WilliWinzig
Hallo Barocker Conde, habe ich das richtig gelesen? "Die billige Polemik, die sie uns vorwerfen, hat einen Denkfehler." Gehören Sie zur Familie des Buchautors? 😀 😀
Conde_Barroco
Achja und Bildersturm bzw. Ikonoklasmus bezeichnet nicht nur eine Bilderfeindlichkeit sondern auch eine Aktion, nämlich die gezielte Vernichtung von Bildern, bzw. die Glaubensinhalte, die durch diese Bilder dargestellt sind.
Conde_Barroco
Lieber WilliWinzig. Die billige Polemik, die sie uns vorwerfen, hat einen Denkfehler. Die Renaissance hat die Bilder der Romanik nicht gelöscht sondern lediglich durch neue Bilder ersetzt. Ein kleiner Crash-Kurs in religiöser Kunstgeschichte täte auch ihnen gut!
Eine frohe Weihnacht und besinnliches neues Jahr mit viel Krippen und vor allem Bilder! Denn unser Heiland ist kein Abstraktum sondern …More
Lieber WilliWinzig. Die billige Polemik, die sie uns vorwerfen, hat einen Denkfehler. Die Renaissance hat die Bilder der Romanik nicht gelöscht sondern lediglich durch neue Bilder ersetzt. Ein kleiner Crash-Kurs in religiöser Kunstgeschichte täte auch ihnen gut!
Eine frohe Weihnacht und besinnliches neues Jahr mit viel Krippen und vor allem Bilder! Denn unser Heiland ist kein Abstraktum sondern in Fleisch und Blut geborener Gott, der greifbar ist und keineswegs unsichtbar. Genauso wie die Bilder und Skulpturen!
Sankt Michael
Bilderflut? Bildersturm?

Anti-Hetzendorf: St. Pelagius in Weitnau (Anti Hetzendorf I)
elisabethvonthüringen
Wieso arbeitet dann die Werbung ausschließlich mit Bildern?
Es täte dieser Bilderflut auch eine Fastenzeit gut.
Ist aber bezeichnend--- je schlechter die Zeit, umso bunter das Leben!!
WilliWinzig
Begriffsverwirrung:
"Bildersturm" bzw. "Ikonklasmus" ist Ausdruck der Bilderfeindlichkeit. Die Gegenwart ist geradezu vom Gegenteil gekennzeichnet: Niemals hat es eine solche Bilderflut gegeben wie heute. Da tut es gut, wenn die Kirche gegen dieser Übermäßigkeit eine Fastenzeit ausgerufen hat. Was in der Gegenwart tatsächlich geschieht, ist das Auswechseln der Bilder. Ein solches Auswechseln hat …More
Begriffsverwirrung:
"Bildersturm" bzw. "Ikonklasmus" ist Ausdruck der Bilderfeindlichkeit. Die Gegenwart ist geradezu vom Gegenteil gekennzeichnet: Niemals hat es eine solche Bilderflut gegeben wie heute. Da tut es gut, wenn die Kirche gegen dieser Übermäßigkeit eine Fastenzeit ausgerufen hat. Was in der Gegenwart tatsächlich geschieht, ist das Auswechseln der Bilder. Ein solches Auswechseln hat es immer gegeben. Die romanischen Kirchen z.B. waren bis zum 12ten Jahrhundert bunt gemalt. Diese Malereien entsprachen nicht mehr den Vorstellungen z.B. der Renaissance und wurden deshalb gelöscht oder übermalt oder ausgewechselt. Das hat es gegeben und das wird es immer geben. Hier wird ein Popanz aufgebaut, um irgendwas zu haben, um der vermeintlich ach so bösen kirchlichen Gegenwart am Zeug zu flicken. Ganz billige Polemik!!!
Conde_Barroco
Ich kann gerne Bildmaterial zur Verfügung stellen. Ich schließe meinen Magister in Kunstgeschichte ab und habe allerhand Kirchen in meiner Datenbank. Davon sind viele Detailbilder dabei, weil ich auch Retabel und Skulpturen im Detail fotografiere. Ich habe insbesondere viel Material aus Spanien, Frankreich, Schweden und Deutschland.

Ich würde mich über eine solche HP sehr freuen. Die Vergehen …More
Ich kann gerne Bildmaterial zur Verfügung stellen. Ich schließe meinen Magister in Kunstgeschichte ab und habe allerhand Kirchen in meiner Datenbank. Davon sind viele Detailbilder dabei, weil ich auch Retabel und Skulpturen im Detail fotografiere. Ich habe insbesondere viel Material aus Spanien, Frankreich, Schweden und Deutschland.

Ich würde mich über eine solche HP sehr freuen. Die Vergehen an kirchlichen Ausstattungen müssen auch bekannt gemacht werden. So geht es nicht weiter.
jonatan
es waere interessant, einmal ein umfassendes dokumentationsarchiv zum bildersturm im 20. jh. aufzubauen, am besten online... jeder hat ja in seiner nachbarschaft kirchen die ausgeraeumt wurden, und wie die user hier schreiben, finden sich zweifellos noch photos und zeitzeugen um die vorgaenge darzustellen - mit den namen der kirchlichen verantwortungstraeger und deren vorgehensweisen.

