltung sind diese Häretiker die unter ihren angeblichen Hohenpriester, sie haben die Priesterwürde verloren als sie den Messias Jesus Christus bekämpften und zur Tötung ausgeliefert haben, den von Gott mit ihnen geschlossenen Bund aufkündigten. Sie folgen einer Häresie, denn sie kanten die Wahrheit und haben gegenüber Gott ein Schisma aufgebaut indem sie sich vom einzigen und ewigen Hohenpriester Jesus Christus abgesagt hatten.

5. wie z.Zt. Jesus aus dem Ursprung der Kirche Häretiker und Schismatiker abgefallen sind, so

5.1. fallen in unserer Zeit die Angehörigen unter Bergoglio innerhalb Besetzter Raum von der Heiligen Mutter Kirche im größten und häretischen Schisma von der Heiligen Mutter Kirche ab und so schließt sich der Kreis und das Gebinde der Häretiker und Schismatiker um als Dornenstrauch an den Ort übergeben zu werden, wohin er gehört.

Merke, Dieser Dornenstrauch gehört niemals in die Anschauung Gottes.
Gestas likes this.
CollarUri
@JubilateDeo Sie behaupteten, Unterordnung und Gehorsam sei ein- und dasselbe. Überlegen Sie Sich dazu doch Folgendes: Man kann die Begriffe "sich unterordnen" und "gehorchen" zwar oft austauschen, sie sind aber trotzdem nicht schlechthin immer gleichbedeutend. Man könnte auch sagen, es gibt Gehorsam und Gehorsam, bzw. zwei Arten von Unterordnung. Denken Sie an den soldatischen Gehorsam. Der …More
@JubilateDeo Sie behaupteten, Unterordnung und Gehorsam sei ein- und dasselbe. Überlegen Sie Sich dazu doch Folgendes: Man kann die Begriffe "sich unterordnen" und "gehorchen" zwar oft austauschen, sie sind aber trotzdem nicht schlechthin immer gleichbedeutend. Man könnte auch sagen, es gibt Gehorsam und Gehorsam, bzw. zwei Arten von Unterordnung. Denken Sie an den soldatischen Gehorsam. Der hat irgendwo seine Grenze, namentlich aus der berühmten moralischen Überlegung heraus. Wenn ein Korporal den Gefreiten anbrüllt, er solle gefälligst einen Unschuldigen umbringen, und wenn dann der Herr Oberst den Befehl auch noch bestätigt und für den Fall des Ungehorsams mit Todesstrafe gegen den (nach üblichem Sprachgebrauch: untergeordneten aber ungehorsamen) Gefreiten droht, dann können Sie Sich vorstellen, dass erheblicher Druck besteht. Trotzdem wären wir - vielleicht etwas faulen Friedenskinder unserer verwöhnten Zeit - wohl alle hier der Meinung, es bestehe nicht nur Grund zur Unterlassung der bösen Tat, sondern dieser Grund wiege auch bedeutend schwerer als jener, d. h. der Gefreite habe sogar die Pflicht zum Ungehorsam. Man denke an KZ-Offiziere, wenn Sie schon vom Antisemitismus anfangen; oder man kann auch Bomber-Harris mal auf seine Wirkung in Bezug auf Zivilisten anführen. - Wenn Sie Sich JubilateDeo nennen, also uns auffordern, dem Herrn zu jauchzen, dann werden Sie auch verstehen, dass uns der Glaube wichtig genug ist, um ihn nicht durch ein paar unbedachte Worte oder Gesten eines Jesuiten im Papstamt stören zu lassen, von denen er vielleicht sogar noch eines Tages Abstand nehmen oder sie zurechtrücken wird.
SvataHora
Antsemitismus wird heute nur als Hass gegen die Juden definiert. Aber auch die arabischen Moslems sind Semiten, die von Abraham und der Magd Hagar abstammen. - Judenhass ist völlig verabscheuungswürdig! Mit Sorge erfüllt mich der zunehmende Judenhass. Es gibt deutsche Städte - auch Berlin! -, wo sich Juden schon längst nicht mehr wohl und sicher fühlen! In Polen, Ungarn und Kroatien wird durch …More
