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Gloria Global am 2. Oktober

@IZAAC

Warum Sodomist, weil er homosexuell war? Im deutschen Sprachraum versteht man unter Sodomie aber noch mal eine ganz andere krankhafte sexuelle Neigung. Im Mittelalter verstand man darunter auch homosexuelle Neigungen. Wie darf ich jetzt die Begrifflichkeit im Zusammenhang mit Dirk Bach verstehen?
Zu den anderen Punkten und Urteilen, was Dirk Bach betrifft, will ich mich erst gar nicht …More
@IZAAC

Warum Sodomist, weil er homosexuell war? Im deutschen Sprachraum versteht man unter Sodomie aber noch mal eine ganz andere krankhafte sexuelle Neigung. Im Mittelalter verstand man darunter auch homosexuelle Neigungen. Wie darf ich jetzt die Begrifflichkeit im Zusammenhang mit Dirk Bach verstehen?
Zu den anderen Punkten und Urteilen, was Dirk Bach betrifft, will ich mich erst gar nicht äußern, kann ich auch nicht, weil ich Dirk Bach eigentlich nicht kenne. 🤐 Ich finde es aber nicht gut, über Menschen so messerscharf zu urteilen, noch dazu, wenn sie tot sind ... wir sind nicht die Richter dieses Mannes, egal, wie sein Lebenswandel für Außenstehende auch ausgesehen haben mag. WIR können nicht wissen, wie es um sein Seelenheil stand und steht.
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Die Richtung der deutschen Bischofskonferenz ist klar: Gegenstimmen sind verstummt

@IZAAC

Danke für die Rückmeldung. Ich glaube, wir schreiben an manchen Stellen aneinander vorbei. Auch ich heiße den gelebten Ehebruch keinesfalls für gut. Aber wie Sie ja selbst schreiben, die Ehe kann in den Wurzeln usw. geheilt worden sein ... DANN ist es ja kein sündhafter Ehebruch mehr ... Ich glaube, Sie haben mich hier schlicht falsch verstanden. Ich will hier die Sünde nicht entschuldig…More
@IZAAC

Danke für die Rückmeldung. Ich glaube, wir schreiben an manchen Stellen aneinander vorbei. Auch ich heiße den gelebten Ehebruch keinesfalls für gut. Aber wie Sie ja selbst schreiben, die Ehe kann in den Wurzeln usw. geheilt worden sein ... DANN ist es ja kein sündhafter Ehebruch mehr ... Ich glaube, Sie haben mich hier schlicht falsch verstanden. Ich will hier die Sünde nicht entschuldigen, denn das wäre ja auch schon wieder Sünde, eine fremde Sünde, um genauer zu sein. Übrigens ist es auch eine fremde Sünde, andere zur Sünde zu reizen ... es ist aber auch Sünde, zur Sünde stillzuschweigen 😉 , das weiß ich schon.

Sollte ich hier unbewusst Sündhaftes publizieren, lassen Sie mich es wissen. Ich bin gerne bereit zu lernen.
Ich will hier keinesfalls mit Ihnen streiten. In einigen Dingen haben Sie ja auch absolut recht: so zum Beispiel beim Punkt mit dem Kinderschänder. Selbstverständlich ist das IMMER, IMMER Sünde. Hier gibt es keine Diskussionspunkte.

Ich möchte noch einen Punkt zum Thema, andere in der Hölle schmoren zu sehen, sagen: Darf ich das Wort Gottes zitieren? Ich zitiere aber nicht, um Sie zu ärgern oder um irgendwelche Anspielungen zu machen, sondern nur, um konstruktive Diskussionsimpulse einzubringen, die zum Nachdenken anregen sollen.

