elisabethvonthüringen
Alles geht ohne Gott, wenn man will...(glaubt man zumindest!) 🙄

Feilschen bis zur letzten Minute
Die fast 160 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) haben sich Samstagfrüh bei ihrer Konferenz auf Bali doch noch auf eine gemeinsame Linie für eine Liberalisierung des globalen Handels einigen können. Zuvor war bei der letzten, entscheidenden Marathonsitzung abwechselnd von einem …More
Alles geht ohne Gott, wenn man will...(glaubt man zumindest!) 🙄

Feilschen bis zur letzten Minute
Die fast 160 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) haben sich Samstagfrüh bei ihrer Konferenz auf Bali doch noch auf eine gemeinsame Linie für eine Liberalisierung des globalen Handels einigen können. Zuvor war bei der letzten, entscheidenden Marathonsitzung abwechselnd von einem Durchbruch bzw. Scheitern die Rede gewesen. Erst hatte sich Indien quergelegt und Ausnahmeregelungen beim Punkt Agrarsubventionen gefordert, in der Nacht auf Samstag drohte dann unter anderem Kuba mit einem Veto gegen das umfangreiche „Bali-Paket“. Auf dem Maßnahmenkatalog ruhen große Hoffnungen: Er soll der Weltkonjunktur einen kräftigen Schub verleihen und über 20 Mio. Arbeitsplätze schaffen.
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elisabethvonthüringen
O Gott...was so ein Franziskus im eigenen Land alles bewirken kann... 😁

Immer mehr junge Italiener wandern wegen Krise aus
Wegen der zunehmenden Jugendarbeitslosigkeit, die kürzlich ein Rekordhoch von 40 Prozent erreicht hat, nimmt die Auswanderung in Italien immer mehr zu. Im letzten Jahrzehnt hat sich die Zahl auf 106.000 verdoppelt, geht aus einer Studie des italienischen Statistikamts …More
O Gott...was so ein Franziskus im eigenen Land alles bewirken kann... 😁

Immer mehr junge Italiener wandern wegen Krise aus
Wegen der zunehmenden Jugendarbeitslosigkeit, die kürzlich ein Rekordhoch von 40 Prozent erreicht hat, nimmt die Auswanderung in Italien immer mehr zu. Im letzten Jahrzehnt hat sich die Zahl auf 106.000 verdoppelt, geht aus einer Studie des italienischen Statistikamts Censis hervor.
Vor allem 2012 hatte die Auswanderung einen wahren Boom erlebt: Gegenüber 2011 wurde ein Plus von 28,8 Prozent gemeldet. 54 Prozent der Italiener, die die Heimat verlassen, sind unter 35 Jahre alt. Jede vierte Familie hat Probleme, Steuern und Rechnungen zu zahlen, teilte Censis mit. 70 Prozent haben Schwierigkeiten, für unvorhersehbare Ausgaben aufzukommen. „Ungewissheit hat die Überhand gewonnen, Zukunftssorgen belasten die meisten Italiener“, heißt es im Bericht.

Konsum auf Niveau von vor zehn Jahren
Die schwierige Wirtschaftslage wirkt sich negativ auf den Konsum aus. 2013 sind die Ausgaben der Italiener auf ein Niveau wie vor zehn Jahren gesunken. Eine Senkung des Steuerdrucks zur Ankurbelung des Konsums sei dringend notwendig, forderte Censis.
Der Steuerdruck in Italien ist in den Krisenjahren immer mehr gewachsen und machte 2012 bereits 44 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Im Vorjahr waren es noch 42,5 Prozent, geht aus einer neu veröffentlichten Studie der italienischen Notenbank hervor. Damit liegt Italien zusammen mit Finnland auf Platz vier im Ranking der Länder des Euro-Raums mit dem höchsten Steuerdruck.
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elisabethvonthüringen
Der ORF jubelt... 🙄

Legionäre Christi: Ordensbrüder des Missbrauchs überführt
Der katholische Orden Legionäre Christi hat nach eigenen Angaben neun seiner Priester des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen für schuldig befunden, darunter ist auch der bereits verstorbene Ordensgründer Marcial Maciel. Weitere Fälle würden noch untersucht, gab Sylvester Heereman, der Generalvikar der Kongregatio…More
Der ORF jubelt... 🙄

