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Happy Birthday Song - Western Syriac (Surayt/Turoyo)

Dem Stellvertreter Jesu in der Sprache Jesu gesegneten Geburtstag Die Sprache des Liedes ist heutiges Westaramäisch (Westsyrisch), welches der Sprache Jesu sehr nahe kommen dürfte. Die von Tieren …More
Dem Stellvertreter Jesu in der Sprache Jesu gesegneten Geburtstag

Die Sprache des Liedes ist heutiges Westaramäisch (Westsyrisch), welches der Sprache Jesu sehr nahe kommen dürfte.

Die von Tieren dargestellten Titelbuchstaben

Die aramäischen Buchstaben sind zwar wie die arabischen von der nabatäischen Schrift abgeleitet, entsprechen jedoch exakt den 22 hebräischen Buchstaben.

Obere Zeile von rechts nach links:
Mem Waw Lamed Daleth Aleph.
Zu lesen als „maulodo“.
Bedeutung „Geburt“.
Abgeleitet von „maulodo“ dürften „jaldo“ oder „jaludho“, hebräisch: „jäläd“ („Kind“), sein.

Untere Zeile von rechts nach links:
Beth Resch Jod Kaph Aleph.
Zu lesen wohl wie „brecho“ (männliche Form), wobei ich mit der Unterstreichung des „ch“ andeute, dass dieses „ch“ kein Chet ist, sondern ein spirantisiertes Kaph.
Bedeutung: „gesegnet“.
Abgeleitet von diesem Wort sind der Prophet Baruch (Gesegneter) sowie der ägyptische Präsident Mubarak, nicht jedoch der israelische Präsident Barak = [Beth Resch Qoph] = Blitz.

Die erste und die dritte Strophe:

Im Aramäischen wird ein „n“, dem ein „t“ folgt, zwar ebenso wie im Hebräischen an das „t“ assimiliert, sprich also „tt“ statt „nt“, im Schriftbild bleibt das „n“ allerdings erhalten. Der mehrfach wiederholge Text der 1. und 3. Strophe:

Scha(n)to brechto, habibo!
Jahr (das) gesegnet, Geliebter!


Auf Hebräisch heißt „Jahr“ „schana“, wobei uns die Endung „a“ weibliches Geschlecht verrät. Erinnern wir uns an „rosch ha-schanah“ = „Kopf des Jahres“, wobei unser „guter Rutsch“ nach einer Theorie von diesem „Rosch“ kommt.
Während aber im Hebräischen wie in den meisten Sprachen der Artikel dem Wort vorangestellt wird („ha-schanah“ = „das Jahr“), wird er im Aramäischen, wo er etwa „ta“ oder (westaramäisch) „to“ heißt, nachgestellt. Es heißt also: „schan(a)-to = schanto = schatto“ (Doppel-t wegen der Assimilation von „n“ an „t“).
Weil nun aber „schana“ weiblich ist, heißt hier „gesegnet“ nicht mehr „brecho“, sondern „brechto“ („gesegnete“).

Die zweite Strophe:

Die zweite Strophe besteht nicht aus Wiederholungen, sondern aus viel Text. Folgende Wortbestandteil-für-Wortbestandteil-Übersetzung dürfte in etwa richtig sein:

Chojät chanje basime
Lebe (?) ein Leben leckeres

`am nosche rchime
mit Menschen liebenswerten


bchuwou gadou kuschoro
in Liebe und Glück und Fleiß

(w)doh(we) cholmäjdach schroro

Und das ist: Traum dein Wahrheit.