Zum Thema, andere in der Hölle zu sehen, also:

Matthäus Kapitel 7

1 »Verurteilt nicht andere, damit Gott nicht euch verurteilt! 2 Denn euer Urteil wird auf euch zurückfallen, und ihr werdet mit demselben Maß gemessen werden, das ihr bei anderen anlegt. 3 Warum kümmerst du dich um den Splitter im Auge deines Bruders oder deiner Schwester1 und bemerkst nicht den Balken in deinem eigenen? 4 Wie kannst du zu deinem Bruder oder deiner Schwester sagen: ›Komm her, ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen‹, wenn du selbst einen ganzen Balken im Auge hast? 5 Scheinheilig bist du! Zieh doch erst den Balken aus deinem eigenen Auge, dann kannst du dich um den Splitter in einem anderen Auge kümmern!«2

Außerdem möchte ich weiter zitieren:

"Nicht alle, die zu mir sagen ›Herr, Herr‹, werden in Gottes neue Welt5 kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will. 22 Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: ›Herr, Herr! In deinem Namen haben wir prophetische Weisungen verkündet, in deinem Namen haben wir böse Geister ausgetrieben und viele Wunder getan.‹ 23 Und trotzdem werde ich das Urteil sprechen: ›Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt versäumt, nach Gottes Willen zu leben; geht mir aus den Augen!‹«

Ich glaube nicht, dass es uns zusteht, FÜR den Herrn zu urteilen und zu verurteilen. Wer letztendlich in den Himmel kommt, wer ins Fegefeuer muss und wer bis in alle Ewigkeit in die Hölle muss, darüber dürfen WIR NICHT urteilen. Wir können für unser eigenes Leben aber sehr wohl vermeiden, Dinge zu tun, die vom Himmel wegführen. Aber die Lehre der heiligen katholischen Kirche kennt ja nicht nur die objektive Sündhaftigkeit, sondern eben auch die subjektive. Und für eine Todsünde braucht es nun mal die Erkenntnis der Schlechtigkeit. Es darf auch kein krankhafter Zwang usw. dahinterstehen. Allerdings darf man sich auch nicht entschuldigen und sagen: Mich hat es nie interessiert, deswegen hab ich gar nicht gewusst, wie schlecht mein Handeln ist. Selbstverschuldete Unwissenheit und Verhärtung des Herzens mindert die Freiwilligkeit der Sünde nicht, sondern steigert sie, wie es im Katechismus steht. (www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6I.HTM)

Wir können in das Herz unserer Brüder und Schwestern nicht hineinschauen. Nur Gott weiß, wie es um den Glauben des Einzelnen steht.

Zum Punkt mit dem Gesetz, das für den Menschen da ist, nicht der Mensch für das Gesetz. Das ist ein weitergedachtes Zitat der Bibel, das aber natürlich im großen Zusammenhang ALLER Lehren der Bibel zu verstehen ist. Ich will also keinesfalls sagen, dass die Gebote usw. nicht beachtet werden müssten. Das müssen sie auf jeden Fall. Aber NUR auf das Gesetz zu schielen und die Liebe zu vernachlässigen, das wäre auch ein falscher Ansatzpunkt. (Steht ja auch wieder in der Bibel.) (Originalzitat ist je nach Bibelübersetzung übrigens: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat)

War jetzt noch eine Frage offen. Ich weiß es jetzt nicht, weil ich ständig scollen muss. 😉 Nachdem Sie immer unter die Zitate antworten, sind die Beiträge ja etwas länger. 😉 Macht nichts. Sie können ja noch mal schreiben, wenn ich was vergessen habe.

Zum Abschluss möchte ich noch mal hinzufügen, dass ich ohnehin glaube, dass sich viele Stellungnahmen erübrigen würden, da ich glaube, dass wir in einigen Punkten, sicher nicht in allen, sogar die gleiche Meinung haben. Ich habe das weiter oben ja schon aufgeführt. Wenn ich Ihre Stellungnahme noch mal lese, stelle ich fest. Sie haben mich an manchen Stellen tatsächlich nicht verstanden. Das tut mir leid. Es ist schwierig sich schriftlich immer so auszudrücken, dass keine Fragen mehr offen bleiben. Noch dazu bei solch heiklen Themen und Fragen, für deren Aufarbeitung Moraltheologen oft mehr als 500 Seiten beschreiben, um allen Wenn-Dann-Aber-Nuancen gerecht werden zu können.