Antsemitismus wird heute nur als Hass gegen die Juden definiert. Aber auch die arabischen Moslems sind Semiten, die von Abraham und der Magd Hagar abstammen. - Judenhass ist völlig verabscheuungswürdig! Mit Sorge erfüllt mich der zunehmende Judenhass. Es gibt deutsche Städte - auch Berlin! -, wo sich Juden schon längst nicht mehr wohl und sicher fühlen! In Polen, Ungarn und Kroatien wird durch die Unterhöhlung der Demokratie und des Rechtsdralls dieser Regierungen der Judenhass wieder salonfähig gemacht! Ich liebe die Juden allgemein und auch das Volk (Staat) Israel! - Ich finde jedoch, dass es überhaupt nichts mit Hass gegen die Juden zu tun hat, wenn man dafür betet, dass sie Christus erkennen - genausowenig wie man von Hass redet, wenn man für andere (Noch)-nicht-an-Christus-Glaubende betet!
CollarUri likes this.
Bethlehem 2014
@Klaus Elmar Müller Das Hereintragen des Osterfeuers (am Triangel) war keine "regionale Eigenheit", wie @Carlus meint, sondern einfach Römischer Ritus. Eine Rubrik um das "Lumen Christi" zu Beginn der Feier beschreibt dies ausdrücklich. Sie können dies in jedem Missale Romanum "vor 1954" nachlesen.
Bethlehem 2014
@SvataHora Das Fasten endete früher am Karfreitag Mittag um 12 Uhr. - Die Reform Pius XII. hat deshalb extra das Kirchenrecht geändert und das Fasten auf den ganzen Tag ausgedehnt.
3 more comments from Bethlehem 2014
Bethlehem 2014
@Nujaa
Carlus irrt, wenn er meint, der Karsamstag hätte nach Trient der Grabesruhe gedient. Das alte Missale sagt als "Zeitangabe": "... dicta Nona in Choro, ..." - also: nachdem im Chor die Non (!) gebetet wurde. Es war allerdings Vorschrift, daß im Chor sogar die Vesper (!) vor 12 Uhr mittags gebetet sein mußte: damit die Hauptmahlzeit erst nach der Vesper stattfand, hatte man die Vesper …More
@Nujaa
Carlus irrt, wenn er meint, der Karsamstag hätte nach Trient der Grabesruhe gedient. Das alte Missale sagt als "Zeitangabe": "... dicta Nona in Choro, ..." - also: nachdem im Chor die Non (!) gebetet wurde. Es war allerdings Vorschrift, daß im Chor sogar die Vesper (!) vor 12 Uhr mittags gebetet sein mußte: damit die Hauptmahlzeit erst nach der Vesper stattfand, hatte man die Vesper einfach vorverlegt. - Mein Vater hat das alles noch erlebt und mir auch berichtet.
Auch irrt @Carlus, wenn er sagt, es sei nur das Bußsakrament gespendet worden: die Sterbesakramente (Beichte, Kommunion, Letzte Ölung) durften ohne Weiteres gespendet werden.
CollarUri likes this.
Bethlehem 2014
@SvataHora Pius XII. hat bezeichnenderweise nicht (!) das Wort "perfidis" gestrichen, sondern nur gemahnt, es nicht mir "treulos" zu übersetzen. Pius XII. strich nur Unterlassung der Kniebeuge, "weil die Juden durch Kniebeugen den Herrn verhöhnt hätten." Das haben sie nämlich gar nicht. Das waren die Römer!
Bethlehem 2014
@Klaus Elmar Müller Das Triangulum deutet nicht auf die Dreifaltigkeit, sondern wohl eher auf die drei Zeitalter vor Christus hin (Mt. 1, 17): "Im Ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen."
Santiago74 likes this.
Saarländerin
RellümKath
@Sanctus Bonifatius Die Definition ist richtig, aber greift zu kurz.
Für mich ist der Piusbruder oder Andersritueller dann ein Schismatiker, wenn er gegen die anderen Christen oder Riten hetzt.
Wie kann ein weltlicher Ritus die Wahrheit sein, wenn Jesus allein der Weg, die Wahrheit und das Leben ist?
Carlus
Nujaa