Bemerkungen:

1. Unterstrichenes "w" ist ein spirantisiertes "b", unterstrichenes "ch" ein spirantisiertes "k".
2. Das erste Wort der ersten und letzten Zeile ist mir nicht klar. Die Konsonantenkombination [Daleth He Waw Aleph] zu Beginn der letzten Zeile ist nach dem Biblisch-Aramäisch-Wörterverzeichnis als „das ist“ zu übersetzen, wo das Daleth vermutlich das unseren „der die das“ enstsprechende Relativ-Partikel ist, und das He Waw Aelph vom in JHWH (Jahwe) steckenden Verb „sein“ kommen dürfte.
3. In „basimo“ („lecker“) steckt das griechisch-lateinisch-deutsche Balsam. Wie kommt da ein „L“ hinein? Als ich das griechische „Amín“ (lateinisch: Amen) im chaldäischen Ritus hörte, verstand ich es als „Almín“. Und ich fragte tatsächlich nach, was das heiße, kam mir dann ziemlich blöd oder besser gesagt wie ein Barbar vor, als mir erkärt wurde, dass ich wohl Amín = Amen meine. Unser eins empfindet tatsächlich manches semitische „a“ wie ein „al“.

Die Wiederholung aller drei Strophen in weiblicher Form

Ab Minute 1:26 werden alle drei Stophen nochmals gesungen, sind dieses Mal aber an eine Frau gerichtet. Deswegen heißt es statt „habibo“ („Geliebter“) jetzt „habibto“ („Geliebte“).

Scha(n)to brechto, habibto!
Jahr gesegnet, Geliebte!


Stellen wir uns also vor, die „Geliebte“ sei die Braut des Stellvertreters Christi, also die katholische Kirche.
Anno likes this.
Nicolaus
Goldig, was steht denn da bitte links auf dem Tisch? Es wird doch wohl nicht etwa eine Flasche Coca-Cola sein?
Vielleicht auch Pepsi-Cola, ein Messwein eher nicht.
Das ist an sich kein sakraler Song. Ich widme ihn halt einfach dem heutigen Geburtstagskind, dem Papst.
Harmonia celestiala and one more user like this.
Harmonia celestiala likes this.
Nicolaus likes this.
Nicolaus
Na ja, wenn es Pepsi wäre, sind Sie noch einmal haarscharf dem Anáthema entkommen, Papst Benedikt wünsche ich alles Gute und Liebe, bitte noch durchhalten, nach Paris verträgt das Gebäude der Psyche keine neuen Erschütterungen.
Ist mir da was entgangen? Spielen Sie auf irgendeinen Coca-Cola-Skandal im Zusammenhang mit der Kirche an?
Nicolaus likes this.
Nicolaus
Nein, es geht um den Schriftzug Coca-Cola auf der Flasche, den man gedoppelt und übereinander geschoben hat, wurde hier graphisch durchaus gekonnt dargestellt, woraus sich ein satanisch-okkulter Eindruck ergeben hat. In diesem Zusammenhang habe ich damals wahrheitsgemäß angemerkt, dass ich kein Coca-Cola Fan bin, sondern einer von Apfelsaft, bitte aber nicht aus Konzentrat, sondern Direktsaft …More
Nein, es geht um den Schriftzug Coca-Cola auf der Flasche, den man gedoppelt und übereinander geschoben hat, wurde hier graphisch durchaus gekonnt dargestellt, woraus sich ein satanisch-okkulter Eindruck ergeben hat. In diesem Zusammenhang habe ich damals wahrheitsgemäß angemerkt, dass ich kein Coca-Cola Fan bin, sondern einer von Apfelsaft, bitte aber nicht aus Konzentrat, sondern Direktsaft naturtrüb.
Nicolaus likes this.
@Eine Leserin: Hätte eigentlich heute den Haselnuss-Zauber-Artikel schreiben wollen. Kommt dann gleich. Der B16-Geburtstag lässt sich nun mal nicht verschieben.
Anna Dagmar likes this.
@DrMartinBachmaier 😊 So ist es gut!
Nicolaus
@DrMartinBachmaier Sie sind aber mutig, nicht, dass Sie auf der Harry Potter Schiene das Scheiterhäufchen direkt ansteuern.