Gottes reichen Segen

Sternchen28

😇 🤗
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Die Richtung der deutschen Bischofskonferenz ist klar: Gegenstimmen sind verstummt

@IZAAC Ich muss mich korrigieren. Dieses Zitat stammt gar nicht von Ihnen und ich habe es zudem auch noch falsch interpretiert aufgrund zu schnellen Lesens: ""Wer weiß, dass ihm für sein Verhalten die Hölle absolut sicher ist, wird normalerweise entweder sein Verhalten ändern, oder aber sich des für ihn lästigen Glaubenswissens zu entledigen suchen (indem er sich allerlei Scheingründe zusammenkla…More
@IZAAC Ich muss mich korrigieren. Dieses Zitat stammt gar nicht von Ihnen und ich habe es zudem auch noch falsch interpretiert aufgrund zu schnellen Lesens: ""Wer weiß, dass ihm für sein Verhalten die Hölle absolut sicher ist, wird normalerweise entweder sein Verhalten ändern, oder aber sich des für ihn lästigen Glaubenswissens zu entledigen suchen (indem er sich allerlei Scheingründe zusammenklaubt, warum er den Glauben aufgeben kann) bzw. ihn erst gar nicht annehmen."

Ich bitte um Entschuldigung und ziehe meine Wortmeldung hierzu zurück. 😇
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Die Richtung der deutschen Bischofskonferenz ist klar: Gegenstimmen sind verstummt

@clericus (Zu ihrem Statement zu meinem unten aufgeführten Kommentar, den Sie Ihrerseits kommentierten:)

Ich stimme Ihnen zu. Ich musste im Übrigen selbst die Erfahrung machen, dass ein Großteil der deutschen Katholiken nicht an die Realpräsenz glaubt. Das Schlimmste daran: Es war eine Kommunionmutter, die mir freudestrahlend berichtete, dass der Leib Christi ja nur symbolisch zu verstehen sei.…More
@clericus (Zu ihrem Statement zu meinem unten aufgeführten Kommentar, den Sie Ihrerseits kommentierten:)

Ich stimme Ihnen zu. Ich musste im Übrigen selbst die Erfahrung machen, dass ein Großteil der deutschen Katholiken nicht an die Realpräsenz glaubt. Das Schlimmste daran: Es war eine Kommunionmutter, die mir freudestrahlend berichtete, dass der Leib Christi ja nur symbolisch zu verstehen sei. Als ich sie darauf aufmerksam machte, dass ihre Einstellung protestantisch sei, lachte sie und fragte mich, ob ich allen ernstes so einen "Unsinn" glauben würde ... vom Gespräch zum Thema Beichten will ich mich gar gänzlich ausschweigen ... tja, und sie ist wohl nicht die Einzige, die so denkt ... Meine Erfahrung zeigt mir immer wieder: Ein Großteil der deutschen Katholiken hat noch nicht mal mehr so viel Glaubensinteresse wie sie Schwarz unter dem Fingernagel finden (Ausnahmen bestätigen die Regel) ... vom Katechismuswissen ganz zu schweigen, wenn man Pech hat, wird man auch noch gefragt, was ein Katechismus ist. Und die Bibel? Also meine Tochter hat einer der Kommunionmütter erklärt, wo man nachschlagen muss, wenn im Kommunionmütterleitfaden Lk. 7, 11-21 steht ... eine eigene Bibel hatte sie erst gar nicht zu Hause ... aber immerhin, sie meldete sich freiwillig, als es darum ging, wer die Kinder neben dem Schulunterricht auf die Kommunion in Unterrichtsstunden vorbereiten wolle ... warum auch immer ...

Man kann das Ganze natürlich auch positiv sehen: Sie hat es ja gut gemeint. Wer weiß, vielleicht hat sie selbst bei dem Unterricht mehr gelernt als die Kinder.