Legionäre Christi: Ordensbrüder des Missbrauchs überführt
Der katholische Orden Legionäre Christi hat nach eigenen Angaben neun seiner Priester des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen für schuldig befunden, darunter ist auch der bereits verstorbene Ordensgründer Marcial Maciel. Weitere Fälle würden noch untersucht, gab Sylvester Heereman, der Generalvikar der Kongregation, nun aktuell in einem offenen Brief an alle Ordensmitglieder bekannt.
Mehr dazu in religion.orf.at/stories/2619129
Gunther Maria Michel
HedwigvonSchlesien,
volle Zustimmung.
Es ist naiv, anzunehmen, S.H. wäre schlechter informiert als wir.
Franziskus weiß genau, was er tut, und alles ist auf öffentliche Wirkung abgestellt.
HedwigvonSchlesien
ich bin sicher, daß der Papst wußte wem er da die Hand drückt. Das war ein non-verbales Zugeständnis an die Homolobby und die Welt. Es soll heißen, schaut, wir sind nicht mehr die böse intolerante römisch-katholische Kirche. Wir sind jetzt die Kirche der Barmherzigkeit und alle kommen in den Himmel!
Jeder, dem der Papst die Hand drückt, wird vorher geprüft, es gibt da keine Zufälle.
Gunther Maria Michel
Kritikus
"Sexuelle Ausrichtung" nennen Sie das widernatürlich-unzüchtige Laster?
Schlagen Sie doch einfach mal das Neue Testament auf und schauen Sie, wie der hl. Paulus mit Schwerstsündern in seinen Gemeinden umgegangen ist, und vergleichen Sie es mit dem, was sich vor unseren Augen in der römisch-katholischen Kirche, bis hinauf in den Vatikan, abspielt.
Galahad
Papst grinst mit Homo-Politiker

Vatikan. Nach der Generalaudienz am Mittwoch gab Papst Franziskus dem Obmann der österreichischen BZÖ Gerald Groosz die Hand. Groosz publizierte danach ein Handy-Foto von sich und dem Papst. Der Politiker leebt in einer Homo-Partnerschaft.


Tja. Was der hl. Vater so alles macht. Schon schade, wie sich die Situation entwickelt hat. Aber dennoch Fatima kommt! …More
Papst grinst mit Homo-Politiker

Vatikan. Nach der Generalaudienz am Mittwoch gab Papst Franziskus dem Obmann der österreichischen BZÖ Gerald Groosz die Hand. Groosz publizierte danach ein Handy-Foto von sich und dem Papst. Der Politiker leebt in einer Homo-Partnerschaft.


Tja. Was der hl. Vater so alles macht. Schon schade, wie sich die Situation entwickelt hat. Aber dennoch Fatima kommt! Das glaube ich fest. 🙏 🙏 🙏

@Kardinal Lehmann

Die Umwelt"sünden" werden wohl nicht das sein, wofür er sich am meisten vor Gott wird verantworten müssen. Da werden gaaanz andere Dinge auf den Tisch kommen, womöglich. Er braucht sehr viel Gebet zur Rettung seiner Seele, meine ich: 🙏 🙏 🙏
adonai3
Islamisten beschmieren Kirche mit allahu akbar" ( "Gott ist groß")

Keine Ahnung, welcher Esel das bei der Zeitung übersetzt hat, aber es ist falsch. allahu akbar bedeutet "allah ist größer"

allahu akbar achbar 😀
a.t.m
Die Kardinäle (Mietlinge) der Deutschen Staatskirche, biedern sich doch der Welt an und so müssen diese auch damit rechnen, nach weltlichen Maßstäben beurteilt zu werden. Und nach weltlichen Maßstäben kommen diese ja um ein vielfaches besser weg als nach katholischen Maßstäben.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Coelestin V
Ich hoffe Franziskus hat Groosz aufgefordert, sein suendhaftes Treiben einzustellen, so wie es Jesus getan haette.