eine solch…More
es waere interessant, einmal ein umfassendes dokumentationsarchiv zum bildersturm im 20. jh. aufzubauen, am besten online... jeder hat ja in seiner nachbarschaft kirchen die ausgeraeumt wurden, und wie die user hier schreiben, finden sich zweifellos noch photos und zeitzeugen um die vorgaenge darzustellen - mit den namen der kirchlichen verantwortungstraeger und deren vorgehensweisen.

eine solche homepage waere jedenfalls sehr wertvoll - hat von ihnen wer zeit und lust, sowas anzufangen?
Conde_Barroco
Das Buch wird die nächsten Tage bestellt. Gott segne euch. Solch ein Buch war schon lange fällig! wir müssen unsere Räume schützen! 😡
Gottfried von Bouillon
Mir ist der Fall von St. Cornelius Dülken im Bistum Aachen bekannt, das damals das Bistum dem Pfarrer sogar Raum zum Einmotten der Altäre angeboten hatte! Aber es wurde alles zerhackt und verbrannt! Was ein unbändiger Hass.

Heute wundert man sich beim Gang durch die Kirche das überall Heiligenfiguren hängen dabei waren Sie Teil dieser Altäre. Natürlich ist alles schön weiß!

Danke an Frau Seblat…More
Mir ist der Fall von St. Cornelius Dülken im Bistum Aachen bekannt, das damals das Bistum dem Pfarrer sogar Raum zum Einmotten der Altäre angeboten hatte! Aber es wurde alles zerhackt und verbrannt! Was ein unbändiger Hass.

Heute wundert man sich beim Gang durch die Kirche das überall Heiligenfiguren hängen dabei waren Sie Teil dieser Altäre. Natürlich ist alles schön weiß!

Danke an Frau Seblatnig das Buch wid unterstützt!
lucet
In meiner Nachbarpfarrei, die die Heimatkirche eines bedeutenden Bildschnitzers war und daher überreich ausgestattet, wurde bereits 1954 tabula rasa gemacht. Und damit auch nichts rückgängig gemacht werden kann, wurde alles direkt verbrannt. Die Gemeinde wusste nicht Bescheid, der Pfarrer hat alles alleine mit einigen Helfern während der Woche organisiert. Dann wurde alles weiß gestrichen und am …More
In meiner Nachbarpfarrei, die die Heimatkirche eines bedeutenden Bildschnitzers war und daher überreich ausgestattet, wurde bereits 1954 tabula rasa gemacht. Und damit auch nichts rückgängig gemacht werden kann, wurde alles direkt verbrannt. Die Gemeinde wusste nicht Bescheid, der Pfarrer hat alles alleine mit einigen Helfern während der Woche organisiert. Dann wurde alles weiß gestrichen und am Sonntag kam die geschockte Gemeinde dann in die Kirche. Einige Teile wurden gerettet, da sie zu groß für den Ofen waren. Die Schnitzereien stammten von Anfang des 20. Jahrhunderts und wurden von dem Pfarrer als kitschig empfunden. Teilweise lebten die Stifter noch.
Oder im Kloster Hegne, wo ich Urlaub gemacht habe, kam mir ein Bildband in die Hände, wie die dortige Pfarrkirche früher aussah. Sie wurde das "Schatzkästlein am Bodensee" genannt. Auch hier wurde alles in einer großen Aktion herausgerissen und verbrannt. Und tausende anderer Kirchen.... Es ist ein Jammer.
elisabethvonthüringen
Der neue Bildersturm in der Kirchenarchitektur

Neues Buch beleuchtet innerkatholischen Ikonoklasmus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das früheste und radikalste österreichische Zerstörungsbeispiel: die Pfarrkirche Wien-Hetzendorf – Eine Rezension von Gebhard Klötzl


Wien (kath.net) „Hetzendorf und der Ikonoklasmus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ heißt ein Sammelband, den …More
Der neue Bildersturm in der Kirchenarchitektur

Neues Buch beleuchtet innerkatholischen Ikonoklasmus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das früheste und radikalste österreichische Zerstörungsbeispiel: die Pfarrkirche Wien-Hetzendorf – Eine Rezension von Gebhard Klötzl


Wien (kath.net) „Hetzendorf und der Ikonoklasmus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ heißt ein Sammelband, den die Wiener Universitätslektorin Heidemarie Seblatnig soeben herausgegeben hat. Er schließt inhaltlich an ihre 2006 erschienene „Profane Sakralarchitektur in Wien“ an (kath.net hatte berichtet) und setzt die Analyse über den Zusammenhang zwischen nachkonziliarer „Liturgie-Ideologie“ und der äußerlichen, baulichen Zerstörung von Kirchen fort.

Unter Ikonoklasmus versteht man die Zerstörung heiliger Bilder und religiöser Denkmäler, etwas im Byzanz des 8. Jahrhunderts oder in der Reformation des 16. Jahrhunderts. Mehrere bekannte Autoren aus den Fachgebieten Kirchengeschichte, Liturgie, Kunstgeschichte und Architektur gehen der Frage nach, inwiefern man auch von der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts als einem „Zeitalter des Ikonoklasmus“ sprechen kann.
www.kath.net/detail.php
Jofichtel
Auf den Punkt gebracht. Danke 👍
catharina
Weshalb dieser merkwürdige Singsang-Tonfall? Dem Inhalt ist zuzustimmen.
kathstandard
Ich würde jetzt gerne wissen, wie unsere ökumenistischen Theologen diesem Vortrag widersprechen!
🤨
Iacobus
Schnell, aber gut! 👍
Eva
Wer noch ein schnelles Weihnachtsgeschenk braucht...