Man darf aber nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt nämlich auch heute noch Familien, die den Glauben ernst nehmen. Und es gibt auch Kommunionmütter, die hervorragende Arbeit leisten und sich wirklich Mühe geben. Auch das durfte ich schon erleben. 👏
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Die Richtung der deutschen Bischofskonferenz ist klar: Gegenstimmen sind verstummt

@IZAAC ... jetzt habe ich es gerade erst gelesen ... Sie schreiben unter anderem:

"Wer weiß, daß ihm für sein Verhalten die Hölle absolut sicher ist, wird normalerweise entweder sein Verhalten ändern, oder aber sich des für ihn lästigen Glaubenswissens zu entledigen suchen (indem er sich allerlei Scheingründe zusammenklaubt, warum er den Glauben aufgeben kann) bzw. ihn erst gar nicht annehmen."…More
@IZAAC ... jetzt habe ich es gerade erst gelesen ... Sie schreiben unter anderem:

"Wer weiß, daß ihm für sein Verhalten die Hölle absolut sicher ist, wird normalerweise entweder sein Verhalten ändern, oder aber sich des für ihn lästigen Glaubenswissens zu entledigen suchen (indem er sich allerlei Scheingründe zusammenklaubt, warum er den Glauben aufgeben kann) bzw. ihn erst gar nicht annehmen."

Ich bin sprachlos. Sie glauben zu wissen, wer tatsächlich in die Hölle kommt? Das traut sich mit absoluter Sicherheit noch nicht mal der Papst in seinem Buch "Christus uns seine Kirche" über Judas sagen ...

Ja, ich weiß, es steht in der Bibel ... wer diese Dinge tut, wird das Himmelreich nicht erben, das weiß ich sehr wohl ... aber ... die letzte Entscheidung liegt doch wohl bitte schon noch bei Gott selbst, oder?

Außerdem: Wissen Sie, ob diese Menschen nicht doch nach der Lehre der heiligen katholischen Kirche leben?

Wenn die Ehe in der Wurzel geheilt wurde oder wenn wiederverheiratet Geschiedene wie Bruder und Schwester in einer Josefsehe leben, dann verstoßen sie NICHT gegen die Lehre der Kirche.

www.vatican.va/archive/DEU0036/_P47.HTM

oder auch (sehr lesenswert zum Thema:)

www.vatican.va/…/rc_con_cfaith_d…
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Die Richtung der deutschen Bischofskonferenz ist klar: Gegenstimmen sind verstummt

@IZAAC

Ich hätte eine Frage an Sie. Was machen Sie eigentlich mit einem Katholiken, der sich scheiden lässt, der wieder heiratet und drei Kinder mit dem neuen Ehepartner bekommt. Nach vielen "sündigen" Ehejahren findet dieser Mensch durch ein Glaubenserlebnis zu Jesus und seiner Kirche? Sagen Sie dem dann: Du hast Jesus erst dann richtig gefunden, wenn du dich von dem neuen Ehepartner trennst? …More
@IZAAC

Ich hätte eine Frage an Sie. Was machen Sie eigentlich mit einem Katholiken, der sich scheiden lässt, der wieder heiratet und drei Kinder mit dem neuen Ehepartner bekommt. Nach vielen "sündigen" Ehejahren findet dieser Mensch durch ein Glaubenserlebnis zu Jesus und seiner Kirche? Sagen Sie dem dann: Du hast Jesus erst dann richtig gefunden, wenn du dich von dem neuen Ehepartner trennst? Egal, was deine Kinder dazu sagen ... ich bitte Sie ... man kann doch einem Wiederverheirateten per se nicht vorschmeißen, dass er nicht wirklich gläubig ist ... das Leben schreibt viele Geschichten ...

... Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein ... Hätten Sie ihn geworfen, IZAAC?

