Alfonso M.
Das sagte der Erzbischof ..
Und sie dennoch das Gegenteil behaupten wird dies dadurch nicht wahrer
Alfonso M.
Papst Innozenz III., äußerte sich in seiner Sermo 2 „In Consecratione“ zu dem Satz, daß der Stuhl Petri von niemandem gerichtet werden kann: „'Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.' … Und so hat der Glaube des Apostolischen Stuhles nie versagt, selbst in den größten Bedrängnissen, sondern verharrte allezeit unversehrt und unvermindert, sodaß das Privileg des Petrus fest und unerschütte…More
Papst Innozenz III., äußerte sich in seiner Sermo 2 „In Consecratione“ zu dem Satz, daß der Stuhl Petri von niemandem gerichtet werden kann: „'Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.' … Und so hat der Glaube des Apostolischen Stuhles nie versagt, selbst in den größten Bedrängnissen, sondern verharrte allezeit unversehrt und unvermindert, sodaß das Privileg des Petrus fest und unerschüttert bleibt. Darum ist der Glaube für mich so notwendig, daß, obwohl ich für andere Sünden Gott allein als meinen Richter habe, ich allein wegen einer Sünde, die gegen den Glauben sich richtet, von der Kirche gerichtet werden könnte [propter solum peccatum quod in fide commititur possem ab Ecclesia judicari]. Denn ‘wer nicht glaubt ist schon gerichtet’“ (PL 218:656). Und in einer weiteren Ansprache: „'Ihr seid das Salz der Erde' … Noch weniger kann der römische Pontifex sich rühmen, denn er kann von Menschen gerichtet werden – oder besser, es kann gezeigt werden, daß er gerichtet ist, wenn er nämlich in Häresie fällt [quia potest ab hominibus judicari, vel potius judicatus ostendi, si videlicet evanescit in haeresim]. Denn wer nicht glaubt, ist schon gerichtet“ (Sermo 4: In Consecratione, PL 218:670). Im Falle von Häresie ist also der Papst bereits durch den höchsten Herrn der Kirche gerichtet und kann daher sein Amt nicht mehr ausüben und von der Kirche für gerichtet erklärt werden.
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Alfonso M.
Papa haereticus depositus est

«Si unquam papa ut privata persona in haeresim incideret, tunc ipse statim a papatu decideret; cum enim tunc esset extra Ecclesiam, Ecclesiae caput amplius esse non posset. Unde eo casu Ecclesia deberet non quidem eum deponere, quia nemo supra papam jus habet, sed eum a pontificatu lapsum declarare».

S. Alfonso De’ Liguori (Vescovo, Dottore della Chiesa), in “book…More
Papa haereticus depositus est

«Si unquam papa ut privata persona in haeresim incideret, tunc ipse statim a papatu decideret; cum enim tunc esset extra Ecclesiam, Ecclesiae caput amplius esse non posset. Unde eo casu Ecclesia deberet non quidem eum deponere, quia nemo supra papam jus habet, sed eum a pontificatu lapsum declarare».

S. Alfonso De’ Liguori (Vescovo, Dottore della Chiesa), in “books.google.com.tr/…/Apologie_e_conf…“, VIII,8.
CSc
@Alfonso M.

Es ist bekannt, dass Erzbischof Lefebvre die Konzilskirche als häretische und schismatische Kirche/Sekte bezeichnete, die mit der von Christus gegründeten Kirche aller Zeiten (= Römisch-Katholische Kirche) gebrochen hat und dass man sich in dem Maß, in dem man sich der Konzilssekte anschließt, von der wahren Kirche trennt. Genauso bekannt ist aber, dass Erzbischof Lefebvre in der …More
@Alfonso M.