An der liberalen niederlaendischen Kirchenpolitik kann man sehr gut sehen wohin dies fuehrt......zum Untergang!!!!
Tradition und Kontinuität
Von der Rettung aus Seenot

oder:
Wie der heilige Nikolaus zum Schutzpatron aller Seeleute und Schiffer wurde


Lang, lang ist's her. Es gab noch keine Autos, keine Eisenbahnen und auch noch keine Flugzeuge. Die Seeleute, die damals mit ihren Schiffen über das Meer fuhren, spannten große Segel auf. Die Kraft des Windes trieb ihr Schiff von Hafen zu Hafen. Aus dieser Zeit erzählt man sich die …More
Von der Rettung aus Seenot

oder:
Wie der heilige Nikolaus zum Schutzpatron aller Seeleute und Schiffer wurde


Lang, lang ist's her. Es gab noch keine Autos, keine Eisenbahnen und auch noch keine Flugzeuge. Die Seeleute, die damals mit ihren Schiffen über das Meer fuhren, spannten große Segel auf. Die Kraft des Windes trieb ihr Schiff von Hafen zu Hafen. Aus dieser Zeit erzählt man sich die Geschichte, wie der heilige Nikolaus, der Bischof von Myra, zum Schutzpatron der Schiffer geworden ist.
Eines Tages segelte ein stolzes Schiff durch das Mittelmeer. Es wollte nach Konstantinopel. An Bord trug es reiche Schätze Arabiens. Es war gut ausgerüstet und hatte eine tüchtige Mannschaft. Der Kapitän war ein alter, erfahrener Seemann. Schon war der ersehnte Hafen nicht mehr weit, da verdüsterte sich der Himmel, Wind sprang auf, und die Kämme der Wellen wurden schaumig und weiß.
Doch der Kapitän hatte mit seinem Schiff schon so manches böse Wetter durch gestanden. Er wusste, was zu tun war. Er ließ die Segel reffen. Das Ruder nahm er selber in die Hand. Genau dem Wind entgegen, drehte er den Bug seines Schiffes. Die Seeleute gehorchten seinen Befehlen aufs Wort. Doch der Wind wurde immer wütender, wuchs zum Sturm, heulte in den Tauen und Masten und riss den Leuten die Worte vom Mund.
Noch kämpfte das Schiff unverdrossen gegen die Wellen an. Aber schon türmte der Sturm das Wasser zu Bergen, schon warfen sich die Wellen über die Bordwand und überspülten das Deck. Breitbeinig stand der Kapitän und hielt das Ruder fest. Sein Steuermann half ihm dabei. Jetzt prasselten Regenschauer hernieder. Es wurde finster wie in der Nacht; eine Nacht ohne Stern, ohne Mond. Wieder schäumte ein Wellengebirge hoch auf, zerbrach und stürzte auf das Schiff. Das Holz ächzte. Ein Zittern durchlief den Schiffsrumpf und alle, die er trug. Pfeifen und Knirschen fuhr durch den Mast, ein Splittern, ein Krachen! In halber Höhe zerbarst ein Mast. Wie wild hieben die Männer mit Beilen und Äxten die Taue durch, damit das Wasser das gebrochene Holz wegschwemmen konnte. Doch eine Woge riss den mächtigen Mast hoch auf, schlug ihn gegen das Schiff und stieß ein Loch in die Bordwand. Immer noch hielten die Taue den Rammbock. Da liefen die Seeleute fort, um dem wild gewordenen Mastholz zu entgehen. Schon sah der Kapitän sein Schiff verloren, da fiel ihm in der höchsten Not ein, was er einst vom Bischof Nikolaus von Myra gehört hatte.
„Sankt Nikolaus, Sankt Nikolaus! Bitte für uns!”, schrie er dem Sturm entgegen. Die Seeleute, die ihm am nächsten standen, hörten seinen Schrei. Sie nahmen den Ruf auf. So drang er bis in das Vorschiff.„Sankt Nikolaus! Bitte für uns!”, schrien die Matrosen. Mit einem Male wurde es ein wenig heller. Plötzlich stand mitten auf dem Schiff ein Mann, den sie nie zuvor gesehen hatten. Er schwang seine Axt und hieb auf die Haltetaue ein. Die Matrosen fassten durch sein Beispiel wieder Mut und kappten die letzten Taue, die den gefährlichen Mastbaum noch hielten. Die nächste Woge trug ihn weit vom Schiffsrumpf fort.
Stunden noch wütete das Wasser, doch nach und nach wurden die Wellen zahmer, und allmählich flaute der Wind ab. Als schließlich die Sonne zwischen jagenden Wolken hin und wieder hervorschaute, da war die ärgste Gefahr vorbei.
Aber wie sah das stolze Schiff aus! Wie ein zerzauster Vogel trieb es auf dem Meer. Zerrissen die Planken, zersplittert die Bordwand, verwüstet das Deck, weggeschwemmt die Ladung. Endlich übergab der Kapitän dem Steuermann wieder das Ruder.
„Bringt mir den Mann her, der uns gerettet hat!”, befahl der Kapitän. Doch so sehr die Seeleute auch suchten, sie fanden ihn nicht. Am nächsten Tag tauchte die Küste von Kleinasien in der Ferne auf. Ein Notsegel, am Maststumpf mühsam aufgeknüpft, trieb sie langsam in den Hafen von Myra.
Die Matrosen vertäuten das verwundete Schiff. Sie warfen sich in ihre Kojen und wollten nichts als schlafen, schlafen, schlafen. Der Kapitän aber ging mit seinem Steuermann zur Kirche von Myra hinauf. Er wollte dem Herrn für die Rettung aus Seenot danken. In der Kirche wurde gerade ein Gottesdienst gefeiert. Vorn am Altar stand der Bischof. Als die Seeleute näher kamen, erkannten sie ihn. Sie sahen, dass er der Mann war, der ihnen auf dem Meer so wunderbar geholfen hatte. Da priesen sie Gottes wunderbare Güte.
Überall verbreitete sich unter den Seeleuten diese Geschichte. So wurde der heilige Nikolaus der Patron aller Seeleute und Schiffer.