Ich möchte auch zu Bedenken geben: Lukas 10,25-28

Da kam ein Gesetzeslehrer und wollte Jesus auf die Probe stellen; er fragte ihn: »Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?« 26 Jesus antwortete: »Was steht denn im Gesetz? Was liest du dort?« 27 Der Gesetzeslehrer antwortete: »Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!« 28 »Du hast richtig geantwortet«, sagte Jesus. »Handle so, dann wirst du leben.«

... von Pharisäertum hielt er damals nicht viel. Man darf annehmen, dass es auch heute noch so ist ...

Das Gesetz ist für den Menschen da, und nicht der Mensch für das Gesetz." ...

(Nein, ich meine damit nicht, man dürfe munter drauflossündigen ... es soll zum Nachdenken anregen, denn auch Jesus meinte das ja nicht.)

... manchmal muss man sich wirklich wundern ...

Wo bleibt die brüderliche Nächstenliebe hier bei Gloria?!?!?! Manchmal habe ich den Eindruck, dass einige hier nach dem Motto vorgehen: "Ich liebe meinen Nächsten nur so lange er MEINE Meinung hat ..." Schade.
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Gloria Global am 4. Oktober

@Conde_Barroco 🤨 🙄 🤨 ????????? Ich kann aus dem Diskussionsverlauf beim besten Willen nicht herauslesen, was Latinas Doktorarbeit mit der Abhandlung "Das zweite Vatikanische Konzil: Eine Bilanz: Die Hermeneutik der Reform" zu tun hat?!?!!?

@Latina 👏 🙏 👏
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Bischof Feige: viele gemeinsame Inhalte und Ziele mit den Protestanten

@Gott-ist-die-liebe

Als überzeugte Katholikin stimme ich "Gott-ist-die-liebe" voll zu. Uns SOLLTE die Einheit unter den Nägeln brennen. Und ja, wir können voneinander lernen ... freilich, ohne unseren eigenen konfessionellen Reichtum, damit meine ich als Katholikin jetzt vor allem auch die Sakramente der Heiligen Katholischen Kirche, aufgeben zu wollen oder zu müssen. Aber es sollte doch unser …More
@Gott-ist-die-liebe

Als überzeugte Katholikin stimme ich "Gott-ist-die-liebe" voll zu. Uns SOLLTE die Einheit unter den Nägeln brennen. Und ja, wir können voneinander lernen ... freilich, ohne unseren eigenen konfessionellen Reichtum, damit meine ich als Katholikin jetzt vor allem auch die Sakramente der Heiligen Katholischen Kirche, aufgeben zu wollen oder zu müssen. Aber es sollte doch unser aller Anliegen sein, zu Ehren unseres Herrn, die Einheit nicht nur anzustreben, sondern produktiv voranzutreiben. Und warum sollte die Katholische Kirche nicht auch lernen können. Nur Dogmen sind unfehlbar. Viele theologische Fragen waren und sind einem steigen Wandel unterworfen und werden es auch weiterhin sein. So oder so ähnlich lehrt es ja auch der Katechismus. Diese Weisheit stammt also nicht von mir.

Die Einheit anzustreben und voranzutreiben, bedeutet ja nicht zwangsläufig, einen Rückschritt zu machen. Im Gegenteil: Wir sollten den Heiligen Geist niemals unterschätzen. Für IHN ist alles möglich. Die Einheit der Christgläubigen ist für IHN doch ein Klacks, wenn wir uns dafür öffnen.