Es ist bekannt, dass Erzbischof Lefebvre die Konzilskirche als häretische und schismatische Kirche/Sekte bezeichnete, die mit der von Christus gegründeten Kirche aller Zeiten (= Römisch-Katholische Kirche) gebrochen hat und dass man sich in dem Maß, in dem man sich der Konzilssekte anschließt, von der wahren Kirche trennt. Genauso bekannt ist aber, dass Erzbischof Lefebvre in der Konzilskirche keine formell häretische und schismatische Sekte (wie die protestantischen und orientalischen Sekten), sondern eine materiell häretische und schismatische Sekte bzw. Strömung erblickte. Seiner Auffassung nach brach die Konzilskirche nicht formell, sondern materiell mit der Kirche aller Zeiten. Wer sich also der Konzilskirche anschließt, trennt sich zwar materiell, aber nicht formell, von der Kirche, bleibt infolgedessen Katholik und kann deshalb auch Kirchenämter bekleiden.

Erzbischof Lefebvre erklärte in einem Vortrag im Priesterseminar Zaitzkofen am 17. Februar 1987: „[...] wenn ich sage, daß der Papst seiner Aufgabe untreu ist, so sage ich deswegen nicht, das [sic] es keinen Papst mehr gibt oder daß er ein formeller Häretiker ist. Ich glaube, man muß die Männer des heutigen Rom und die unter ihrem Einfluss stehenden, wie etwa die Bischöfe, so beurteilen, wie Papst Pius IX. und der heilige Pius X. die Liberalen und die Modernisten betrachtet haben. [...] Papst Pius IX. hat die liberalen Katholiken verurteilt. Er hatte für sie sogar diesen furchtbaren Satz: »Die liberalen Katholiken sind die schlimmsten Feinde der Kirche.« Was hätte er noch mehr sagen können? Dennoch hat er nicht gesagt: Alle liberalen Katholiken sind exkommuniziert, sind außerhalb der Kirche und man muß ihnen die Kommunion verweigern. Nein, er betrachtete diese Männer als »die schlimmsten Feinde der Kirche« und dennoch hat er sie nicht exkommuniziert. Der heilige Papst Pius X. fällte in seiner Enzyklika »Pascendi Dominici Gregis« ein ebenso strenges Urteil über den Modernismus, indem er ihn als »Sammelbecken aller Irrlehren« bezeichnete. Ich weiß nicht, ob man zur Verurteilung einer Bewegung noch ein strengeres Urteil fällen kann! Aber er hat nicht gesagt, daß hinfort alle Modernisten exkommuniziert, daß sie außerhalb der Kirche seien und daß man ihnen die Kommunion verweigern müsse. Er hat einige von ihnen verurteilt. Daher glaube ich, daß wir wie diese beiden Päpste streng über sie urteilen, aber nicht notwendig sie als außerhalb der Kirche betrachten sollen. Deshalb möchte ich nicht den »Sedisvakantisten« folgen, die sagen: Das sind Modernisten; der Modernismus ist das Sammelbecken aller Irrlehren; also sind die Modernisten Häretiker, also sind sie nicht mehr in der Gemeinschaft der Kirche; also gibt es keinen Papst mehr... Man hat solchermaßen ein endgültiges Urteil von gleichsam unversöhnlicher Logik formuliert. Es scheint mir freilich, daß in dieser Art zu urteilen Leidenschaft liegt und auch ein bischen [sic] Stolz. Beurteilen wir die Menschen und ihre Irrtümer so, wie die Päpste selbst es getan haben!“ (Das Urteil Mgr. Lefebvres zur Frage möglicher Bischofsweihen in der Priesterbruderschaft: »Wenn es meine Pflicht ist, werde ich Bischöfe weihen.«, in: Mitteilungsblatt der Priesterbruderschaft St. Pius X. für den deutschen Sprachraum, Nr. 103 [Juli 1987], S. 31-37, S. 35f.)

Papst Innozenz III. verweist auf die Möglichkeit eines kirchlichen Feststellungsurteils gegen einen häretischen Papst, welches zum rechtswirksamen Eintreten des automatischen Amtsverlustes notwendig ist. Falls die Worte von Innozenz III. die These von der gegenwärtigen Vakanz des Heiligen Stuhls stützen sollen, sei darauf hingewiesen, dass bislang kein kirchliches Urteil vorliegt, welches rechtsgültig feststellt, dass der Papst ein Häretiker, Schismatiker oder Apostat ist und infolgedessen seines Amtes verlustig gegangen ist.
Alfonso M.
Er verliert sein Amt durch göttliches Recht!

