Heilwasser

Unumstößlich: Die Hölle muss das Gegenteil des Himmels sein

Unumstößlich: Die Hölle muss das Gegenteil des
Himmels sein

Im Himmel
...regiert der Dreieinige Gott und dort, im geschöpflichen
Himmel, d.h. wo sich alle guten Engel und die erlösten
Menschenseelen befinden, herrscht die Athmosphäre, die
Seinem Wesen entspricht:
--->Licht, Liebe und Frieden in Fülle.
In der Hölle
...regiert der böse und abgefallene Engel, der nun Satan
heißt – aber nur als Kerkermeister - und in der geschöpf-
lichen Hölle, d.h. wo sich alle Dämonen und verdammten
Menschenseelen befinden, herrscht die Athmosphäre, die
dem bösen Wesen entspricht:
--->Finsternis, Hass und Unfrieden in voller Brutalität.
Der Unfriede besteht im ständig nagenden Wurm des Ge-
wissens, der die Herzen nie zur Ruhe kommen lässt, weil
sie ständig in Verzweiflung und Selbstvorwürfen liegen.
Der ewige Tod
… ist nicht eine Vernichtung ins Nichts, sondern ein Entzug
des Lebens, d.h. von allem, was das Leben lebenswert
macht. Hinzu kommt die Pein durch den Teufel und seine
Dämonen und zwar exakt der …More

Winfried

@Heilwasser
Frage: Warum kommt bei den sog. Nahtoderlebnissen - war der Betroffene jetzt "nah am Tod" oder war er wirklich tot? - das von der Kirche gelehrte Fegefeuer gar nicht vor? Bei "Nahtoderlebnissen" kommt es, bis auf wenige Ausnahmen (Selbstmörder, etc.), grundsätzlich zu überaus positiven Erlebnissen. Immer ist von "Licht" die Rede. Die "Verstorbenen" werden von ihren ebenfalls verstorbenen Verwandten und Bekannten empfangen, die bereits im "Licht" sind. Ich glaube nicht, dass es so einfach ist, nach dem Tod direkt in den Himmel zu gelangen. Da gibt es zuerst das persönliche Gericht - der Mensch erscheint vor seinem Richter - und dann das Fegefeuer. Von der Hölle, in die nach Pater PIO viele "wie Schneeflocken" gelangen, ganz zu schweigen.

Winfried

@Heilwasser
Was das Fegefeuer betrifft, so gibt es da verschiedene Stufen. Die unterste ist der Hölle sehr nahe. Dort gibt es kein Licht (s. Augustinus). Trotzdem sind diese Seelen gerettet.
(Zum Fegefeuer und dessen Leiden siehe:
kath-zdw.ch/maria/Schwester.Josef…
kath-zdw.ch/maria/EINBLICK IN DAS…)
Ein Spaziergang ist dies jedenfalls nicht. Die Heiligen (Märtyrer) mögen zwar direkt in den Himmel gelangen. Das sind aber die wenigsten. Sie hatten ihr "Fegefeuer" bereits auf Erden. Durchschnittlichen Gläubigen bleibt das Fegefeuer (Ort der Reinigung, aber auch der Strafe) nicht erspart.
Mit "Selbstmördern" meine ich Personen, die einen solchen Versuch begangen haben (vgl. hierzu den bekannten amerik. Psychiater Raymond A. Moody, der dazu geforscht hat).
Bedenkt man, wie groß heutzutage die Gefahr ist, in der Hölle zu landen, muss man mit solchen "Nahtoderfahrungen" sehr vorsichtig sein (vgl. dazu auch Frau Kübler-Ross, welche ebenfalls sehr umstritten ist).

Heilwasser

@Winfried Mit Nahtoderfahrungen muss man überhaupt nicht vorsichtig sein, weil alle Leute im Wesentlichen dasselbe erzählen: Licht, Liebe, Frieden. Das ist allen gleich. Wo liegt das Problem ? Das ist eine Ermutigung des Himmels und es ist der Beweis, dass es dieses Licht, diese Liebe und diesen Frieden gibt. Nicht mehr und nicht weniger. Und ein solches Nahtoderlebnis ist nicht der endgültige Tod, der sofort zum persönlichen Gericht führt, sondern etwas anderes. Ein solches schönes Nahtoderlebnis bewirkt eine Beruhigung in der Seele und einen tiefen Eindruck der Liebe. Dann müssen die Menschen selber überlegen, wo es diese Liebe gibt. Naja im Evangelium steht, dass Jesus die Liebe und Barmherzigkeit Gottes ist. Wer an Ihn glaubt, wird gerettet und kommt zum Licht. Wer nicht glaubt, wird verdammt. Ein solches positives Nahtoderlebnis ist eine Ermutigung für die Seele, ein Aufschließen, ein Einsäen der Liebe. Es kann die Menschenherzen vielleicht heilen. / Und trotzdem gibt es nach dem endgültigen Tod das Fegefeuer, genauso wie die Lehre der Kirche es sagt. Genauso. Das lässt sich völlig harmonisch miteinander verbinden.