Allerdings, und das muss ich hier auch mit Nachdruck sagen: Ich für meinen Teil bin von der Realpräsenz unseres Herrn Jesus in der Hostie absolut überzeugt. Ich glaube, ich würde "umkommen", um es jetzt mal salopp zu sagen, wenn man mir die Kommunion verbieten würde ... Und auch von den anderen Sakramenten bin ich mehr als überzeugt ... aber was spricht dagegen, unsere evangelischen Mitbrüder und -schwestern von unserem Reichtum in Liebe zu überzeugen ... unser Herr wird seine Mittel und Wege haben, das überzeugend zu tun ... klar, der eigene Wille muss dem des Herrn untergeordnet werden, aber das dürfte doch das wenigste Problem sein. Es gibt doch definitiv viele gute, fast schon vorbildliche, protestantische Christen, die von ihrem Glauben "noch" absolut überzeugt sind ... und das ist doch so weit in Ordnung. Unser Herr schaut doch auf die erkannte Wahrheit und wie man DIE dann gelebt hat. (Und auch das lehrt ja unser katholischer Katechismus) Erst, wenn man die erkannte Wahrheit ablehnt, wird es doch problematisch, oder nicht? Und das andere Überzeugungen durchaus lehrsam sein können, lehrt uns doch schon die Bibel. Hier heißt es doch: "Prüfet alles, das Gute behaltet." Klar, hier ist die Unterscheidung der Geister gemeint. Aber diese Stelle fordert doch schon auf, sich andere Meinungen und Glaubensüberzeugungen anzuhören ...

Übrigens möchte ich zum Thema hier kurz "Werbung" für das Buch "Warum werden wir nicht katholisch?" machen 😉
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Richtigstellungen zur Dorstener Zeitung

... Zwietracht und Streit sind Früchte des Fleisches und nicht des Geistes. Lasst uns also bitte nicht streiten, Brüder und Schwestern im Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, sondern vielmehr in Liebe miteinander und zueinander wachsen. Zu Ehren des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
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Die Richtung der deutschen Bischofskonferenz ist klar: Gegenstimmen sind verstummt

@clericus

Ich möchte clericus in einige Punkten zustimmen. Es könnte bei einigen Katholiken tatsächlich so sein, dass sie aus einem Gemeinschaftsgefühl heraus kommunizieren möchten. Allerdings möchte ich auch zu Bedenken geben, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass ein wiederverheiratet Geschiedener sich mit dem Wunsch, kommunizieren zu wollen, aus einem Gemeinschaftsgefühl heraus an einen …More
@clericus

Ich möchte clericus in einige Punkten zustimmen. Es könnte bei einigen Katholiken tatsächlich so sein, dass sie aus einem Gemeinschaftsgefühl heraus kommunizieren möchten. Allerdings möchte ich auch zu Bedenken geben, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass ein wiederverheiratet Geschiedener sich mit dem Wunsch, kommunizieren zu wollen, aus einem Gemeinschaftsgefühl heraus an einen Seelsorger wendet. Wiederverheiratet Geschiedene, die schon einmal so einen Wunsch äußern, haben vermutlich NACH ihrer Scheidung zum Glauben gefunden und möchten deshalb kommunizieren. Taufscheinkatholiken, die in den katholischen Glauben ohne eigenen Glauben hineingeboren wurden, bemühen sich eher kaum darum, zur Kommunion zugelassen zu werden. Wie sich das alles im Fall Seehofer verhält, weiß ich nicht. Ob er eine Josefsehe führt, ob seine erste Ehe annulliert wurde oder die Annullierung läuft usw. oder ob er aus weiß ich nicht welchen schwerwiegenden seelsorgerischen Gründen kommunizieren wollte und es vielleicht sogar durfte ?!, all das kann ich nicht sagen, weil ich mich zu wenig damit beschäftigt habe. Es steht mir auch nicht zu, hier ohne jedwedes Wissen zu urteilen. Ich weiß ja noch nicht einmal, wie es um seinen Glauben steht. Bei aller Diskussionsfreude, möchte ich aber vor allem auch einen Punkt angesprochen wissen:

Das eigentliche (Glaubens-)Problem ist aber doch wohl nicht nur das Kommunizierenwollen der Wiederverheiratet Geschiedenen, sondern vor allem auch das, aus meiner Sicht, viel größere Problem des "unwissend unwürdigen Kommunizierens", das vielerorts einen unschönen Trend offenbart: Ich denke da an all die Katholiken, die munter die Pille einnehmen oder anderweitig hormonell oder künstlich verhüten, dabei auch gar kein Problem sehen, ja noch nicht mal ansatzweise einsehen, was daran falsch sein könnte, die aber dennoch jeden Sonntag kommunizieren ... DAS ist ein Problem. Nicht, dass ich diesen Menschen einen direkten Vorwurf machen möchte. Sie wissen es mitunter ja noch nicht einmal, dass sie das eigentlich nicht dürften. Das eigentliche Problem ist die mangelnde Aufklärung ... und das Desinteresse mancher Gläubigen natürlich. Aber ich glaube, dass es vor allem die zurückhaltende Aufklärungsarbeit ist, die diesen Trend begünstigt, denn die wenigsten Katholiken bemühen sich doch von selbst und ohne Grund (damit meine ich zum Beispiel Schicksalsschläge usw.), ihr Gewissen fortlaufend zu bilden ... so traurig es ist ... aber so ist es doch ... Wenn es dem Taufscheinchristen schlecht geht, schreit er nach Gott ... wenn es ihm gut geht, will er vom Frömmeln nix wissen ... Es liegt an den praktizierenden Katholiken, ihre Mitbrüder in Liebe aufzuklären und sie behutsam auf den richtigen Weg zu führen. Es ist ein Gnadengeschenk, dass wir glauben dürfen. Ohne eigene Verdienste schenkt uns unser Herr diese Gnade ... und diese unendlich barmherzige Liebe sollten wir unseren Mitbrüdern und -schwestern schmackhaft machen ... nicht wenige von uns, waren vielleicht selbst mal Sauluse, die von all dem nichts wissen wollten, das dürfen wir nicht vergessen.
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Die Richtung der deutschen Bischofskonferenz ist klar: Gegenstimmen sind verstummt

@Galahad

Ich glaube es ist vor allem die Unwissenheit, die gepaart mit dem Phänomen der Voreingenommenheit, der katholischen Kirche immer wieder zu schaffen machen möchte. Der antikatholische Wind wird dank der Medien, die ja allzu gerne mit reißerischen Negativschlagzeilen ihr Geld machen, schnell zu einem Sturm, der ein vernichtendes Potenzial innehat. Manchmal wird er auch zu einem Tornado.…More
@Galahad

Ich glaube es ist vor allem die Unwissenheit, die gepaart mit dem Phänomen der Voreingenommenheit, der katholischen Kirche immer wieder zu schaffen machen möchte. Der antikatholische Wind wird dank der Medien, die ja allzu gerne mit reißerischen Negativschlagzeilen ihr Geld machen, schnell zu einem Sturm, der ein vernichtendes Potenzial innehat. Manchmal wird er auch zu einem Tornado. Leider! Doch das Schlimmste an dem ganzen ist, dass die Massen, auch die Katholiken selbst, den Medien auch noch Glauben schenken. Den Glauben, das Vertrauen und den Gehorsam, all die Tugenden, die sie eigentlich dem katholischen Glauben und dem Papst gegenüber haben sollten, erweisen sie einem Presseorgan, das sein Geld damit verdient, genau jene Meinung zu publizieren, die das meiste Geld in die Taschen spült. Und die Massen übernehmen diese schlecht recherchierte Polemik kritiklos und kotzen (Entschuldigung den Ausdruck) sie unzerkaut jedem vor die Füße. Egal, ob man es hören will oder nicht. Hauptsache man schwimmt inmitten des Mainstreams. 🤮 Es ist einfach grausam. Aber so ist es nun mal. Aber: "Was stört es eine deutsche Eiche, wenn sich ein Borstenvieh daran reibt?" Deshalb: Darf ich bitten, ihr Borstenviecher, nur zu. Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter und unser Herr Jesus Christus wird seine Kirche niemlas untergehen lassen. Das hat er gesagt und auf sein Wort ist Verlass, insofern müssen wir vielleicht alle etwas lockerer werden. 😁 Außerdem: Die Welt wird Jesu Lehre wohl immer hassen, denn sie, also die Lehre, ist ja nicht von dieser Welt ... schlimm wäre es also, wenn die Massen frohlockt der Kirche Recht geben würden. DANN müssten wir uns Sorgen machen. 😉
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Die Richtung der deutschen Bischofskonferenz ist klar: Gegenstimmen sind verstummt