Wie Papst Leo XIII. in „Satis cognitum“ lehrte: „Wenn das lebendige Lehramt irgendwie falsch sein könnte - es würde ein offensichtlicher Widerspruch folgen, denn dann wäre Gott der Urheber des Irrtums.“ Ebenso lehrte das 1. Vatikanische Konzil (1870) in der dogmatischen Konstitution „Pastor Aeternus“ § 213: „Denn die Väter des vierten Konzils von …More
Er verliert sein Amt durch göttliches Recht!

Wie Papst Leo XIII. in „Satis cognitum“ lehrte: „Wenn das lebendige Lehramt irgendwie falsch sein könnte - es würde ein offensichtlicher Widerspruch folgen, denn dann wäre Gott der Urheber des Irrtums.“ Ebenso lehrte das 1. Vatikanische Konzil (1870) in der dogmatischen Konstitution „Pastor Aeternus“ § 213: „Denn die Väter des vierten Konzils von Konstantinopel folgten ihren Vorgängern genau in den Fußspuren und gaben folgende feierliche Erklärung ab: ´Die erste Bedingung für das Heil ist, die Norm des wahren Glaubens zu halten. Denn es ist unmöglich, dass die Worte unseres Herrn Jesus Christus, der sagte: ´Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich Meine Kirche bauen´ (Mt 16,18), sich nicht als wahr erweisen sollten. Und ihre Wahrhaftigkeit ist durch den Lauf der Geschichte erwiesen worden, denn vom Apostolischen Stuhl ist die katholische Religion immer rein, und ihre Lehre heilig bewahrt worden...´“

§ 216: „...Denn es war ihnen voll bewusst, dass dieser Sitz des hl. Petrus immer von jeglichem Irrtum unbeschmutzt bleibt, entsprechend dem göttlichen Versprechen, welches unser Herr und Heiland dem Obersten Seiner Jünger gegeben hat: ´Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht schwinde; und du, wenn du dereinst wieder umgekehrt bist, stärke deine Brüder´“ (Lk 22,32).

„Dieses Charisma der Wahrheit und des nie schwindenden Glaubens wurde dem hl. Petrus und seinen Nachfolgern auf diesem Stuhl gegeben, damit sie ihr höchstes Amt zur Rettung aller ausüben könnten; damit durch sie die gesamte Herde Christi vom Gift des Irrtums ferngehalten und mit der Speise der himmlischen Lehre genährt werde; damit die Möglichkeit für ein Schisma gebannt sei, die ganze Kirche als eine bewahrt werde und, gesichert auf ihrem Fundament, fest gegen die Tore der Hölle stehe.“
[...] Die zweite Prämisse, die angewandt werden kann, um die Vakanz des Apostolischen Stuhles zu beweisen, ist, dass Häretiker, die keine Mitglieder der Kirche sein können, gleichfalls keine Autoritätsposition in der Kirche innehaben können. Johannes Pauls II. wiederholte Praktiken des falschen Ökumenismus mit den falschen Religionen der Welt sind, um mit den Worten des Papstes Pius XI. zu sprechen, „gleichzusetzen mit einem Abfall von der von Gott offenbarten Religion“ - sie sind, mit anderen Worten, Apostasie!
Dieser spezielle Punkt des Verlustes des Papstamtes durch Häresie wird von vielen Kanonisten und Theologen unterstützt:
Der hl. Franz von Sales (1567-1622), Bischof und Kirchenlehrer, sagte: „Wenn der Papst explizit Häretiker ist, verliert er ipso facto seine Würde und die Mitgliedschaft in der Kirche...“.
Der hl. Robert Bellarmin sagte: „Ein Papst, der offensichtlich Häretiker ist, hört automatisch auf, Papst und Haupt zu sein, wie er automatisch aufhört, Christ und Glied der Kirche zu sein. Deshalb kann er von der Kirche gerichtet und bestraft werden. Das ist die Lehre aller alten Väter, die lehren, dass offenkundige Häretiker unverzüglich alle Jurisdiktion verlieren.“
Der hl. Alfons, Bischof und Kirchenlehrer, sagte: „Wenn je ein Papst als eine Privatperson in Häresie fallen sollte, sollte er sofort das Pontifikat verlieren. Sollte Gott aber zulassen, dass ein Papst ein offenkundiger und unbelehrbarer Häretiker wird, so würde er dadurch aufhören, Papst zu sein, und der Apostolische Stuhl wäre vakant.“
Der hl. Antonius sagte: „Im Falle, ein Papst würde Häretiker, so würde er durch diese Tatsache und ohne jeglichen anderen Richterspruch von der Kirche getrennt sein. Ein Haupt, das vom Körper getrennt ist, kann, solange es getrennt ist, nicht Haupt desselben Körpers sein, von welchem es abgeschlagen wurde.“