@Carlus , allerspätestens nach Trient war der Karsamstag bis zur Reform Papst Pius XII keineswegs ohne LIturgie, denn die Feier der Osternacht fand vormittags statt.

***********************************

1. Nuija, da irren sie aber gewaltig. Ich bin im Besitz eines Missale Romanum, gedruckt 1850 (Festausgabe mit rotem Leder und goldrandigen Blättern. mit der Widmung an einen Jubelpri…More
Nujaa

@Carlus , allerspätestens nach Trient war der Karsamstag bis zur Reform Papst Pius XII keineswegs ohne LIturgie, denn die Feier der Osternacht fand vormittags statt.

***********************************

1. Nuija, da irren sie aber gewaltig. Ich bin im Besitz eines Missale Romanum, gedruckt 1850 (Festausgabe mit rotem Leder und goldrandigen Blättern. mit der Widmung an einen Jubelpriester) noch lange vor PP. Pius XII. und dort ist wie es die Kirche lehrt der Karsamstag als Ruhetag (Grabesruhe) vorgegeben und die Liturgie für die späten Abendstunden vorgegeben, wobei aber das Messopfer nach dem gesamten Vorlauf mit Prophetien usw. nach 0 Uhr stattfinden soll.

2. Der Karsamstag diente ausschließlich der persönlichen Anbetung Christie am Tabernakel der Grabesruhe. Diese Anbetung wurde nur am Karfreitag unterbrochen mit der Liturgie der Vorgeweihten Gaben zur Sterbestunde.

3. Karfreitag und Karsamstag wurden außer dem Beichtsakrament keine Sakramente gespendet. Eine Liturgie am Morgen vom Karsamstag widersprecht der Logik und Lehre der Heiligen Mutter Kirche.

4. wäre es so dann könnte am Karfreitag auch eine Wandlung vorgenommen werden und man müßte nicht die vorgeweihten Gaben verwenden.

5. in früheren Jahren sind die Menschen oftmals sehr selten aber zur Osterzeit gezwungen zur Beichte gegangen,so saßen die Priester an diesen beiden Kartagen vermehr im Beichtstuhl.
Gestas and one more user like this.
Gestas likes this.
Vered Lavan likes this.
Vered Lavan
Das wahre Schisma ist das 2. Vatikanische Sovjetkonzil. Die Piusbruderschaft überliefert nur das, was in der Kirche immer gültig war. Die Konzilskirche bereitet sich den eigenen Untergang.
SvataHora and one more user like this.
SvataHora likes this.
Gestas likes this.
Carlus
Klaus Elmar Müller
1. das Feuer wurde mit Steinen immer entzündet, nach Einführung anderer moderner Feuerquellen ist die Kirche beim alten Brauch geblieben,
1.1. das hat nicht mit Esoterik zu tun.
2. die Kerze wurde immer an dem neu entfachten Feuer geweiht (Wundmale usw) , es wurden die im Vorjahr geweihten und nun getrockneten Palmzweigen entzündet und an diesen die Kerze, die nun für Christus …More
Klaus Elmar Müller
1. das Feuer wurde mit Steinen immer entzündet, nach Einführung anderer moderner Feuerquellen ist die Kirche beim alten Brauch geblieben,
1.1. das hat nicht mit Esoterik zu tun.
2. die Kerze wurde immer an dem neu entfachten Feuer geweiht (Wundmale usw) , es wurden die im Vorjahr geweihten und nun getrockneten Palmzweigen entzündet und an diesen die Kerze, die nun für Christus als Zeichen diente.
3. Christus zieht als Licht in die Kirche ein und kommt am Altar zur alleinigen Sicht für die Gläubigen, im Exsulte wird dann durch den Diakon (in weißer Kleidung) alle anderen in violett auch der Priester geehrt,
4. über die ganze Zeit der Lesungen trägt wieder alles violett auch der Diakon, nach Erneuerung vom Taufgelübde gehen alle in die Sakristei und es wird weiße liturgische Kleidung angelegt, zum Kirchengebet zur Lesung NT usw.
5. Das mit Stein entfachte Feuer sollte bis zum neuen Feuer im Folgejahr immer die einzige Feuerquelle in der Kirche sein, das neue ewige Licht wird an diesem Feuer entzündet.
5.1. an diesem ewigen Licht wurden und sollten mit einem Docht die Kerzen am Altar entzündet werden, d.h. immer mit einem geweihten Feuer und nicht wie heute üblich mit dem Feuerzeug.
6. Das eintragen vom Feuer in die Kirche und die Entzündung der Osterkerze in der Kirche,mag eine regionale Eigenart gewesen sein, aber nicht die offizielle liturgische.
ľubica and one more user like this.
ľubica likes this.
CollarUri likes this.
SvataHora
Aber ehrlich gesagt: Abendsmahlsamt, Karfreitagsliturgie und "Osternacht" alles in der Früh - damit kann ich mich nicht anfreunden. Und das Absurde: selbst wenn am Vormittag schon das Oster-Alleluja erklungen ist, muss man noch bis zum Karsamstagabend weiterfasten. Da beißt sich was. - Die Reform der Karfreitagsliturgie fand ich gar nicht so schlecht. Es wurde ja dadurch der tridentninsche Ritus …More
Aber ehrlich gesagt: Abendsmahlsamt, Karfreitagsliturgie und "Osternacht" alles in der Früh - damit kann ich mich nicht anfreunden. Und das Absurde: selbst wenn am Vormittag schon das Oster-Alleluja erklungen ist, muss man noch bis zum Karsamstagabend weiterfasten. Da beißt sich was. - Die Reform der Karfreitagsliturgie fand ich gar nicht so schlecht. Es wurde ja dadurch der tridentninsche Ritus nicht verändert.