Man kann schon korrigieren: Unter dem Beitrag steht doch Kommentar bearbeiten. Wenn man darauf klickt, kann man jeden Beitrag je nach Wunsch bearbeiten. 🤗
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Die Richtung der deutschen Bischofskonferenz ist klar: Gegenstimmen sind verstummt

Und weiter zum Thema Frauen in der Katholischen Kirche:

Zitat der Radio-Vatikan-Journalistin Gudrun Sailer, die seit nunmmehr schon 10 Jahren für den Papst arbeitet, im Münchner Kirchenradio: "Frauen haben im Kirchenstaat eine gute Cahnce an verantworttungsvolle Aufgaben zu kommen."

Papst Johannes Paul II. hat 2003 zum ersten Mal eine Frau zur Präsidentin einer Päpstlichen Akademie ernannt. …More
Und weiter zum Thema Frauen in der Katholischen Kirche:

Zitat der Radio-Vatikan-Journalistin Gudrun Sailer, die seit nunmmehr schon 10 Jahren für den Papst arbeitet, im Münchner Kirchenradio: "Frauen haben im Kirchenstaat eine gute Cahnce an verantworttungsvolle Aufgaben zu kommen."

Papst Johannes Paul II. hat 2003 zum ersten Mal eine Frau zur Präsidentin einer Päpstlichen Akademie ernannt. Und auch wenn es einige erstaunen wird: Rein theoretisch wäre es sogar möglich, dass eine Frau auch Sekretärin eines päpstlichen Rates werden kann. 👌 Das sagt zumindest Sailer, die selbst zu den rund 650 Frauen gehört, die zurzeit im Vatikan arbeiten.

Papst Benedikt XVI. setze den Kurs seines Vorgängers übrigens ebenfalls fort. Vor etwa einem Jahr hat er die Position des Untersekretärs der Ordenskongregation wieder mit einer Ordensfrau besetzt, obwohl das kirchenrechtlich gar nicht vorgesehen ist. Das zeigt doch, dass unser Heiliger Vater die Frauen in der Kirche durchaus zu schätzen weiß, und das nicht nur als Priestermütter, obwohl die Priestermutterschaft natürlich durchaus sehr gnadenvoll ist. Unser Heiliger Vater scheut sich also nicht, Frauen mit verantwortungsvollen Positionen zu betrauen.

Gudrun Sailer hat 2007 übrigens ein Buch über Frauen im Vatikan veröffentlicht. Darin hat sie 16 Mitarbeiterinnen porträtiert: von der Telefonistin bis hin zur Untersekretärin.
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Zitat unseres Heiligen Vaters zum Thema Frauen: "Ich möchte allen Frauen versichern, dass die katholische Kirche in Treue zum göttlichen Plan die persönliche Würde der Frau und ihre Gleichheit mit dem Mann fördert angesichts der verschiedensten Formen von Diskriminierung, denen sie aufgrund der Tatsache ihres Frauseins unterworfen sind."
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Vertrauen in Gott

👏 ... und dieser 👏 gilt jetzt für fast alle deine Einstellungen grisu66. Und wenn ich mal net 👏 , dann meld ich mich wieder. 😉
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Der Friseur

👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 please give us more about this ... thank u sooooo much. 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👍 👍 👍 👍 👍
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Isaac Newton

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Die Träume der drei Bäume

Danke grisu66 für diese wunderbare Geschichte. 👏
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Anselm Grün: Trunkenheit kann religiöse Dimension haben

🤨 . Aha ... der Esoterikpater hat also gesprochen und seine Weisheiten wieder einmal in Richtung Verlagshäuser gelallt ...

Jetzt kann ich meinen Weinkonsum endlich auch spirituell rechtfertigen. Danke Anselm Grün. 😀