Auf dem 1. Vatikanischen Konzil wurde ebenfalls von einem Kardinal die Frage aufgeworfen: „Was ist zu tun, wenn der Papst Häretiker wird?“ Die Antwort war: „... das Konzil der Bischöfe könnte ihn wegen Häresie absetzen, denn vom Augenblick, da er Häretiker wird, ist er nicht das Haupt, nicht einmal ein Glied der Kirche. Die Kirche wäre nicht für einen Moment verpflichtet, auf ihn zu hören, wenn er anfängt, etwas zu lehren, wovon die Kirche weiß, dass es falsch ist, und er würde aufhören, Papst zu sein, da er von Gott selber abgesetzt ist. Wenn der Papst beispielsweise sagen sollte, der Glaube an Gott sei falsch, wäre man nicht verpflichtet, ihm zu glauben, ebenso wenn er den Rest des Glaubensbekenntnisses leugnen würde: ´Ich glaube an Jesus Christus usw.´ Diese Annahme ist der Idee an sich nach von Nachteil für den Heiligen Vater, zeigt aber, dass dieser Punkt voll überlegt und jede Möglichkeit bedacht wurde. Wenn er irgendein Dogma der Kirche leugnet, welches von jedem wahren Gläubigen angenommen wird, dann ist er nicht mehr Papst als Sie und ich.“ (aus: The Life and Work of Pope Leo XIII von Dr. theol. James J. McGovern, S. 241.)

Kanon 188.4 des Kirchenrechts über den stillschweigenden Amtsverlust: „Es gibt bestimmte Ursachen, die den stillschweigenden Amtsverlust bewirken, welcher Verlust im voraus durch Wirkung des Gesetzes angenommen wird und dadurch ohne irgendeine Erklärung wirksam ist. Diese Ursachen sind folgende: ... (4) wenn er öffentlich vom Glauben abgefallen ist.“
[...] Ein Einwand, der gegen unsere Position, der Apostolische Stuhl ist vakant, erhoben wird, ist, dass die Häresie hauptsächlich ein Vergehen („delictum“) gegen das kanonische Recht sei - und ein Papst selbst sei als der höchste Gesetzgeber des Kirchenrechts nicht dadurch gebunden.

Der Fall eines häretischen Papstes fällt aber unter die Sünde gegen das göttliche Recht - denn die Kanonisten sagen eindeutig, dass es göttliches Recht ist, welches einen Häretiker davon ausschließt, päpstliche Autorität zu erlangen oder zu behalten.
[...] Gesetzt den Fall, ein Papst wird häretisch, sagt Kardinal Billot, so würde ein solcher Papst automatisch seine Gewalt verlieren, weil er „aufgrund seines eigenen Willens“ aus dem Körper der Kirche ausgeschieden werden würde (De Ecclesia Christi, 5. Ausgabe, [1927] 1:632).

Es ist nicht ein Verstoß gegen das kanonische Recht, welcher einen häretischen Papst absetzt, sondern seine öffentliche Sünde gegen das göttliche Recht