von Willi Fährmann
HedwigvonSchlesien
Iacobus, da kann es einem ja übel bei werden. Im übrigen rate ich davon ab, mit Modernisten zu diskutieren, die sind oft sehr angressiv und werden schnell persönlich - wie alle, die keine echten Argumente haben und die Wahrheit nicht vertreten.

Hier dazu die Kopie eines Beitrages aus einem anderen Forum:

Nie seit dem Turmbau von Babel war das Streben nach der Einheit des Menschen-Geschlechtes …More
Iacobus, da kann es einem ja übel bei werden. Im übrigen rate ich davon ab, mit Modernisten zu diskutieren, die sind oft sehr angressiv und werden schnell persönlich - wie alle, die keine echten Argumente haben und die Wahrheit nicht vertreten.

Hier dazu die Kopie eines Beitrages aus einem anderen Forum:

Nie seit dem Turmbau von Babel war das Streben nach der Einheit des Menschen-Geschlechtes so mächtig wie heute. Die Welt träumt von einer wunderbaren Verbrüderung aller Völker, aller Sprachen, aller Religionen.
Alle trennenden Mauern sollen niedergerissen, alle Abgründe überbrückt werden.

Einheit ist recht, aber es muss Einheit in der Wahrheit und im Guten sein.

Donoso Cortés nennt die moderne Unifizierungsmanie die S ü n d e des Jahrhunderts, die letzte Phase in der Entwicklung des modernen Stolzes, den neuen Turmbau zu Babel.

" Die Welt träumt eine Einheit, welche Gott nicht will und darum nicht zulassen wird, weil sie der Tempel des Hochmutes wäre. Unser Herr Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um die Einheit in Sich und durch Sich herzustellen. Gott wird es nicht zulassen, daß es eine andere Einheit gibt, als die des Kreuzes.
Es ist die größte aller Sünden, zu tun, als ob man Gott wäre und ein Werk zu versuchen, das nur Gott vermag." (Prälat Robert Mäder, Fortsetzung folgt)
Iacobus
Karusell des Ekels. Wer mag hingehen und mitdiskutieren?

"50 Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil. Wie aktuell sind die Ergebnisse?"
Wiener Vorlesung vom 9. Dezember 2013

Helmut Krätzl
:
Das II. Vatikanische Konzil hat eine tiefgreifende Wende für die katholische Kirche gebracht. Nach innen durch eine neue Sicht der Kirche als "Volk Gottes", Erneuerung der Liturgie und neue Prinzipien in …More
Karusell des Ekels. Wer mag hingehen und mitdiskutieren?

"50 Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil. Wie aktuell sind die Ergebnisse?"
Wiener Vorlesung vom 9. Dezember 2013

Helmut Krätzl
:
Das II. Vatikanische Konzil hat eine tiefgreifende Wende für die katholische Kirche gebracht. Nach innen durch eine neue Sicht der Kirche als "Volk Gottes", Erneuerung der Liturgie und neue Prinzipien in der Ehelehre ("Verantwortete Elternschaft"). Nach außen durch eine Öffnung zu den anderen christlichen Kirchen (Ökumene) und ein verändertes Verhältnis zum Judentum und den Weltreligionen. Das Gewissen wird als letzte Norm persönlicher Entscheidungen gesehen und es wird weltweit Religionsfreiheit verlangt. Kirche und Welt sind nicht mehr in Konfrontation, sondern im Dialog. Das Konzil schuf die Voraussetzung für das interreligiöse Gespräch, verpflichtete die Kirche zum Einsatz für Freiheit und Würde des Menschen, unterstrich die Welt- und Schöpfungsverantwortung der Christen. Vieles hat das Konzil verändert, viel Potenzial ist aber noch nicht verwirklicht.

Hubert Feichtlbauer:
Die Grundphilosophie von Vaticanum II wäre nicht mehr umzubringen gewesen. Der neue Papst hat zusätzlich neue Perspektiven entfacht. Niemand kann sich vorstellen, dass alle Priester eines Tages wieder Messen murmelnd mit dem Rücken zum Volk "lesen" oder dass Katholiken die Teilnahme an nichtkatholischen Gottesdiensten wieder verboten und Nichtkatholiken die Hoffnung auf Rettung wieder genommen wird. Die Respektierung allgemein gültiger Menschenrechte kann von Rom nie mehr zurückgenommen werden. Papst Franziskus hat, indem er auch nur Binsenweisheiten aussprach (etwa, dass auch ein Papst nicht diktatorisch, sondern nur kollegial regieren kann und der Priesterzölibat kein Dogma ist), unglaubliche Bewegung in seine Kirche gebracht. Der neue Wind riecht nach Hoffnung und Freude.

Christine Haiden:
Als das Konzil 1962 begonnen hat, war ich gerade geboren. Ich kenne keine andere Kirche als die nachkonziliare. Die Fragen des Zweiten Vatikanums waren die Fragen von vor fünfzig Jahren. Dass vieles noch nicht umgesetzt ist, sollte beschämen, aber nicht der Maßstab für neue Fragen sein. Worum geht es für die Katholische Kirche heute? Wie ist Religiosität und Spiritualität in einer veränderten Welt überhaupt kommunizierbar? Hat Konfessionalität Zukunft? Sind christliche Lehren mit Erkenntnissen aus Naturwissenschaft und Religionswissenschaft noch kompatibel? Was kann es heute heißen, zu glauben, womöglich sogar an den christlichen Gott? Sind Gemeinschaften mit feudalen, vormodernen Strukturen überhaupt noch anschlussfähig? Oder bekommen Kirchen ohnehin nur mehr die Rolle der Barmherzigen Samariter, die alle Opfer einer zügellosen Weltwirtschaft auflesen und versorgen sollen? Die ständige Rückbesinnung auf das 2. Vatikanum scheint mir etwas wie eine Beschäftigungstherapie, ohne an den Kern der modernen Fragen zu kommen. Darüber sollten wir reden.

Veranstaltungsdetails
Im Rahmen der Veranstaltung wird em. Weihbischof DDr. Helmut Krätzl der Ehrenpreis des Viktor Frankl-Fonds der Stadt Wien zur Förderung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie überreicht.

Vortrag: em. Weihbischof DDr. Helmut Krätzl
Anschließend im Gespräch:
Dr. Hubert Feichtlbauer
Dr.in Christine Haiden
Helmut Krätzl

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt

Datum: Montag, 9. Dezember 2013, 19 Uhr
Ort: ORF RadioKulturhaus, Großer Sendesaal, 4., Argentinierstraße 30a
Fahrplanauskunft

Anmeldungen: Telefon: 01 501 70 377
Kartenabholung eine halbe Stunde vor Beginn
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Ö1 und ORF RadioKulturhaus
Santiago_
Danke für die Nachrichten... 👍
Holy Cannoli
HedwigvonSchlesien
Die Entsakralisierung schreitet voran!
Latina
jaja ich denke da mit Schaudern an den holländischen Katechismus mit seiner Ganztodtheorie...einfach 🤦

ach ja , vielleicht könnte man ja mal untersuchen, welcher Bischof die günstigste Monatsbuskarte hat??? :) So was von unwichtig oder?? 🙄
Iacobus
@Niederlande:
Sind das die Früchte der "Frau aller Völker"?

@jonatan:
...immerhin! 😀
Kirchenkätzchen
@jonathan That's it 👍 hehehe
jonatan
erstmals etwas positives ueber kard. lehmann - er hat zumindest ein gescheites auto.